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Tuesday, 10 Jan 2012

Nach leichten Kursgewinnen am Montag bleibt der EUR weiterhin gefährdet

Trotz der leichten Kursgewinne, die der Euro beim gestrigen Handel verzeichnen konnte, warnten Analysten davor, dass für die Gemeinschaftswährung noch eine Menge Abwärtsspielraum besteht, falls aus der Eurozone weitere negative Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht werden. Da heute nur wenige Nachrichten erwartet werden sollten Händler auf Ergebnisse des deutsch-französischen Treffens achten, welche sich auf die Euro-Paarungen auswirken könnten.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdowndownupup
Wochentendenzupupdowndownupup
Resistance1.29761.566677.480.95011.03710.8373
1.29171.559677.250.94701.02960.8337
1.28691.555377.120.94341.02120.8315
Support1.28211.551877.030.94051.01740.8279
1.27601.548376.800.93691.01270.8257
1.26661.543976.590.93111.00520.8222

Wirtschafts News

USD - USD verzeichnet leichte Kursverluste, liegt aber weiterhin im Aufwärtstrend

Beim montaglichen Handel verzeichnet der US Dollar leichte Kursverluste zu seinen Haupt-Währungsrivalen, da Befürchtungen, dass der Dollar zu stark werden könnte, die Stimmung an den Märkten beherrschte. Die EUR/USD-Paarung erholte sich zwar von ihrem jüngsten 15-Monate-Tief, jedoch nicht ausreichend genug um von einer bedeutsamen Korrektur sprechen zu können. Die USD/JPY-Paarung fiel den ganzen gestrigen Tag hindurch ebenfalls ab, nachdem sie in der vergangenen Woche bei 77,23 ihren Höchstwert erreicht hatte.

Analysten geben zu bedenken, dass rückläufige Bewegungen des Dollar wahrscheinlich nur vorübergehend sein dürften und dass Risikovermeidung nach wie vor das bestimmende Element an den Märkten ist. Die Aufwärtstendenz des USD in der vergangenen Woche war weniger auf den positiven US Arbeitsmarktbericht zurückzuführen, als auf die Schuldenkrise der Eurozone, die bewirkt, dass sich Händler von riskanteren Anlagewerten abwenden. Da nach wie vor negative Nachrichten aus der Eurozone kommen, dürfte sich das Aufwärts-Momentum des Dollar fortsetzen.

Da heute nur mit wenigen Wirtschaftsdaten gerechnet wird, dürfte die Schuldenkrise der Eurozone wieder einmal die Richtung vorgeben, die die Märkte einschlagen. Die gestern stattgefundenen Gespräche zwischen Frankreich und Deutschland dürften dem Euro wahrscheinlich nicht sonderlich helfen, es sei denn, es werden konkrete Pläne zur Bewältigung der Krise vorgelegt. Da auch die italienische und spanische Schuldenlage wieder einmal in den Schlagzeilen ist, könnte der Dollar heute seine Kursgewinne ausweiten.

EUR - Europäische Schuldenlage sorgt weiterhin für Rückläufigkeit beim EUR

Obwohl der Euro beim gestrigen Handel in der Lage gewesen ist leichte Kursgewinne zu verzeichnen, dürfte sich die vorherrschende Stimmungslage an den Märkten heute nach wie vor gegen den Euro wenden. Investoren sind gespannt darauf, ob das gestrige Treffen zwischen den französischen und deutschen Regierungschefs konkrete Pläne zur Bewältigung der Schuldenkrise der Eurozone ergeben hat. Ohne eine Lösung der derzeitigen Krise dürfte der Euro seine Rückläufigkeit für den Rest der Woche beibehalten.

Heute wird aufgrund fehlender wichtiger Wirtschaftsindikatoren erneut das Hauptinteresse auf der Eurozone liegen. Momentan sieht es so aus, als würden die italienischen und spanischen Anleihe-Auktionen die Richtung der Gemeinschaftswährung bestimmen. Zudem ist Griechenland wieder einmal in den Schlagzeilen, nachdem ein Bericht veröffentlicht wurde demzufolge der Internationale Währungsfond das Vertrauen verloren hat, dass Griechenland in der Lage sei seine Schuldensituation in den Griff zu kriegen. Keines dieser Ereignisse scheint dafür geeignet Investoren Vertrauen in die Eurozone zu vermitteln und könnte zu weiterer Risikovermeidung führen, was den Euro wieder einmal in Abschwung versetzen dürfte.

