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Tuesday, 1 Feb 2011

Trotz ägyptischer Unruhen behält EUR Aufwärtstrend bei

Im Übernachthandel war es dem Euro möglich gewesen sich oberhalb des Wertes von 1,3700 zum US Dollar zu halten, da Experten eine Erhöhung des Leitzinssatzes der Eurozone in nächster Zeit vorhersagten. Diese erwartete Erhöhung überwog die Bedenken von Investoren hinsichtlich einer Ausweitung der Unruhen in Ägypten, die zuvor riskantere Anlagen wie den Euro in Abschwung versetzten.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdowndownupno
Wochentendenzupupdowndownupdown
Resistance1.40051.641582.760.95791.01880.8742
1.38361.618882.410.94981.00650.8654
1.37631.610082.220.94681.00180.8601
Support1.35941.587381.870.93880.98950.8513
1.34971.573381.710.93380.98190.8477
1.33281.550681.360.92570.96960.8389

Wirtschafts News

USD - USD-Kurs sinkt beim Übernachthandel

Der US Dollar verzeichnete vergangene Nacht eine rückläufige Wendung, als Gerüchte die Runde machten, dass der Leitzins der Eurozone in nächster Zeit erhöht werde. Diese erwartete Erhöhung veranlasste Investoren sich riskanteren Anlagen wie dem Euro und dem britischen Pfund Sterling zuzuwenden, größtenteils auf Kosten des Dollar. Der EUR/USD-Paarung war es wieder einmal gelungen den psychologisch wichtigen Wert von 1,3700 zu überschreiten, nachdem sie beim gestrigen Börsengang bis auf 1,3570 gesunken war. Derzeit handelt das Paar bei 1,3716. Die GBP/USD-Paarung stieg beim Übernachthandel um fast 60 Pips bevor eine leichte Abwärtskorrektur stattfand, Derzeit handelt das Paar bei 1,6045.

Heute sollten Dollar-Händler besondere Aufmerksamkeit auf die für 15:00 MGZ vorgesehen Bekanntgabe des US nationalen ISM-Einkaufsmanagerindexes des verarbeitenden Gewerbes richten. Das verarbeitende Gewerbe hat sich schon immer als verlässlicher Indikator für den Gesundheitszustand der amerikanischen Wirtschaft erwiesen. Für die heutigen Zahlen prognostizieren Experten ein Ergebnis von etwa 57,8, welches, wenn auch geringer als der Dezember-Wert, industrielle Erweiterung signalisiert. Angenommen der Index trifft ein wie vorhergesagt, könnte das beim Handel am Nachmittag kurzfristige Kursgewinne für den Dollar mit sich bringen.

Außerdem sollten Händler nicht vergessen, dass in dieser Woche noch die Arbeitsmarktberichte anstehen. Am Mittwoch wird der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) und am Freitag der Arbeitsmarktbericht für nicht unerhebliche Volatilität an den Märkten sorgen. Verpassen Sie also nicht die eindeutige Gelegenheit für große Gewinnmitnahmen, die sich nach der Veröffentlichung dieser Berichte ergeben.

EUR - EUR verzeichnet gemischte Ergebnisse zu seinen Haupt-Währungsrivalen

Eine erwartete Leitzinserhöhung für die Eurozone versetzte gestern den EUR im Vergleich zum Safe-Hafen-Dollar und -Yen in Aufwärtstendenz. Allerdings konnte der Euro die Kursgewinne zur japanischen Währung im Übernachthandel nicht aufrechterhalten. Die EUR/JPY-Paarung ist seit vergangener Nacht bereits um knapp 30 Pips gesunken und handelt derzeit knapp über dem Wert von 112,40.

Zum britischen Pfund Sterling verhielt sich der Euro gestern entschieden rückläufiger. Die EUR/GBP-Paarung fiel gestern um annähernd 80 Pips und hat bislang noch keine Aufwärtskorrektur vorgenommen. Derzeit handelt das Paar nahe dem Wert von 0,8550.

Heute sollten Händler ihr Augenmerk auf den britischen Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes richten, der um 09:30 MGZ veröffentlicht wird. Es wird angenommen, dass im vergangenen Monat eine Erweiterung beim britischen verarbeiteten Gewerbe stattgefunden hat. Sollte der Index über dem erwarteten Wert von 58,0 einkommen, könnte der Euro zum Pfund Sterling beim morgendlichen Börsengang rückläufig sein.

