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Thursday, 3 Feb 2011
Unruhen in Ägypten bringen Devisenmärkte ins Schwanken
Die gestrige Eskalation der Unruhen in Ägypten zwischen den Anhängern Präsident Mubaraks und jenen, die seine Amtsenthebung fordern, verstärkte die allgemeine Unsicherheit in der Region, was Investoren veranlasste sich von ihrer zuvor gezeigten Risikobereitschaft zu verabschieden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3875 | 1.6273 | 82.42 | 0.9480 | 1.0182 | 0.8602 |
| 1.3856 | 1.6251 | 82.20 | 0.9462 | 1.0160 | 0.8583 | |
| 1.3825 | 1.6220 | 81.92 | 0.9433 | 1.0131 | 0.8551 | |
| Support | 1.3763 | 1.6157 | 81.31 | 0.9370 | 1.0069 | 0.8490 |
| 1.3732 | 1.6125 | 81.00 | 0.9341 | 1.0040 | 0.8462 | |
| 1.3714 | 1.6106 | 80.78 | 0.9320 | 1.0023 | 0.8441 |
Wirtschafts News
USD - USD konsolidiert sich in Erwartung des Arbeitsmarktberichtes am Freitag
Trotz des sinkenden Dollar-Kurses zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner vollzog der Dollar beim Nachmittagshandel am Mittwoch eine leichte Korrektur. Nach der gestrigen Bekanntgabe des im Vergleich zum Vormonat positiven ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) legte der US Dollar etwa 100 Punkte zum Euro und 50 Punkte zum britischen Pfund Sterling zu.
Die EUR/USD-Paarung ist in den vergangenen Tagen stetig angestiegen und erreichte den Höchststand bei 1,3860, bevor die Kursgewinne zurückgingen. Derzeit handelt das Paar konstant um den Wert von 1,3810. In ähnlicher Weise war die USD/JPY-Paarung rückläufig gewesen und verzeichnete nach der gestrigen Bekanntgabe des ADP-Berichts einen moderaten Anstieg. Das Paar handelt derzeit um den Wert von 81,61.
Obwohl heute eine ganze Reihe Wirtschaftspublikationen zur Veröffentlichung anstehen wird sich das nur sehr viel geringer auf den Dollar-Kurs auswirken, als von vielen Händlern erwartet. Der Grund dafür ist in der bevorstehenden Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichtes für Januar zu finden. Normalerweise konsolidiert sich der Dollar jeden Monat kurz vor dieser Bekanntgabe am Freitag. Händler können davon ausgehen, dass der USD seinen derzeitigen Kurs wohl bis nach der morgigen Veröffentlichung beibehalten dürfte.
EUR - Unruhen in Ägypten wirken sich auf Risikofreudigkeit aus und schwächen den EUR
Der Euro konnte an den vergangenen Handelstagen nur geringfügige Kursgewinne erzielen, da sich die Unruhen im Mittleren Osten negativ auf die Risikofreudigkeit auswirkten. Die 17-Nationen-Währung verzeichnete bislang einen mäßigen Anstieg zum US-Dollar, da sich Investoren von den Safe-Hafen-Währungen abgewandt hatten und in die höhere Erträge erzielende europäische und pazifische Währungen investierten.
Zum Dollar war der EUR von seinem tiefsten Stand am 10. Januar mit 1,2873 bis auf den gestrigen Wert von 1,3860 angestiegen. Jedoch verstärkte die gestrige Eskalation der Unruhen in Ägypten zwischen den Anhängern Präsident Mubaraks und jenen, die seine Amtsenthebung fordern, die allgemeine Unsicherheit in der Region, was Investoren veranlasste sich von ihrer zuvor gezeigten Risikobereitschaft zu verabschieden.
Da die Europäische Zentralbank (EZB) heute ihre Entscheidung hinsichtlich des Leitzinssatzes bekannt geben wird, besteht die Möglichkeit, dass der EUR mehr Volatilität erfahren wird als das normalerweise der Fall ist. Die anhaltenden Unruhen im Mittleren Osten bewirken auch ein Tauziehen zwischen Markt-Optimisten und Markt-Pessimisten. Die heutige Richtung des Euro ist unsicher, jedoch sollten sich Händler auf große Kursschwankungen einstellen, da sich die weltweiten Ereignisse auswirken und die Risikobereitschaft beeinträchtigt wird.
JPY - Japanischer Yen verzeichnet gemischte Ergebnisse da Märkte zwischen Optimismus und Unsicherheit schwanken
Der japanische Yen verzeichnete gestern gemischte Ergebnisse zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen. Die Unsicherheit im Mittleren Osten und der Markt-Optimismus der Wirtschaften Nordamerikas und des pazifischen Raums führten zu einer sonderbaren Mischung aus gestiegener Risikobereitschaft und regionaler Unsicherheit.
