| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Wednesday, 26 Jan 2011
Schwaches britisches Bruttoinlandsprodukt lässt GBP-Kurs sinken
Nach einem 0,5% Rückgang beim vierteljährlichen britischen Bruttoinlandsprodukt durchlief das Pfund Sterling einen stark rückläufigen Handel und verzeichnete Kursverluste zu all seinen Währungspartnern. Der europäische Handel wurde hiervon allerdings kaum beeinflusst, und der Euro blieb im Vergleich zu seinen regionalen Währungsrivalen stabil. Händler sollten heute den Äußerungen des Monetary Policy Committee (MPC) Beachtung schenken, da sie auf die Reaktion der Bank of England (BOE) auf die gestrige Nachricht schließen lassen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3915 | 1.6392 | 83.68 | 0.9687 | 1.0156 | 0.8898 |
| 1.3784 | 1.6126 | 82.98 | 0.9568 | 1.0052 | 0.8756 | |
| 1.3733 | 1.5971 | 82.60 | 0.9494 | 1.0008 | 0.8703 | |
| Support | 1.3601 | 1.5705 | 81.91 | 0.9375 | 0.9904 | 0.8561 |
| 1.3520 | 1.5594 | 81.59 | 0.9329 | 0.9844 | 0.8473 | |
| 1.3388 | 1.5329 | 80.89 | 0.9210 | 0.9741 | 0.8332 |
Wirtschafts News
USD - Zunehmende Risikobereitschaft lässt USD-Kurs sinken
Der US Dollar verhielt sich gestern rückläufig im Vergleich zu fast allen Haupt-Währungsrivalen, ausgenommen dem britischen Pfund Sterling (GBP). Die EUR/USD-Paarung schloss knapp unter 1,3700 gegenüber dem Eröffnungskurs von 1,3575. USD/JPY bewegte sich gestern ebenfalls abwärts und fiel bis auf 81,97 um dann wieder auf 82,20 anzusteigen. Die Paarung dürfte heute allerdings seine Abwärtstendenz beibehalten.
Unterschiedliche Wirtschaftsberichte aus den USA zeigen einerseits Zunahme beim Verbrauchervertrauen, aber auch einen leichten Rückgang bei den Produktionsdaten und dem Immobilienmarkt-Index. Das gewachsene Verbrauchervertrauen dürfte für einen Großteil der Rückläufigkeit des USD verantwortlich sein, da Investoren den Optimismus als ein Signal erachteten in riskantere Anlagewerte zu investieren und sich von Safe-Hafen USD Positionen zurückzuziehen.
Die für heute erwarteten Wirtschaftsnachrichten werden vermutlich eine Fortsetzung des derzeitigen Trends mit sich bringen. Der Offenmarktausschuss (FOMC) wird seine Entscheidung hinsichtlich des kurzfristigen Leitzinssatzes, der Federal Funds Rate, bekannt geben. Es wird angenommen, dass der Zinssatz nicht verändert wird, doch setzen die jüngsten Daten des Verbrauchervertrauens die Komitee-Mitglieder unter Druck kämpferische Statements hinsichtlich zukünftiger geldpolitischer Maßnahmen abzugeben. Folglich könnten Händler heute mit kräftiger USD Volatilität rechnen.
EUR - EUR mit Aufwärtstendenz, aber britisches BIP drückt auf GBP-Kurs
Der EUR verzeichnete beim gestrigen Börsengang maßvoll positive Ergebnisse. Die gestrigen Wirtschaftspublikationen aus der Eurozone wirkten sich positiv auf die 17-Nationen-Währung aus.
Die EUR/USD-Paarung bewegte sich aufwärts und stieg kurzfristig sogar über den Wert von 1,37, um dann wieder abzufallen. Derzeit handelt die Paarung knapp unter 1,3690. Nach der Bekanntgabe des geringer als erwarteten britischen Bruttoinlandsprodukt verzeichnete die EUR/GBP-Paarung einen heftigen zinsbullischen Lauf.
Nach einem 0,5% Rückgang beim vierteljährlichen britischen Bruttoinlandsprodukt durchlief das Pfund Sterling einen stark rückläufigen Handel und verzeichnete Kursverluste zu all seinen Währungspartnern. Der europäische Handel wurde hiervon allerdings kaum beeinflusst, und der Euro blieb im Vergleich zu seinen regionalen Währungsrivalen stabil. Die skandinavischen Währungen übertrafen den EUR gar, während EUR/CHF unverändert blieb.
Da die meisten der heutigen Wirtschaftsindikatoren aus Großbritannien und den USA kommen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich der EUR bei den Kursbewegungen zurückhalten wird. Jedoch könnten weitere negative Indikatoren aus Großbritannien Kurssteigerungen des EUR auf ein Minimum beschränken, da die Region auch weiterhin unter wirtschaftlichen Problemen leidet.
