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Friday, 24 Dec 2010
Rohöl klettert über $91 pro Barrel
Die Ölpreise markierten am gestrigen Donnerstag ein neues 2-Jahreshoch über der Marke von $91 pro Barrel. Händler nannten Optimismus versprechende Konjunkturdaten aus den USA als Ursache für die Höhernotierungen am Ölmarkt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3240 | 1.5535 | 83.95 | 0.9665 | 1.0115 | 0.8600 |
| 1.3185 | 1.5500 | 83.55 | 0.9630 | 1.0085 | 0.8570 | |
| 1.3150 | 1.5465 | 83.25 | 0.9600 | 1.0055 | 0.8535 | |
| Support | 1.3100 | 1.5400 | 82.70 | 0.9540 | 1.0000 | 0.8475 |
| 1.3065 | 1.5370 | 82.35 | 0.9505 | 0.9970 | 0.8440 | |
| 1.3015 | 1.5320 | 82.00 | 0.9475 | 0.9935 | 0.8405 |
Wirtschafts News
USD - Dollar leichter in ruhigem und volatilem Handel
Am Donnerstag verzeichnete der US-Dollar Kursverluste gegenüber einem Großteil seiner Gegenwährungen, nachdem gestern veröffentlichte US-Konjunkturdaten verdeutlichten, dass sich die US-Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Die Nachfrage nach gewinnträchtigen und risikoreichen Währungen stieg in der Folge.
Wie erwartet ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gesunken: Laut US-Arbeitsministerium wurden im Vorwochenvergleich 3.000 Anträge weniger und damit insgesamt 420.000 Anträge gestellt. Analysten hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet. Darüber hinaus stieg der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im Dezember und auch die Zahl der Verkäufe von Hausneubauten erhöhte sich, wenn auch das Ergebnis unter den Erwartungen der Ökonomen blieb.
Der USD gab um 1% auf $0,7472 gegen den Neuseeländischen Dollar, nach zuvor $0,7402, nach. Zum Australischen Dollar fiel die US-Währung um 0,5% auf $1,0042, nachdem das Paar bei $0,9990 notierte. USD/CAD bewegt sich wieder auf ein paritätisches Wechselkursverhältnis zu.
Zum Japanischen Yen rutschte der US-Dollar um 0,8% auf 82,92 Yen ab und markierte somit das niedrigste Niveau seit dem 14. Dezember. Noch am Vortag hatte das Paar bei 83,57 geschlossen. Der Euro notierte bei $1,3130 nach bereits $1,3100 am Mittwoch.
Der äußerst leichte Handel führte am Donnerstag zu einem volatilen Börsengang. Dieser Trend wird sich erwartungsgemäß auch heute fortsetzen. Händler können die vermutete Marktvolatilität vor dem Weihnachtswochenende zu ihrem Vorteil nutzen.
EUR - EUR notiert gegen Hauptgegenwährungen leichter
Der EUR handelte am Donnerstag weiterhin innerhalb einer recht engen Spanne gegen den US-Dollar. Die Einheitswährung bleibt aktuell dem USD gegenüber schwach. Um nahezu 8,5% gab der Euro zum Greenback bislang in 2010 nach. Im Juni war die europäische Gemeinschaftswährung zum ersten Mal seit 2006 bis unter die Marke von $1,20 abgesackt. Auch zum Schweizer Franken markiert der EUR derzeit rekordverdächtige Tiefstände um 1,2553, konnte sich jedoch mittlerweile bis auf 1,2573 erholen.
Das Britische Pfund Sterling macht sowohl gegen EUR als auch USD Boden gut. Zuvor berichtete eine griechische Tageszeitung, dass die europäischen Finanzminister über eine längere Frist zur Rückzahlung der im Rahmen des im April geschnürten EU/IWF-Rettungspakets für Griechenland diskutierten. Bislang hat der Bailout eine Laufzeit bis 2013. Der EUR kletterte zum GBP bis auf 0,8504 Pence von zuvor 0,8514 Pence. Zum US-Dollar notierte der Sterling bei $1,5440, nach $1,5386 am Vortag. Am Mittwoch war die UK-Währung im Tief bis auf $1,5356 zurückgegangen, dem niedrigsten Niveau seit September.
