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Monday, 12 Jan 2009
Möglicher Dollar-Kurs-Aufschwung da Rohölpreis weiter auf Talfahrt
Der Dollar wird diese Woche im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern wahrscheinlich an Stärke gewinnen, da für die Eurozone und Großbritannien negative Wirtschaftdaten erwartet werden. Zusätzlich wird in dieser Woche der weiter abnehmende Rohölpreis den Aufschwung des Dollar unterstützen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3500 | 1.5175 | 91.00 | 1.2150 | 0.7050 | 0.8975 |
| 1.3475 | 1.5150 | 90.75 | 1.1230 | 0.7025 | 0.8950 | |
| 1.3450 | 1.5125 | 90.50 | 1.1200 | 0.7000 | 0.8925 | |
| Support | 1.3390 | 1.5050 | 89.75 | 1.1140 | 0.6940 | 0.8850 |
| 1.3350 | 1.5025 | 89.50 | 1.1110 | 0.6915 | 0.8825 | |
| 1.3325 | 1.5000 | 89.25 | 1.1085 | 0.6885 | 0.8800 |
Wirtschafts News
USD - Detroit-Auto-Show bringt Zuversicht in die US-Wirtschaft
Die wichtigste Nachricht für den USD scheint diese Woche die fortschreitende Kurserholung zu sein. Bei einer Annäherung an den 1,3400 Wert im Vergleich zum EUR im heutigen frühen Handel scheint für den Dollar Potential für weiteren Aufschwung zu bestehen so nicht andere grundlegende Wirtschaftsnachrichten den Fokus verlagern. Ebenfalls, obwohl nicht absolut sicher, scheint die Möglichkeit zu bestehen, dass der jüngste Abwärtstrend im Vergleich zum britischen Pfund gestoppt sei und auch hier ein Aufschwung stattfinden könnte.
Zwei wichtige Ereignisse hatten dieses Wochenende Einfluss auf den Kurs des Dollar - die Veröffentlichung wichtiger Arbeitsmarktdaten und der Beginn einer Haupt-Auto-Show in Detroit, Michigan. Am Freitag sahen die Märkte der Veröffentlich von Arbeitsmarktdaten entgegen, die das Potential in sich bargen, die zuversichtliche Stimmung die letzte Woche durch die amerikanische Wirtschaft schwappte, zu verderben. Nicht überraschend zeichneten die Arbeitsmarktdaten ein düsteres Bild, doch was einige Wirtschaftswissenschaftler verblüffte, war, wie wenig Effekt diese Bekanntgaben doch hatten. Es schien, als würde die Bekanntgabe erwarteter schlechter Nachrichten heißen, es sei gar nichts veröffentlicht worden. Das zeigt wieder einmal, wie wichtig der Aspekt der Spekulation bei Marktbewegungen doch ist.
Das zweite Ereignis war der Beginn einer wichtigen, mehrtägigen Auto-Show, die jedes Jahr in Detroit stattfindet. Der gestrige Start der North American International Auto Show (NAIAS) zeigte u. a. dass die Automobilwelt sich auf dem Übergangsweg zum Elektrofahrzeug befindet. Einige Wirtschaftanalysten sagten voraus, dass solche Neuigkeiten einen positiven Einfluss auf Länder mit großer Automobilindustrie hätten und das trotz der Schwierigkeiten die eine solche Produktionsumstellung beinhaltet. Die Spekulation, dass die Erschließung alternativer Energiequellen quasi vor der Tür stünde, reicht aus die Märkte in positive Bewegung zu versetzen. Der kürzliche leichte Aufschwung am US-Aktienmarkt unterstützt diese Annahme.
Die wichtigsten Wirtschaftsdaten, die für diese Woche aus den USA erwartet werden sind die Zahlen für Einzelhandelsverkäufe und die des Verbrauchervertrauens in die US-amerikanische Wirtschaft. Nach der Erfahrung mit den letztwöchigen Arbeitsmarktzahlen ist es jedoch schwierig zu ermessen, welchen Einfluss die Daten dieser Woche tatsächlich haben werden. Demzufolge sollten Händler diese Woche auf starke Kursbewegungen achten, da sie der Beginn eines sich klarer abzeichnenden Trends sein können.
