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Friday, 28 Oct 2011
Nach der Bekanntgabe des Bruttoinlandsprodukts stehen US Daten im Fokus
Der heutige Wirtschaftskalender schwankt zwischen Daten der japanischen Wirtschaft an frühen Morgen und denen der US Wirtschaft am Nachmittag. Besonderer Fokus wird dabei auf den US amerikanischen Berichten zu Verbraucherpreisen liegen wie auch auf persönlichen Ausgaben und Einkommen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6450 | 79.80 | 0.9160 | 0.9120 | |
| 1.4550 | 1.6180 | 77.80 | 0.8950 | 1.1010 | 0.9080 | |
| 1.4250 | 1.6140 | 77.10 | 0.8700 | 1.0760 | 0.8880 | |
| Support | 1.3970 | 1.6040 | 75.65 | 0.8550 | 1.0500 | 0.8800 |
| 1.3860 | 1.5890 | 0.8450 | 1.0320 | 0.8670 | ||
| 1.3650 | 1.5820 | 0.8250 | 1.0250 | 0.8550 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar verzeichnet Kursgewinne während BIP-Daten das Wachstum unterstützen
Der US Dollar handelte gestern leicht im Plus, als Händler anfingen den jüngsten Anstieg bei den frühen Daten des Bruttoinlandsprodukts für das vierte Quartal zu bewerten. Die EUR/USD-Paarung traf gestern bei 1,4040 auf Widerstand und fiel beim späten Handel bis auf 1,3980 zurück. Ähnliche Ergebnisse verzeichnete der Dollar auch zu den meisten anderen Währungen.
Die gestrigen wenigen Wirtschaftsdaten zeichneten ein etwas positiveres Bild des Wirtschaftswachstums in den USA. Die wöchentlichen Zahlen für Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung stiegen geringer an als erwartet und beliefen sich vergangene Woche auf 402.000. Der Wohnungsmarktbericht zeigte einen kräftigen Rückgang bei den noch nicht abgeschlossenen, aber bereits vertraglich fixierten Immobilienverkäufen, was jedoch typisch für diese Jahreszeit ist. Allerdings lagen das Bruttoinlandsprodukt (GDP) und der GDP-Preisindex über den Markterwartungen.
Da heute nur eine geringe Anzahl von Wirtschaftspublikationen erwartet wird, können Dollar-Händler nur mit moderaten Währungsbewegungen aufgrund der durchschnittlichen Wochenende-Liquidität rechnen. Neben einigen Berichten aus Japan, der Schweiz und der Eurozone liegt das Hauptinteresse auf denen aus den USA. Besonderer Fokus wird dabei auf den Berichten zu Verbraucherpreisen liegen wie auch auf persönlichen Ausgaben und Einkommen.
EUR - Rückgänge bei den weltweiten Aktien drücken auf den EUR
Angesichts der Daten, die auf wirtschaftlichen Stillstand in Deutschland hindeuteten, handelte der Euro gestern im Minus. Die glanzlose Vorstellung an den weltweiten Aktienmärkten führte dazu, dass sich viele Anleger vom EUR anwandten, trotz dessen Potentials für Kursgewinne, sollte mehr Kapital die USA verlassen.
Bei den augenfälligen Wachstumsunterschieden zwischen den USA und Europa in der vergangenen Woche sieht es so aus, als würden die höhere Erträge erzielenden Währungen wie das GBP und der EUR verlieren, da Händler sich vom Risiko abwenden. Die zunehmende Risikovermeidung führt dazu, dass zum Wochenende hin viele Anleger ihre Wertedepots bei geringere Erträge erzielenden Währungen wie USD und CHF suchen. Nichtsdestotrotz befindet sich der Dollar wieder einmal im Anstieg.
Am heutigen Freitag dürfte der Euro eine Bewertung seines jüngsten Abschwungs zu den anderen Haupt-Währungen erfahren, wobei eine leichte Tendenz zu weiterer Rückläufigkeit besteht. Aus der Eurozone wird heute nur ein Wirtschaftsbericht erwartet. Händler sollten versuchen die Publikationen aus der amerikanischen und japanischen Wirtschaft zu beachten, da von dort bedeutsamere Berichte erwartet werden.
JPY - Die Richtung des JPY ist relativ unsicher
Der japanische Yen (JPY) handelte diese Woche mit unterschiedlichen Ergebnissen zu den anderen Währungen, als die Wirtschaftsnachrichten viele Händler dazu veranlassten sich wieder Safe-Hafen-Anlagen zuzuwenden. Der Yen hat in den vergangenen Monaten eine gute Vorstellung hingelegt, wenn man bedenkt, dass viele Händler in Zeiten intensiver Risikofreudigkeit und der JPY Zuwendung bei Risikovermeidung auf japanische Carry Trades gesetzt hatten. All das machte die japanische Währung in Zeiten verhängnisvoller Schuldengespräche zu einer reizvollen Währungsalternative.
