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Wednesday, 25 Jan 2012

Trotz positiver Fertigungsdaten verzeichnet der EUR Kursverluste

Der Euro zeigte sich beim gestrigen Handel wieder einmal rückläufig, als Investoren, nach der Zurückweisung der Vereinbarung über einen Schuldenschnitt Griechenlands, sich wieder Safe-Hafen-Währungen zuwandten. Positive Fertigungsdaten aus dem größten Teil der Eurozone wurden einfach so hingenommen, während die Befürchtungen über die Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise fortgesetzt die Stimmung an den Märkten bestimmen. Heute dürften Händler ihr Hauptaugenmerk auf die US Daten legen und dabei insbesondere auf den Bericht des Offenmarktausschusses (FOMC), da dieser wahrscheinlich die Richtung vorgeben wird, die die Märkte einschlagen werden.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupdownupupupup
Wochentendenzupupupdownupup
Resistance1.30861.568578.150.94421.05660.8388
1.29811.559577.790.94031.04970.8357
1.29161.553977.570.93711.04550.8339
Support1.28641.549577.390.93391.04210.8323
1.28121.545077.220.93001.03870.8308
1.27471.539476.990.92371.03440.8290

Wirtschafts News

USD - Nach gestiegener Risikovermeidung verzeichnet US Dollar Aufschwung

Neuerliche Bedenken über die Schuldenkrise der Eurozone veranlassten Investoren gestern dazu sich wieder Safe-Hafen-Währungen zuzuwenden, was dazu führte, dass der USD zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner Kursanstiege verzeichnete. Nach der Zurückweisung der Vereinbarung über einen Schuldenschnitt Griechenlands, begann man sich auch über die Schuldenlage Portugals zunehmend Sorgen zu machen. Portugal wird allgemein als das Land betrachtet, welches nach Griechenland am ehesten in Zahlungsverzug geraten wird, und negative Nachrichten aus dem Land neigen dazu den Dollar anzukurbeln. Die EUR/USD-Paarung fiel gestern weit unter den psychologisch wichtigen Wert von 1,3000, während die AUD/USD-Paarung um über 100 Pips abstürzte.

Heute steht die Veröffentlichung wichtiger US Wirtschaftsdaten bevor, die zu Volatilität an den Märkten führen könnte. Händler sollten besonders den Bericht über noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe, sowie den Bericht des Offenmarktausschusses (FOMC) beachten. Es wird prognostiziert, dass die Daten für die Hausverkäufe weit unter denen des Vormonats liegen werden. Sollte das tatsächlich so eintreffen, dürfte der USD zu seinen Safe-Hafen-Währungskollegen, wie dem JPY und dem CHF, einen Rückgang verzeichnen. Vom FOMC-Bericht wird erwartet, dass er bekannt geben wird, dass der US Leitzinssatz auf absehbare Zeit auf seinem derzeitigen Stand belassen wird. Sollte das zutreffen, könnte sich der Dollar für den Rest der Woche rückläufig verhalten.

EUR - Positive Indikatoren der Eurozone schaffen es nicht dem EUR Auftrieb zu verleihen

Anhaltende Bedenken hinsichtlich der Aussicht, dass Griechenland mit seinen Schulden in Zahlungsverzug gerät, wie auch die neuerlichen Sorgen über Portugals Schuldenlage ließen beim gestrigen Handel den Eurokurs zum US Dollar sinken. Investoren wandten sich wieder einmal dem Safe-Hafen-Dollar zu, als es klar wurde, dass die Krise der Eurozone weit davon entfernt ist als beendet erachtet zu werden. zu dürfen. Trotz besser als erwarteter Fertigungsdaten der Eurozone sank die EUR/USD-Paarung wieder einmal unter den Wert von 1,3000. Obwohl die Paarung immer noch weit über dem jüngsten 17-Monate-Tief liegt, weisen Analysten darauf hin, dass weitere negative europäische Wirtschaftsdaten für weitere Rückläufigkeit sorgen werden.