EUR - Deutsche und französische Produktionsdaten verursachen Abwärtsdruck für den EUR
Der Kurs des EUR schien sich letzte Woche in einer Abwärtsspirale zu befinden und verlor im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner an Wert. Dieses setzte sich auch im heutigen frühen Handel fort. Mit 1,3400 im Vergleich zum USD und sich mehr und mehr von der Parität zum britischen Pfund entfernend erfährt der EUR eine wirtschaftliche Schwäche, von der man dachte, sie sei schon vorüber. Doch nun scheint sie doch stärker zu sein als angenommen.
Die Befürchtung, dass die Energiekrise in Osteuropa sich ausdehnen könne, lässt Analysten für die kommenden Tage dunkle und trübe Wirtschaftsvoraussagen treffen. Die letzte Woche für Deutschland veröffentlichten Zahlen für sinkende Industrieproduktion und steigende Arbeitslosigkeit ließ viele in dem Glauben, dass die Eurozone von wirtschaftlicher Erholung weiter entfernt ist, als manch andere Teile der Welt.
Die zwischenstaatliche Bindung der einzelnen Länder der Eurozone bedeutet, dass die mächtigen Wirtschaften, wie Frankreich und Deutschland, Überschüsse erwirtschaften müssen wenn die kleineren Mitglieder ins Stocken kommen. In letzter Zeit jedoch hat jede Wirtschaft in der Region seine Vorgaben nicht erreicht. Deshalb gleich den Zusammenbruch der Europäischen Währungsunion (EWU) heraufzubeschwören scheint ein wenig weit hergeholt, hält jedoch einige Analysten nicht davon ab. Wenn kleiner Wirtschaften Konkurs gehen müssen die größeren die Scherben auflesen oder sich mit einer wirtschaftlichen Kernschmelze auseinander setzen. Dieses setzt Frankreich und Deutschland unter mehr und mehr Druck, insbesondere da sie nicht die erforderlichen Zahlen produzieren um ein solch katastrophales Ergebnis abzuwenden. Könnte es sein, dass wir Zeuge des Endes des EUR sind? Solch eine Voraussage erscheint doch zu weit hergeholt und in keinster Weise akkurat.
Für diese Woche erscheint es wichtig, dass Händler den Reden des EZB-Präsidenten, Jean-Claude Trichet, große Aufmerksamkeit zu schenken, die dieser im Vorfeld zu donnerstags Bekanntgabe der Zinssätze für kurzfristige Anleihen macht. Es wird erwartet, dass die EZB den Mindestbietungssatz von 2,50% auf 2,00% senken und sich so im Rahmen der jüngsten weltweiten Zinssenkungen bewegen wird.
JPY - Yen wird gestützt durch schwächelnden EUR
Der Kurs des Yen wird wieder einmal durch den Vertrauensverlust in andere Weltwährungen gestärkt. Durch den niedrigsten Zinssatz auf dem Weltmarkt wird der JPY gerne zum Kauf höhere Erträge abwerfender Währungen herangezogen. Nach den schlechten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA in der letzten Woche wurden diese Positionen jedoch zurückgeschraubt, und Investoren kauften sich wieder in JPY Funds ein die für solche Investitionen angelegt wurden. Dadurch stieg der Kurs des JPY im Vergleich zu seinen anderen Währungen.
Derzeit werden nur sehr wenige Wirtschaftsdaten in Japan veröffentlicht, und so ist eine genaue Vorhersage über die Entwicklung der JPY Paarungen und Crosse sehr schwierig. Da jedoch die US-Wirtschaft durch die Detroit Auto-Show einen kleinen Aufschwung erfährt und Investoren in Europa einer Zinssatzsenkung entgegen sehen, dürfte es im Wochenverlauf für den JPY zu Abwertung im Vergleich zum USD und einer Aufwertung im Vergleich zur europäischen Währung kommen. Nichtsdestotrotz zeigen diese Bewegungen nur den wachsenden Trend, dass Weltwährungen im Allgemeinen schwächer werden, was in naher Zukunft unweigerlich zu einem stärkeren JPY führen wird.
