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Wednesday, 1 Feb 2012
Nach der Einigung über den EU Rettungsschirm verzeichnet der EUR Aufwärtstendenz
Nach der Einigung unter den Führungskräften der Eurozone über einen dauerhaften EU Rettungsschirm verzeichnet der Euro eine zwar kleine, jedoch bedeutsame, Aufwärtskorrektur. Die Nachricht ließ die EUR/USD-Paarung kurzzeitig über den Wert von 1,3200 ansteigen, allerdings konnte das Paar das Aufwärts-Momentum nicht aufrechterhalten und begann kurze Zeit später wieder zu sinken. Vor der heutigen Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) um 13:15 Uhr MGZ können Händler mit erheblicher Volatilität an den Märkten rechnen. Ein besser als erwartetes Ergebnis könnte sich beim Handel am Nachmittag positiv auf den USD auswirken.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3223 | 1.5791 | 77.11 | 0.9323 | 1.0680 | 0.8386 |
| 1.3158 | 1.5736 | 76.88 | 0.9274 | 1.0619 | 0.8357 | |
| 1.3118 | 1.5704 | 76.74 | 0.9244 | 1.0582 | 0.8339 | |
| Support | 1.3085 | 1.5676 | 76.50 | 0.9195 | 1.0521 | 0.8310 |
| 1.3013 | 1.5617 | 76.36 | 0.9165 | 1.0485 | 0.8292 | |
| 1.2949 | 1.5562 | 76.13 | 0.9115 | 1.0424 | 0.8263 |
Wirtschafts News
USD - Nach positiven Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone verzeichnet der USD Kursverluste
Nachdem positive Wirtschaftsdaten aus der Eurozone für Risikofreudigkeit an den Märkten sorgten, sank gestern der Kurs des US Dollar zu seinen Haupt-Währungsrivalen. Die EUR/USD-Paarung stieg kurzzeitig über den Wert von 1,3200 an, während die GBP/USD-Paarung sich dem Wert von 1,5800 näherte, bevor eine leichte Abwärtskorrektur einsetzte. Zum japanischen Safe-Hafen-Yen verhielt sich der Dollar verhältnismäßig unverändert, nachdem er auf ein Drei-Monats-Tief abgesunken war, was Befürchtungen ausgelöst hatte, dass die Bank of Japan an den Märkten intervenieren würde um das Wachstum des JPY einzudämmen.
Es darf angenommen werden, dass eine ganze Reihe von bedeutsamen US Wirtschaftsindikatoren heute während des europäischen Handels für Volatilität an den Märkten sorgen wird. Besondere Aufmerksamkeit sollte da dem ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) zuteil werden. Der ADP-Bericht ist ein Wegbereiter für den außerordentlich wichtigen US Arbeitsmarktbericht (NFP) am Freitag. Er gilt weitgehend als recht akkurater Indikator der derzeitigen Beschäftigungslage in den USA, und Händler sollten sich bewusst sein, dass es nach der Veröffentlichung sehr wahrscheinlich zu erheblichen Marktbewegungen kommen wird. Sollten die Daten über den Erwartungen einkommen, könnte das dem USD-Kurs Auftrieb verleihen.
EUR - Nach positiven Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone erholt sich der EUR
Die Nachricht, dass sich die Führungskräfte der Eurozone über einen dauerhaften EU Rettungsschirm geeinigt hatten versetzte den Euro beim gestrigen Handel in Aufschwung. Obwohl Griechenland immer noch eine Einigung mit seinen Gläubigern hinsichtlich eines Schuldenschnitts finden muss, reagierten Investoren auf die EU Nachrichten, indem sie ihre Mittel von Safe-Hafen-Anlagen zu riskanteren Anlagewerten umschichteten. So stieg die EUR/USD-Paarung kurzzeitig über den Wert von 1,3200, während die EUR/JPY-Paarung um über 50 Pips in die Höhe schoss, bevor eine Abwärtskorrektur einsetzte.
Analysten sind allerdings nach wie vor der Ansicht, dass jegliche Kursgewinne, die der Euro in den nächsten Tagen verzeichnen wird, nur von kurzer Dauer sein dürften. Selbst wenn Griechenland endlich eine Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts erzielen wird, was gemeinhin bis zum Wochenende erwartet wird, dürfte der Optimismus in eine wirtschaftliche Erholung der Eurozone wahrscheinlich nur von kurzer Dauer sein. Anzeichen dafür, dass Portugal bei seine Staatsschulden in Zahlungsverzug geraten wird sind einer von mehreren Hinweisen darauf, dass die Krise der Eurozone noch lange nicht bewältigt ist.