Der JPY war gestern in der Lage leichte Kursverluste hinzunehmen, as Wirtschaftsberichte begannen den Grundlagen hinter dem kometenhaften Anstieg des Yen-Kurses entgegenzuwirken. Hinwendungen zu riskanteren Währungen wurde Einhalt geboten, als Pessimismus um sich griff und einen großen Teil der gestrigen Handels-Liquidität in traditionelle Wertedepots umlenkte. So scheinen Händler noch vor Wochenschluss einen Aufwärtsknick beim JPY zu erwarten, obwohl die Stimmung auch von anderen wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst wird.
Rohöl - Rohölpreis immer noch nahe $ 93 pro Barrel
Der Rohölpreis blieb sich gestern stabil und hielt sich beim späten Handel nahe dem Unterstützungswert von $ 93 pro Barrel. Die Wachstumsunterschiede zwischen den Atlantik-Staaten sind diese Woche ins Blickfeld gerückt, da Fertigungszahlen und Dienstleistungsdaten eine zunehmende Schwäche in Europa offenbarten. Das führte bislang dazu, dass viele Großinvestoren und Analysten eine Abwendung vom EUR und anderen riskanteren Anlagewerten, im Tausch gegen die Sicherheit des USD und des JPY in Erwägung zogen, trotz der wachsenden Schwäche der amerikanischen Wirtschaft aufgrund der jüngsten Ratings-Herabsetzungen.
Während Anleger nach Sicherheit streben, blieb der Rohölpreis, der sich den größten Teil der Woche über stabil gehalten hatte, nahe dem Wert von $ 92,50 pro Barrel. Der Anstieg der Dollarkurse aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage in dieser Woche führte dazu, dass viele Investoren sich zögerlich von Anlagewerten wie Gold und Silber abwandten, wovon auch das Rohöl nicht unberührt blieb. Der Ölpreis scheint schon die ganze Woche über einen Punkt erreicht zu haben, der auf eine starke rückläufige Stimmung hindeutet, gleichwohl sich Druck aufbaut den Preis stabil zu halten.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung hat sich über das Konsolidierungsmuster der vorangegangenen Woche hinausbewegt und hat eine technische Rückführung Richtung 1,4040, der von der Bewegung vom Mai-Hoch von 1,4940 zum Oktober-Tief von 1.3145 abstammenden 50% Fibonacci Rückführung. Der Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart bewegt sich aufwärts, und so findet sich weiterer Widerstand nahe 1,4100, wo sich der 100- und 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt befindet. Andererseits findet sich Unterstützung beim Tief der vergangenen Woche von 1,3650.
GBP/USD
Diese Paarung hat sich von seiner Abwärtsbewegung vom April-Hoch zum Oktober-Tief zu einem neuen 6-Wochen-Hoch seines 50% Fibonacci Rückführungswerts bei 1,6010 aufgeschwungen. Bei einem Durchbruch diese Rückführungswerts könnte der Widerstandswert vom August-Tief von 1,6110 ins Spiel kommen, gefolgt vom Rückführungswert von 1,6180. 1,5850 kann als erster wichtiger Unterstützungswert betrachtet werden, gefolgt von 1,5630,
USD/JPY
Vergangenen Freitag erwachte die träge USD/JPY-Paarung aus ihrem Schlummer und setzte schnell ein neues Allzeit-Tief bei 75,78, was eine Vielzahl von Stopps auslöste, bevor sie sich wieder über den Wert von 76 Yen zurückzog. Gleichwohl sich das Range-Trading fortsetzen dürfte, könnte eine schnelle Bewegung unter den Wert von 75 Yen neuerliche Interventionen seitens des Finanzministeriums auslösen, was sehr wahrscheinlich den ersten Widerstandswert bei 77,85 setzen dürfte. Beim Post-Interventions-Hoch von 80,25 dürften sich bereitwillige Verkäufer für die Paarung zu attraktiveren Kursen finden.
USD/CHF
Die Einbahnstraßen-Kursbewegung der USD/JPY-Paarung hat ein Ende gefunden, und bei dem Paar bildet sich etwas, was aussieht wie eine sinkende Keil-Formation. Dieses Chart-Muster weist für gewöhnlich auf eine Aufwärtsbewegung hin, doch sollten Forex-Händler die Kursbewegungen aufmerksam beobachten. Das Konsolidierungsmuster findet Widerstand bei 0,9025, einem Wert der mit der steigenden Trendlinie des August-Tiefs übereinstimmt und der vergangene Woche durchbrochen wurde. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei 0,9340 - 0,9315. Unterstützung findet sich bei 0,8640 und bei 0.8550.
Die Wild-Card
EUR/SEK
Mit einem Durchbruch seines 200-Tage-Bewegungsdurchschnitts und dem Unterstützungswert von 9,0650 hat die schwedische Krone (SEK) ihren Abwärtstrend wieder aufgenommen und nähert sich dem Wert von 9,0000. Forex-Händler werden bemerken, dass sich bis zum September-Tief von 8,8600 auf dem Tages-Chart keine Unterstützung findet. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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