| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Tuesday, 8 Feb 2011
Schwache deutsche Industrie-Auftragseingänge sorgen für Rückläufigkeit beim EUR
Nach der Bekanntgabe der enttäuschenden deutschen Industrie-Auftragseingänge begann der gestrige Handel mit einem kräftigen Rückgang beim Euro-Kurs. Angefacht von Spekulationen die EZB könne im März, als Antwort auf steigende Inflation, den Leitzinssatz erhöhen, gelang es dem Euro im Laufe des Tages die meisten seiner Kursverluste wieder auszugleichen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3745 | 1.6250 | 83.15 | 0.9635 | 1.0255 | 0.8540 |
| 1.3700 | 1.6210 | 82.80 | 0.9600 | 1.0225 | 0.8505 | |
| 1.3660 | 1.6175 | 82.50 | 0.9575 | 1.0185 | 0.8475 | |
| Support | 1.3600 | 1.6110 | 82.00 | 0.9510 | 1.0100 | 0.8400 |
| 1.3575 | 1.6080 | 81.70 | 0.9475 | 1.0070 | 0.8370 | |
| 1.3520 | 1.6040 | 81.35 | 0.9445 | 1.0025 | 0.8340 |
Wirtschafts News
USD - Dollar verzeichnet moderate Kursgewinne zu den Haupt-Währungen
Beim Börsengang am Montag verzeichnete der US Dollar leichte Kursgewinne im Vergleich zu den meisten Haupt-Währungen. Der Dollar begann den gestrigen Handel mit einem 60 Pips Anstieg zum Euro und einem 30 Pips Anstieg zum japanischen Yen. Bis zum Börsenschluss hatte der Dollar jedoch die meisten seiner Kursgewinne berichtigt.
Der Aufschwung des Dollar erfolgte, nachdem aus Deutschland berichtet wurde, dass die deutschen Industrie-Auftragseingänge im Dezember einen Rückgang um 3,4% zu verzeichnen hatten, weit mehr als von Experten geschätzt. Die schlechter als erwarteten Daten schwächten den Euro und folgerichtig stärkten seinen größten Rivalen, den US Dollar.
Zur Stärkung des Dollar trugen auch die besser als erwarteten US Arbeitsmarktzahlen vom vergangenen Freitag bei. Das US Arbe4itsministerium gab am Freitag bekannt, dass die US Arbeitslosenquote im Januar um 9% gesunken ist, dem höchsten Wert seit April 2009. Das ließ am Freitag den Dollar im Vergleich zum Euro um 120 Pips ansteigen und beeinflusste den Dollar-Kurs auch am Montag.
Heute dürfte eine der wichtigsten US Wirtschaftspublikationen der Bericht über Wirtschafts-Optimismus sein. Hierbei handelt es sich um eine Befragung von etwa 900 Konsumenten hinsichtlich ihrer finanziellen Einschätzung der kommenden 6 Monate. Ein positives Bild dürfte dem Dollar ebenfalls den Rücken stärken.
EUR - Schwache deutsche Industrie-Auftragseingänge sorgen für Rückläufigkeit beim EUR
Der Euro konnte sich beim Handel am Montag nicht von den Kursverlusten der vergangenen Woche erholen und verharrte auf niedrigen Werten im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Die EUR/USD-Paarung handelt weiterhin unter dem Wert von 1,3600, und das EUR/JPY-Paar bleibt unter dem Wert von 112,00.
Der Rückgang des Euro zum US Dollar und zum japanischen Yen erfolgte nachdem gestern aus Deutschland, Europas größter Wirtschaftsmacht, berichtet wurde, dass die deutschen Industrie-Auftragseingänge im Dezember um 3,4% gesunken waren und damit weit unter dem prognostizierten Rückgang von 1,4% blieben. Der Markt reagierte umgehend auf dieses enttäuschende Ergebnis, und der Euro fiel um etwa 100 Pips zum Dollar und zum Yen.
Aufgrund von Spekulationen, die Europäische Zentralbank (EZB) werde den Leitzinssatz erhöhen, gelang es dem Euro im Laufe des Tages die meisten seiner Kursverluste wieder auszugleichen. Das EZB Rats-Mitglied Yves Mersch bestätigte gestern, dass die EZB eine Leitzinserhöhung vornehmen werde, sollte sich der Inflationsanstieg nicht als temporär erweisen. Er fügte hinzu der Inflationsdruck sei zweifelsohne wegen der anziehen Rohstoffpreise gestiegen. Sollten sich diese Preiserhöhungen als Sekundäreffekte im Wirtschaftssystem bemerkbar machen, müsse die EZB handeln. Die Einhaltung der Preisstabilität bleibe oberstes Ziel der Notenbank.
Heute dürfte die interessanteste Veröffentlichung vom Wirtschaftskalender die Daten der deutschen Industrieproduktion sein. Wirtschaftswissenschaftler sagen vorher, dass die deutsche Industrieproduktion im Dezember um 0,2% gestiegen sei. Sollte sich das tatsächliche Ergebnis ebenfalls als enttäuschend erweisen, dürfte der Euro seinen gegenwärtigen rückläufigen Trend fortsetzen.