Heute werden Euro-Händler besondere Aufmerksamkeit auf den deutschen Ifo Geschäftsklimaindex legen, der um 9:00 Uhr MGZ veröffentlicht wird. Es wird prognostiziert, dass der Indikator über dem Wert des Vormonats liegen wird, was, wenn es denn zutrifft, dazu beitragen wird die Gemeinschaftswährung zu seinen Haupt-Währungsrivalen, wie dem JPY und dem CHF, ansteigen zu lassen. Allerdings bedarf es erheblich besserer Nachrichten aus der Eurozone, um die EUR/USD-Paarung den Widerstandwert von 1,3100 durchbrechen zu lassen. Zudem sollten Händler auch auf die Daten des vorläufigen britischen Bruttoinlandsprodukts achten. Das Ergebnis sollte die Risikobereitschaft an den Märkten messen, wobei besser als erwartete Daten den Euro wahrscheinlich ankurbeln dürfte.

JPY - Nach der Leitzinsentscheidung der BOJ verzeichnet der JPY Kursverluste

Die weithin erwartete Entscheidung der Bank of Japan an ihrer derzeitigen Wirtschaftspolitik festzuhalten löste gestern einen recht rückläufigen Tag für den japanischen Yen aus. Die USD/JPY-Paarung kletterte beim europäischen Handel auf ein 4-Wochen-Hoch, während die GBP/JPY-Paarung um weit über 100 Pips anstieg. Angesichts der Neigung zu Risikovermeidung unter Investoren ist die Abwärtsbewegung des Yen von Analysten nicht deutlich genug vorhergesehen worden.

Heute sollten Yen-Händler besonders auf die US Wirtschaftsnachrichten achten, die im verlauf des Tages veröffentlicht werden. Analysten sagen voraus, dass die Indikatoren, insbesondere der Bericht über noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe, weit unter dem Ergebnis des vergangenen Monats liegen werden. Sollte das so zutreffen dürfte weitere Risikovermeidung dafür sorgen, dass der Yen einige seiner heutigen Kursverluste umkehren wird.

Rohöl - Allgemeine Risikovermeidung lässt Rohölpreis sinken

Die Sorgen über die Schuldenlage der Eurozone in Verbindung mit den nachlassenden Spannungen im Mittleren Osten ließen den Rohölpreis beim gestrigen Handel sinken. Investoren wandten sich den Tag über größtenteils wieder den Safe-Hafen-Währungen, wie dem USD, zu, was zu einem Preisrückgang bei den Rohstoffen, einschließlich Rohöl, führte. Der Rohölpreis fiel beim europäischen Handel um weit über $ 1.

Heute sollten Händler besonders auf verschiedene US Indikatoren achten, und hier besonders auf die Daten der US Rohöllagerbestände. Es wird ein erheblicher Anstieg der US bestände vorhergesagt, was, sollte es sich bewahrheiten, den Preis für den Rohstoff für den Rest der Woche nach unten drücken dürfte. Händler sollten auch auf den Bericht des Offenmarktausschuss (FOMC) achten, der um 17:30 Uhr MGZ veröffentlicht wird. Sollte die US Notenbank an ihrer derzeitigen Politik eines Leitzinssatzes nahe Null Prozent festhalten, dürfte bei einsetzender Risikovermeidung der Rohölpreis weiter sinken.

Technische News

EUR/USD

Langfristige technische Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was darauf hindeutet, dass in den nächsten Tagen eine Aufwärtskorrektur einsetzen könnte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart liegt derzeit bei 20, während der Williams Percent Range auf dem gleichen Chart unter den Wert von -80 gesunken ist. Zu kaufen dürfte sich als kluge Vorgehensweise herausstellen.

GBP/USD

Laut den technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart ist diese Paarung in den überkauften Bereich eingetreten und könnte in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur erfahren. Beim Slow Stochastic hat sich ein rückläufiger Cross gebildet und der Williams Percent Range ist über -10 angestiegen. Händler dürften in Erwägung ziehen bei dieser Paarung eine Short-Position einzunehmen.

USD/JPY

Die technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass derzeit keine klare Ausrichtung erkennbar ist. Händler sollten bei diesem Paar zunächst eine abwartende Haltung einnehmen, bis sich in Kürze ein deutlicheres Bild abzeichnet.

USD/CHF

Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass die USD/CHF-Paarung nach der rückläufigen Bewegung der vergangenen Woche demnächst eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Williams Percent Range sich im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.

Die Wild-Card

CAD/CHF

Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass sich die Paarung im überverkauften Bereich bewegt und in naher Zukunft eine Aufwärtskorrektur erfahren dürfte. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während sich der Williams Percent Range um den Wert von -90 bewegt. Forex-Händler dürften heute in Erwägung ziehen eine Long-Position einzunehmen bevor die obere Grenze der Handelsspanne erreicht wird. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 20:03 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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