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Wednesday, 29 Apr 2009
Märkte in Erwartung der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank
Investoren suchen am heutigen Mittwoch in der Bekanntgabe des US Bruttoinlandsprodukts und der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank nach weiteren Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft. Die US-Notenbank beendet heute ihr zweitägiges Treffen, und obwohl der Leitzinssatz bereits nahe 0% liegt halten Analysten Ausschau nach weiterer Ausweitung der Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik und nach Statements, die die Theorie bestätigen könnten, dass sich die US-Wirtschaft ganz sacht auf dem Wege der Besserung befindet. Die Bekanntgabe eines Statements der US-Notenbank ist für etwa 18:15 MGZ vorgesehen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3225 | 1.4740 | 97.65 | 1.1515 | 0.7180 | 0.9045 |
| 1.3205 | 1.4720 | 97.45 | 1.1495 | 0.7160 | 0.9025 | |
| 1.3175 | 1.4690 | 97.15 | 1.1465 | 0.7130 | 0.8995 | |
| Support | 1.3115 | 1.4630 | 96.55 | 1.1405 | 0.7070 | 0.8935 |
| 1.3085 | 1.4600 | 96.25 | 1.1375 | 0.7040 | 0.8905 | |
| 1.3065 | 1.4580 | 96.05 | 1.1355 | 0.7020 | 0.8885 |
Wirtschafts News
USD - USD heute vor heftiger Volatilität
Nachdem der USD am Montag noch kräftige Kursgewinne im Vergleich zum EUR mitnehmen konnte verzeichnete er im Verlauf des Dienstag durchgehend Verluste und schloss bei 1,3200, nachdem er zuvor schon auf den niedrigsten Stand in dieser Woche von 1,2966 gesunken war. Im Vergleich zu fast allen anderen Währungs-Paarungen, mit Ausnahme den JPY, verzeichnete der USD ebenfalls Verluste.
Interessant ist der allgemeine Trend in Paarungen wie GBP/USD und USD/CHF, welche in einer immer enger werdenden Spanne handeln, was darauf hindeutet, dass man sich in gespannter Erwartung der heutigen Leitzinsentscheidung der US-Notenbank befindet. Nach der für 18:15 MGZ vorgesehenen Bekanntgabe dürften Händler mit heftiger Volatilität bei diesen Paarungen rechnen. Könnte es eventuell sogar sein, dass die US-Notenbank aufgrund der außerordentlich positiven Indexzahlen für das Verbrauchervertrauen des Conference Boards gestern, zusammen mit anderen generellen Indikatoren, die ebenfalls eine Aufwärtstendenz verzeichnen, eine Erhöhung des Leitzinssatzes in Erwägung zieht?
Heute dürfte in der Tat ein sehr interessanter Tag werden um die Kursentwicklung beim Dollar genau zu beobachten. Angesichts der Tatsache, dass heute die Bekanntgabe des Bruttoinlandsprodukts ansteht, als auch die der US Rohöl-Lagerbestände, dürfte der USD heute heftiger Volatilität unterliegen. Händler sollten sich für heute unbedingt eine genaue Zeitplanung zurechtlegen, um sich in ihre Plattform einzuloggen und ggf. von den kräftigen Bewegungen, die von vielen erwartet werden, zu profitieren.
EUR - EUR und GBP im leichten Aufwind
Es scheint als hätte aufgrund der der positiven Wirtschaftsdaten der vergangenen Wochen die Risikobereitschaft wieder leicht zugenommen. Folglich konnte der EUR in den letzten 24 Stunden stetig Kursgewinne verzeichnen. Nachdem sie wieder auf 1,3200 zum USD und auf 127,00 zum JPY geklettert ist, scheint es als würde die 16-Nationen-Währung Nutznießerin eines weitgestreuten Portfolios und wieder erstarkter Zuversicht in die Eurozone sein.
Da eine Anzahl von Indikatoren eine drastische Zunahme des Verbrauchervertrauens in den größten Wirtschaften der Eurozone aufzeigen, ist es nicht überraschend, dass der EUR im Vergleich zu seinen Währungsrivalen eine Aufwärtstendenz verzeichnet. Da jedoch heute kaum wichtige Wirtschaftsdaten aus Europa zu erwarten sind, könnte es sein, dass der EUR ein wenig in den Schatten der wichtigen US Wirtschaftsindikatoren tritt. Die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank dürfte zweifelsohne heute die vorrangige Triebfeder an den Märkten sein.
Obwohl Nachrichten den EUR betreffend in dieser Woche recht spärlich gesät sind sollte das britische Pfund Sterling nicht außer Acht gelassen werden. Die meisten europäischen Wirtschaftsnachrichten, die diese Woche veröffentlicht werden, lassen vermuten, dass sich die britische Wirtschaft auf dem Weg der Besserung befindet. Das ist auch sehr an der Zeit, da die britische Wirtschaft von der gegenwärtigen Rezession mit am schwersten betroffen ist. Falls sich die britische Wirtschaft tatsächlich erholen sollte, dürfte das restliche Europa auch nicht weit davon entfernt sein. Eine genaue Beobachtung der Indikatoren für die UK-Wirtschaft wird Händlern dazu verhelfen die Richtung der vorherrschenden Winde über Europa genau einschätzen zu können. Bislang, so scheint es, deuten die europäischen Trends aufwärts.
