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Thursday, 16 Jun 2011
Nach dem düsteren Konjunkturbericht des Fed-Distriktes New York sind alle Augen auf Philadelphia gerichtet
Die US Wirtschaft wird heute die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen bekannt geben, wie auch einen weiteren Konjunkturbericht, diesmal aus Philadelphia. Nachdem der Empire State Konjunkturbericht einen kräftigen Abschwung in New York zu verzeichnen hatte, könnte heute der Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia für einen Umschwung an den Märkten sorgen. Händler sollten diese Entwicklung genau im Auge behalten, um Hinweise auf die industriellen und Fertigungsaussichten für das 2. Quartal zu erhalten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4851 | 1.6675 | 82.14 | 0.8724 | 1.0965 | 0.8925 |
| 1.4555 | 1.6461 | 81.46 | 0.8615 | 1.0786 | 0.8850 | |
| 1.4366 | 1.6326 | 81.19 | 0.8572 | 1.0680 | 0.8802 | |
| Support | 1.4071 | 1.6111 | 80.51 | 0.8463 | 1.0501 | 0.8727 |
| 1.3965 | 1.6032 | 80.10 | 0.8398 | 1.0428 | 0.8701 | |
| 1.3670 | 1.5818 | 79.42 | 0.8289 | 1.0249 | 0.8626 |
Wirtschafts News
USD - USD mit Aufwärtstendenz da Risikovermeidung zunimmt
Der US Dollar verzeichnete beim gestrigen späten Handel einen Kursaufschwung, da Händler nach der Veröffentlichung diverser pessimistischer Wirtschaftsdaten anfingen nach Sicherheit zu streben. Die EUR/USD-Paarung bewegte sich gestern Richtung 1,4130 nachdem die düsteren Wirtschaftsberichte viele Investoren in die Sicherheit des Dollar trieben. Auch die GBP/USD-Paarung verzeichnete eine heftige rückläufige Bewegung und fiel von dem Hoch von 1,6400 auf den Stand von heute Morgen bei 1,6160.
Der gestrige rückläufige Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen sowie der düstere Konjunkturbericht des Fed-Distriktes New York trugen dazu bei, dass der Kurs der Safe-Hafen-Währungen anstieg, da Investoren nach Sicherheit strebten. EUR, GBP und AUD verzeichneten den ganzen Mittwoch über Kurseinbrüche zum US Dollar, und erst gegen Handelsschluss kam es zu einigen leichten Aufwärtsknicks.
Da auch heute wieder eine ganze Anzahl von Wirtschaftspublikationen veröffentlicht werden, dürften Händler es sicherlich mit gesteigerter Volatilität zu tun haben. Die US Wirtschaft wird heute die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen bekannt geben, wie auch einen weiteren Konjunkturbericht, diesmal aus Philadelphia. Nachdem der Empire State Konjunkturbericht einen kräftigen Abschwung zu verzeichnen hatte, könnte heute der Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Philadelphia für einen Umschwung an den Märkten sorgen. Händler sollten diese Entwicklung genau im Auge behalten, um Hinweise auf die industriellen und Fertigungsaussichten für das 2. Quartal zu erhalten.
CHF - Die Schweiz wird heute die Euro-Nachrichten beherrschen
Aus der Schweiz werden heute eine ganze Reihe bedeutsamer Wirtschaftsdaten erwartet, wobei am wichtigsten wohl das Statement zum Zinsgefälle zwischen Großbritannien und der Schweiz sein dürfte. Der London Inter-Bank Offered Rate (Libor) ist ein Drei-Monats-Zinssatz für Kredite zwischen zwei Zentralbanken und ist der vorrangige für den Kurs des Schweizer Franken (CHF).