JPY - Erhöhte Risikobereitschaft führt zu gemischten Ergebnissen beim JPY
Der japanische Yen verzeichnete beim gestrigen Handel gemischte Ergebnisse. Die USD/JPY-Paarung verhielt sich rückläufig, da der Dollar aufgrund gestiegener Risikobereitschaft Einbußen hinnehmen musste. Dieser Rückzug von Safe-Hafen-Investments betraf auch den JPY und führte dazu, dass sich die Insel-Währung im Vergleich zu einer Anzahl höhere Erträge erzielender Währungsrivalen rückläufig verhielt.
Die Bank of Japan (BOJ) ließ den Leitzinssatz gestern unverändert, und Äußerungen seitens der BOJ lassen darauf schließen, dass diese Politik solange fortgesetzt wird wie der japanische Yen stärker ist als es in Japan wünschenswert erscheint. Einige Indikatoren von den Aktienmärkten weisen allerdings trotz steigendem Yen-Kurs auf moderates Wachstum der japanischen Exportindustrie hin, was mutmaßen lässt, dass es um die japanische Wirtschaft besser bestellt ist, als viele Vorhersagen prognostiziert hatten.
Rohöl - Rohstoffpreise fallen weiter trotz Schwächung des Dollar
Trotz des sinkenden Dollarkurses verhalten sich die Rohstoffpreise weiterhin rückläufig. Eine Reihe von Experten hatte bei sinkendem Dollarkurs einen Preisanstieg bei Rohstoffen wie Rohöl und Gold vorhergesagt, doch bislang ist das nicht eingetreten.
Die Hinwendung zu riskanteren Anlagewerten könnte einige Investoren dazu bewogen haben den Rohstoffen den Rücken zu kehren. Das könnte auf kurze Sicht den niedrigen Preis der Rohstoffe erklären, doch weist eine anhaltende Abwärts-Preisbewegung auf eine grundlegendere Verlagerung von Angebot und Nachfrage hin.
Händler sollten daher sehr genau darauf achten wie es um die Rohöllagerbestände gestellt ist. Ein Anstieg bei den Lagerbeständen könnte auf einen Einbruch bei der weltweiten Nachfrage hindeuten, was folglich den Preis drückt. Wärmeres Wetter in der nördlichen Hemisphäre könnte ebenfalls den Ölpreis gesenkt haben. Wie auch immer, der sinkende USD-Kurs wird sich über kurz oder lang auf die Rohstoffpreise auswirken, und Händler sollten sich für den bevorstehenden Umschwung bereithalten.
Technische News
EUR/USD
Ein kräftiger rückläufiger Cross beim MACD auf dem 8-Stunden-Chart lässt auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur nach dem gestrigen Aufwärtsschwung schließen. Ein neuerlicher rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Nur wenige Indikatoren deuten darauf hin, dass sich an der rückläufigen Bewegung dieser Paarung etwas ändern dürfte. Der MACD auf dem Tages-Chart zeigt ein bevorstehendes rückläufiges Cross, was eine Verlängerung der gestrigen Rückläufigkeit belegt. Händler sollten sich mit ihrer Short-Position heute noch ein wenig länger zurückhalten.
USD/JPY
Die meisten Indikatoren für diese Paarung deuten darauf hin, dass sich der Kurs im neutralen Bereich bewegt. Der Slow Stochastic und der Relative Strength Index (RSI) auf dem Tages- und auch dem Wochen-Chart zeigen, dass sich der Kurs gleichmäßig zwischen überverkauftem und überkauftem Bereich bewegt, so dass sich heute Morgen keine klare Ausrichtung erkennen lässt. Händler sollten bei dieser Paarung heute auf deutlichere Signale warten.
USD/CHF
Ein sehr flacher zinsbullischer Cross beim MACD auf dem Tages-Chart deutet auf schwachen Aufwärtsdruck bei dieser Paarung hin, doch nur wenige Indikatoren geben eine klare Ausrichtung vor. Die momentane Tendenz ist zwar rückläufig, doch die technische Grundstimmung scheint auf Richtungswechsel hinzudeuten. Händler sollten auf deutlichere Signale auf dem Tages-Chart warten, bevor sie eine Entscheidung hinsichtlich dieser Paarung treffen.
Die Wild-Card
Gold
Die anhaltende Abwärtstendenz beim Goldpreis hat einige Indikatoren dazu gebracht eine mögliche Umkehr der jüngsten Rückläufigkeit aufzuzeigen. Der MACD auf dem Tages-Chart zeigt ein sich näherndes zinsbullisches Cross, was heißt, dass in den nächsten ein bis zwei Tagen ein Aufwärtsumschwung einsetzen könnte. Ein bevorstehender zinsbullisches Cross beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart bestätigt diese Annahme.
Forex -Händler sollten auf gar keinen Fall die großartige Gelegenheit verpassen vom Umschwung beim Goldpreis zu profitieren. Gold zu kaufen könnte sich diese Woche als sehr lukrativ erweisen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







