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Friday, 22 Jul 2011
Rohölpreis nähert sich der $ 100 pro Barrel Marke
Der Rohölpreis stieg gestern beim späten Handel bis auf $ 99,60 pro Barrel. Wachstumsunterschiede zwischen den atlantischen Staaten wurden diese Woche ins Licht gerückt, da die Fertigungs- und Dienstleistungsdaten für Europa leichte Schwächen aufwiesen. Diese Nachrichten konnten bislang allerdings nicht genug Widerstand aufbauen, um dem Anstieg beim Rohölpreis Einhalt zu bieten, da aus China weiterhin erhöhte Rohölnachfrage gemeldet wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4700 | 1.6750 | 81.45 | 0.8755 | 0.9150 | |
| 1.4575 | 1.6550 | 80.55 | 0.8550 | 1.1010 | 0.9075 | |
| 1.4440 | 1.6350 | 79.55 | 0.8450 | 1.0890 | 0.8850 | |
| Support | 1.4310 | 1.6200 | 78.45 | 0.8275 | 1.0790 | 0.8700 |
| 1.4180 | 1.6000 | 76.11 | 0.8080 | 1.0500 | 0.8660 | |
| 1.3835 | 1.5780 | 1.0390 | 0.8640 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar machte Verluste wett da die Daten vom Donnerstag nicht den Erwartungen entsprachen
Der US Dollar handelte gestern mit Aufwärtstendenz als Händler anfingen den jüngsten Einbruch bei den USD-Kursen, unter dem Eindruck erhöhter Risikobereitschaft, die aufgrund positiver Wohnungsmarkt- und Einkommensdaten zustande kam, neu zu bewerten. Die EUR/USD-Paarung fand gestern Widerstand nahe dem Wert von 1,4250 und sank beim späten Handel bis auf 1,4200. Ähnlich verhielt sich der Dollar zu den meisten anderen Währungspaarungen.
Die gestrigen Wirtschaftsdaten zeichneten ein relativ schwaches Bild des US amerikanischen Wirtschaftswachstums, obwohl es nichtsdestotrotz stattgefunden hat. Die wöchentlichen Neuansprüche auf Arbeitslosenunterstützung stiegen stärker als prognostiziert und beliefen sich vergangene Woche auf 418.000. Ein Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes aus Philadelphia, Pennsylvania, zeigte einen nicht unerheblichen Aufschwung und übertraf die Erwartungen. Spitzenreiter bei den gestrigen Daten waren jedoch eine Reihe von Berichten aus Europa die aufzeigten, dass die Region in einer Art Flaute verharrt, was bei Investoren Risikobereitschaft hervorrief.
Da am heutigen Freitag viele wichtige Nachrichten erwartet werden, dürften sich Dollar-Händler auf aufregende Währungsbewegungen einrichten, die durch gesteigerte Liquidität herbeigeführt wird. Der Wirtschaftskalender konzentriert sich jedoch auf Kanada, wo mehrere Berichte über Verbraucherpreisindex und Einzelhandelsumsätze veröffentlicht werden. Angesichts des intensiven Auf und Ab das er in den letzten Tagen durchgemacht hatte, liegt der Fokus auf dem Dollar, während sich die Woche dem Ende neigt. Falls die Nachrichten weiterhin negativ ausfallen, könnte es sein, dass der Dollar weitere Kursgewinne verzeichnen wird.
EUR - EUR rückläufig da neueste Daten enttäuschen
Angesichts der neuesten Daten die einen wirtschaftlichen Stillstand in der Eurozone nahe legten handelte der Euro gestern rückläufig. Nach den gestrigen Fertigungs- und Dienstleistungsberichten für die Eurozone haben sich Händler mehr auf die Nachrichten aus den USA konzentriert, um die Dollar-Kurse zu bestimmen. Als Ergebnis dieser Stimmung verzeichnete der USD eine Rückführung zu seinen Haupt-Währungsrivalen.
