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Friday, 29 Jan 2010
Sorgen um Eurozone belasten EUR/USD
Der USD kletterte am Donnerstag bis auf ein 6-Monatshoch gegen den EUR. Während die US-Notenbank im kommenden Jahr eine Stärkung der wirtschaftlichen Erholung in den USA erwartet, äußern sich Ökonomen äußerst pessimistisch gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung. Die Anleger sind verunsichert, sie verkaufen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4022 | 1.6215 | 90.77 | 1.0624 | 0.8963 | 0.8707 |
| 1.3991 | 1.6183 | 90.45 | 1.0592 | 0.8941 | 0.8685 | |
| 1.3960 | 1.6152 | 90.14 | 1.0561 | 0.8920 | 0.8663 | |
| Support | 1.3898 | 1.6090 | 89.53 | 1.0499 | 0.8879 | 0.8621 |
| 1.3865 | 1.6059 | 89.21 | 1.0468 | 0.8858 | 0.8598 | |
| 1.3832 | 1.6028 | 88.91 | 1.0435 | 0.8836 | 0.8565 |
Wirtschafts News
USD - Dollar wertet gegen Yen ab nach schwachen US-Daten
Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtstrend gestern generell fort. Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte am Donnerstag die neuesten Zahlen zur Lage am US-Arbeitsmarkt. Demnach ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Vergleich zur Vorwoche um 8.000 auf 470.000 gestellte Anträge gesunken.
Zum japanischen Yen gab der USD jedoch wieder an Boden ab. Die US-Währung handelt aktuell um 89,89 Yen, nachdem das Tageshoch mit 90 Yen ausgegeben wurde und die US-Währung noch am Mittwoch bei 89,99 Yen notierte. Die Kursverluste zum JPY stellten sich ein, nachdem die am Donnerstag veröffentlichten US-Arbeitslosendaten die Erwartungen der Marktteilnehmer enttäuschten. Experten hatten am US-Arbeitsmarkt eine wesentlich geringere Zahl von 450.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe für den Monat Dezember prognostiziert.
Dennoch behielten die US-Aufwärtstendenzen am gestrigen Handelstag ihre Gültigkeit. Die US-Notenbank Federal Reserve beließ ihren Leitzins auf Niedrigniveau, äußerte sich jedoch optimistisch zum US-Konjunkturausblick. Ihr Hauptaugenmerk richten US-Händler heute auf die 1. Veröffentlichung der BIP-Zahlen des 4. Quartals um 14:30 Uhr. Die Prognose für den Zeitraum von Oktober bis Dezember beläuft sich auf ein Wachstum von 4,8%, was dem höchster Anstieg seit Anfang 2006 gleichkommt. Im 3. Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt in den USA um 2,2%.
EUR - EUR schwach gegen Hauptwährungen
Der EUR fiel am Donnerstag auf seinen niedrigsten Stand in neun Monaten gegen den japanischen Yen und markierte ferner ein 6-Monatstief gegen den USD. Das Tagestief lag gestern bei $1,3918, niedrigstes Niveau seit Mitte Juli vergangenen Jahres. Zu Handelsschluss notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei $1,3923 und wertete an nur einem Tag um 0,4% ab. Des Weiteren schloss der Euro bei 124,81 Yen, ein neues Rekordtief seit vergangenem April mit einem Kursrückgang von 0.6%.
Zum vierten Handelstag in Folge verzeichnete die Währung der 16 Nationen Kursverluste gegen den Dollar. Jüngst waren die Risikoaufschläge für griechische Bonds in die Höhe geschnellt und die Arbeitslosigkeit innerhalb der Eurozone im Monat November auf den höchsten Wert seit 11 Jahren angestiegen. Weiter lastet auf dem EUR die Portugal gegenüber ausgesprochenen Warnungen von Ratingagenturen, die Kreditwürdigkeit Portugals herabzustufen, sollte ein Konsolidierungsprogramm über 2010 hinaus nicht ausgearbeitet werden. Die Wirtschaft sei momentan weiterhin auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Der EUR könnte seinen Abwärtstrend gegen den USD zunächst fortsetzen. Die bisher vorgelegten Pläne hoch verschuldeter Mitgliedsländer wie Griechenland und Portugal haben die EU bislang nicht überzeugen können. Investoren beginnen, ihr Vertrauen in eine baldige Stabilisierung der Lage in der Gemeinschaft zu verlieren.
JPY - Yen gestärkt durch fallende Aktienkurse
Zum US-Dollar notierte der japanische Yen heute Morgen bei 89,59 von zuvor 90,27. Weiterhin kletterte Japans Währung bis auf die Marke von 124,83 pro EUR und markierte hier das höchste Level seit dem 28. April. Die starke Landeswährung senkt bei Rückführung den Wert der Auslandsumsätze japanischer Unternehmen.