Es wird davon ausgegangen, dass man den Libor heute unverändert bei 0,25% belassen wird. Der inflationäre Druck, der sich in etlichen europäischen Staaten, wie auch in ihren nördlichen skandinavischen Nachbarländern aufbaut, trägt heute das Potential für ein kämpferisches Statement seitens der Schweizer Nationalbank (SNB). Obwohl es höchst unwahrscheinlich ist, dass die SNB ihre Geldmarktpolitik in absehbarer Zeit verschärfen wird, gehen doch Gerüchte um, dass die unterschiedlichen Leitzinssätze einer genauen Prüfung unterzogen werden sollen und dass sich Druck aufbaut die derzeitigen rekordtiefen Leitzinssätze zu ändern.
Seit der Finanzkrise von 2007-08 ist der CHF Hauptakteur unter den weltweiten Währungen, doch fragen sich inzwischen viele Analysten wie lange die Schweiz noch in der Lage sein wird den Kurs ihrer Währung hoch zu halten, da auch die Schweizer Exporte anfangen Druck zu verspüren. Ein weiterer Hinweis darauf, wie stark der Druck ist den heimische Erzeuger in der Schweiz verspüren, dürfte sich im heutigen Bericht über die Industrieproduktion finden, der voraussichtlich für dieses Quartal einen drastischen Rückgang um 7,5% aufweisen wird. Händler könnten heute Zeuge werden wie der Schweizer Franken als Folge der heutigen Daten auf Widerstand trifft, sollten sich diese als so abträglich erweisen wie prognostiziert.
AUD - Australischer Dollar handelt rückläufig da Händler das Risiko scheuen
Der australische Dollar (AUD) verzeichnete gestern einen Kursrückgang zum US Dollar (USD) nachdem schlechte Nachrichten dafür sorgten, dass sich viele Händler von den riskanteren Währungen abwandten. Der australische Dollar hatte sich in den vergangenen Monaten als Top Performer erwiesen, da viele Händler auf die zunehmende Stärke des AUD gesetzt hatten, weil man von steigender chinesischer Nachfrage für australische Rohstoffe ausgegangen war.
In der Tat hat der unersättliche Appetit des chinesischen Fertigungssektors für australische Roherze in gewisser Weise die AUD/USD-Paarung in eines der am meisten gehandelten Währungspaare auf dem Devisenmarkt verwandelt. Investoren betrachten diese Paarung als ein Gradmesser für die Stärke Chinas. Je mehr der AUD zu seinem amerikanischen Gegenstück ansteigt umso mehr mutmaßen Analysten, dass der Grund dafür in dem Nachfrageboom Chinas für die natürlichen Ressourcen seines südlichen pazifischen Nachbarn zu finden ist. Schlaue Händler machten sich neuerlich diese Tatsache zunutze um zu entscheiden, ob sie sich in den chinesischen Aktienmarkt einkaufen sollen.
Rohöl - Befürchtungen hinsichtlich reduzierter Brennstoffnachfrage lässt Rohölpreis sinken
Der Rohölpreis sank am Mittwoch kräftig in Richtung $ 94 pro Barrel, da die Stimmung offenbar den Rückgang in der weltweiten Industrie sowie den Einbruch bei der Nachfrage nach dem schwarzen Gold widerspiegelte. Die gestrigen Daten aus Großbritannien und den USA ließen viele Investoren sich wieder Safe-Hafen-Anlagen zuwenden, da die meisten Berichte nur äußerst mäßiges Wachstum bei der Industrieproduktion und den Verbraucherausgaben prognostizierten.
Während Investoren nach Sicherheit strebten, fiel der Rohölpreis, der schon die ganze Woche über rückläufig war, mit $ 94 pro Barrel auf den niedrigsten Stand in diesem Monat. Der plötzliche Anstieg des Dollar-Kurses aufgrund der gestrigen Risikovermeidung führte dazu, dass viele Investoren erhebliche Verkäufe ihrer physischen Anlagewerte ausführten. Sollte die Stimmung beim Rohöl unverändert bleiben, dürfte der Rohölpreis auch weiterhin nicht in der Lage sein Unterstützung nahe seinem gegenwärtigen Stand zu finden.
