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Friday, 16 Sep 2011
Nach den TIC-Daten von heute dürfte der USD-Kurs sinken
Eine der wichtigsten Wirtschaftspublikationen des heutigen Tages dürften die Bekanntgabe des Berichts zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen und die Daten des Verbrauchervertrauens sein. Sollten die heutigen Daten auf moderates Wachstum bei den US Investitionen hinweisen, was allerdings angesichts der Daten der vergangenen Wochen recht unwahrscheinlich erscheint, besteht die Möglichkeit, dass mehr in die höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen investiert wird, da Investoren ihre Portfolios umschichten werden, was beim kurzzeitigen Handel den USD-Kurs drücken könnte.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4550 | 1.6200 | 81.00 | 0.9200 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.4280 | 1.0680 | 80.20 | 0.8945 | 1.0760 | 0.8880 | |
| 1.4020 | 1.5870 | 77.85 | 0.8890 | 1.0390 | 0.8840 | |
| Support | 1.3835 | 1.5700 | 75.94 | 0.8545 | 1.0250 | 0.8640 |
| 1.3670 | 1.5350 | 0.8250 | 0.9925 | 0.8525 | ||
| 1.3500 | 1.4960 | 0.8000 | 0.9700 | 0.8460 |
Wirtschafts News
USD - Angesichts der Investmentdaten verzeichnet der US Dollar Rückgang
Der US Dollar (USD) bewegte sich am Donnerstag leicht rückläufig, als Investoren, aufgrund von Spekulationen auf einen leichten Aufschwung an den Märkten nach den jüngsten Inflationsdaten, sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umsahen. Ein besser als vorhergesagter Aufschwung bei den Daten des US Verbraucherpreisindex führte bei vielen Investoren zu gesteigerter Risikobereitschaft und lässt manche auf die heutigen Daten warten, bevor sie an den Märkten verstärkt einsteigen.
Der Abschwung beim Dollar war erheblich geringer als das bei den anderen Währungen der Fall war, da der Safe-Hafen-Anreiz des Dollar nach wie vor besteht und die Wirtschaft sich noch lange nicht zufrieden stellend erholt hat. Das mag zum einen daran liegen, dass der USD sich von einigen Marktunruhen abkoppeln konnte, zum anderen könnten auch einige der jüngsten optimistischen Wirtschaftsdaten dazu beigetragen haben.
Eine der wichtigsten Wirtschaftspublikationen des heutigen Tages dürften die Bekanntgabe des Berichts zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen und die Daten des Verbrauchervertrauens sein. Sollten die heutigen Daten auf moderates Wachstum bei den US Investitionen hinweisen, was allerdings angesichts der Daten der vergangenen Wochen recht unwahrscheinlich erscheint, besteht die Möglichkeit, dass mehr in die höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen investiert wird, da Investoren ihre Portfolios umschichten werden, was beim kurzzeitigen Handel den USD-Kurs drücken könnte.
EUR - EUR mit Kursgewinnen nach Bekanntgabe globaler Inflationsdaten
Der Euro (EUR) handelte gestern mit größtenteils unterschiedlichen Ergebnissen, als sich Händler den riskanteren Anlagen der Region abwechselnd zu- und abwandten. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro mit Aufwärtstendenz, als Verlagerungen weg vom Dollar, wegen des Optimismus über die globalen Inflationsdaten, etliche Marktteilnehmer dazu veranlassten sich für andere Wertedepots zu entscheiden. Zuletzt stand der Kurs am Donnerstag nahe 1,3500.
Nach den Leitzinsbekanntgaben der vergangenen Woche verzeichnete der Euro einen kräftigen Rückgang zum USD. Vor dem Statement des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichets schien es als würde man den EUR an den Märkten meiden. In dieser Woche schienen die Nachrichten den EUR jedoch zu begünstigen, und der heutige Tag dürfte da keine Ausnahme machen, insbesondere falls die US TIC Investment-Daten die Prognosen übertreffen sollten.
Da nahezu alle Analysten die gestrigen Bewegungen nicht vorausgesehen haben, scheint der Markt sich auf Umbrüche bei den Kursen mit Anstiegen beim EUR und Einbrüchen beim Dollar einzustellen. Derzeit gehen Händler für den Rest der Woche von einer Stärkung des EUR aus.
JPY - Japanischer Yen rückläufig während die Daten eine Wirtschaftsschrumpfung offenbaren
Der japanische Yen (JPY) konsolidierte sich in den vergangenen Tagen in einer aufsteigenden flachen Formation, während die Marktberichte moderate Rückgänge auf der ganzen Linie aufwiesen. Eingedenk der jüngsten Berichte über den schrumpfenden japanischen Wohnungsmarktsektor zeigten die gestrigen Berichte über japanische Bankkredite und Maschinenbestellungen, dass sich der ausbreitende Rückgang auf verschiedene Bereiche der japanischen Wirtschaft ausdehnt.
Es war erwartet worden, dass diese Berichte gegenüber dem Vormonat einen moderaten Anstieg aufweisen würden. Allerdings lagen die tatsächlichen Daten unter den Erwartungen, was inmitten einer Stimmung der Risikovermeidung zu Kurseinbrüchen beim JPY führte. Die Daten des Wohnungsmarkt- und Fertigungssektors unterbrachen den Anstieg des JPY, da viele Investoren zögerten in den einst boomenden Yen zu investieren. Diese Daten, in Verbindung mit den jüngsten Interventionen der BOJ, haben bislang dafür gesorgt, dass sich der Yen leicht rückläufig bewegt.
