| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Monday, 6 Feb 2012
Positive US Arbeitsmarktberichtsdaten kurbeln USD an
Nach erheblich besser als erwarteten US Arbeitsmarktberichtsdaten, die das Vertrauen in die Erholung der US Wirtschaft kräftig unterstützten, verzeichnete der USD am Freitag Kursgewinne auf ganzer Linie. Am wichtigsten war dabei wohl, dass sich die USD/JPY-Paarung von ihrem jüngsten Drei-Monats-Tief verabschiedete. Die Nachricht besänftigte auch Befürchtungen, dass die Bank of Japan schon bald an den Märkten intervenieren werde, um das Wachstum des Yen einzudämmen. In dieser Woche dürfte Griechenland wahrscheinlich wieder die Schlagzeilen bestimmen, da Investoren gespannt auf Nachrichten hinsichtlich einer möglichen Einigung über einen Schuldenschnitt warten. Wie auch immer geartete positive Entwicklungen dürften sich unterstützend auf riskantere Währungen, wie dem Euro und dem australischen Dollar auswirken.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3140 | 1.5850 | 77.55 | 0.9310 | 1.0795 | 0.8365 |
| 1.3120 | 1.5830 | 77.35 | 0.9290 | 1.0775 | 0.8345 | |
| 1.3090 | 1.5800 | 77.05 | 0.9260 | 1.0745 | 0.8315 | |
| Support | 1.3030 | 1.5740 | 76.45 | 0.9200 | 1.0685 | 0.8255 |
| 1.3000 | 1.5710 | 76.15 | 0.9170 | 1.0655 | 0.8225 | |
| 1.2980 | 1.5690 | 75.95 | 0.9150 | 1.0635 | 0.8205 |
Wirtschafts News
USD - Nach positiven US Arbeitsmarktberichtsdaten verabschiedet sich die USD/JPY-Paarung von ihrem Drei-Monats-Tief
Die besser als erwarteten US Arbeitsmarktberichtsdaten (NFP) am vergangenen Freitag führten zum Wochenschluss zu Kursgewinnen beim USD. Im Januar wurden in den USA 243.000 neue Arbeitsplätze geschaffen; ein weiteres Anzeichen dafür, dass es mit der wirtschaftlichen Erholung aufwärts geht. Folgerichtig sank die Arbeitslosenquote mit 8,3% auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren. Die USD/JPY-Paarung schloss die Woche bei 76,58 mit Aufwärtstendenz, nachdem noch am Donnerstag ein Drei-Monats-Tief verzeichnet wurde. Folglich wurden auch die Befürchtungen, die Bank of Japan würde an den Märkten intervenieren, vorübergehend besänftigt.
In dieser Woche dürften sowohl die europäischen als auch die US amerikanischen Wirtschaftsnachrichten darüber entscheiden, ob der Dollar seinen Aufwärtstrend ausweiten kann. In Europa hat die Unfähigkeit Griechenlands sich mit seinen Gläubigern zu einigen zu Befürchtungen geführt, das Land könne über seine Schulden in Zahlungsverzug geraten. Händler sollten also weiterhin den Bekanntgaben aus der Eurozone große Aufmerksamkeit zollen. Falls es hinsichtlich Griechenlands in den nächsten Tagen nicht zu einer Einigung kommen sollte, könnte der USD weitere Kursgewinne verzeichnen.
Was die Wirtschaftsnachrichten aus den USA betrifft, dürfte momentan wohl das wichtigste Ereignis die Rede des US Notenbankpräsidenten Bernanke am Dienstag sein. Sollte Bernanke andeuten, dass die US Notenbank den Leitzinssatz früher als gedacht zu erhöhen gedenkt, könnte das zur Mitte der Woche hin zu Kursanstiegen beim Dollar führen. Sollte sich Bernanke allerdings pessimistisch hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung der USA äußern, könnte das den Dollar erneut unter Druck setzen.
EUR - Während die Verhandlungen über Griechenlands Schulden andauern bleiben die Trends des Euro unsicher
Nach der Bekanntgabe der US Arbeitsmarktberichtsdaten (NFP) am vergangenen Freitag verzeichnete der Euro einen Abschwung zum US Dollar. Die besser als erwarteten Daten führten zu neuerlichem Vertrauen in die wirtschaftliche Gesundung der USA und verliehen den Dollar Auftrieb. Die EUR/USD-Paarung sank bis auf 1,3065, bevor eine Aufwärtskorrektur einsetzte und da Paar die Woche bei 1,3159 schloss. Zum Yen verzeichnete der Euro recht erhebliche Kursgewinne, als sich Investoren nach den positiven Nachrichten wieder riskanteren Anlagewerten zuwandten. Die EUR/JPY-Paarung schloss die Woche bei 100,78, nachdem sie früher am Tag bis auf 110,15 gesunken war.