JPY - JPY verzeichnet Einbußen aufgrund gestiegener Risikofreudigkeit
Während der weltweite Tourismus aufgrund des Ausbrechens der Schweinegrippe in 7 Ländern einen Rückschlag erleidet, scheint es, als müsse der JPY als Safe-Hafen-Währung ebenfalls einen solchen hinnehmen. Gestiegene Risikofreudigkeit und weiterhin negative Aussichten für die japanische Wirtschaft ließen den Kurs des JPY im Vergleich zu den meisten seiner Währungsrivalen, mit Ausnahme des USD, absinken. Nachdem er auf 127,00 zum EUR und auf 141,00 zu britischen Pfund gefallen ist, scheint es, als würde sich der JPY in naher Zukunft nivellieren.
Da in dieser Woche von einer Anzahl pazifischer Länder Entscheidungen bezüglich ihrer Leitzinsrate erwartet werden, können sich Händler möglicherweise auf eine recht untypische Volatilität beim JPY und NZD einstellen. Heute gibt die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ihre Entscheidung für ihren Leitzinssatz bekannt. Es wird allgemein erwartet, dass sie eine Kürzung um 50 Basispunkte vornehmen wird. Die Bank of Japan (BoJ) gibt ihre Leitzinsentscheidung am morgigen Donnerstag bekannt, doch dürfte diese Entscheidung keine großen Auswirkungen zeigen, da Japan seinen Zinssatz nun schon seit geraumer Zeit unverändert belassen hat.
Rohöl - Rohölpreis fällt aufgrund von Bedenken über Nachfragerückgang
Der Rohölpreis fiel den zweiten Tag in Folge aufgrund von Bedenken, dass der Ausbruch der Schweinegrippe die wirtschaftliche Erholung verzögern und den Energiebedarf dämpfen werde. Schon in der Vergangenheit haben Ängste hinsichtlich einer Pandemie die Weltwirtschaft negativ beeinflusst. Gestern erhöhten Offizielle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Alarmstufe, warnten jedoch gleichzeitig vor einer Überreaktion. Die Befürchtungen, dass eine solche Pandemie die Menschen vom Reisen abhalten könne, kann zu Fabrikschließungen führen und der Wirtschaft und dem Ölverbrauch weiteren Schaden zufügen.
Der Rohölpreis stieg in den vergangenen Monaten kräftig von $40 pro Barrel auf über $54, was hauptsächlich auf die Erholung an den Aktienmärkten zurückzuführen war. Doch haben neue Anzeichen einer länger anhaltenden Rezession den Welt-Energiebedarf zurückgehen lassen, was den Rohölpreis wieder unter den psychologisch wichtigen Wert von $50 sinken lässt.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung vermittelt weiterhin gemischte Ergebnisse und handelt derzeit um den Wert von 1,3190. Das Tages-Chart zeigt seit gestern durchgehend eine gerade Linie. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt auch keinerlei Crosse, was darauf hindeutet, dass sich der zinsbullische Trend fortsetzen könnte. Zu kaufen könnte heute eine bevorzugte Vorgehensweise sein
GBP/USD
Das typische Range Trading auf dem Tages-Chart setzt sich fort. Sowohl der RSI als auch der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart bewegen sich im neutralen Bereich. Allerdings bewegt sich der RSI auf dem Stunden-Chart bereits in Richtung überkauften Bereich. Es scheint, als könnte die nächste Bewegung möglicherweise eine zinsbullische sein. In diesem Fall sollten Händler erst nach dem Durchbruch einsteigen.
USD/JPY
Das 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich diese Paarung ohne klare Ausrichtung bewegt, da die Charts recht horizontal verlaufen. Jedoch wird auf dem Stunden-Chart der Anfang einer rückläufigen Bewegung sichtbar, und der Slow Stochastic belegt, dass für dieses rückläufige Momentum noch viel Spielraum besteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte hier eine ratsame Strategie sein.
USD/CHF
Das typische Range Trading auf dem Tages-Chart setzt sich fort. Sowohl der RSI als auch der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bewegen sich im neutralen Bereich. Die Indikatoren auf dem Stunden-Chart vermitteln gemischte Signale ohne klare Ausrichtung. Bevor man bei dieser Paarung in den Markt eintritt dürfte es ratsam sein klarere Signale abzuwarten.
Die Wild-Card
Gold
Auf dem Tages-Chart zeigt sich weiterhin eine rückläufige Konstellation, was bedeutet, dass das Momentum immer noch abwärts zeigt. Andererseits steht der Slow Stochastic auf dem Stunden-Chart kurz davor in den überkauften Bereich einzutreten. Das heißt, dass eine kleine zinsbullische Korrektur erfolgen könnte, bevor eine größere rückläufige Bewegung wieder erfolgt. Forex-Händler können ihre Gewinne maximieren indem sie bei Höchstständen verkaufen und sich den allgemeinen rückläufigen Trend zunutze machen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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