Rohöl - Rohölpreis verzeichnet Aufschwung da Lagerbestände sinken
Der Rohölpreis fand am Donnerstag Unterstützung und bewegte sich beim späten Handel Richtung $ 90 pro Barrel, als sich die Stimmung zugunsten eines Preisanstiegs wandelte, nachdem bekannt wurde, dass die Lagerbestände in den USA in dieser Woche um 4 Mio. Barrel zurückgegangen sind. Bei rückläufigen Nachschubdaten und Rückgängen bei den Fertigungs- und Industriedaten scheint das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einen Punkt erreicht zu haben bei dem sich der Ölpreis, trotz der jüngsten Schwankungen die Waage hält.
Während Investoren von den jüngsten Unsicherheiten an den Märkten nach Zuflucht suchen, könnte der Rohölpreis, der die ganze Woche über stabil geblieben war, vor dem heutigen Börsenschluss einen weiteren Anstieg verzeichnen. Ein plötzlicher Anstieg der Dollarkurse aufgrund neuerlicher Risikovermeidung, die nach den jüngsten Leitzinsbekanntgaben so erwartet worden war, könnte viele Investoren dazu bewegen in geringerem Maße in physische Anlagewerte zu investieren, was den Rohölpreis bis Mitte kommender Woche wieder senken könnte.
Technische News
EUR/USD
Ein kräftiger Kursrückgang hat der EUR/USD-Paarung schweren technischen Schaden beigefügt, als sie unterhalb des langzeitigen Aufwärtstrends vom Mai 2010 den Handel schloss. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und dem Monats-Chart ist rückläufig während die Paarung einer kräftigen Korrektur unterliegt. Unterstützung findet sich in der Spanne von 1,3400-25 vom Februar-Tief und der 50% Fibonacci Rückführung der Aufwärtsbewegung, die die Paarung vom Tief im Mai 2010 zum Hoch im Mai 2011 führte. Die 61% Rückführung bei 1,3040 ist ein wichtiger Meilenstein, wohingegen Langzeit-Händler ihr Augenmerk eher auf den Januar-Wert von 1,2875 legen. Gegenteilig findet sich beim Juli-Tief von 1,3835 ein erster Widerstand, gefolgt von der vorherigen Trendlinie, die sich als widerständig erweisen könnte, was oftmals bei durchbrochenen Trendlinien der Fall ist und deren Wert bei 1,3990 liegt.
GBP/USD
Nach drei Wochen des Rückgangs ist die Paarung unter die langzeitig ansteigende Trendlinie des Tiefs vom Mai in 2010 gesunken. Der Drehpunkt von 1,5780 ist ein wichtiger Unterstützungswert, der mit der 38% Fibonacci Rückführung der Bewegung vom Mai 2010 bis April 2011 übereinstimmt. Darunter findet die GBP/USD-Paarung Unterstützung bei den Oktober-Tiefs und Anfang-Januar-Hochs von 1,5650, gefolgt vom Dezember-Wert von 1,5350. Erster Widerstand findet sich bei 1,6080, gefolgt von 1,6375 und dem Hoch von Ende August bei 1,6450.
USD/JPY
Der Yen bewegte sich in einer Spanne zwischen seinem Rekord-Tief von 75,94 und dem gegenteiligen Wert von 78,85. Die Kursschwankungen bei der Paarung verliefen ziemlich volatil. Der Slow Stochastic auf dem Tages-, Wochen- und Monats-Chart zeigt sich unterschiedlich und der nächste Haupt-Widerstandswert findet sich beim Post-Interventions-Hoch von 80,20, gefolgt von der langzeitigen Trendlinie vom Juni-Hoch in 2007, das bei 81,00 liegt. Mangelnde Unterstützung auf dem Tages-Chart macht es schwierig einen Unterstützungswert vorherzusagen, allerdings springt einem der runde Wert von 75 ins Auge.
USD/CHF
Vergangene Woche stieg die Paarung um mehr als 13% an, nachdem die SNB den Mindestkurs auf 1,20 EUR pro CHF festgelegt hatte. Die USD/CHF-Paarung steigt weiterhin an und versucht sich nun an der fallenden Trendlinie vom November 2010, deren Wert bei 0,8890 liegt. Diesem Wert kommt zusätzliche Bedeutung bei, da er mit der 68% Fibonacci Rückführung vom November-Hoch in 2010 zum Tief im August übereinstimmt. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und dem Monats-Chart zeigt Aufwärtstendenz, und bei einem Durchbruch hier könnte die Paarung ihren Kursgewinn bis zum Widerstandswert vom Hoch vom 1. April bei 0,8945 ausweiten. Unterstützung findet sich bei 0,8545 und 0,8250.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis ist unter den Unterstützungswert von $ 1.790 pro Feinunze gesunken und hat die Tür zum Unterstützungswert vom Tief vom 25. August bei $ 1.700 aufgestoßen. Forex-Händler sollten beachten, dass der Wert von $ 1.790 nunmehr als erster Widerstand dient, gefolgt von $ 1.845 und dem Allzeithoch von $ 1.920. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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