In dieser Woche dürften die Nachrichten aus Griechenland wieder einmal das Geschehen an den Märkten bestimmen. Griechenland bemüht sich immer noch eine Einigung über einen Schuldenschnitt mit seinen Gläubigern zu finden und sieht sich jetzt der Möglichkeit des Zahlungsverzugs ausgesetzt. Wenn sich in dieser Woche keine positiven Entwicklungen abzeichnen, dürfte der Euro erneut unter Druck geraten, da sich Investoren sonst wahrscheinlich wieder Safe-Hafen-Währungen wie dem USD und dem JPY zuwenden werden.
JPY - Befürchtungen über Intervention seitens der BOJ würden vorübergehend besänftigt
Nach der rückläufigen Kehrtwende, die der JPY zum Wochenschluss verzeichnete, schwanden die Befürchtungen, die Bank of Japan würde schon bald intervenieren um das Wachstum des Yen einzudämmen. Sowohl die USD/JPY- als auch die EUR/JPY-Paarung verzeichneten Kursgewinne, nachdem besser als vorhergesagte US Beschäftigungsdaten die Risikofreudigkeit ankurbelte. Davon abgesehen bewegt sich der Dollar immer noch recht nahe zu seinem jüngsten Drei-Monats-Tief. Sollte die Paarung sich wieder rückläufig erweisen, dürften neuerliche Gerüchte über eine Intervention seitens der BOJ aufkommen.
Ob der Dollar auch weiterhin zu seinem japanischen Gegenstück Kursgewinne verzeichnen wird oder nicht, dürfte wahrscheinlich von den US Wirtschaftsnachrichten, die in dieser Woche veröffentlicht werden, abhängen. Händler sollten der Rede des US Notenbankpräsidenten am Dienstag besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Sollte er andeuten, dass die US Notenbank den Leitzinssatz früher als geplant zu erhöhen gedenkt, könnte das wahrscheinlich dazu führen, dass die USD/JPY-Paarung ihren derzeitigen Trend fortsetzt.
Rohöl - Rohölpreis erzielt zum Wochenschluss Spitzenwert
Der Rohölpreis verzeichnete einen Aufschwung als positive US Beschäftigungsdaten Investoren davon überzeugten, dass die Nachfrage in den USA steigen werde. Zudem führten neuerliche Drohungen des Iran, die Exporte zu beschränken, zu Nachschubbefürchtungen, die ebenfalls den Preis ankurbelten. Der Preis für Rohöl legte am Freitag um fast $ 2 zu und schloss die Woche bei $ 97,81 pro Barrel. Ob der Rohstoff seinen derzeitigen Trend aufrechterhalten kann hängt größtenteils davon ab, wie sich die Märkte in dieser Woche entwickeln werden.
Eine jegliche Eskalation der Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen dürfte wahrscheinlich zu einem weiteren Anstieg des Rohölpreises führen. Auch dürften weitere Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung der USA den Rohölpreis positiv beeinflussen. Sollte allerdings Griechenland wieder einmal nicht in der Lage sein sich mit seinen Gläubigern über eine Schuldenschnitt zu einigen, könnte das den Euro in Abschwung versetzen, was wiederum voraussichtlich den Rohölpreis sinken lassen wird.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren für diese Paarung vermitteln unterschiedliche Aussichten. Während der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart sich um den Wert von 30 und im überverkauften Bereich bewegt hat sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet, was darauf hindeutet, dass demnächst eine Abwärtsbewegung einsetzen könnte. Händlern wird empfohlen bei dieser Paarung eine abwartende Haltung einzunehmen, bis sich ein deutlicheres Bild abzeichnet.
GBP/USD
Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich die Paarung derzeit im überkauften Bereich bewegt und dass in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während der Williams Percent Range auf dem gleichen Chart über dem Wert von -20 liegt. Zu verkaufen dürfte sich in nächster Zeit als kluge Entscheidung erweisen.
USD/JPY
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass sich die Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was bedeutet, dass möglicherweise in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim MACD/OsMA bildet sich ein zinsbullischer Cross, während der Williams Percent Range sich nahe dem Wert von -80 bewegt. Zu kaufen dürfte sich bei dieser Paarung als kluge Entscheidung erweisen.
USD/CHF
Die Bollinger Bands auf dem Wochen-Chart verengen sich, was darauf hindeutet, dass es in nächster Zeit wahrscheinlich zu einer Kursverschiebung kommen wird. Der Relative Strength Index (RSI) auf dem gleichen Chart bewegt sich nahe dem Wert von 70, was normalerweise bedeutet, dass eine Abwärtskorrektur erfolgen wird. Händler sollten dem RSI besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Falls er die 70-Linie durchbricht, dürfte eine rückläufige Korrektur einsetzen.
Die Wild-Card
AUD/USD
Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich die Paarung im überkauften Bereich bewegt, was darauf hindeutet, dass demnächst eine Abwärtskorrektur erfolgen wird. Der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart bewegt sich oberhalb der 70-Linie, während sich beim Slow Stochastic auf dem gleichen Chart ein rückläufiger Cross gebildet hat. Forex-Händler dürften in Erwägung ziehen eine Short-Position einzunehmen, bevor die untere Grenze der Handelsspanne erreicht wird.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







