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Thursday, 17 Feb 2011

Marktoptimismus zieht zeitweilig Safe-Hafen-Anlagen herunter

Nach einem Aufschwung an den weltweiten Aktienmärkten verzeichnete der US Dollar gestern einen Kursabfall zum Euro. Der Aufschwung veranlasste Investoren sich höhere Erträge erzielenden Anlagen zuzuwenden und sich von Safe-Hafen, wie dem USD, abzuwenden. Aufgrund des jüngsten Marktoptimismus könnten sich Händler für riskantere Anlagen entscheiden, was den leichten Abwärtstrend beim Dollar fortsetzen dürfte.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupdowndowndownupup
Wochentendenznoupupdownnodown
Resistance1.36501.618084.350.96701.01100.8505
1.36301.616084.150.96501.00900.8485
1.36001.613083.850.96201.00600.8455
Support1.35401.607083.250.95601.00000.8395
1.35101.604082.950.95300.99700.8365
1.34901.602082.750.95100.99500.8345

Wirtschafts News

USD - Positive Wirtschaftsdaten lassen USD-Kurs sinken

Der US Dollar verzeichnete am Mittwoch Kursrückgänge zum EUR und zum CHF, nachdem positive Wirtschaftsdaten Händler dazu veranlassten sich für riskantere, höhere Erträge erzielende Anlagewerte zu entscheiden. Zum gestrigen Börsenschluss war der Dollar zum EUR gesunken, und die oft gehandelte Währungspaarung stand bei 1,3600. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum Schweizer Franken und schloss bei 0,9580.

Der Erzeugerpreisindex (PPI) stieg im vergangenen Monat um 0,8% und lag damit fast genau beim vorgesagten Wert von 0,9%. Der Fertigungssektor verzeichnete in den letzten Monaten kontinuierlich Wachstum, was darauf hinweist, dass das Tempo der wirtschaftlichen Erholung zulegen könnte.

Die gestrigen Wirtschaftsberichte stärkten US Schatzpapiere, doch war das für aktive Marktteilnehmer nicht Anreiz genug weiterhin in den Dollar zu investieren. Stattdessen sahen sich Händler durch die positiven Nachrichten ermutigt sich nach riskanteren Anlagen umzusehen. Die größten Nutznießer waren dabei US Aktien und Rohöl.

Heute dürfte der wichtigste Wirtschaftsindikator aus den USA die für 13:30 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des Verbraucherpreisindexes sein. Händler sollten dem große Aufmerksamkeit schenken, da ein besser als erwartetes Ergebnis der Risikofreudigkeit kurzfristig weiteren Auftrieb verleihen könnte.

EUR - EUR im Aufwärtstrend zu den Haupt-Währungen da Händler sich riskanteren Anlagen zuwenden

Nach dem Aufschwung an den US Aktienmärkten verzeichnete der Euro am Mittwoch durch die Bank Kursanstiege zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Diese Kursgewinne dürften jedoch nur von kurzer Dauer sein, da bezweifelt wird, dass die Mitglieder der Eurozone in der Lage sind sich die Anlagemärkte zunutze zu machen.

Die 17-Nationen-Währung verzeichnete einen Kursanstieg zum US Dollar und schloss um den Wert von 1,3600. Ähnlich verhielt sich der EUR zum GBP, und die Paarung stieg von 0,8355 auf 0,8436 zum Börsenschluss.

Der EUR-Kurs wurde vom Aufschwung am US Aktienmarkt und einem rückläufigen Dollar beeinflusst. Der Anstieg bei den Aktien veranlasste Investoren beim gestrigen Handel wieder den EUR zu kaufen, da sie sich von Rohstoff gekoppelten und höhere Erträge erzielenden Währungen entsprechende Gewinnmitnahmen erhofften.

Heute sollten Händler besonders auf die Inflations- und Fertigungsdaten aus den USA achten. Sollten diese Daten weitere Verbesserungen der US Konjunktur aufweisen, könnte der Euro seine derzeitige Tendenz beibehalten und sich möglicherweise dem Widerstandswert von 1,3700 zum Dollar nähern.

