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Monday, 14 Feb 2011
Risikovermeidung lässt Safe-Hafen-Währungen ansteigen
Händler, die sich sichereren, geringere Erträge erzielenden Währungen zuwenden, scheinen bei der Kurskorrektur der Haupt-Währungspaarungen der ausschlaggebende Faktor zu sein. Der USD und der JPY, die in Zeiten einer angestrengten Marktsituation als sicherer als andere Währungen angesehen werden, dürften sich weiter der Nachfrage erfreuen, da Investoren sich von riskanteren Anlagewerten fernhalten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3650 | 1.6165 | 84.25 | 0.9825 | 1.0150 | 0.8535 |
| 1.3605 | 1.6125 | 83.80 | 0.9785 | 1.0110 | 0.8500 | |
| 1.3575 | 1.6100 | 83.50 | 0.9750 | 1.0075 | 0.8465 | |
| Support | 1.3500 | 1.6040 | 82.85 | 0.9695 | 1.0025 | 0.8400 |
| 1.3470 | 1.6005 | 82.50 | 0.9650 | 1.0000 | 0.8370 | |
| 1.3425 | 1.5975 | 82.15 | 0.9615 | 0.9970 | 0.8325 |
Wirtschafts News
USD - Dollar verzeichnet geringfügige Kursgewinne zu den Haupt-Währungen
Der US Dollar verzeichnete vergangene Woche einen Kursanstieg zum Euro. Er war zuvor, nach dem Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, leicht eingeknickt, da Investoren mit diesem Rücktritt spekuliert hatten und technische Faktoren den Euro unter Druck gesetzt hatten. Folglich stieg der USD zum EUR und brachte das oft gehandelte Währungspaar auf 1,3496. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum GBP und schloss bei 1,600.
Ferner wirkte sich die Flut der US Wirtschaftsdaten unterstützend auf den Dollar aus, und die meisten Experten erwarten weitere Kursanstiege beim Dollar.
Derzeit sieht es so aus als würde der Markt erneutes Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft fassen und folglich auch in den USD selbst. Eingedenk der etwas überraschenden Wendungen dürfte beim Dollar-Handel in naher Zukunft mit großer Volatilität zu rechnen sein, was Forex-Händlern die Gelegenheit für außergewöhnliche Gewinnmitnahmen bietet.
In der vor uns liegenden Woche werden viele interessante Wirtschaftspublikationen aus den USA erwartet. Händler sollten ihr Augenmerk auf die Bekanntgaben der Einzelhandelsumsätze, des Berichts zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen, der Baugenehmigungen, der wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen und den Erzeugerpreisindex (PPI) richten, da diese erfahrungsgemäß großen Einfluss auf den USD haben. Händler sollten jedoch bedenken, dass der Dollar, sollten die Berichte nicht den Erwartungen entsprechen, seine Kursgewinne der vergangenen Woche wieder verlieren könnte.
EUR - Schuldenkrise in der Eurozone lässt EUR-Kurs sinken
Der Euro erweiterte seine Kursverluste der vergangenen Woche und sank auf ein 3-Wochen-Tief unter $ 1,35, da Händler auf den höhere Erträge erzielenden US Dollar setzten und Wirtschaftswachstumserwartungen diesem den Rücken stärkten. Der Eurokurs sank mit $ 1,3496 auf den niedrigsten Stand seit dem 21. Januar, obwohl für den Moment der Unterstützungswert um diesen Kurs noch besteht. Händler zitierten etliche Options-bezogene Grenzwerte um die $ 1,35.
Außerdem blieb der Euro zum Dollar unter Druck und verzeichnet am Donnerstag einen Kursrückgang. Ausgelöst wurde das von erneuten Bedenken hinsichtlich der Schuldenkrise der Eurozone und den schwindenden Erwartungen auf eine baldige Erhöhung des Leitzinssatzes durch die Europäische Zentralbank.
Die Kreditmärkte der Eurozone zeigten sich in den letzten Tagen zunehmend beunruhigt, da portugiesische 10-Jahres-Anlagen Rekorderträge erzielten, was neuerliche Bedenken hinsichtlich der Fördermittel für Rand-Wirtschaften der Eurozone aufkommen ließen.