JPY - Yen verzeichnet gemischten Handel
Der japanische Yen verzeichnete am Montag einen recht volatilen Handel. Zum US Dollar handelte der Yen mit vielen Auf und Nieder und schloss letztlich den Handel nahe dem Eröffnungskurs. Der Yen verzeichnete beim frühen Handel allerdings auch einen kräftigen Anstieg um 100 Pips zum Euro, der jedoch später um 70 Pips nach unten korrigiert wurde.
Die japanische Währung begann den gestrigen Handel mit ansteigendem Trend nachdem aus Deutschland schwache Fertigungsdaten veröffentlicht wurden. Die deutschen Industrie-Auftragseingänge waren im Dezember gegenüber dem November um 3,4% gesunken, was die Nachfrage nach sichereren Anlagen wie dem Yen ankurbelte.
Heute sollten Händler das Geschehen an den japanischen Aktienmärkten verfolgen, da sonst keine entscheidenden Wirtschaftspublikationen aus Japan zu erwarten sind. Händler sollten jedoch auch ein Auge auf die führenden Wirtschaftsbekanntgaben aus den USA und der Eurozone haben, da diese ebenfalls großen Einfluss auf den Handel mit dem Yen haben.
Rohöl - Rohölpreis sinkt auf $ 87,20 da Spannungen in Ägypten nachlassen
Der Rohölpreis setzte seinen Abstieg vom jüngsten Höchststand von $ 92,80 pro Barrel weiter fort und handelt derzeit nahe dem Wert von $ 87,40. Rohöl begann den Handel in dieser Woche so wie die vergangene Woche geendet hat, mit sinkendem Preis. Der Preis pro Barrel Rohöl sank gestern auch da die Spannungen in Ägypten offensichtlich nachgelassen haben. Es scheint, als hätten sich die Befürchtungen verflüchtigt, die politischen Unruhen in Ägypten würden den Ölfluss in der Region beeinträchtigen.
Zudem werden die US Rohöllagerbestände sehr wahrscheinlich die vierte Woche in Folge ansteigen, was ebenfalls zur Schwächung des Ölpreises beiträgt. Experten schätzen, dass die Lagerbestände in der vergangenen Woche um 2,4 Mio. Barrel gestiegen sind. Die tatsächlichen Zahlen werden am Mittwoch bekannt gegeben.
Heute sollten Händler auf die Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone achten, da diese für gewöhnlich großen Einfluss auf den Rohölpreis haben. Händler sollten auch bedenken, dass weitere Spannungsabnahme im Mittleren Osten den Rohölpreis weiter drücken dürfte.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung verzeichnete in den letzten beiden Tagen einen Abwärtstrend und fiel bis auf den Wert von 1,3507. Nichtsdestotrotz zeigt sich auf dem 4-Stunden-Chart dass sich ein doppeltes Top-Pattern zu bilden beginnt, was die Paarung kurzfristig zum Wert von 1,3780 bringen könnte.
GBP/USD
Der zinsbullische Trend der sich auf dem 4-Stunden-Chart gebildet hatte wurde durchbrochen, und seitdem handelt die Paarung nahe dem Wert von 1,6130. Da sich jedoch beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet hat sieht es so aus als würde eine rückläufige Bewegung bevorstehen. Zu verkaufen könnte sich heute als richtige Wahl erweisen.
USD/JPY
Diese Paarung handelt jetzt bereits seit drei Monaten innerhalb einer begrenzten Handelsspanne zwischen 80,30 und 84,40. Da derzeit sowohl der Slow Stochastic als auch der MACD auf dem 4-Stunden-Chart rückläufige Signale vermitteln, scheint es, als könne das Paar die Kursgewinne der vergangenen Wochen berichtigen und potentiell den Wert von 81,30 erreichen.
USD/CHF
Auf dem Stunden-Chart hat sich ein ausgeprägter zinsbullischer Channel gebildet, in dessen Mitte sich jetzt diese Paarung bewegt. Jedoch ist der RSI auf dem 4-Stunden-Chart kürzlich unter die 70-Linie gesunken, was darauf hindeutet, dass eine rückläufige Korrektur bevorstehen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich heute als richtige Strategie erweisen.
Die Wild-Card
Rohöl
Seit der Rohölpreis bei $ 92,80 pro Barrel seinen Höchststand erreichte hat er eine heftige rückläufige Korrektur erfahren. Der Rohölpreis fiel um etwa 550 Pips, und das Barrel Rohöl handelt derzeit um den Preis von $ 87,30. Da zudem alle Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart abwärts deuten, scheint es, als würde die rückläufige Korrektur noch weiter anhalten. Hier könnte sich Forex-Händlern eine großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr populären Trend anzuschließen.
Forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