Heute sollten Händler besonders auf die Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) achten, da er sehr wahrscheinlich die Richtung bestimmen wird, die der Euro am Nachmittag einschlägt. Vergangene Woche führten negative US Wirtschaftsnachrichten zu erheblichen Kursgewinnen der Gemeinschaftswährung. Sollten die heutigen Nachrichten unter den Prognosen liegen, dürfte der Euro in der Lage sein seine Aufwärtstendenz fortzusetzen.
JPY - JPY hält seine Kursgewinne zum US Dollar bei
Während des gestrigen Tages hielt sich der japanische Yen nahe seinem Drei-Monats-Hoch zum US Dollar. Der anhaltende Aufwärtstrend des JPY löste unter Händlern die Befürchtung aus, die Bank of Japan (BOJ) könne an den Märkten intervenieren, um das Wachstum des Yen einzudämmen. Ein starker Yen hat gemeinhin nachteilige Auswirkungen auf Japans exportlastige Wirtschaft, und die BOJ hat in der Vergangenheit mehrmals Schritte unternommen den Kurs der japanischen Währung zu reduzieren.
Heute dürfte der USD in der Lage sein einige seiner jüngsten Verluste zum Yen wieder gutmachen, vorausgesetzt die verschiedenen US Wirtschaftsnachrichten liegen bei oder übertreffen die Erwartungen. Sowohl der US ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) wie auch der nationale ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitendes Gewerbe dürften erhebliche Volatilität hervorrufen. Händler sollten besondere Aufmerksamkeit auf die Ergebnisse dieser Berichte legen, da sie den Trend für die USD/JPY-Paarung in den nächsten Tagen setzen dürften.
Rohöl - Rohölpreis steigt aus über $ 100 pro Barrel
Im Verlauf des gestrigen Tages führten die positiven Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone zu erheblicher Risikobereitschaft, was dem Rohölpreis kräftigen Auftrieb verlieh. Der Rohstoff schoss um über 150 Pips in die Höhe und damit weit über den psychologisch wichtigen Wert von $ 100 pro Barrel. Riskantere Rohstoffe, wie das Rohöl, werden oftmals teurer, wenn der Kurs des Euro steigt.
Heute sollten Händler auf die Ergebnisse der US Wirtschaftsnachrichten achten, da sie den Trend des Rohöls für den Rest der Woche bestimmen könnten. Der US ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP), der um 13:15 Uhr MGZ veröffentlicht wird dürfte voraussichtlich die größte Volatilität hervorrufen. Sollte der Dollar aus den Ergebnissen der Beschäftigungsdaten Nutzen ziehen können, dürfte sich das in einer Abwärtsumkehr des Rohölpreises niederschlagen.
Technische News
EUR/USD
Den technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zufolge bewegt sich diese Paarung im überkauften Bereich und dürfte demnächst eine Abwärtskorrektur erfahren. Beim Slow Stochastic hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während sich der Williams Percent Range derzeit um den -10 Wert bewegt. Bevor die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist dürften Händler in Erwägung ziehen eine Short-Position zu beziehen.
GBP/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass diese Paarung auf einen wichtigen Widerstandswert gestoßen sein dürfte und dass in nächster Zeit eine Korrektur einsetzen könnte. Der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart bewegt sich im überkauften Bereich, während sich beim Slow Stochastic ein rückläufiger Cross gebildet hat. Zu verkaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.
USD/JPY
Die technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt und dass demnächst eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim MACD/OsMA auf dem Tages-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart sich nahe dem überverkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen eine Long-Position einzunehmen.
USD/CHF
Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was bedeutet, dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur einsetzen könnte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart liegt beim Wert von -90, während der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart auf den Wert von 15 gesunken ist. Zu kaufen dürfte sich heute als bevorzugte Vorgehensweise herausstellen.
Die Wild-Card
CAD/CHF
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt und dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index in den überverkauften Bereich abgedriftet ist. Bevor die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist dürften Händler in Erwägung ziehen eine Long-Position zu beziehen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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