| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Monday, 24 Nov 2008
Neue Finanzspritzen für Citigroup und zur Wirtschaftsankurbelung - wird es reichen?
Die US-Regierung hilft der stark angeschlagenen Großbank Citigroup mit einem $306 Milliarden schweren Rettungspaket, während Amerikas neuer Präsident Obama eine weitere Kapitalspritze in Höhe von $300-700 Milliarden zur Ankurbelung der landeseigenen Wirtschaft plant. Diese jüngste Entwicklung ist entweder ein Anzeichen für einen Aufwärtstrend des zukünftigen USD-Kurses oder eine Andeutung auf die momentane Schwäche der US-Wirtschaft. Anleger sollten dabei nicht vergessen, dass der Dollar seinen Wert in der vergangenen Woche trotz negativer Wirtschaftsdaten verbessern konnte. Auszugehen ist von einem Ende des aktuellen USD-Aufwärtstrends zu einem zukünftigen Zeitpunkt. Werden die Rettungsmaßnahmen ausreichen, diese Tendenz abzuwenden?
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2759 | 1.5077 | 96.35 | 1.2274 | 0.6400 | 0.8588 |
| 1.2730 | 1.5025 | 96.00 | 1.2248 | 0.6370 | 0.8554 | |
| 1.2690 | 1.4990 | 95.70 | 1.2210 | 0.6340 | 0.8510 | |
| Support | 1.2600 | 1.4900 | 94.88 | 1.2115 | 0.6271 | 0.8430 |
| 1.2585 | 1.4878 | 94.50 | 1.2080 | 0.6235 | 0.8400 | |
| 1.2550 | 1.4845 | 94.10 | 1.2050 | 0.6200 | 0.8372 |
Wirtschafts News
USD - USD stabilisiert sich gegenüber den Hauptwährungen
In der vergangenen Woche konnte deutlich beobachtete werden, dass sich der Dollar gegenüber den Hauptwährungen bei seinem derzeitigen Kurswert konsolidieren konnte. Dennoch ist eine rückläufige Ausrichtung zu erkennen, so dass sich eventuell in absehbarer Zeit ein Durchbruch der unteren Grenze der Handelsspanne ergeben könnte.
Die letzte Woche war von überwiegend negativen Wirtschaftsdaten aus den USA geprägt. Der Erzeugerpreisindex verschlechterte sich zum dritten Monat in Folge (-2,8%) und verdeutlichte, dass sich die US-Verbraucher tatsächlich in einer Art Krise befinden. Auch die Zahlen der Baugenehmigungen gingen zurück und wurden bei mageren 0,71 Millionen neuer Baugenehmigungen im Monat Oktober ausgegeben. Auch hier war ein Rückgang zum fünften Monat in Folge zu verzeichnen. Der Immobilienmarkt der USA gilt als einer der genauesten Maßstäbe zur Einschätzung der sich verschlechternden konjunkturellen Situation. Immer weniger Banken erklären sich dazu bereit, US-Bürger mit Darlehen zu versorgen, was wiederum bedeutet, dass diese kaum noch Immobilien erwerben. Zu guter Letzt vervollständigten enttäuschende Arbeitsmarktzahlen die insgesamt schlecht ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten mit 542.000 Arbeitslosenerstanträgen in der vergangenen Woche.
Überraschenderweise konnten die veröffentlichten Indikatoren den USD nicht von seinem zinsbullischen Trend abbringen. Wie bereits zuvor erwähnt sind die negativen Daten aus der US-Wirtschaft für Anleger derzeit nicht von allzu großer Wichtigkeit. Die Marktteilnehmer sind jedoch davon überzeugt, dass ein anhaltender Rückgang der US-Verbraucherausgaben sich insgesamt negativ auf die führenden Industrienationen auswirken kann.
In dieser Woche stehen wieder einige wichtige Indikatoren auf dem US-Wirtschaftskalender. Dabei sollten Anleger insbesondere die vier folgenden Veröffentlichungen im Auge behalten: Eigenheimverkäufe aus Bestand (heute), Preliminary Report zum Bruttoinlandsprodukt und Verbrauchervertrauen (Dienstag) sowie die Arbeitsmarktzahlen (Mittwoch).
Anleger sollten dabei nicht vergessen, dass der Dollar seinen Wert in der vergangenen Woche trotz negativer Wirtschaftsdaten verbessern konnte. Auszugehen ist jedoch von einem Ende des aktuellen USD-Aufwärtstrends zu einem zukünftigen Zeitpunkt.
EUR - EUR verliert weiterhin gegen USD
In den vergangenen Wochen blieb der EUR bei einem verhältnismäßig niedrigen Kurswert gegenüber den Hauptwährungen. Ein Großteil der Anleger sah sich demnach gezwungen, EUR-Positionen zu verkaufen. Mittlerweile rechnet kein Marktteilnehmer mehr mit EUR-Kurswerten bei 1,5000 zum USD.
In der letzten Woche wurden einige bedeutende Wirtschaftsindikatoren aus der Eurozone ausgegeben, die jedoch nur wenig Einfluss auf den EUR nahmen. Derzeit ist die Aufmerksamkeit der Investoren weltweit auf die Entwicklungen innerhalb der US-amerikanischen Wirtschaft gerichtet. Man könnte fast behaupten, dass der EUR momentan lediglich auf die Tendenzen des USD reagiert.
