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Wednesday, 4 Jan 2012
Nach positiven britischen Wirtschaftsdaten zeigen riskantere Anlagewerte Aufwärtstendenz
Nach der Bekanntgabe des Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes am Morgen verzeichneten riskantere Währungen wie der Euro und das britische Pfund Sterling gestern eine Aufwärtstendenz. Derweil stieg der Preis für Rohöl gleichmäßig an, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zu Befürchtungen hinsichtlich des Rohölnachschubs führten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3110 | 1.5710 | 77.50 | 0.9420 | 1.0425 | 0.8410 |
| 1.3090 | 1.5690 | 77.30 | 0.9400 | 1.0405 | 0.8390 | |
| 1.3060 | 1.5660 | 77.00 | 0.9370 | 1.0375 | 0.8360 | |
| Support | 1.3000 | 1.5600 | 76.40 | 0.9310 | 1.0315 | 0.8300 |
| 1.2970 | 1.5570 | 76.10 | 0.9280 | 1.0285 | 0.8270 | |
| 1.2950 | 1.5550 | 75.90 | 0.9260 | 1.0265 | 0.8250 |
Wirtschafts News
USD - USD verzeichnet Abschwung da Investoren sich riskanteren Währungen zuwenden
Der US Dollar hatte gestern größtenteils einen rückläufigen Tag, da positive Wirtschaftsdaten aus Europa Risikofreudigkeit bei Investoren auslöste. Der Safe-Hafen-Dollar verzeichnete Kursverluste zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen, einschließlich des Euro und dem GBP. Die EUR/USD-Paarung stieg erneut über den psychologisch wichtigen Wert von 1,3000. während die GBP/USD-Paarung die Grenze von 1,5600 überschritt. Auch zu anderen Safe-Hafen-Währungen wie dem Schweizer Franken und dem japanischen Yen verzeichnete der Dollar einen Rückgang, was größtenteils auf mangelndes Vertrauen in die Erholung der US Wirtschaft zurückzuführen ist.
Für heute wird erwartet, dass die Nachrichten aus der Eurozone wieder einmal das Handelsgeschehen bestimmen werden. Dabei sollten Händler besonders auf den britischen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe achten. Analysten prognostizieren einen Rückgang der Zahlen gegenüber dem Vormonat, was, wenn es zutreffen sollte, Investoren dazu bewegen dürfte sich wieder dem Safe-Hafen-Dollar zuzuwenden.
Was den Rest der Woche betrifft, so sollten Händler nicht die für Freitag vorgesehene Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts (NFP) vergessen. Erste Prognosen gehen davon aus, dass sich die US Arbeitsmarktdaten im Dezember dramatisch verbessert haben. Falls das wahr ist dürfte die Risikofreudigkeit weiter fortbestehen was dann die Rückläufigkeit des Dollar aufrechterhalten wird.
GBP - Der Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes lässt das Pfund Sterling in die Höhe schießen
Das GBP verzeichnete beim gestrigen Handel eine Umkehr seines jüngsten Abwärtstrends, nachdem positive Nachrichten dazu beigetragen hatten das Vertrauen in die Erholung der britischen Wirtschaft zu stärken. Der Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes lag weit über den Erwartungen und führte zu Kursgewinnen des Pfund Sterling zum USD und zum CHF. Obwohl es noch zu früh dafür ist, das als ein Zeichen für eine Erholung der britischen Konjunktur zu betrachten, reichte es allemal dass sich Investoren den ganzen Tag über riskanteren Anlagewerten zuwandten.
Heute sollten Pfund-Händler ihre Aufmerksamkeit auf den britischen Einkaufsmanagerindex für das Baugewerbe richten, der um 09:30 MGZ veröffentlicht wird. Analysten sagen voraus, dass der Index bei 51,8 liegen wird, was, wenn es tatsächlich so eintreten wird, ein Zeichen für die positive Entwicklung der britischen Bauindustrie sein dürfte und dazu beitragen könnte das gestrige Aufwärts-Momentum des Pfund Sterling fortzusetzen.
Händler sollten bedenken, dass die europäischen Wirtschaften immer noch äußerst anfällig sind. Gleichwohl positive Nachrichten dazu beitragen können Währungen wie das Pfund Sterling und den Euro kurzzeitig zu unterstützen, ist der allgemeine Trend nach wie vor überwiegend rückläufig, und die Stimmung an den Märkten könnte jederzeit wieder umschlagen.
