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Wednesday, 28 Sep 2011
Optimismus kehrt an die Märkte zurück: Rohstoffe und EUR erholen sich
Die Hoffnung, dass europäische Führungskräfte sich schon bald auf Maßnahmen verständigen werden die Schuldenkrise der Eurozone in Griff zu kriegen sorgte dafür, dass Aktienmärkte, Rohstoffe und andere riskantere Anlagewerte sich am Dienstag erholten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3667 | 1.5750 | 77.45 | 0.9095 | 0.9980 | 0.8780 |
| 1.3640 | 1.5718 | 77.10 | 0.9060 | 0.9955 | 0.8740 | |
| 1.3606 | 1.5680 | 76.77 | 0.9027 | 0.9926 | 0.8716 | |
| Support | 1.3550 | 1.5599 | 76.20 | 0.8964 | 0.9860 | 0.8650 |
| 1.3514 | 1.5565 | 75.80 | 0.8930 | 0.9825 | 0.8615 | |
| 1.3480 | 1.5530 | 75.44 | 0.8900 | 0.9790 | 0.8586 |
Wirtschafts News
USD - USD Kurs sinkt während Aktienmärkte sich erholen
Der US Dollar verzeichnete am Dienstag einen Rückgang während weltweit die Risikofreudigkeit anstieg, aufgrund von Spekulationen dass die Eurozone Maßnahmen einleiten wird um die Schuldenkrise zu bewältigen. Während die weltweiten Aktienmärkte sich am Dienstag erholten verzeichneten Safe-Hafen-Währungen wie der USD und der JPY Kursrückgänge zu ihren riskanteren Währungspartnern.
Zum Kursrückgang des Dollar trugen auch die besser als erwarteten US Wirtschaftsdaten bei. Der S&P/CS Composite-20 HPI zeigte, dass die US Eigenheimpreise im Juli um 0,9% gestiegen sind und dass das Verbrauchervertrauen des Conference Boards in diesem Monat, wenn auch geringer als erwartet, einen leichten Anstieg verzeichnete.
Am heutigen Mittwoch sollten Händler besonders auf die Bekanntgabe der Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter achten, sowie auf die Ansprache des US Notenbankchefs Bernanke, die Hinweise enthalten könnte wie es um die US Wirtschaft gestellt ist und welche zukünftigen Aktionen geplant sind.
EUR - EUR Kurs steigt aufgrund der Annahme, dass Führungskräfte der Eurozone Maßnahmen ergreifen werden
Riskantere Währungen wie der EUR verzeichneten am Dienstag Kursgewinne während die Aktienmärkte sich erholten und Optimismus an die Märkte zurückkehrte. Erwartungen, dass seitens der Führungskräfte der Eurozone Maßnahmen ergreifen werden um die Schuldenkrise der Region in Griff zu kriegen, lösten bei Händlern Risikobereitschaft aus. Der EUR stieg auf $ 1,3620 gegenüber dem Wert von $ 1,3497 am Montagabend.
Allerdings könnte der Optimismus ein wenig vorschnell sein, und viele Analysten sind skeptisch was kurzfristige Entschlüsse betrifft.
Händlern wird empfohlen, zur Einschätzung der allgemeinen Stimmungslage an den Märkten, auf die Bekanntgabe des deutschen Verbraucherpreisindexes zu achten sowie das Geschehen an den Aktienmärkten im Auge zu halten.
JPY - Yen im Abschwung da die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen abnimmt
Der Yen verzeichnete Kursrückgänge während sich die Aktienmärkte, aufgrund der optimistischen Annahme, dass europäische Führungskräfte sich schon bald auf Maßnahmen verständigen werden um die Schuldenkrise zu bewältigen, erholten, was die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen dämpfte.
Der Yen konnte in diesem Monat zu all seinen 16 Haupt-Währungspartnern Kursanstiege verzeichnen, was zu der Befürchtung Anlass gab, Japan könne an den Märkten intervenieren und die japanische Währung abwerten.
Falls sich der Optimismus an den Märkten heute fortsetzt, dürfte der Yen wahrscheinlich weitere Kursverluste verzeichnen.
Rohöl - Rohöl-Warentermingeschäfte erholen sich aufgrund des Optimismus an den Märkten hinsichtlich der Schuldenkrise in der Eurozone
Der Rohölpreis stieg am Dienstag um nahezu $ 3, als der Optimismus, dass europäische Führungskräfte Maßnahmen einleiten werden um der Schuldenkrise Herr zu werden, die Nachfrage nach Rohstoffen ankurbelte.
Der Rohölpreis für November-Lieferungen stieg um $ 3,60, oder 4,5%, auf $ 83,84 pro Barrel.
Fortgesetzter Optimismus an den Märkten wird den Rohölpreis wahrscheinlich beim derzeitigen Stand unterstützen, allerdings dürfte bei rückläufigem Verhalten der Ölpreis wieder unter $ 80 pro Barrel absinken. Händler sollten heute die Wirtschaftsnachrichten aus den USA und der Eurozone aufmerksam verfolgen, um ermessen zu können wie es um die Stimmung an den Märkten gestellt ist.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung hat sich in den vergangenen Wochen zunehmend rückläufig verhalten und steht derzeit beim Wert von 1,3630. Der Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart unterstützt die Annahme, dass das Währungspaar heute weitere Rückläufigkeit erfahren wird. Allerdings zeigt der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart dass heute mit einer zinsbullischen Umkehr zu rechnen ist. Bei dieser Paarung erst dann einzusteigen wenn sich deutlichere Signale abzeichnen scheint heute eine kluge Entscheidung zu sein.
GBP/USD
Dieses Paar verzeichnete in den vergangenen Tagen ein stark rückläufiges Verhalten. Allerdings belegen die technischen Daten dass sich dieser Trend jederzeit umkehren dürfte. So weist beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart darauf hin, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Dieser Aufwärtstrend wird auch vom Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen dürfte sich heute auszahlen.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/CHF
Der Aufwärtstrend verliert an Kraft und die Paarung scheint sich um den Wert von 0,8940 zu konsolidieren. Der RSI auf dem Wochen-Chart bewegt sich bereits im überkauften Bereich, was nahe legt, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und dass eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
Die Wild-Card
USD/TRY
Die anhaltende Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat beim RSI auf dem Wochen-Chart den Kurs letztlich in den überkauften Bereich gedrückt. Zusätzlich hat sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hindeutet. Forex-Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis auf dem Stunden-Chart die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, dann zu verkaufen und auf der bevorstehenden Welle mitzuschwimmen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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