Rohöl - Nachlassender Welt-Energiebedarf bringt Rohölpreis wieder auf Abwärtstrend
Wie in zurückliegenden ForexYard-Analysen schon gemutmaßt war der plötzliche Anstieg des Rohölpreises während der ersten Tage des Gaza-Konflikts hauptsächlich auf die Befürchtungen von Investoren und auf Spekulationen zurückzuführen. Jetzt da Rohstoffhändler erkennen, dass der Konflikt zwischen Israel und der Hamas nur sehr wenig Einfluss auf Produktion und Verschiffung von Rohöl hat, greifen sie in ihren Preisvorhersagen wieder auf den nachlassenden Energiebedarf und den stärker werdenden USD zurück. Demzufolge beginnen Händler diese Woche mit frischen Verkaufspositionen für Rohöl.
Diese Annahme wird dadurch unterstützt, dass die psychologische Preisgrenze von $40 pro Barrel am vergangenen Freitag kurz von Handelsschluss durchbrochen wurde. Das überzeugte einige Händler, dass es nahe liegt, dass ein weiterer Preisrückgang für den Beginn dieser Handelswoche bevorsteht. Die Tatsache, dass der russisch-ukrainische Gasstreit sich nicht weiter auf den Rohölpreis ausgewirkt hat veranschaulicht nur zusätzlich die derzeitige Schwäche beim weltweiten Energiebedarf. Wenn nicht ein bedeutsamer Produktionseinschnitt seitens der OPEC und Russland angekündigt wird, sollte der Rohölpreis zweifelsohne seine Talfahrt fortsetzen.
Technische News
EUR/USD
Es scheint, als hätte die zinsbullische Korrektur dieser Paarung nach dem Erreichen des Spitzenwertes von 1,3730 ihr Ende gefunden, und das Abwärtsmomentum wurde wieder voll aufgenommen. Und nun, da alle Oszillatoren auf den 4-Stunden-Charts abwärts deuten, sieht es so aus als wäre noch mehr Raum für eine rückläufige Bewegung mit einem potentiellen Zielpreis von 1,3300.
GBP/USD
Dieses Cable bewegt sich weiterhin inmitten eines stetigen Aufwärtstrends und zeigt noch keinerlei Anzeichen einer Abschwächung. Der RSI und das Momentum auf dem Stunden-Chart zeigen, dass in dieser Aufwärtsbewegung noch viel Kraft steckt. Sollte diese Paarung den Wert von 1,5160 durchbrechen besteht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren scharfen Aufwärtsbewegung.
USD/JPY
Diese Paarung ist inmitten eines sehr intensiven Abwärtstrends der letzte Woche begann und der aufgrund des Momentums sich noch fortsetzen kann. Derzeit deuten alle Oszillatoren auf den 4-Stunden-Charts abwärts, und so scheint es für heute ratsam zu verkaufen.
USD/CHF
Auf dem Tages-Chart setzt sich die moderate zinsbullische Preis-Aufwärtsbewegung fort ohne ihrem Höchststand nahe zu kommen. Das 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme und auch der Slow Stochastic deutet auf die Fortführung der Aufwärtsbewegung hin. Der nächste Testwert sollte bei etwa 1,1250 liegen. Für heute scheint es empfehlenswert zu kaufen.
Die Wild-Card
AUD/USD
Auf dem Tages-Chart liegt immer noch eine absteigende Konfiguration vor, was darauf schließen lässt, dass das Momentum abwärts zeigt. Der RSI bewegt sich im oberen Bereich, was die Annahme unterstützt, dass dieser Trend sich noch fortsetzt. Im kürzeren Zeitfenster zeigt ein zinsbullisches Cross auf dem 1-Stunden-Chart, dass sich eine Aufwärtskorrigierung einstellen könnte bevor die Abwärtsbewegung wieder beginnt. Forex -Händler können Gewinne maximieren indem sie von dem Abwärtstrend profitieren bei Höchstständen verkaufen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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