JPY - Yen weiterhin mit Aufwärtstrend

Der JPY konnte sich größtenteils von der überraschenden Herabsetzung des Kredit-Ratings für Japan erholen, und die USD/JPY-Paarung handelt wieder einmal unter dem Wert von 82,00. Die Paarung war gestern Abend bis auf 82,14 angestiegen, verhielt sich dann jedoch rückläufig, nachdem sich Investoren aufgrund der Unruhen in Ägypten für den Safe-Hafen-Yen entschieden hatten.

Zum Euro fiel der Yen beim gestrigen Handel kräftig ab, erholte sich aber beim Übernachthandel wieder um einiges. Derzeit handelt die EUR/JPY-Paarung um die 112,44 und damit fast 30 Pips niedriger als vergangene Nacht.

Da heute aus Japan keine nennenswerten Wirtschaftspublikationen zu erwarten sind werden die Bewegungen des Yen wahrscheinlich auf die Einkaufsmangerindexe des verarbeitenden Gewerbes aus Großbritannien und den USA zurückzuführen sein. Positive Indikatoren aus den USA und UK könnten zu erneuter Risikofreudigkeit bei Investoren führen, was Rückläufigkeit beim Yen beim Yen mit sich bringen dürfte.

Rohöl - Rohölhandel schwach nach starkem gestrigen Börsengang

Nachdem der Rohölpreis gestern um mehr als $ 4 pro Barrel gestiegen war verlief der Übernachthandel relativ schwach. Die kräftige Aufwärtstendenz beim Ölpreis war den Unruhen in Ägypten, die sich auf die gesamte arabische Welt auszubreiten drohen, zugeschrieben worden. Investoren befürchten nach wie vor, dass weitere politische Unruhen im Mittleren Osten die Ölförderung in der Region behindern können. Folglich stieg der Rohölpreis gestern von $ 88,34 pro Barrel bis auf $ 92,30. Derzeit handelt der Rohstoff um den Preis von $ 91,86 pro Barrel.

Heute sollten Händler insbesondere die Entwicklung in Ägypten im Auge behalten. Weitere Unruhen dürften den Rohölpreis noch weiter steigen lassen. Je früher es der ägyptischen Regierung gelingt die Proteste niederzuschlagen und für Ruhe im Land zu sorgen, desto eher wird sich der Rohölpreis wieder stabilisieren.

Technische News

EUR/USD

Die Bollinger Bands auf dem 8-Stunden-Chart scheinen sich zu verengen, was darauf hindeutet, dass in naher Zukunft eine Kursverschiebung stattfinden wird. Außerdem bewegt sich der Relative Strength Index (RSI) auf dem Tages-Chart im überkauften Bereich, was besagt, dass die Kursverschiebung abwärts gerichtet sein dürfte. Händler sind gut beraten heute zu verkaufen.

GBP/USD

Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart zeigt diese Paarung tief im überkauften Bereich, was besagt, dass heute eine Abwärtskorrektur erfolgen dürfte. Auch der Relative Strength Index (RSI) auf dem 8-Stunden-Chart bewegt sich im überkauften Bereich. Zu verkaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

USD/JPY

Beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, was bedeutet, dass in naher Zukunft eine Aufwärtskorrektur zu erwarten ist. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart steht derzeit beim -90 Wert, was die Annahme einer Aufwärtsbewegung bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen dürfte die bevorzugte Strategie für heute sein.

USD/CHF

Die meisten technischen Indikatoren auf dem Stunden-Chart zeigen, dass dieses Paar dem Range-Trading unterliegt, so dass derzeit keine Ausrichtung vorhergesagt werden kann. Händler sollten heute daher eine abwartende Haltung einnehmen bis sich später ein deutlicheres Bild abzeichnet.

Die Wild-Card

GBP/CHF

Die Bollinger Bands auf dem 8-Stunden-Chart scheinen sich zu verengen, was darauf hindeutet, dass in Bälde eine Kursverschiebung stattfinden wird. Der Williams Percent Range auf dem gleichen Chart bewegt sich derzeit im überkauften Bereich und beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart scheint sich ein rückläufiger Cross zu bilden. Alle Zeichen deuten abwärts, was forex Händlern die großartige Gelegenheit bietet Short-Positionen für potentiell kräftige Gewinnmitnahmen zu beziehen.

Aktuelle Zeit: 05/25 20:02 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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