Technische News
EUR/USD
Nach einem drei Wochen anhaltenden Aufschwung war diese Paarung nicht in der Lage den Wert von 1,4700 zu durchbrechen, einem Wert nicht weit von der vorherigen Trendlinie die die Tür zu einem erheblichen Rückgang öffnete, die zu 50% Rückführung von den Ende Mai bis Anfang Juni Gewinnen führte. Die Rückgänge der letzten Wochen endeten beim 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,4330, der als erste Unterstützung dienen dürfte. Der rückläufige Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt vermuten, dass die Paarung weiter absinkt und bei 1,4250 auf Widerstand trifft, einem Wert der mit der 61% Rückführung und der steigenden Trendlinie vom Mai-Tief übereinstimmt. Bei einem Durchbruch hier dürfte sich die Paarung am 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt versuchen, gefolgt vom Mai-Tief bei 1,3970. Andererseits dürfte sich Widerstand sehr wahrscheinlich bei 1,4570 finden, gefolgt von 1,4700.
GBP/USD
Die wöchentliche Kerze deutet darauf hin, dass weitere Rückläufigkeit zu erwarten ist, da ohne den unteren Docht das Momentum abwärts weist. Eine Bestätigung dafür wird sich erst dann ergeben, wenn der Handel in dieser Woche ein rückläufiges Muster aufweist. Einstweilen endete die Abwärtsbewegung beim 38% Rückführungswert der Dezember-April-Bewegung und nähert sich rasch der Trendlinie vom Mai-Tief in 2010 bei 1,6180. Die Paarung könnte von diesem Wert wieder ansteigen, wie das bereits Ende Mai der Fall war. Widerstand findet sich bei 1.6400 und 1.6460, sowie bei 1.6550. Sollte die Paarung bei der Trendlinie keinen Aufschwung erfahren, könnte es zu einem Abschwung bis auf 1,6060 kommen, oder gar bis zum April-Tief von 1,5935.
USD/JPY
Der Yen verhielt sich gegenüber der Vorwoche relativ unverändert, und nachdem dem Versuch den Kurs von 80 Yen zu unterbieten nur kurzfristig Erfolg beschieden war, wurde diese Paarung wieder höher gehandelt. Da die meisten Oszillatoren sich im neutralen Bereich bewegen, wird die Paarung sich weiter rückläufig entwickeln, und Widerstand findet sich bei der fallenden Trendlinie des Hochs von Ende Mai welches nahe dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 81.00 liegt. Dieser Wert dürfte Händlern einen besseren Kurs geben um eine Short-Position einzunehmen. Weiterer Widerstand findet sich bei 81,75, dem Hoch vom 31. Mai, gefolgt von 82,25, dem Hoch vom 19. Mai. Unterstützung findet sich beim Mai-Tief von 79,50, gefolgt vom Rekord-Tief von 76,11.
USD/CHF
Diese Paarung versucht sich am kurzzeitigen Widerstandswert von 0,8450, und ein Durchbruch hier könnte einen Widerstand von 0,8855 freilegen, der knapp unter dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt liegt. Ein Anstieg auf diesen Kurs dürfte Händlern bessere Werte geben um eine Short-Position einzunehmen. Oberhalb dieser Werte liegt die fallende Trendlinie vom Hoch von Mitte Februar das bei 0,8720 liegt. Unterstützung findet sich beim Rekordtief von 0,8325.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis verzeichnete gestern einen Rückgang und durchbrach den unteren Wert des Dreiecks-Konsolidierungsmusters auf dem Tages-Chart. Folglich dürften Forex-Händler sich für Verkäufe beim Rohöl entscheiden, sollte sich der Preis weiterhin als rückläufig erweisen. Unterstützung findet sich bei der steigenden Trendlinie des August-Tiefs bei $ 93,00, einem Wert der mit Hoch von Ende Januar/Anfang Februar übereinstimmt. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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