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Wednesday, 22 Dec 2010

Sorgen hinsichtlich neuerlicher Schuldenprobleme schwächen Euro im Vergleich zum Dollar

Der Euro verzeichnete gestern weitere Kursverluste aufgrund von Befürchtungen, dass die Kredit-Ratings für Portugal und Griechenland in naher Zukunft herabgesetzt werden könnten. Dieses hatte einen positiven Effekt auf Rohstoffpreise, hier insbesondere auf Rohöl, dass derzeit nahe dem Preis von $ 90 pro Barrel gehandelt wird.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndownupdownnoup
Wochentendenzdowndownnodownupup
Resistance1.32101.555084.550.96551.00400.8565
1.31901.553084.350.96351.00200.8545
1.31601.550084.050.96050.99900.8515
Support1.31001.544083.450.95450.99300.8455
1.30701.541083.150.95150.99000.8425
1.30501.539082.950.94950.98800.8405

Wirtschafts News

USD - Dollarkurs steigt weiterhin auf breiter Front

Der US-Dollar verzeichnete gestern Kursanstiege im Vergleich zu den meisten anderen Hauptwährungen. Der Dollar legte gegenüber dem Euro um etwa 100 Pips zu, und die EUR/USD-Paarung sank auf den Wert von 1,3075. Der Dollar stieg auch zum britischen Pfund Sterling um etwa 100 Pips und zum japanischen Yen um etwa 60 Pips.

Der gestrige Aufschwung des Dollar ist auf anhaltende Befürchtungen weiterer Senkungen von Kredit-Ratings in Europa zurückzuführen. Der anfällige Zustand einiger europäischer Länder bedroht weiterhin die Stabilität der Eurozone. Folglich setzen viele Anleger ihren Glauben in den Dollar als alternatives Investment.

Zum Aufschwung des Dollar trug außerdem die Tatsache bei, dass angenommen wird, dass das US Handelsministerium heute bekannt geben wird, dass der Konjunkturanstieg im dritten Quartal stärker ausgefallen ist, als zuvor kalkuliert.

Der wichtigste Wirtschaftsindikator aus den USA dürfte für heute die Bekanntgabe der Zahlen der Eigenheimverkäufe aus Bestand sein. Es handelt sich hierbei um die November-Verkäufe. Sollte sich herausstellen, dass mehr als die prognostizierten 4,72 Mio. Eigenheime verkauft wurden könnte das ein Indikator dafür sein, dass sich der US Immobiliensektor erholt, was ebenfalls das Potential in sich birgt, den Dollar zu stärken.

EUR - Euro im Abschwung aufgrund von Befürchtungen weiterer Senkungen der Kredit-Ratings in der Region

Der Eurokurs fiel beim gestrigen Handel im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen. Der Euro sank um etwa 100 Pips zum Dollar und handelt momentan beim tiefsten Stand seit Wochen. Auch zum japanischen Yen fiel der Euro um etwa 60 Pips.

Dieser Abschwung des Eurokurses war gestern auch darauf zurückzuführen, dass die Kosten zum Schutz der Staatsanleihen für Griechenland und Portugal angestiegen sind. Investoren fürchten, dass nach der Senkung der Kredit-Ratings für Irland den Staaten Griechenland und Portugal ähnliches widerfahren könnte. Außerdem geht nach wie vor die Sorge um, dass das irische Rettungspaket nicht der einzige finanzielle Rettungsschirm sei, der in der Eurozone benötigt werden wird. Die schlimmste Befürchtung ist, dass die Eurozone nicht in der Lage sein könnte noch eine weitere kränkelnde Wirtschaft zu retten, was das Aus für den Euro bedeuten dürfte. Solange diese Sorgen bestehen wird der Euro wohl weitere Rückläufigkeit im Vergleich zu seinen Haupt-Währungsrivalen verzeichnen müssen.

Heute sollten Händler die Nachrichten über die angespannten europäischen Wirtschaften genau verfolgen, insbesondere hinsichtlich einer möglichen bevorstehenden Senkung des Kredit-Ratings für Portugal. Händler sollten auch im Auge behalten, dass eine solche Aktion eine schnelle und nicht unerhebliche rückläufige Reaktion beim Euro auslösen könnte.

JPY - Yen-Kurs steigt verglichen zu Euro und Pfund Sterling; fällt aber zum Dollar

Der japanische Yen verzeichnete beim gestrigen Handel unterschiedliche Ergebnisse bei den Hauptwährungen. Der Yen legte zum Euro um etwa 60 Pips zu, und die EUR/JPY-Paarung handelt derzeit wieder einmal unter dem Wert von 110,0. Ähnliche Kursgewinne verzeichnete der Yen zum britischen Pfund Sterling. Zum US-Dollar fiel der Yen jedoch um etwa 60 Pips.