Der Yen reagierte darauf mit Rückgang zu den meisten seiner Rivalen, stärkte sich jedoch zu den traditionellen Safe-Hafen-Währungen wie dem US-Dollar und dem Schweizer Franken. Da diese Woche aus Japan keine bedeutsamen Wirtschaftspublikationen erwartet werden, könnte der Yen weiterhin in seiner Bewertung von den anderen Haupt-Währungen abhängig sein. Die Unruhen im Mittleren Osten werden zweifelsohne die Risikobereitschaft in der Region weiterhin beeinflussen, doch könnten positive Beschäftigungszahlen aus den USA eventuelle Umschichtungen bei Investment Portfolios ausgleichen.
Rohöl - Unruhen im Mittleren Osten lassen Rohölpreis steigen
Der Preis für Rohöl steigt weiter an, nachdem er zu Beginn der Woche schon bis auf über $ 90 pro Barrel angestiegen war. Die Unruhen im Mittleren Osten führen dazu, dass viele Börsianer in den kommenden Wochen eine Abnahme der Rohölförderung und Rückgang beim Nachschub erwarten. Folglich begann der Rohölpreis zu steigen. Der Rückgang beim US Dollarkurs hat ebenfalls zum Anstieg beim Rohölpreis beigetragen.
Der Stimmungsumschwung in Ägypten und seinen arabischen Nachbarstaaten hat für Aufregung unter Analysten gesorgt, die noch kurz vor Ausbruch der Unruhen unentschieden darüber waren, ob die weltweite Wirtschaft sich nun endgültig auf dem Weg der Gesundung befindet oder nicht. Jegliche revolutionäre Veränderung der politischen Landschaft im Mittleren Osten könnte großen Einfluss haben auf Ölförderung, Preisentwicklung und Verträge, was sich kräftig auf den Rohölpreis auswirken dürfte. Händler sollten das Geschehen in Ägypten aufmerksam beobachten um ermessen zu können, ob oder nicht es zu ernsthaften Störungen bei der Ölförderung kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Der jüngste kräftige Kursanstieg dieser Paarung hat den Relative Strength Index (RSI) auf dem Tages-Chart in den überkauften Bereich gedrängt, was auf heftigen Abwärtsdruck schließen lässt. Ein bevorstehender rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart bestätigt diese Annahme. In nächster Zeit zu verkaufen dürfte für den Verbleib der Woche die bevorzugte Vorgehensweise sein.
GBP/USD
Der Kurs dieser Paarung scheint den unteren Grenzbereich der Bollinger Bands auf dem Tages-Chart durchbrochen zu haben, was auf einen heftigen Kursumschwung hindeutet. Ein bevorstehender rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart lässt vermuten, dass diese Bewegung jedoch nur von kurzer Dauer sein dürfte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte Händlern die Möglichkeit bieten von der Abwärtskorrektur zu profitieren.
USD/JPY
Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart scheint sich für diese Paarung ein neuerlicher zinsbullischer Cross zu bilden, was den steigenden Aufwärtsdruck deutlich werden lässt. Der jüngste Durchbruch des unteren Grenzwerts der Bollinger Bands auf dem Tages-Chart bestätigt diese Annahme. Zu kaufen könnte sich in den nächsten Tagen als beste Entscheidung erweisen.
USD/CHF
Da diese Paarung sich von seinem Rekord-Tiefstand nahe 0,9300 entfernt, scheint es als hätte sie erhebliche Unterstützung gefunden. Dieser Unterstützungswert hat den Kurs vorübergehend wieder über den Wert von 0,9400 gedrückt, und die Indikatoren geben Anlass zu der Vermutung, dass sich die zinsbullische Bewegung im Laufe des Tages fortsetzen wird. Weiterhin an Long-Positionen festzuhalten könnte heute eine kluge Entscheidung sein.
Die Wild-Card
USD/ZAR
Diese ungewöhnliche Paarung verzeichnete in jüngster Zeit eine Aufwärtstendenz die stark genug war viele Indikatoren in den überkauften Bereich zu drängen. Der RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich weit oberhalb der 70-Linie, was auf starken Abwärtsdruck hinweist. Der Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart zeigt bevorstehende rückläufige Crosse. Die Paarung scheint sich außerdem dem wichtigen Widerstandswert von 7,2000 zu nähern. Forex-Händlern bietet sich die großartige Gelegenheit von dem Abwärtsumschwung dieser Paarung zu profitieren, der in Bälde erfolgen dürfte. Forex
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| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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