In dieser Woche werden eine ganze Reihe von Wirtschaftsveröffentlichungen ais der Eurozone erwartet. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei den ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und dem deutschen Bruttoinlandsprodukt gelten. Sollten diese Berichte ebenfalls mit enttäuschenden Daten aufwarten, könnten Investoren das als Zeichen für schleppende Konjunkturbelebung ansehen, was weitere Rückläufigkeit beim EUR zur Folge haben dürfte.
JPY - Yen verzeichnet Kursanstiege zu Euro und CHF, fällt jedoch zum Dollar
Der Yen schloss den gestrigen Handel mit unterschiedlichen Ergebnissen zu den Haupt-Währungen. Die japanische Währung konnte ihre Kursgewinne zum EUR am Freitag ausweiten und handelte um den Wert von 112,60 inmitten eines allgemeinen Ausverkaufs des EUR. Ähnlich verhielt sich der Yen zum CHF, und die Paarung fiel von 86,14 auf 85,45 zum Wochenende. Der JPY zeigte allerdings auch geringe Rückläufigkeit, verlor 150 Punkte zum USD und schloss bei 83,25.
Weitere Stärkung könnte dem Yen zuteil werden, falls andere Staaten anfangen sollten ihre Leitzinssätze, im Bestreben der Inflation entgegenzuwirken, anzuheben. Das könnte sich verheerend auf die japanische Wirtschaft auswirken, da sich japanische Exporte, verglichen zu ihren ausländischen Mitbewerbern, verteuern werden.
In dieser Woche werden etliche interessante Publikationen aus der japanischen Wirtschaft erwartet, doch dürften, zumindest in nächster Zukunft, die politischen Entwicklungen im Mittleren Osten größere Auswirkungen auf den Yen-Handel haben. Händler sollten bedenken, dass, sollten die Unruhen in der Region zunehmen, der Yen weiter an Stärke zulegen dürfte.
Rohöl - Rohölpreis beim tiefsten Stand seit 10 Wochen
Nachdem der ägyptische Präsident Hosni Mubarak zurückgetreten war und die Macht an das Militär übergegangen war fiel der Rohölpreis vergangene Woche auf den Wert von um die $ 85,50 pro Barrel.
Mubaraks Rücktritt erfolgte nach 18 Tagen massiver Proteste die zu Befürchtungen geführt hatten, die Öllieferungen könnten unterbrochen werden und dass sich die Unruhen auf die Haupt-Öl-Förderländer der Region ausweiten könnten.
In der vor uns liegenden Woche sollten Händler den führenden Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone Aufmerksamkeit schenken, da diese im Allgemeinen großen Einfluss auf den Rohölpreis haben. Händler sollten auch den für Donnerstag vorgesehenen Bericht über die US Rohöllagerbestände beachten, da sich die Ergebnisse stets sofort auf den Markt auswirken.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung verzeichnete in der vergangenen Woche einen rückläufigen Trend. Es scheint jedoch, als würde sich dieser Trend nunmehr dem Ende zuneigen. Der RSI auf dem 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich das Paar im überverkauften Bereich bewegt, was darauf hinweist, dass schon sehr bald eine Aufwärtskorrektur stattfinden wird. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/JPY
Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen kräftiges zinsbullisches Verhalten. Jedoch zeigen die technischen Indikatoren, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, dass eine rückläufige Umkehr unmittelbar bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart bildet sich ein rückläufiger Cross, was darauf hinweist, dass in nächster Zukunft eine rückläufige Korrektur stattfinden wird. Die Abwärtsrichtung des RSI auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, wenn der Abwärtsumschwung erfolgt, könnte eine bevorzugte Vorgehensweise sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis sinkt wieder einmal und bewegt sich derzeit um die $ 85,55 pro Barrel. Jetzt vermittelt der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zinsbullische Signale, die darauf hinweisen, dass der Rohölpreis wieder steigen dürfte. Hier könnte sich Forex-Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr beliebten Trend anzuschließen. Forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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