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Tuesday, 30 Dec 2008

Stagnierende Märkte bieten Handelsgelegenheiten für Forex-Anleger

Der näher rückende Jahreswechsel und die illiquiden Devisenmärkte generieren ausgiebige Kurzzeit-Preisbewegungen. Anlegern könnten sich hier großartige Handelsgelegenheiten bieten, von diesen raschen Kurssteigerungen zu profitieren, indem sie die Stunden-Charts heute aufmerksam verfolgen. Während wichtige Marktteilnehmer dem Börsengang fern bleiben, gehen Experten von einer hohen Volatilität aus, bevor die Bücher eines historischen Jahres geschlossen werden.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndowndownupup
Wochentendenzupdowndowndownupup
Resistance1.41601.457091.101.06350.69750.9790
1.41401.455090.901.06150.69550.9770
1.41101.452090.601.05850.69250.9740
Support1.40501.446090.001.05250.68650.9680
1.40201.443089.701.04950.68350.9650
1.40001.441089.501.04750.68150.9630

Wirtschafts News

USD - Hohe Preisvolatilität für den Dollar angesichts geringem Handelsvolumen

Wie erwartet ergab sich gestern ein äußerst geringes Handelsvolumen bei hoher Preisvolatilität für das Kurspaar EUR/USD. Demnach kletterte das Paar bis zur Marke 1,4360. Nachdem das Unterstützungslevel bei 1,4000 überwunden war, konnte eine entsprechende Erholung für Rohöl, angesichts des schwachen Dollar, beobachtet werden. Zum Ende des Tages wurde EUR/USD bei 1,4043 gehandelt.

Der Wertverlust des EUR seit Beginn der Finanzkrise wird nach und nach zum Jahreswechsel wieder ausgeglichen, während der Dollar aktuell zwischen 1,3900 und 1,4200 gehandelt wird. Diese Art von Handel könnte sich noch bis zum Jahresende fortsetzen. Die Währungsmärkte sind derzeit von hohen Preisschwankungen und Illiquidität geprägt. Hier bieten sich Anlegern möglicherweise noch in den nächsten beiden Tagen gewinnbringende Handelsgelegenheiten.
Eine Frage bleibt jedoch zu stellen: Welchen Kurs wird der Dollar im kommenden Jahr einschlagen? Wird das große Deleveraging ein Ende finden? Zu rechnen ist zumindest mit einem Deleveraging, das den Dollar kurzfristig stärken könnte. Auf der anderen Seite ist es möglich, dass neue Entscheidungen seitens der US-Regierung hinsichtlich ihrer Geld- und Kreditpolitik den Dollar erneut schwächen.

Zunächst steht jedoch heute der Index für das Verbrauchervertrauen des Conference Board auf dem US-Wirtschaftskalender. Dieser Bericht soll erwartungsgemäß einen leichten Anstieg des US-Verbrauchervertrauens widerspiegeln. Die aktuellen Marktkonditionen könnten heute erneut hohe Volatilität für EUR/USD sowie andere Dollar-Crosse bringen.

EUR - Mögliche Leitzinssenkung zum neuen Jahr lässt GBP stürzen

Großbritannien plant erneut eine eventuelle Leitzinssenkung und bringt den GBP damit auf neue Tiefstände zum EUR. Während weniger erfreuliche Nachrichten im Hinblick auf GBP/USD kursieren, hat der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Trichet, angegeben, dass die Zinssätze der EZB vorerst unverändert bleiben, was dem EUR zusätzliche Unterstützung verleihen könnte. In der vergangenen Woche erreichte das Kurspaar EUR/GBP flüchtig einen Höchstkurs nahe einer 1-1 Handelsparität. Zum Ende des Tages schloss das Paar schließlich bei 0,9690.

Den GBP trifft es bereits seit Beginn der globalen Finanzkrise am Schwersten. EUR/GBP ist sei September über 43% gestiegen. Experten zufolge ergibt sich hier bereits in naher Zukunft eine Korrigierung. Denkbar ist auch eine neue Festlegung der "Hackordnung" im Währungsmarkt.

JPY - Hohe Volatilität für den Yen bei wenig Veränderungen

Die japanischen Märkte bleiben von heute bis zum Jahresende aufgrund eines Feiertags geschlossen. Dies könnte den momentanen Druck auf das Kurspaar USD/JPY mindern. Der jüngste Aufschwung des Yen hatte Japans Regierung dazu veranlasst, eine direkte Intervention ihrerseits einzufordern, um den Wert des Yen am offenen Markt zu senken. Mit einer vermehrten Risikobereitschaft der Anleger im letzten Monat, stieg jedoch auch der Kurs des Yen.

USD/JPY schloss gestern bei 90,30. Anleger können davon ausgehen, dass sich bei diesem Kurspaar bis zum Ende des Jahres nur noch wenig Bewegung ergibt. Achten Sie auf den JPY, der voraussichtlich um die 90,00-Marke schwanken wird.

Rohöl - Konflikt im Nahen Osten treibt Ölpreis in die Höhe

Während der Konflikt im Nahen Osten weiterhin anhält, konnten die Marktteilnehmer einen deutlichen Preisanstieg für Rohöl beobachten. Im Laufe des Tageshandels erreichte das Barrel Öl $42 und lag am Ende des Tages bei $39,60. Experten sind in Sorge, dass eine Steigerung der Gewalt in der Region, die Ölversorgung unterbrechen könnte. Demnach würde der Ölpreis voraussichtlich weiter zunehmen.

Derzeit befindet sich der Preis so weit im Keller, dass einige Analysten von dem Beginn einer deutlichen Erholung für Rohöl ausgehen. Der jüngste Konflikt hat die Händler erneut an die geopolitischen Risiken in der Region erinnert. Bis zu Jahreswechsel könnte das Barrel Rohöl um die $40-Marke schwanken.

Technische News

EUR/USD

Ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart verdeutlicht, dass innerhalb des nächsten Zeitfensters bereits eine Abwärtskorrigierung stattfinden könnte. Der RSI der Tages-Chart bewegt sich im "überkauften" Bereich und lässt erkennen, dass das Potenzial des Aufwärtstrends voraussichtlich ausgeschöpft ist. Hier könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

GBP/USD

Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Dennoch verdeutlicht ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart, dass sich bereits in unmittelbarer Zukunft eine Aufwärtskorrigierung einstellen könnte. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

USD/JPY

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf der Stunden-Chart.

USD/CHF

Bei diesem Kurspaar gibt die 4-Stunden-Chart gemischte Signale aus, während ihr Slow Stochastic im neutralen Bereich schwankt. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauftem" Bereich, was bedeuten könnte, dass eine zinsbullische Korrigierung bald stattfindet. Auch bei USD/CHF könnte eine gute Strategie lauten, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.

Die Wild-Card

Gold

Der zinsbullische Trend scheint an Potenzial zu verlieren. Der Preis hat sich mittlerweile um $874 pro Feinunze konsolidiert. Darüber hinaus bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im "überkauften" Bereich, was bedeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend tatsächlich nachlässt und eine Abwärtskorrigierung bevorsteht. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.

Aktuelle Zeit: 05/25 19:53 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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