CHF - Inmitten erneuter Risikofreudigkeit verzeichnet der Schweizer Franken gemischten Handel
Die gestrigen positiven Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien führten zu unterschiedlichen Ergebnissen für den Schweizer Franken, da er einerseits Kursgewinne zum USD und zum JPY mit sich brachte, andererseits jedoch Verluste zum Euro und zum Pfund Sterling verzeichnete. Während Investoren ihre Geldmittel in riskantere Anlagewerte investierten waren sie jedoch nicht bereit sich vollständig von Safe-Hafen zu verabschieden die dem Franken zum Dollar und zum Yen halfen.
Heute sollten Händler besonders auf die Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien und aus der Eurozone achten. Weitere positive Nachrichten könnten dazu führen, dass der Schweizer Franken weitere Kursverluste zu riskanteren Währungen wie dem Euro, dem Pfund Sterling und dem australischen Dollar hinnehmen muss. Davon abgesehen dürfte sein Safe-Hafen-Status dem Schweizer Franken im Vergleich zum US Dollar recht hilfreich sein.
Rohöl - Spannungen im Mittleren Osten lassen den Rohölpreis ansteigen
Spannungen zwischen den USA und dem Iran ließen den Rohölpreis in die Höhe schießen, da Investoren sich vermehrt über die Rohöllieferungen aus dem Mittleren Osten Sorgen machen. Rohöl handelt derzeit erheblich über dem psychologisch wichtigen Wert von $ 100 pro Barrel. Da es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich die Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen in naher Zukunft verbessern werden, können Händler darauf zählen, dass der Rohölpreis auch in nächster Zeit steigen wird.
Heute könnten positive Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone dem Rohölpreis zu weiterem Aufschwung verhelfen. Derzeit legen Investoren ihr Geld bevorzugt in volatilen Anlagewerten wie Rohöl an. Weitere Anzeichen einer Verbesserung der europäischen Konjunkturlage werden sehr wahrscheinlich den Preis für den Rohstoff weiter ankurbeln.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass die Paarung in dieser Woche eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart ist in den überverkauften Bereich eingetreten, während sich beim Slow Stochastic auf dem gleichen Chart ein Aufwärtstrend gebildet hat. Sich einem langfristigen Aufwärtstrend anzuschließen dürfte eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Die meisten Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich die Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass in dieser Woche keine größeren Marktbewegungen zu erwarten sind. Gleichwohl bewegt sich der Williams Percent Range auf dem Wochen-Chart langsam in den überverkauften Bereich. Sollte der Indikator unter den Wert von -90 sinken, könnte das ein Zeichen für Händler sein eine Long-Position einzugehen.
USD/JPY
Nach dem rückläufigen Trend der vergangenen Woche zeigen die technischen Indikatoren nun, dass die USD/JPY-Paarung diese Woche für eine Aufwärtskorrektur fällig sein dürfte. Die Tages-Chart-Indikatoren wie der Relative Strength Index und der Slow Stochastic zeigen, dass sich die Paarung im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich in dieser Woche als kluge Vorgehensweise erweisen.
USD/CHF
Nach der leichten Aufwärtsbewegung die die USD/CHF-Paarung in der letzten Woche verzeichnete zeigen die technischen Indikatoren nun, dass sich die Paarung in den kommenden Tagen rückläufig verhalten dürfte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart bewegt sich langsam in Richtung des Werts von -20. Sollte er diesen Wert überschreiten, dürfte das ein Zeichen dafür sein, dass der Paarung eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Händler sind gut beraten das Tages- und Wochen-Chart für weitere Anzeichen einer rückläufigen Bewegung im Auge zu behalten.
Die Wild-Card
Gold
Die technischen Indikatoren weisen darauf hin, dass der Goldpreis beim heutigen Handel seinen derzeitigen Aufwärtstrend noch verstärken dürfte. Der Relative Strength Index auf dem 8-Stunden-Chart deutet aufwärts, allerdings muss er sich noch in den überkauften Bereich bewegen. Das ist ein Zeichen dafür, dass für den Aufwärtstrend noch eine Menge Zunahmespielraum besteht. Forex-Händler dürften in Erwägung ziehen heute eine Long-Position zu beziehen, solange der Rohstoff noch Aufwärtstendenz verzeichnet. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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