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Monday, 3 Oct 2011

Märkte erwarten die Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten

Die Bekanntgabe der US Arbeitsmarktdaten wird diese Woche den Handel zwischen dem Dollar und seinen Haupt-Währungspaarungen bestimmen. Verschiedene andere Faktoren werden heute ebenfalls die Devisenmärkte beeinflussen, wie beispielsweise der US-Einkaufsmanger-Index des verarbeitenden Gewerbes und der Mindestbietungssatz. Nach diesen Veröffentlichungen dürften sich Händlern gute Gelegenheiten bieten in das Marktgeschehen einzugreifen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndownupupdowndown
Wochentendenzdowndownupnodowndown
Resistance1.34451.563077.700.91700.97300.8690
1.34151.561077.500.91500.97100.8660
1.33851.558077.200.91200.96800.8630
Support1.33251.551076.600.90600.96200.8570
1.32951.548076.300.90300.95900.8540
1.32751.546076.100.90100.95700.8520

Wirtschafts News

USD - Kursgewinne des Dollar gehen zu Lasten des Euro

Der Dollar verzeichnete während der vergangenen Woche einen recht volatilen Handel. Der Dollar begann den Handel letzte Woche mit sinkender Tendenz zum Euro und zum britischen Pfund Sterling. Dann stiegen die EUR/USD-Paarung bis auf 1,3680 und die GBP/USD-Paarung bis auf 1,5715. Dann kehrten sich diese Trends um und die EUR/USD-Paarung handelt derzeit nahe dem Wert von 1,3320 und die GBP/USD-Paarung nahe dem Wert von 1,5500.

Am Freitag weitete der Dollar seine Kursgewinne zum Euro aus, nachdem Daten zeigten, dass die um die Inflationsrate bereinigten US Verbraucherausgaben im August fast unverändert blieben, da sich das Durchschnittseinkommen zum ersten Mal seit fast zwei Jahren rückläufig entwickelte, was Haushalte zwang ihre Ersparnisse anzugreifen. So stiegen die Verbraucherausgaben um nur 0,2% nachdem sie im Monat zuvor einen Anstieg um 0,7% verzeichneten.

In dieser Woche dürfte die wichtigste Wirtschaftspublikation der für Freitag erwartete Arbeitsmarktbericht (NFP) sein. Derzeit geht man davon aus, dass sich der US Arbeitsmarkt im Oktober weiter erholen wird. Händlern wird auch empfohlen auf den am Mittwoch erwarteten ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) zu achten, da er wahrscheinlich für heftige Volatilität an den Märkten sorgen wird.

EUR - Euro verzeichnet Kursrückgänge zu den anderen Haupt-Währungen

Der Euro verzeichnet am Freitag einen Kursrückgang zum Dollar und steht vor den größten monatlichen Kursverlust seit 10 Monaten, während die schwachen deutschen Einzelhandelsumsätze zu den düsteren Aussichten für die Weltwirtschaft beitrugen, da die Märkte auch die positiven Auswirkungen eines verstärkten Rettungspakets für die Eurozone anzweifelten. Folglich sank der Euro kräftig zum USD, und die oft gehandelte Währungspaarung fiel auf 1,3320. Ähnlich verhielt sich die 16-Nationen-Währung zum GBP und schloss bei 0,8580.

Eine höher als erwartete Inflationsrate der Eurozone im September dämpfte die Aussichten, dass eine baldige Leitzinssenkung sich auf die Gemeinschaftswährung auswirken werde. Analysten sind der Ansicht, dass die inflationären Aussichten harmlos sind, während die Märkte weiterhin auf die Wahrscheinlichkeit einer neuerlichen Rezession fokussiert sind. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass die weltweite wirtschaftliche Erholung ins Stocken geraten ist, findet sich bei den im August um 2,9% gesunkenen Einzelhandelsumsätzen, was den schnellsten Rückgang in mehr als vier Jahren darstellt.