Die Fluktuationen beim Yen-Kurs spiegeln die allgemeine Stimmung an den Märkten wider. Die Kursgewinne des Yen zu den europäischen Währungen gehen auf die immer stärker werdenden Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Eurozone zurück. Jüngste Bereichte über eine mögliche Senkung der Kredit-Ratings für Portugal und Griechenland haben diesen Trend noch verstärkt.

Der leichte Rückgang des Yen zum Dollar ist auch darauf zurückzuführen, dass angenommen wird, dass das US Handelsministerium heute bekannt geben wird, dass der Konjunkturanstieg im dritten Quartal stärker ausgefallen ist, als zuvor kalkuliert.

Heute sollten Händler den führenden Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone Aufmerksamkeit schenken, da diese wahrscheinlich den Markt beeinflussen werden. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf mögliche Senkungen von Kredit-Ratings in Europa gelegt werden, da dass in ungewöhnlich hoher Volatilität resultieren dürfte.

Rohöl - Rohölpreis erreicht $ 90 pro Barrel

Der Rohölpreis setzte am Dienstag seine Erholung fort und handelt derzeit um den Wert von $ 90 pro Barrel. Rohöl legte gestern um etwa 100 Pips zu, ausgehend von $ 89,10 pro Barrel und ist seit dem 17. Dezember um insgesamt 250 Pips gestiegen.

Rohöl schloss den gestrigen Handel bei $ 89,82 pro Barrel, dem höchsten Schlusspreis seit dem 7. Oktober 2008. Die Annahme, dass sich die US Wirtschaft auf dem Weg der Gesundung ist lässt den Rohölpreis auch weiterhin ansteigen. Der steigende Standard & Poor's 500 Index, der momentan die besten Werte seit 2008 zu verzeichnen hat, lässt die Energiepreise ebenfalls ansteigen, da angenommen wird, dass die Nachfrage nach Öl in den USA, dem weltgrößten Energiekonsumenten, zunimmt.

Heute sollten Händler den führenden Wirtschaftspublikationen aus den USA und der Eurozone Aufmerksamkeit schenken, da diese wahrscheinlich großen Einfluss auf den Ölpreis haben werden. Händler sollten ebenfalls die Bekanntgabe der US Rohöllagerbestände, die für 15:30 MGZ vorgesehen ist beachten, da diese erfahrungsgemäß Einfluss auf die Märkte hat.

Technische News

EUR/USD

Die Paarung sank in den vergangenen 8 Tagen um etwa 400 Pips und handelt derzeit um den Wert von 1,3130. Nichtsdestotrotz zeigt der RSI auf dem 4-Stunden-Chart aufwärts und der Slow Stochastic zeigt einen zinsbullischen Cross. Es scheint also als würde dem Paar eine Aufwärtskorrektur bevorstehen. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich für heute als richtige Strategie erweisen.

GBP/USD

Die Paarung begann den gestrigen Handel mit einem Anstieg um etwa 60 Pips, nur um kurz darauf um 130 Pips zurückzufallen. Da derzeit sowohl der MACD als auch der RSI auf dem Tages-Chart rückläufige Indikatoren verzeichnen, scheint es als wäre wiederum rückläufiger Handel zu erwarten.

USD/JPY

Das Range-Trading bei der USD/JPY-Paarung setzt sich fort, und das Paar handelt derzeit im Mittelbereich nahe dem Wert von 83,75. Die momentane Bewegung ist rückläufig und die Paarung scheint sich dem Wert von 82,50 zu nähern. Sollte die Paarung diesen Wert erreichen besteht sogar das Potential noch darunter zu fallen.

USD/CHF

Es bildet sich auf dem 4-Stunden-Chart ein sehr ausgeprägter rückläufiger Channel in dessen Mitte sich die Paarung bewegt. Die Bollinger Bands auf dem 1-Stunden-Chart verengen sich, was heißt, dass eine heftige Bewegung zu erwarten ist. Da der RSI auf dem Tages-Chart knapp davor steht die 30-Linie zu erreichen könnte zu kaufen heute die richtige Wahl sein.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis stieg gestern auf einen Höchststand von $ 90,05 pro Barrel an, dem höchsten Preis für diesen Rohstoff seit Oktober 2008. Derzeit weisen alle Indikatoren aufwärts und es sieht so aus, als könnte der Rohölpreis heute noch weiter steigen und potentiell sogar den Wert von $ 92,00 erreichen. Hier könnte sich Forex -Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich einem äußerst populären Trend anzuschließen.

Aktuelle Zeit: 05/25 19:47 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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