Bei einem geringen Handelsvolumen und erwarteten Liquiditätsengpässen könnten sich heute interessante Kursbewegungen für die Hauptwährungen ergeben.
JPY - JPY gibt aufgrund verbesserter Konjunkturaussichten nach
Der japanische Yen verzeichnete gestern deutliche Kursverluste gegenüber den Hauptwährungen, nachdem die führenden Industrieländer eine Reihe positiver Produktionsdaten veröffentlichten. Entsprechend fiel der Yen auf 109,02 pro Euro nach einer Schlussnotierung bei 108,74 am Mittwoch in New York. Zum Dollar gab der JPY um 0,2% auf 83,06 nach, so dass die Kursgewinne zum Wochenstart wieder ausgeglichen wurden.
Aufgrund der gegenwärtigen Liquiditätsengpässe kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, bestimmen zur Veröffentlichung ausstehende Konjunkturdaten die Währungskurse. Mit einem Leitzinssatz nahe der Null-Prozent-Marke steht der JPY für Investoren, die auf wirtschaftliche Erholung setzen, in einem weniger attraktiven Licht. Dass die Bank of Japan (BoJ) ihren Leitzins in absehbarer Zeit anheben wird, ist eher unwahrscheinlich.
Rohöl - Rohöl klettert über $91-Marke pro Barrel
Die Ölpreise markierten am gestrigen Donnerstag ein neues 2-Jahreshoch über der Marke von $91 pro Barrel. Händler nannten Optimismus versprechende Konjunkturdaten aus den USA als Ursache für die Höhernotierungen am Ölmarkt. Bereits im Vorfeld hatten die am Mittwoch ausgegebenen, gesunkenen Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche in den USA für Kursgewinne gesorgt. Gestern präsentierte sich der nächstfällige Future auf US-WTI mit leicht anziehenden Notierungen bei $90,67 pro Fass. Nordsee-Brent legte um $0,07 auf $93,72 zu. Zuvor hatte das Schwarze Gold in der Spitze mit $91,63 pro Fass sein höchstes Niveau seit Oktober 2008 markiert.
Angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage erwarten die Marktteilnehmer einen Handelstag mit erhöhter Volatilität bei einer geringen Liquidität. Abzuwarten bleibt, ob sich die Ölpreise oberhalb der Marke von $90 pro Fass halten können.
Technische News
EUR/USD
EUR/USD handelt aktuell innerhalb einer engen Spanne zwischen $1,3140 und $1,3080. Ein Großteil der Indikatoren bewegt sich in neutralen Bereichen. Bei diesem Währungspaar klare Signale abzuwarten, könnte heute von Vorteil sein.
GBP/USD
Auf der 8-Stunden-Chart ist das Aufwärtskreuzen des MACD nicht zu übersehen, während sich der RSI der Tages-Chart im überverkauften Bereich eingefunden hat. Kaufen könnte hier heute eine gute Wahl sein.
USD/JPY
Bei USD/JPY hat der RSI in den überverkauften Bereich auf der 4- und 8-Stunden-Chart gedreht. Der Slow Stochastic kreuzt auf der Tages-Chart aufwärts. Anleger könnten bei USD/JPY heute auf steigende Kurse setzen.
USD/CHF
Bei USD/CHF ergeben sich noch heute möglicherweise Kurskorrekturen nach oben. Hinweise dafür geben der im überverkauften Bereich schwankende RSI der Stunden- und 8-Stunden-Chart sowie der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart und der 8-Stunden-MACD, die jeweils aufwärts kreuzen. Hier könnte es sich heute auszahlen, auf steigende Kurse zu setzen.
Die Wild-Card
Rohöl
Die Ölpreise markierten gestern neue Höchststände um die Marke von über $91 pro Fass. Zu erwarten sind nun leichte Kurskorrekturen nach unten. Dies bestätigen der RSI, der auf der 2-, 4- und 8-Stunden-Chart im überkauften Bereich schwankt sowie eine Überwindung der oberen Bollinger Bands auf der Tages- und 8-Stunden-Chart, die bevorstehende Abwärtsbewegungen siganlisieren.
Forex -Anleger könnten bei Rohöl heute auf fallende Kurse setzen, um aus den aktuellen Tendenzen Profit schlagen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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