JPY - Yen verzeichnet Kursrückgänge zu den Haupt-Währungen

Der japanische Yen verzeichnete beim gestrigen Börsengang kräftige Rückläufigkeit und verlor an Boden zu all seinen Währungspartnern. Zum USD legte der JPY jedoch ein klein wenig zu und schloss den Handel bei 83,50. Zum EUR verlor der Yen fast 100 Punkte und schloss bei 113,60 - zum CHF 30 Punkte und schloss bei 1,3020.

Der Trend des JPY wird heute von den Entwicklungen bei seinen Haupt-Währungspartnern beeinflusst werden. Es scheint, als würden der USD und der EUR heute einen recht volatilen Handel, insbesondere zur japanischen Währung, vor sich haben.

Händler sollten heute besonders auf Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Kanada achten, da diese Wirtschaften wahrscheinlich die entscheidenden Faktoren bei den Bewegungen des JPY sein dürften. Es ist ebenfalls ratsam, dass Händler auf unerwartete Äußerungen seitens japanischer Regierungsoffizieller achten, da auch diese zu weiterer Volatilität beim JPY führen könnten.

Rohöl - Rohölpreis steigt, da Lagerbestände geringer als vorhergesagt

Der Rohölpreis stieg am Mittwoch auf ein 10-Tages-Hoch, da positive europäische und US Fertigungsdaten den Optimismus hinsichtlich Wirtschaftswachstum und Energiebedarf verstärkten. Als die US Rohöllagerbestände einen geringer als erwarteten Anstieg aufwiesen stieg der Preis pro Barrel Rohöl wieder über $ 88, wo er auch während des frühen heutigen Handels verharrte.

Die Fertigungsdaten aus den USA und Europa verzeichneten im Dezember einen Anstieg und die Wachstumsraten in China und Indien gingen auf einen nachhaltigeren Wert zurück, was dazu führte, dass Investoren sich Rohstoff gekoppelten und höhere Erträge erzielenden Währungen zuwandten. Heute sollten Händler sich auf die Fertigungsberichte aus den USA konzentrieren, da diese ohne Zweifel direkten Einfluss auf den Angebot-und-Nachfrage-Aspekt bei der Preisbildung für Rohöl haben.

Technische News

EUR/USD

Nach dem gestrigen Kursanstieg zeigt diese Paarung jetzt bereits erste Anzeichen einer Korrektur. Der MACD auf dem Tages-Chart zeigt einen rückläufigen Cross, was auf eine bevorstehende Abwärtsbewegung hindeutet. Diese Annahme wird auch vom Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart, der ebenfalls einen rückläufigen Cross aufweist, bestätigt. Händler sollten heute ihre Entscheidung von der Abwärtsbewegung dieser Paarung abhängig machen.

GBP/USD

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Lediglich der MACD auf dem Tages-Chart gibt mit einem neuerlichen rückläufigen Cross eine klare Ausrichtung vor, die besagt, dass eine Abwärtsbewegung bevorsteht. Allerdings könnte es heute kurzfristig eine gute Vorgehensweise sein auf deutlichere Signale auf den Stunden-Chart zu warten.

USD/JPY

Die USD/JPY-Paarung verzeichnete gestern eine rückläufige Bewegung. Es scheint sogar als würde sich dieser Trend noch verstärken. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt einen rückläufigen Cross und einen kräftigen Kursrückgang, was auf ein starkes rückläufiges Momentum schließen lässt. Zu verkaufen könnte sich folglich heute als kluge Entscheidung erweisen.

USD/CHF

Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen ein nicht unerhebliches rückläufiges Verhalten. Jedoch legen die technischen Daten den Schluss nahe, dass sich dieser Trend schon sehr bald umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der MACD auf dem Tages-Chart, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Dieser Aufwärtstrend wird auch vom RSI bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis stieg gestern kräftig an und erreichte seinen Höchststand bei $ 88,76 pro Barrel. Der MACD auf dem Tages-Chart bewegt sich mit einem bevorstehenden zinsbullischen Cross im überverkauften Bereich, was darauf schließen lässt, dass der jüngste zinsbullische Trend an Momentum zulegt und dass er noch die kommenden ein bis zwei Tage anhalten dürfte. Hier könnte sich Forex-Händlern eine hervorragende Möglichkeit bieten, bei diesem Aufwärtstrend zu einem recht frühen Zeitpunkt einzusteigen, um entsprechende Gewinnmitnahmen verzeichnen zu können. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 18:27 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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