| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Monday, 9 Jan 2012
Positive US Wirtschaftsdaten können EUR nicht ankurbeln
Trotz der positiven US Arbeitsmarktzahlen vom Freitag, welche normalerweise riskantere Anlagewerte wie den Euro angekurbelt hätten, behielt die Gemeinschaftswährung ihren rückläufigen Trend bei, den sie schon zum Wochenschluss verzeichnete. Die EUR/USD-Paarung sank auf den niedrigsten Wert seit 15 Monaten, während die EUR/JPY-Paarung auf ein neues 11-Monate-Tief fiel. In dieser Woche sollten Händler ihre Aufmerksamkeit auf mehrere wichtige Indikatoren richten, insbesondere am Donnerstag auf die Statements der Europäischen Zentralbank und des britischen geldmarktpolitischen Komitees.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3073 | 1.5668 | 77.45 | 0.9590 | 1.0292 | 0.8377 |
| 1.2945 | 1.5597 | 77.25 | 0.9505 | 1.0235 | 0.8341 | |
| 1.2870 | 1.5517 | 77.03 | 0.9420 | 1.0189 | 0.8318 | |
| Support | 1.2822 | 1.5481 | 76.80 | 0.9379 | 1.0144 | 0.8281 |
| 1.2763 | 1.5437 | 76.62 | 0.9330 | 1.0087 | 0.8259 | |
| 1.2667 | 1.5366 | 76.45 | 0.9251 | 0.9995 | 0.8222 |
Wirtschafts News
USD - US Arbeitsmarktbericht (NFP) lässt USD-Kurs auf ein 15-Monats-Hoch zum Euro ansteigen
Die Daten des US Arbeitsmarktbericht (NFP) lagen am Freitag weit über den Erwartungen und kurbelten den Kurs des US Dollar zum Wochenschluss zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen kräftig an. Die EUR/USD-Paarung schloss den Handel am Freitag mit 1,2718 um über 300 Pips unterhalb des Höchstwerts der vergangenen Woche. Auch die GBP/USD-Paarung lag mit 1,5428 um über 200 Pips unterhalb des Höchstwerts der vergangenen Woche.
Die Tatsache, dass der Safe-Hafen-US-Dollar seine Aufwärtstendenz beibehalten konnte ist größtenteils der anhaltenden Schuldenkrise der Eurozone zuzuschreiben, die weiterhin dazu führt, dass sich Investoren von der Gemeinschaftswährung fernhalten. Normalerweise führen positive US Wirtschaftsdaten dazu, dass Investoren sich riskanteren Anlagewerten wie dem Euro zuwenden. Es sieht so aus, dass es für den Euro schwierig sein dürfte sich zu erholen, solange keine positiven europäischen Wirtschaftsdaten bekannt gegeben werden.
In dieser Woche dürften die Wirtschaftsdaten aus der Eurozone sehr wahrscheinlich die Richtung des USD vorgeben. So könnte insbesondere die EZB Pressekonferenz am Donnerstag erhebliche Volatilität an den Märkten verursachen. heute ist davon auszugehen, dass die kanadischen Wirtschaftsdaten den Kurs der USD/CAD-Paarung beeinflussen werden. Diese Paarung verzeichnete in letzter Zeit größtenteils Aufwärtstendenz. Da vorhergesagt wird, dass die heutigen Zahlen für kanadische Baugenehmigungen weit unter denen des Vormonats liegen werden, dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen.
EUR - Trotz positiver Weltwirtschaftsdaten verzeichnet der Euro Abschwung
Trotz positiver Weltwirtschaftsdaten, wie dem US Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Monat, konnten sich riskantere Anlagewerte wie der Euro in der vergangenen Woche nicht erholen. Der Euro verzeichnete zu so gut wie all seinen Währungsrivalen Rückläufigkeit, insbesondere zum japanischen Yen. Die EUR/JPY-Paarung fiel auf ein neues 11-Jahres-Tief und schloss die vergangene Woche bei 97,88. Schuld am rückläufigen Euro waren hauptsächlich die Sorgen über die italienische Schuldenlage. Auch ließ die Unsicherheit über Griechenlands Zukunft in der Eurozone Investoren ihre Mittel fernab vom EUR investieren.
