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Tuesday, 5 Apr 2011
RBA belässt Leitzinssatz unverändert
Wie erwartet belässt die Reserve Bank of Australia, angesichts der Naturkatastrophen in der Region, den Leitzinssatz unverändert bei 4,75%. Später am heutigen Tag wird sich Glenn Stevens, der Chef der australischen Zentralbank (RBA) zur Zukunft der australischen Geldmarktpolitik äußern. Beim New Yorker Börsengang erwarten Händler positive Ergebnisse von den ISM Einkaufsmanagerindexes und dem Bericht über das Treffen der US Notenbank.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4295 | 1.6324 | 85.00 | 0.9363 | 1.0500 | 0.8890 |
| 1.4283 | 1.6266 | 84.74 | 0.9341 | 1.0493 | 0.8879 | |
| 1.4269 | 1.6223 | 84.49 | 0.9261 | 1.0422 | 0.8853 | |
| Support | 1.4150 | 1.6103 | 83.80 | 0.9183 | 1.0310 | 0.8796 |
| 1.4073 | 1.6080 | 83.58 | 0.9122 | 1.0292 | 0.8754 | |
| 1.4062 | 1.5972 | 83.13 | 0.9029 | 1.0270 | 0.8727 |
Wirtschafts News
USD - US Notenbank im Mittelpunkt des Interesses
Aufgrund fehlender bedeutender Wirtschaftsnachrichten verzeichnete der Dollar beim gestrigen Handel unterschiedliche Ergebnisse zu den anderen Haupt-Währungen. In einer sehr beachteten Rede äußerte sich US Notenbankpräsident Ben Bernanke gestern dahingehend, dass die politischen Entscheidungsträger die inflationäre Entwicklung sehr genau verfolgen sollten, um zwischen steigenden Kosten unterscheiden zu können, die auf gestiegene Rohstoffpreise, die nicht nur temporär sind, zurückzuführen sind. Bernanke bemerkte außerdem, dass, falls die Inflationserwartungen weiterhin stabil bleiben und Rohstoffpreise nicht weiter dramatisch ansteigen, der Inflationsanstieg nur von kurzer Dauer sein dürfte. Der Notenbankpräsident stellte ebenfalls klar, dass die US Notenbank zur Aufrechterhaltung der Preisstabilität einschreiten müsse, sollte die Inflationsrate höher ausfallen als erwartet.
Bernankes Rede war insofern von Wichtigkeit, da sich Notenbankmitglieder in jüngster Zeit gegen die lockere Geldmarktpolitik der Notenbank ausgesprochen hatten. Diese Bemerkungen hatten eine Debatte an den Devisenmärkten losgetreten, ob und wann die Notenbank eine Verschärfung der Geldmarktpolitik veranlassen wird, was sich auf den Kurs des Dollar auswirken würde.
Die heutige Bekanntgabe des Berichts über das Treffen der US Notenbank wird ein Licht darauf werfen wie die US Wirtschaft und die Geldmarktpolitik zu bewerten sind, auf die man sich an den Devisenmärkten in jüngster Zeit so sehr konzentrierte. Ebenfalls für heute wird die Rede des Zentralbankpräsidenten von Minneapolis, Kocherlakota, erwartet. Er hatte sich in letzter Zeit sehr viel kämpferischer als gewöhnlich geäußert, was Dollarkäufe ankurbelte.
Heute wird der ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen veröffentlicht, und man geht davon aus, dass er eine Verbesserung der US Wirtschaftslage und das siebte Mal in Folge einen Anstieg aufzeichnen wird. Man rechnet mit einem Anstieg auf 59,8 gegenüber 59,7. Ein solch positiver ISM Bericht könnte sich positiv auf den Dollar-Kurs auswirken.
Unterstützung für die EUR/USD-Paarung findet sich bei der steigenden Trendlinie vom Januar-Tief bei 1,4070, gefolgt von Tief der vergangenen Woche bei 1,4020 und 1,3860. Widerstand findet sich beim Hoch von Sonntagnacht bei 1,4270, gefolgt vom Januar-Hoch von 2010 bei 1,4580.
EUR - Händler in Erwartung der EZB Leitzinsentscheidung
Der Euro handelte gestern innerhalb einer klar begrenzten Handelsspanne, da Händler sich auf die bevorstehende Leitzinsentscheidung der EZB am Donnerstag konzentrieren, die die weitere Richtung des Euro bestimmen dürfte. Der europäische Erzeugerpreisindex (PPI) lag mit 0,8% über den Erwartungen. Die Inflationsquote für den Vormonat wurde von 1,5% auf 1,3% revidiert. Die Erwartungen lagen allerdings bei nur 0,7%.
Beim frühen asiatischen Handel gestern stieg die EUR/USD-Paarung bis auf 1,4268, fiel dann jedoch schnell wieder zurück und schloss den Handel bei 1,4192. Die EUR/CHF-Paarung lag mit 1,3112 nur knapp unter einem 5-Wochen-Hoch gegenüber dem Eröffnungskurs von 1,3150. Die EUR/JPY-Paarung blieb unverändert bei 119,72.