AUD - Trotz Risikovermeidung verzeichnet der australische Dollar leichte Kursgewinne


Beim gestrigen Handel verzeichnete der australische Dollar leichte Kursgewinne zum US Dollar und zum japanischen Yen. Die Währung, die größtenteils Rohstoff-gebunden ist, zeigte leichte Aufwärtstendenz, als sich Händler zugunsten riskanterer Währungen vom USD trennten. Davon abgesehen herrscht an den Märkten immer noch extreme Risikovermeidung vor, und Währungen wie der AUD dürften demnächst wieder Rückläufigkeit erfahren.

Heute dürften wahrscheinlich die Nachrichten aus der Eurozone die Richtung vorgeben, in der sich der australische Dollar bewegen wird. Investoren sind gespannt darauf, ob die Treffen zwischen EU Führungskräften und dem Internationalen Währungsfond das Vertrauen in die Eurozone wiederherstellen können. Sollte das der Fall sein, dürfte der AUD im Tagesverlauf leichte Kursgewinne verzeichnen.

Rohöl - Nach den Hochs der vergangenen Woche verzeichnet Rohöl stetigen Preisrückgang

Rohöl verzeichnete gestern recht gemischten Handel, da Risikovermeidung weiterhin die Stimmungslage an den Märkten beherrscht. Nach der Aufwärtstendenz der vergangenen Woche, aufgrund der Spannungen im Mittleren Osten, fällt der Rohölpreis jetzt wieder leicht ab. Gleichwohl der Preis für diesen Rohstoff über dem psychologisch wichtigen Wert von $ 100 pro Barrel bleibt, sollten Händler sich darüber bewusst sein, dass sich das jederzeit ändern könnte.

Da Investoren mit großem Interesse auf die Ergebnisse der Treffen der Eurozone und der Anleihen-Auktionen warten, könnte der Rohölpreis beim heutigen Handel heftigen Fluktuationen unterliegen. Analysten sind hinsichtlich der Aussichten auf eine konjunkturelle Erholung der Eurozone immer noch recht pessimistisch. Falls heute keine positiven Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden, dürfte der Rohölpreis weitere Abwärtsbewegung erfahren.

Technische News

EUR/USD

Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart sehen diese Paarung im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass demnächst eine Aufwärtskorrektur stattfinden dürfte. Beim Slow Stochastic bildet sich ein zinsbullischer Cross, während sich der Williams Percent Range um den Wert von -90 bewegt. Zu kaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.

GBP/USD

Die Indikatoren auf dem Wochen-Chart weisen darauf hin, dass bei dieser Paarung möglicherweise eine Aufwärtskorrektur erfolgen wird. Der Relative Strength Index bewegt sich in den überverkauften Bereich, während der Williams Percent Range bereits unter dem Wert von -90 liegt. Händler dürften in Erwägung ziehen Long-Positionen einzunehmen.

USD/JPY

Die meisten technischen Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was besagt, dass sich bislang kein eindeutiger Trend abzeichnet. Händlern wird empfohlen solange eine abwartende Haltung einzunehmen, bis sich ein deutlicheres Bild zeigt.

USD/CHF

Nachdem in der vergangenen Woche ein Höchstwert erzielt worden war deuten die technischen Indikatoren darauf hin, dass demnächst eine rückläufige Bewegung bei dieser Paarung einsetzen könnte. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während der Relative Strength Index sich im überkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen Short-Positionen einzunehmen.

Die Wild-Card

CHF/JPY

Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass dieser Paarung möglicherweise in nächster Zeit eine Aufwärtsbewegung bevorsteht. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index sich bis um den Wert von 20 aufgeschwungen hat. Forex-Händler sollten für Anzeichen einer Aufwärtskorrektur heute die Stunden-Charts im Auge behalten. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 18:39 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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