Die Kursgewinne des Yen wurden jedoch gebremst, als sich Dollar-Käufe entwickelten, die in Zusammenhang mit Investmentfonds Toushin standen. Fallende Aktienkurse an der Wall Street minderten ebenfalls die Bereitschaft der Anleger Risikopositionen zu halten, während die asiatischen Aktienmärkte leicht ins Minus drehten.
Rohöl - Rohöl handelt nach US-BIP-Wachstum um $74 pro Barrel
Die Ölpreise erreichten heute früh die Marke von $74 pro Barrel. Händler richteten ihr Augenmerk auf die vorläufigen BIP-Daten aus den USA, die auf ein Wachstum im 4. Quartal deuten. Leichte Einbußen ergaben sich zunächst am Donnerstag, nachdem der USD zum EUR bis auf den höchsten Stand in 6 Monaten kletterte, während die finanzwirtschaftliche Lage von Mitgliedstaaten wie Griechenland und Portugal die Währung des Euroraums heftig belastet. Die Dollar-Stärke veranlasst Investoren derzeit wie auch bereits zuvor, von risikoreichen Anlagen wie Rohstoffen Abstand zu nehmen. Der Aufwärtstrend des US-Dollar drückt den Ölpreis, da das in Dollar bepreiste Rohöl für Anleger von Fremdwährungen günstiger ist.
Technische News
EUR/USD
Auf der Wochen-Chart bewegt sich EUR/USD auf einer konstanten abwärts geneigten Trendlinie. Diese rückläufigen Tendenzen werden außerdem vom RSI der Wochen-Chart bestätigt. Das 10-Tages-Momentum bekräftigt diesen Trend ebenfalls. Die rückläufige Preisbewegung trägt weiteres Potenzial in sich. EUR/USD hat mittlerweile das 32%-Retracement Level des vorherigen Langzeit-Aufwärtstrends überschritten. Das 50%-Retracement Level um 1,3746 könnte in Kürze erreicht werden. Für Händler zahlt es sich möglicherweise aus, mit dem Trend zu handeln und zu verkaufen.
GBP/USD
Die aktuelle GBP/USD-Handelsspanne behält weiterhin ihre Gültigkeit. Die 4-Stunden-Chart lässt eine mögliche Gelegenheit erkennen, diesem Markt innerhalb der Handelsspanne beizutreten. Das Paar ist fast bis auf die Unterstützungsmarke von 1,6109 gefallen und gibt nun wieder Aufwärtstendenzen aus. Auf der Chart zeigt der Slow Stochastic ein zinsbullisches Cross an, was ein Zeichen für eine mögliche Aufwärtsbewegung sein könnte. Der RSI der 10-Tages-Chart ist ebenfalls bis unter die Untergrenze gefallen. Anleger könnten hier abwarten, bis der RSI nach oben dreht, um anschließend auf steigende Kurse bei einem Richtpreis von 1,6260 zu setzen.
USD/JPY
Auf der Wochen-Chart werden anhaltend rückläufige Signale deutlich, mit einer abwärts gerichteten Trendlinie sowie einem rückläufigen MACD Histogramm. Es besteht Potenzial für eine Fortsetzung der Abwärtstendenzen. Darüber hinaus wird deutlich, dass die letzte Abwärtsbewegung des Paares bei der oberen Grenze der Bollinger Bands begonnen und inzwischen den 20-Tages Moving Average überschritten hat. Voraussichtlich wird der USD/JPY-Kurs weiter fallen bis die untere Grenze erreicht ist. Auf der Tages-Chart ist zu erkennen, dass das Paar die Mittellinie der Bollinger Bands nicht durchbrechen konnte, was einen starken Abwärtstrend vermuten lässt. Händler könnten bei diesem Währungspaar entsprechend auf fallende Kurse setzen und verkaufen.
USD/CHF
Der zinsbullische Trend dieses Paares scheint nachzulassen. Mittlerweile konsolidiert sich USD/CHF um die 1,0525-Marke. Der RSI der Tages-Chart bewegt sich bereits im „überkauften“ Bereich, was bedeutet, dass sich der jüngste Aufwärtstrend tatsächlich abschwächt und eine abwärts gerichtete Kurskorrektur bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute die richtige Wahl sein.
Die Wild-Card
Silber
Der Preis für Silber ist wieder am Fallen. Die Feinunze wird aktuell um $13,15 gehandelt. Mittlerweile gibt der Slow Stochastic der Tages-Chart zinsbullische Signale aus, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass der Silberpreis wieder steigen wird. Hier könnte sich Forex Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, bei einem äußerst beliebten Trend jetzt einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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