Während man in dieser Woche die Wachstumsunterschiede zwischen den USA und Europa ins Auge fasste, sah es so aus, als würden höhere Erträge erzielende Anlagen wie GBP und EUR auf der Verliererseite stehen und Händler das Risiko scheuen, obschon es Mitte der Woche zu einem Aufwärtsknick bei der Risikofreudigkeit gekommen war. Bei zunehmender Risikovermeidung investierten Händler zum Wochenschluss lieber in geringere Erträge erzielende Währungen wie den USD und den JPY.
Am heutigen Freitag sieht es so aus, als würde der Euro eine Bewertung seines jüngsten Kursabschwungs zu den anderen Haupt-Währungen erfahren. Aus der Eurozone werden zudem einige bedeutsame Wirtschaftspublikationen erwartet. Händler sollten dabei besonders auf die Bekanntgaben aus Kanada und Deutschland achten, wobei der für 9:00 MGZ vorgesehene deutsche Ifo Geschäftsklimaindex an erster Stelle stehen dürfte.
JPY - JPY im Aufschwung da Händler Wertedepots suchen
Der japanische Yen (JPY) handelte gestern im Plus zu den meisten anderen Währungen, als Händler anfingen sich aufgrund der Wirtschaftsnachrichten wieder nach Safe-Hafen-Anlagen umzusehen. Der Yen erwies sich in den vergangenen Monaten als Top Performer wenn man bedenkt, dass in Zeiten verstärkter Risikofreudigkeit viele Händler auf japanische Carry Trades setzen und sie sich in Zeiten der Risikovermeidung dem JPY zuwenden. Angesichts vieler negativer Wirtschaftsberichte in jüngster Zeit macht das den Yen zu einer attraktiven Währung.
Der JPY konnte gestern erhebliche Kursgewinne verzeichnen, nachdem die neuesten Fertigungs- und Dienstleistungsdaten quasi auf wirtschaftlichen Stillstand in Europa hinwiesen. Die Zuwendung zu riskanteren Währungen fand jedoch nicht statt, da Pessimismus um sich griff und dafür sorgte, dass ein Großteil der Handelsliquidität in traditionelle Wertedepots floss. Demzufolge erwarten Händler noch vor Wochenschluss einen leichten Aufwärtsknick beim JPY.
Rohöl - Der Rohölpreis bewegt sich um die $ 100 pro Barrel
Der Rohölpreis stieg gestern beim späten Handel bis auf $ 99,60 pro Barrel. Wachstumsunterschiede zwischen den atlantischen Staaten wurden diese Woche ins Licht gerückt, da die Fertigungs- und Dienstleistungsdaten für Europa leichte Schwächen aufwiesen. Das führte bislang dazu, dass etliche Großinvestoren und Analysten eine Abwendung von EUR und anderen riskanten Anlagen, im Austausch für die Sicherheit des USD und JPY, in Erwägung zogen.
Während Investoren die Sicherheit suchten, stieg der Preis für Rohöl, der den größten Teil der Woche über relativ stabil gewesen war, auf ein Wochen-Hoch von $ 99,60 pro Barrel. Der plötzliche Anstieg der Dollarkurse aufgrund der Risikostimmungslage in dieser Woche führte dazu, dass sich viele Investoren zögerlich von Anlagen wie Gold und Silber abwandten, allerdings schien Rohöl davon unberührt. Sollte die Stimmungslage beim Rohöl noch für den Rest der Woche anhalten, könnte es sein, dass sich der Preis weiterhin aufwärts bewegt.