In der vor uns liegenden Woche werden viele interessante Wirtschaftspublikationen aus der Eurozone erwartet. Am wichtigsten dürfte dabei sicherlich der für Donnerstag vorgesehene Mindestbietungssatz sein. Der Mindestbietungssatz ist die Leitzinsbekanntgabe der Eurozone vom Februar, und Analysten gehen davon aus, dass die EZB den Zinssatz beim Rekordtiefstand von 1,50% belassen wird. Händler sollten auch Augenmerk auf die begleitende Pressekonferenz legen, da diese wahrscheinlich für erhebliche Volatilität an den Märkten sorgen wird.

JPY - Ausländische Beeinflussung des Yen dürfte sich heute fortsetzen

Der Yen schloss den gestrigen Handel mit unterschiedlichen Ergebnissen zu den anderen Haupt-Währungen. Er blieb nahezu unverändert zum EUR und schloss den Handel nahe dem Wert von 103,60. Zum GBP verzeichnete der JPY Rückläufigkeit, sank um rund 100 Punkte und schloss bei 119,60.

Heute wird Japan auf dem Wirtschaftskalender nicht vertreten sein. Die Trends des JPY werden von den Erholungen seiner Haupt-Währungspartner beeinflusst werden. Es sieht so aus, als würden der USD und der EUR heute ihren volatilen Handel fortsetzen, was auch auf ihre Paarungen mit dem JPY zutrifft. Händler sollten die Wirtschaftsnachrichten aus den USA und aus Europa aufmerksam verfolgen, da diese die ausschlaggebenden Faktoren bei den Bewegungen des JPY sein werden.

Rohö - Wirtschaftliche Bedenken lassen Rohölpreis sinken

Der Rohölpreis fiel am Freitag unter $ 80 pro Barrel als der Dollar Stärke bewies und nach wie vor Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung und der Fähigkeit Europas die Schuldenkrise zu bewältigen bestanden.

Rohöl und andere Dollar-gebundene Rohstoffe steigen normalerweise wenn die US Währung sinkt, da sie dadurch für die Inhaber anderer Währungen preiswerter werden. Ein Abwenden von einer Dollar-gebundenen Preisgestaltung für die wichtigsten Rohstoffe könnte eine weitere Schwächung des Dollar nach sich ziehen.

In dieser Woche sollten Händler große Aufmerksamkeit auf den für Freitag erwarteten US Arbeitsmarktbericht (NFP) legen, da er in jüngster Zeit stets großen Einfluss auf die Rohölpreisgestaltung hatte, insbesondere in kurzzeitiger Hinsicht.

Technische News

EUR/USD

Dieses Paar verzeichnete in den vergangenen Tagen ein stark rückläufiges Verhalten. Allerdings belegen die technischen Daten dass sich dieser Trend jederzeit umkehren dürfte. So weist beispielsweise der Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart darauf hin, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Dieser Aufwärtstrend wird auch vom Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen dürfte sich heute auszahlen.

GBP/USD

Die GBP/USD-Paarung hat sich in den vergangenen Tagen zunehmend rückläufig verhalten und steht derzeit beim Wert von 1,5520. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart unterstützt die Annahme, dass das Währungspaar heute weitere Rückläufigkeit erfahren wird. Allerdings zeigt der Slow Stochastic auf dem 2-Stunden-Chart dass heute mit einer zinsbullischen Umkehr zu rechnen ist. Bei dieser Paarung erst dann einzusteigen wenn sich deutlichere Signale abzeichnen scheint heute eine kluge Entscheidung zu sein.

USD/JPY

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.

USD/CHF

Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen kräftige Aufwärtstendenz. Allerdings deuten die technischen Daten darauf hin, dass sich dieser Trend schon bald umkehren dürfte. So weist beispielsweise der RSI auf dem Tages-Chart darauf hin, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen dürfte sich heute als kluge Vorgehensweise herausstellen.

Die Wild-Card

USD/DKK

Die anhaltende Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat den Kurs beim RSI auf dem Tages-Chart letztlich in den überkauften Bereich gedrückt. Nicht nur das, beim Slow Stochastic scheint sich aktuell auch ein rückläufiger Cross gebildet zu haben, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hindeutet. Forex-Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis auf dem Stunden-Chart die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, dann zu verkaufen und auf der bevorstehenden Welle mitzuschwimmen. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 18:19 GMT
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05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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