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Thursday, 5 Jan 2012
Nach der deutschen Staatsanleihen-Auktion unterzieht sich der EUR einer Korrektur
Der Euro verzeichnete gestern eine Abwärts-Umkehr, nachdem eine deutsche Staatsanleihen-Auktion Investoren wieder einmal dazu veranlasste, ihre Mittel in Safe-Hafen-Anlagen zu investieren. Heute sollten Händler besonders auf der Hut sein, da nach den Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien, den USA und aus Kanada an den Märkten mit erheblicher Volatilität gerechnet wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3074 | 1.5669 | 77.97 | 0.9470 | 1.0381 | 0.8419 |
| 1.3023 | 1.5590 | 77.65 | 0.9428 | 1.0267 | 0.8382 | |
| 1.2966 | 1.5555 | 77.45 | 0.9384 | 1.0195 | 0.8359 | |
| Support | 1.2911 | 1.5484 | 77.13 | 0.9333 | 1.0137 | 0.8323 |
| 1.2859 | 1.5440 | 76.73 | 0.9300 | 1.0079 | 0.8282 | |
| 1.2840 | 1.5370 | 76.61 | 0.9248 | 1.0007 | 0.8264 |
Wirtschafts News
USD - Nach erneuter Zuwendung zu Safe-Hafen-Anlagen erholt sich der USD
Nach einer alles andere als enthusiastischen deutschen Staatsanleihen-Auktion, nach der Investoren sich wieder Safe-Hafen-Anlagen wie dem USD und dem CHF zuwandten, hatte der US Dollar gestern einen recht positiven Tag. Der Dollar verzeichnete Aufwärtstendenz zu vielen seiner Haupt-Währungsrivalen, insbesondere zum Euro und zum britischen Pfund Sterling. Die EUR/USD-Paarung sackte unter den psychologisch wichtigen Wert von 1,3000, während die GBP/USD-Paarung unter 1,5600 fiel, bevor sie sich wieder leicht erholte.
Heute wird erwartet, dass die Wirtschaftsnachrichten aus den USA und aus der Eurozone erhebliche Volatilität verursachen werden, weshalb Händler sich auf kräftige Bewegungen an den Märkten einstellen sollten. Besonders zu beachten ist der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP), der sich sehr wahrscheinlich auf die USD-Paarungen auswirken wird. Der ADP-Bericht ist ein Vorläufer für den Arbeitsmarktbericht (NFP) am Freitag. Obwohl er nicht als so schwerwiegend erachtet wird wie der Bericht vom Freitag, hat er in der Vergangenheit jedoch erhebliche Kursbewegungen verursacht.
Analysten prognostizieren, dass die ADP-Daten in etwa bei 176.000 liegen werden, was, sollte sich das bewahrheiten, ein beträchtliches Zeichen für US Arbeitsmarkt-Wachstum im Monat Dezember darstellt. Sollten die ADP-Daten tatsächlich bei 176.000 liegen, könnte das das Vertrauen von Investoren in die Erholung der US Wirtschaft verstärken und ein Zeichen für die Rückkehr zu riskanteren Anlagewerten sein. Als Folge davon dürfte der Kurs des USD wahrscheinlich sinken. Sollten jedoch die morgigen Daten unter den Vorhersagen der Analysten liegen, könnten Investoren der Ansicht sein, dass die wirtschaftliche Erholung doch nicht so schnell wie erwartet eintritt und sich folglich wieder dem Safe-Hafen-Dollar zuwenden.
EUR - Deutsche Staatsanleihen-Auktion führt zu rückläufigem Euro
Aufgrund der gestrigen deutschen Staatsanleihen-Auktion verzeichnete der Euro den ganzen Tag hindurch Kursrückgänge, insbesondere zum USD. Ein klares Anzeichen dafür, dass Investoren es an Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung der Eurozone mangeln lassen ist die Tatsache, dass die EUR/USD-Paarung wieder unter den Wert von 1,3000 abfiel. Auch zum britischen Pfund Sterling verzeichnete der Euro Rückläufigkeit. Die EUR/GBP-Paarung fiel den ganzen Tag hindurch, aufgrund besser als erwarteter Daten des britischen Einkaufsmanagerindexes für das Baugewerbe.
Heute sollten Euro-Händler ihre Aufmerksamkeit neben dem ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) auf den britischen Einkaufsmanagerindexes für Dienstleistungen richten. Analysten sagen positive Einkaufsmanagerindexdaten vorher, die, sollte das zutreffen, den Euro zum Pfund Sterling noch weiter absinken lassen dürfte. Händler sollten auch auf Nachrichten aus der Eurozone hinsichtlich der derzeitigen Schuldenkrise achten. Negative Nachrichten dürften zu weiterer Rückläufigkeit bei der Gemeinschaftswährung führen.