In dieser Woche kommen die wichtigsten Eurozonen-Daten aus Deutschland. Die deutsche Wirtschaft gilt als die stärkste innerhalb der Eurozone. Eine Verbesserung der konjunkturellen Situation in Deutschland könnte eventuell einen Wendepunkt in der aktuellen Rezessionslage markieren. Die deutsche Wirtschaft zählt zu einer der Schlüsselfaktoren, die den EUR-Kurswert bestimmen. Anleger sollten jede Veröffentlichung bezüglich der deutschen Wirtschaft in dieser Woche aufmerksam verfolgen. Auch Ansprachen wichtiger Regierungsvertreter können ihre Wirkung auf den EUR haben.
JPY - Die Leitzinssenkung der Bank of Japan erweist sich als erfolgreich
Die vergangene Woche bewies, dass die Entscheidung der Bank of Japan (BoJ) zur Leitzinssenkung auf 0,3% ihren Erfolg hat. Der intensive zinsbullische Trend des JPY konnte unterbrochen werden. Aktuell wird der JPY bei 95,00 zum USD und 120,00 zum EUR gehandelt.
Der Konjunkturausblick für Japans Wirtschaft war jedoch alles andere als zufrieden stellend. Der vorläufige Bericht zum Bruttoinlandsprodukt verdeutlichte einen kräftigen Rückgang zum zweiten Monat in Folge. Japans Verbraucher verhalten sich derzeit eher zurückhaltend. Japans Tertiary Industry Activity fiel ebenfalls zum zweiten Mal und deutete darauf hin, dass sich Japan tatsächlich in einer rückläufigen Phase befindet.
In dieser Woche erwarten die Marktteilnehmer die vorläufigen Industrieproduktionszahlen im Monat Oktober, die sich um 2,5% verschlechtern sollen. Auch die Einzelhandelsumsätze werden voraussichtlich um 0,9% zurückgehen. Angesichts dieser negativen Wirtschaftszahlen erwarten Experten einen weiteren Konjunkturabschwung für die japanische Nation. Der JPY könnte demnach in den kommenden Wochen einen Abwärtstrend gegenüber den Hauptwährungen einschlagen.
Rohöl - Wird das Barrel Rohöl bis unter die $40-Marke fallen?
Der Ölpreis rutscht unaufhörlich und bricht dabei täglich alle Rekorde. Allem Anschein nach spielt dabei der psychologische Faktor die Hauptrolle beim konstanten Preissturz. Lange Zeit galt der Ölpreis als „überbewertet“. Inzwischen fällt dieser dem aktuellen Konjunkturchaos im größten Umfang zum Opfer. Während die Nachfrage sich um ca. 2,5% reduziert hat, fallen die Ölpreise wiederum um durchschnittlich 2,5% täglich. Das Barrel Rohöl ging insgesamt von über $147 im vergangenen Juli bis unter $50 pro Barrel in den vergangenen 5 Monaten zurück.
Auch der jüngste Aufwärtstrend des US-Dollars nimmt seinen Einfluss auf den Ölpreis. Sollte EUR/USD die 1,2000-Marke erreichen, werden sich die Ölpreise voraussichtlich auf die $40 pro Barrel zubewegen.
Anleger sollten in dieser Woche die Bekanntgaben der OPEC nicht aus den Augen verlieren, um den zukünftigen Ölpreistrend einschätzen zu können. Produktionsdrosselungen werden erwartet. Auch das Kurspaar EUR/USD steht aktuell in Korrelation zu den Ölpreisen der nächsten Woche.
Technische News
EUR/USD
Auf der 4-Stunden-Chart wird deutlich, dass das Momentum dieses Paares nach wie vor zinsbullisch bleibt. Dennoch befindet sich der RSI im oberen Bereich. Dies könnte bedeuten, dass der derzeitige Trend demnächst ein Ende finden wird. Auf der Stunden-Chart kann eine rückläufige Korrigierung bereits beobachtet werden. Das rückläufige Kreuz des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart bestätigt diese Tendenz ebenfalls.
GBP/USD
Die Tages-Chart zeigt, dass dieses momentan Paar keine Ausrichtung hat. Die Chart zeigt bereits seit 10 Tagen wenig Bewegung. Dabei verdichten sich die Bollinger Bands auf der 4-Stunden-Chart, was gleichermaßen unklare Hinweise bietet. Auf der Stunden-Chart unterliegt dieses Paar bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf den Charts, bevor Sie diesem Markt beitreten.
USD/JPY
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf Tages-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic schwanken im neutralen Bereich. Die Stunden-Chart gibt ebenfalls gemischte Signale ohne eindeutige Ausrichtung aus. Eine gute Strategie könnte auch hier lauten: Warten Sie deutlichere Signale ab, bevor Sie ihre Maßnahmen ergreifen.
USD/CHF
Auf der Tages-Chart lässt sich eine eindeutig rückläufige Handelsspanne erkennen, in der sich dieses Paar mittlerweile beginnt zu bewegen. Der Slow Stochastic der Tages-Chart weist ein neues rückläufiges Kreuz aus, was bedeuten könnte, dass das Abwärtsmomentum weiteres Potential in sich trägt. Auch die Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte bei diesem Paar die richtige Strategie für heute sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf der 4-Stunden-Chart bildet sich eine deutlich erkennbare zinsbullische Handelsspanne. Ein zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic auf der Tages-Chart verdeutlicht, dass eine zinsbullische Korrigierung unmittelbar bevorsteht. Der RSI schwankt auf "überkauftem" Territorium und bestätigt die Annahme, dass der Trend noch nicht beendet ist. Auch heute könnten Forex -Anleger ihre Gewinne erneut maximieren, indem sie bei Niedrigständen kaufen und sich den derzeitigen Aufwärtstrend zu Nutze machen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







