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Tuesday, 15 Mar 2011
Leitzins der US-Zentralbank federführend beim heutigen Marktgeschehen
Es wird erwartet, dass die US Notenbank heute den Leitzinssatz unverändert beim gegenwärtigen Stand von nahe null Prozent belassen wird. Die US Zentralbank wird heute eine Einschätzung der derzeitigen Konjunkturlage der weltgrößten Wirtschaftsmacht, und was vielleicht viel wichtiger ist, einen wirtschaftlichen Ausblick für die USA abgeben. Diese dürfte sehr wahrscheinlich kurzzeitig die Richtung des USD beeinflussen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4007 | 1.6195 | 82.51 | 0.9325 | 1.0054 | 0.8722 |
| 1.3985 | 1.6172 | 82.30 | 0.9304 | 1.0030 | 0.8700 | |
| 1.3956 | 1.6141 | 81.99 | 0.9275 | 1.0001 | 0.8673 | |
| Support | 1.3895 | 1.6080 | 81.38 | 0.9210 | 0.9939 | 0.8610 |
| 1.3866 | 1.6051 | 81.10 | 0.9182 | 0.9910 | 0.8581 | |
| 1.3845 | 1.6029 | 80.89 | 0.9163 | 0.9891 | 0.8560 |
Wirtschafts News
USD - Dollar-Kurs sinkt in Erwartung wichtiger Wirtschaftsnachrichten
Der Dollar setzte seinen Abschwung zum Yen fort und verzeichnete den tiefsten Stand beim mittäglichen Handel am Montag. Dazu beigetragen hat der Rückführungsfluss durch japanische Versicherer angesichts des verheerenden Erdbebens und Tsunamis in Japan. Zum gestrigen Börsenschluss war der USD kräftig zum JPY gesunken und die oft gehandelte Währungspaarung schloss bei 81,70. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum GBP und schloss bei 1,6170.
Der Dollar steht weiterhin unter generellen Verkaufsdruck aufgrund der Annahme, dass der US Leitzins noch für geraume Zeit auf dem äußerst niedrigen Stand belassen wird. Ein niedriger Zinssatz verringert die Attraktivität von US Anlagen und folglich die Nachfrage nach dem Dollar.
Händler können sich auf eine Fortsetzung der ungewöhnlichen Kurs-Volatilität einstellen, während das EUR/USD-Paar sich um Stabilität bemüht und nach neuen Unterstützungs- und Widerstandswerten sucht. Große Kurssprünge, wie die gesehenen, sind nicht alltäglich und bieten eine großartige Gelegenheit mit erheblichen Gewinnmitnahmen Nutznießer der Kursschwankungen zu sein.
Heute sind alle Augen auf die für 18:15 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des Leitzinssatzes der US Zentralbank gerichtet. Die überwiegende Mehrheit ist der Ansicht, die Notenbank werde den Zinssatz bei nahe null Prozent belassen, wo er schon seit Dezember 2008 steht. Die US Zentralbank wird heute eine Einschätzung der derzeitigen Konjunkturlage der weltgrößten Wirtschaftsmacht, und was vielleicht viel wichtiger ist, einen wirtschaftlichen Ausblick für die USA abgeben. Diese dürfte sehr wahrscheinlich kurzzeitig die Richtung des USD beeinflussen.
EUR - EUR-Kurs wieder einmal über 1,4000 zum Dollar
Nachdem der Vorsitzende der Eurogroup, Jean-Claude Junker, verlautbartem dass es einen erheblichen Anstieg der Inflationsrate gegeben habe, erweiterte der Euro am Montag seine Kursgewinne zum US Dollar und erzielte den Wert von $ 1,40. Der Euro stieg bis auf $ 1,4002, ein Plus von 0,7% für den Tag.
Die Erwartungen, dass die EZB im nächsten Monat seinen Leitzinssatz anheben wird, ließen den Eurokurs in zurückliegenden Börsensitzungen ansteigen.
Händler haben begonnen sich mehr auf Grundlegendes, wie Wirtschaftswachstum und kurzzeitige Zinssätze, zu konzentrieren. Diese Verlagerung, die gerade erst in Gang kommt, könnte in den kommenden Monaten den Glanz von aufsteigenden Euro nehmen. Eine starke Währung ist wichtig für die Eurozone, denn sie lockt ausländische Anleger in Staatsanleihen zu investieren, die das Rekord-Haushaltsdefizit der Region finanzieren. Der Nachteil ist, dass es die Gewinne von Firmen mit internationalen Verkäufen beschränken dürfte, da sie europäische Exporte verteuert.