Die Marktteilnehmer waren geteilter Meinung über die Gewichtung einer bevorstehenden Leitzinsanhebung für die EU. In einer gestrigen Rede äußerte sich der EZB Präsident Jean-Claude Trichet nicht weiter zu den Absichten der Zentralbank. Händler werden sich also bis Donnerstag gedulden müssen, um zu erfahren ob die erwartete 0,25%-Punkt Anhebung des Leitzinssatze nur eine einmalige Angleichung sein wird, oder der Beginn einer Reihe von Anpassungen.
Eine Reihe solcher Anpassungen dürfte die Kurssteigerungen des Euro weiter ankurbeln und die EUR/JPY-Paarung bis zum Wert von 128 anheben.
JPY - RBA belässt Leitzinssatz unverändert
Wie erwartet belässt die Reserve Bank of Australia, angesichts der Naturkatastrophen in der Region, den Leitzinssatz unverändert bei 4,75%. Später am heutigen Tag wird sich Glenn Stevens, der Chef der australischen Zentralbank (RBA) zur Zukunft der australischen Geldmarktpolitik äußern. Laut australischen Bankumfragen besteht eine 32%-ige Wahrscheinlichkeit, dass Stevens den Leitzinssatz für den Rest des Jahres unverändert belassen wird.
Der australische Dollar steht knapp unter seinem Rekord-Hoch von 1,0415, da zunehmende Investitionen in die Bergbauindustrie die Wachstumserwartungen ansteigen ließen, obwohl Prognosen nach den Überschwemmungen in Queensland und der Naturkatastrophe in Japan von einem Rückgang ausgegangen sind. Ein Risiko für einen Anstieg des australischen Dollar stellen die Weigerung der RBA den Leitzinssatz anzuheben, ein Rückgang bei den Rohstoffpreisen und eine Verschärfung der US Geldmarktpolitik dar.
Nach der Bekanntgabe der Leitzinsentscheidung knickte die AUD/USD-Paarung zwar ein, hielt jedoch den Wert von 1,3010. Widerstand findet sich beim Rekord-Hoch von 1,0415. Unterstützung findet sich bei 1,0250 und 1,0200, gefolgt von einer 38,2% Rückführung der März-Bewegung, die nahe dem Wert von 1,0150 liegt.
Rohöl - Rohölpreis bleibt über $ 108 pro Barrel
Beim asiatischen Handel lag der Rohölpreis, trotz der fortgesetzten Gewalttätigkeiten im Mittleren Osten und den positiven US Daten der vergangenen Woche, nahe dem höchsten Strand seit 2 ½ Jahren. Beim New Yorker Börsenschluss handelte Rohöl gestern nahe $ 108,50 pro Barrel, dem höchsten Preis seit August 2008. Derzeit handelt der Rohstoff bei knapp über $ 108,00.
Experten schreiben diesen Anstieg einer Kombination weltweiter Faktoren zu, einschließlich der Kampfhandlungen in Libyen und dem US Arbeitsmarktbericht der vergangenen Woche, der die Nachfrage im größten Erdölkonsumierenden Land der Welt ansteigen ließ.
Heute dürfte der Mangel an Wirtschaftsnachrichten nur wenig Einfluss auf den Preis des Rohöls haben. Händler sollten trotzdem der für 14:00 MGZ vorgesehenen Veröffentlichung des US ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen Beachtung schenken. Ein positives Ergebnis wird wahrscheinlich die Nachfrage in den USA weiter erhöhen und den Rohölpreis weiter ansteigen lassen. Zudem dürfte eine Zunahme der Kampfhandlungen in Libyen die Nachschubängste unter Investoren verstärken, was zu einem weiteren Rohölpreisanstieg führen könnte.
Technische News
EUR/USD
Die technischen Indikatoren zeigen zumeist, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass in nächster Zeit keine größere Kursbewegung zu erwarten ist. Nichtsdestotrotz scheint sich beim MACD auf dem 8-Stunden-Chart ein rückläufiger Cross zu bilden. Händlern wird empfohlen abzuwarten ob die anderen Indikatoren ebenfalls eine Abwärtskorrektur aufzeigen werden.
GBP/USD
Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart scheint sich ein rückläufiger Cross zu bilden. Außerdem sieht es so aus, als würde sich der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart dem überkauften Bereich nähern. Händler sollten diese beiden Indikatoren besonders im Auge behalten. Falls sie ihren derzeitigen Trend beibehalten könnte eine Abwärtsbewegung einsetzen.
USD/JPY
Der Relative Strength Index auf dem 8-Stunden-Chart ist in den überkauften Bereich eingetreten, was darauf hindeutet, dass sich eine Abwärtskorrektur abzeichnet. Zudem hat sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet. Zu verkaufen könnte sich heute als gewinnbringende Wahl erweisen.
USD/CHF
Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was besagt, dass momentan keine größeren Kursänderungen zu erwarten sind. Das könnte sich jedoch sehr schnell ändern. Händler sollten die Entwicklung auf den Stunden-Charts genau im Auge behalten und nach möglichen Änderungen bei dieser Paarung Ausschau halten.
Die Wild-Card
EUR/CHF
Der Relative Strength Index auf dem 8-Stunden-Chart nähert sich dem überkauften bereich, was auf eine heute stattfindende Abwärtskorrektur hinweist. Diese Annahme wird vom Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt, bei dem sich ein rückläufiger Cross gebildet hat. Jetzt könnte der richtige Zeitpunkt für forex Händler sein eine Sell-Position für diese Paarung einzunehmen, bevor der Abwärtsdurchbruch einsetzt.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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