In dieser Woche sollten Händler ihre Aufmerksamkeit auf die Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone richten. So dürfte insbesondere die EZB Pressekonferenz am Donnerstag sehr wahrscheinlich erhebliche Volatilität an den Märkten verursachen. Investoren halten Ausschau nach konkreten Plänen seitens der EU zur Bekämpfung ihrer anhaltenden Schuldenprobleme. Positive Anzeichen dafür, dass tatsächlich ein Plan zur Behebung der derzeitigen Wirtschaftsprobleme der Eurozone besteht, dürften den Eurokurs wahrscheinlich, zumindest kurzzeitig, ankurbeln.
CHF - Schweizerische Wirtschaftsdaten dürften dem CHF heute helfen seine Aufwärtstendenz fortzusetzen
Der Schweizer Franken verzeichnete die ganze letzte Woche über gemischten Handel. Während die Währung ihre Aufwärtstendenz zum Euro beibehalten konnte fiel sie zum Dollar und zum Yen ab. Analysten schreiben diese Trends der derzeitigen Schuldenkrise der Eurozone und den positiven US Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag zu. Die EUR/CHF-Paarung schloss vergangene Woche bei 1,2147, gegenüber 0,9551 bei der USD/CHF-Paarung.
Heute dürften die Daten der schweizer Einzelhandelsumsätze dem Schweizer Franken im Vergleich zum Dollar und zum Yen zu Stärke verhelfen. Es wird prognostiziert, dass der Indikator bei 0,6% liegen wird, einem beachtlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat. Falls diese Vorhersage zutrifft, dürfte der Schweizer Franken in der Lage sein die Verluste der vergangenen Woche wettzumachen, während er seinen derzeitigen Trend zum Euro fortsetzt.
Rohöl - Rohöl schloss die vergangene Woche mit rückläufiger Tendenz
Positive US Arbeitsmarktdaten in Verbindung mit einem schwachen Euro sorgten dafür, dass der Rohölpreis die vergangene Woche leicht rückläufig schloss. Gleichwohl Rohöl immer noch über dem psychologisch wichtigen Wert von $ 100 pro Barrel handelt, wirkte sich der starke Dollar negativ auf den Rohstoff aus. Normalerweise lässt ein starker US Dollar Rohöl für internationale Verbraucher teurer werden und lässt Preise sinken. Zudem hat sich die Schuldenkrise der Eurozone negativ auf die Aktienmärkte ausgewirkt, was zu rückläufigem Momentum beim Rohöl führte.
In dieser Woche sollten Händler besondere Aufmerksamkeit auf die Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone achten. Weitere Rückläufigkeit beim Euro wird wahrscheinlich auch in einem Rückgang des Rohölpreises resultieren. Gleichzeitig könnten die Spannungen im Mittleren Osten dafür sorgen, dass der Rohölpreis wieder ansteigt. Jegliche Nachrichten aus dem Iran aufgrund derer sich Investoren über den Rohölnachschub sorgen könnten, dürften den Preis für den Rohstoff die ganze Woche über ansteigen lassen.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart sehen diese Paarung im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass demnächst eine Aufwärtskorrektur stattfinden dürfte. Beim Slow Stochastic bildet sich ein zinsbullischer Cross, während sich der Williams Percent Range um den Wert von -90 bewegt. Zu kaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
GBP/USD
Die Indikatoren auf dem Wochen-Chart weisen darauf hin, dass bei dieser Paarung möglicherweise eine Aufwärtskorrektur erfolgen wird. Der Relative Strength Index bewegt sich in den überverkauften Bereich, während der Williams Percent Range bereits unter dem Wert von -90 liegt. Händler dürften in Erwägung ziehen Long-Positionen einzunehmen.
USD/JPY
Die meisten technischen Langzeit-Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was besagt, dass sich bislang kein eindeutiger Trend abzeichnet. Händlern wird empfohlen solange eine abwartende Haltung einzunehmen, bis sich ein deutlicheres Bild zeigt.
USD/CHF
Nachdem in der vergangenen Woche ein Höchstwert erzielt worden war deuten die technischen Indikatoren darauf hin, dass demnächst eine rückläufige Bewegung bei dieser Paarung einsetzen könnte. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während der Relative Strength Index sich im überkauften Bereich bewegt. Händler dürften in Erwägung ziehen Short-Positionen einzunehmen.
Die Wild-Card
EUR/JPY
Nach dem anhaltenden Kursrückgang in der vergangenen Woche zeigen die technischen Indikatoren, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt und dass demnächst eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index unter den Wert von 30 gesunken ist. Forex-Händler dürften in Erwägung ziehen Long-Positionen einzunehmen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