Heute dürfte der wichtigste Wirtschaftsindikator aus der Eurozone die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sein. Experten sagen vorher, dass die neuen Zahlen den Vorwert übertreffen werden. Händler sollten dieser Bekanntgabe große Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, da ein besser als prognostiziertes Ergebnis dem EUR kurzfristig Auftrieb verleihen dürfte.
JPY - Yen verzeichnet weiterhin Kursgewinne zum Dollar
Der Yen stieg am Montag zum US Dollar und die USD/JPY-Paarung könnte den niedrigsten Stand aller Zeiten erzielen, da japanische Versicherer und Firmen Geldmittel zurückführen, um Ansprüche und Wiederaufbaukosten zahlen zu können, die durch das verheerende Erdbeben entstanden sind. Die Paarung setzte gestern seinen rückläufigen Handel fort und fiel, inmitten eines allgemeinen Ausverkaufs des USD bis 81,70.
Experten sind der Ansicht, dass der Yen in nächster Zukunft noch weiter ansteigen könnte, warnen allerdings davor, aufgrund der Stärke der Währung zu aggressiv einzusteigen.
Der JPY könnte allerdings mittelfristig unter Druck geraten, da das Erdbeben die Bank of Japan wahrscheinlich zwingen wird ihre lockere Geldmarktpolitik zur Gesundung der Wirtschaft noch länger aufrecht zu halten,
Rohöl - Unruhen im Mittleren Osten lassen Rohölpreis wieder auf $ 101,50 pro Barrel steigen
Der Rohölpreis stieg am Montag wieder leicht bis auf $ 101,50 pro Barrel an, da die Sorgen über die Unruhen im Mittleren Osten nach wie vor bestehen und erwartet wird, dass aufgrund des Erdbebens in Japan die Nachfrage zurückgehen wird.
Der Rohölpreis hatte frühere Verluste wettgemacht, als bekannt wurde, dass Saudi Arabien Truppen in den Nachbarstaat Bahrain geschickt hat, um die wochenlangen Proteste niederzuschlagen. Die Sorgen über die Unruhen in der Region werden den Ölpreis wahrscheinlich noch weiter steigen lassen.
Außerdem zeigen Öl- und Rohstoffpreise, die für den weltweiten Handel in Dollar angegeben werden, die Tendenz zu steigen wenn die US Währung sinkt, da sie für Inhaber anderer Währungen preiswerter wird. Ein Abrücken vom Dollar basierten Preisen für wichtigsten Rohstoff der Welt könnte den Dollar nur weiter schwächen.
Heute dürfte der "Minutes"-Bericht des Offenmarktausschusses (FOMC) sehr wahrscheinlich mitbestimmend für die Entwicklung des Ölpreises sein. Jedes auch nur geringfügig positive in dem Bericht könnte für weiteren Anstieg beim Rohölpreis sorgen.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung hatte in den vergangenen Tagen eine kräftige Aufwärtsbewegung an den Tag gelegt. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend in Bälde umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der RSI auf dem 4-Stunden-Chart, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte eine kluge Wahl sein.
GBP/USD
Die GBP/USD-Paarung zeigte sich gestern zunehmend zinsbullisch und steht derzeit beim Wert von 1,6180. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart legt den Schluss nahe, dass sich der Kursanstieg heute wahrscheinlich fortsetzen wird. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt allerdings, dass eine rückläufige Umkehr stattfinden könnte. Bei diesem Paar erst dann einzusteigen, wenn deutlichere Signale vorliegen, scheint heute eine kluge Vorgehensweise zu sein.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/CHF
Bei diesem Kurspaar gibt das Tages-Chart gemischte Signale aus, während sein RSI im neutralen Bereich schwankt. Jedoch hat sich beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bereits ein zinsbullischer Cross gebildet, was bedeuten könnte, dass eine Aufwärtskorrektur bald stattfindet. Für USD/CHF könnte eine gute Strategie lauten, erst dann einzusteigen, wenn der Umschwung stattfindet.
Die Wild-Card
EUR/CAD
Die anhaltende Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat den Kurs beim RSI auf dem 8-Stunden-Chart endlich in den überkauften Bereich gedrückt. Außerdem weist ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf eine mögliche Abwärtskorrektur hin. Forex-Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis die untere Grenze der Handelsspanne auf den Stunden-Charts erreicht ist, um dann zu verkaufen und den bevorstehenden Schwung mitzunehmen.
Forex
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| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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