JPY - Safe-Hafen-JPY verzeichnet am Mittwoch Kursgewinne
Der japanische Yen verzeichnete am Mittwoch erhebliche Aufwärtstendenz, insbesondere zu riskanteren Währungen wie dem Euro. Gleichzeitig führte das Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung der USA zu leichtem Anstieg bei der USD/JPY-Paarung.
Solange die negativen Nachrichten hinsichtlich der Schuldenkrise der Eurozone die Schlagzeilen bestimmen ist es sehr wahrscheinlich, dass der Yen seinen Aufwärtstrend zum Euro beibehält. Davon abgesehen sollten Händler bedenken, dass positive Daten des ADP Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) heute dazu beitragen können riskantere Währungen, wie den Euro, zum JPY zu unterstützen.
Zudem dürfte der US Arbeitsmarktbericht (NFP) am Freitag für erhebliche Volatilität bei den Yen-Paarungen sorgen. Positive Daten dürften die Risikofreudigkeit verstärken, was bewirken könnte, dass der JPY die Woche mit einem Abwärtstrend beschließt.
Rohöl - Rohölpreis hält sein Aufwärts-Momentum aufrecht
Trotz einer leichten Abwärtsbewegung während des mittäglichen Handels konnte der Rohölpreis gestern sein Aufwärts-Momentum aufrechterhalten. Da die Spannungen zwischen dem Iran und den USA anhaltend hoch sind konnte sich der Rohölpreis über dem Wert von $ 102 pro Barrel halten. Investoren machen sich Sorgen über die Öllieferungen aus dem Mittleren Osten, sollte die derzeitige Situation zwischen den USA und dem Iran fortbestehen.
Je nachdem wie die Daten des ADP Berichts ausfallen könnte es heute zu weiteren Veränderungen beim Rohölpreis kommen. Positive Daten dürften sich verstärkend auf die Risikofreudigkeit auswirken, was normalerweise zu einem Anstieg bei Rohstoffpreisen, wie dem Rohöl, führt. Gleichwohl dürften weniger positive Daten dafür sorgen, dass Investoren sich wieder Safe-Hafen zuwenden, was einen Rückgang beim Rohölpreis bewirken könnte.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass die Paarung in dieser Woche eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart ist in den überverkauften Bereich eingetreten, während sich beim Slow Stochastic auf dem gleichen Chart ein Aufwärtstrend gebildet hat. Sich einem langfristigen Aufwärtstrend anzuschließen dürfte eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Die meisten Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich die Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass in dieser Woche keine größeren Marktbewegungen zu erwarten sind. Gleichwohl bewegt sich der Williams Percent Range auf dem Wochen-Chart langsam in den überverkauften Bereich. Sollte der Indikator unter den Wert von -90 sinken, könnte das ein Zeichen für Händler sein eine Long-Position einzugehen.
USD/JPY
Nach dem rückläufigen Trend der vergangenen Woche zeigen die technischen Indikatoren nun, dass die USD/JPY-Paarung diese Woche für eine Aufwärtskorrektur fällig sein dürfte. Die Tages-Chart-Indikatoren wie der Relative Strength Index und der Slow Stochastic zeigen, dass sich die Paarung im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich in dieser Woche als kluge Vorgehensweise erweisen.
USD/CHF
Nach der leichten Aufwärtsbewegung die die USD/CHF-Paarung in der letzten Woche verzeichnete zeigen die technischen Indikatoren nun, dass sich die Paarung in den kommenden Tagen rückläufig verhalten dürfte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart bewegt sich langsam in Richtung des Werts von -20. Sollte er diesen Wert überschreiten, dürfte das ein Zeichen dafür sein, dass der Paarung eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Händler sind gut beraten das Tages- und Wochen-Chart für weitere Anzeichen einer rückläufigen Bewegung im Auge zu behalten.
Die Wild-Card
Silber
Die technischen Indikatoren zeigen, dass der Silberpreis beim heutigen Handel sinken dürfte. Beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart hat sich über dem oberen Widerstandswert ein Cross gebildet, was bedeutet, dass eine rückläufige Bewegung eintreten könnte. Desweiteren ist der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart in den überkauften Bereich eingetreten. Forex-Händler dürften heute eine Short-Position beziehen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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