Technische News
EUR/USD
Nach einem geringeren Einstieg als vergangene Woche bewegte sich diese Paarung unter den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt, wobei der nachfolgende Aufschwung der EUR/USD-Paarung Widerstand bei seinem 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt findet, einem früheren Wert, den die Paarung in den Monaten April bis Juli erfolglos versuchte zu unterschreiten. Obschon der Aufschwung zwar kräftig war signalisierte die Unfähigkeit der Paarung sich über den 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt hinauszubewegen Schwäche bei diesem Paar. Erste Unterstützung findet sich beim Tief der vergangenen Woche von 1,3870, gefolgt von der steigenden Trendlinie von Tief im Juni 2010, welches bei 1,3750 liegt. Ein Durchbruch hier ist von Wichtigkeit, da er den langfristigen Aufwärtstrend für den Euro beeinträchtigen würde und den 50% Rückführungswert von 1,3410 herausstellt. Andererseits stellt das Hoch der vergangenen Woche von 1,4290 den ersten Widerstand dar, gefolgt von der sinkenden Widerstandslinie von den Hochs im Mai und Juli bei 1,4490.
GBP/USD
Der Kurs der GBP/USD-Paarung brach zusammen, nur um dann Unterstützung beim 38% Rückführungswert der Mai-April-Bewegung von 1,5780 zu finden, während der Aufschwung von der Halslinie der Kopf-Schulter-Formation gedeckelt wurde. Positive Abweichung findet sich auf dem RSI-14, da der Kurs ein neues Tief verzeichnet, der RSI jedoch nicht. Das deutet auf eine mögliche Warnung für ein rückläufiges Pfund Sterling hin. Widerstand findet sich bei 1,6230 von der fallenden Trendlinie vom April-Hoch hin. Oberhalb dieses Werts kommt die vorige durchbrochene Trendlinie der Mai-April-Bewegung von 1,6330 ins Spiel. Andererseits würde ein Durchbruch des Werts von 1,5780 auf eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends hinweisen und den Wert von 1,5650 zum Ziel haben, der im Oktober und Dezember vergangenen Jahres sowohl als Unterstützung als auch als Widerstand diente.
USD/JPY
Der Abwärtstrend der USD/JPY-Paarung legte vergangene Woche mit Heftigkeit zu, als die Paarung den Wert von 80 Yen nach unten durchbrach und Unterstützung beim Wert vom 5. Mai bei 79,55 fand. Dieser Wert hat sich jetzt in einen Widerstandswert gewandelt, was bei zuvor durchbrochenen Unterstützungswerten oftmals der Fall ist. Jetzt stehen nur noch das Tief der vergangenen Woche von 78,46 und der untere Grenzwert des langfristigen Keil-Musters vom September 2004 bei 77,60 einem Rekordtief von 76,11 im Weg.
USD/CHF
Der Schweizer Franken hat sich ausschließlich in eine Richtung entwickelt. Die Paarung unternahm einen halbherzigen Versuch oberhalb seines 50-Tage-Bewegungsdurchschnitts zu schließen und bewegte sich kräftig abwärts bis zu einem neuen Rekordtief von 0,8082, was als erster Unterstützungswert dient. Bei einer Bewegung darüber hinaus findet sich Widerstand bei 0,8275, der fallenden Trendlinie des Februar-Hochs das bei 0,8450 und 0,8550 liegt.
Die Wild-Card
S&P 500
Der derzeitige Aufschwung bei den Aktienkursen könnte eine mögliche Umkehr der Kopf-Schulter-Formation auf dem Tages-Chart für den S&P 500 zunichte machen. Eine Bewegung über die rechte Schulter der Formation bei 1.353 dürfte sich dann wahrscheinlich am Jahres-Hoch von 1.372 versuchen. Die Halslinie auf der Chart-Formation verläuft unterhalb der Tiefs vom März und Juni, die bei 1,260 liegt. Ein Durchbruch unterhalb der Halslinie würde die Umkehr bestätigen. Ein weiterer Schlüsselwert auf den es zu achten gilt ist der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1.285. Forex-Händler sollten bedenken, dass eine gemäßigte Bewegung von der Chart-Formation einen möglichen Rückgang um 120 Punkte aufweisen wird. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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