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Tuesday, 17 May 2011
Unterschiedliche Leitzinssätze sorgen für Anstieg bei EUR/USD
In der Eurozone wurde gestern der Verbraucherpreisindex (CPI) veröffentlicht, der aufs Jahr gerechnet einen soliden, gleichmäßigen Inflationsanstieg auswies. Die Kerndaten zeigten außerdem besser als erwartetes Wachstum. Die Daten rückten wieder einmal die unterschiedlichen Leitzinssätze in Amerika und Europa in den Vordergrund des Interesses, da sich die Stimmungslage am Markt verlagert. So gewannen gestern die die Befürworter eine Leitzinsanhebung die Oberhand, was den EUR zum USD steigen ließ.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4250 | 1.6290 | 82.00 | 0.8935 | 1.0680 | 0.8820 |
| 1.4230 | 1.6270 | 81.80 | 0.8905 | 1.0660 | 0.8800 | |
| 1.4200 | 1.6240 | 81.50 | 0.8875 | 1.0630 | 0.8770 | |
| Support | 1.4140 | 1.6180 | 80.90 | 0.8815 | 1.0570 | 0.8710 |
| 1.4110 | 1.6150 | 80.60 | 0.8785 | 1.0540 | 0.8680 | |
| 1.4090 | 1.6130 | 80.40 | 0.8765 | 1.0520 | 0.8660 |
Wirtschafts News
USD - Schwache Wirtschaftsdaten lassen US Dollar-Kurs sinken
Der US Dollar eröffnete gestern den Handel relativ stark zum Euro, während Händler weiterhin, wie schon vergangene Woche, ihre Investitionen in sicherere Anlagewerte tätigten. Beim späten gestrigen Handel rückten die unterschiedlichen Leitzinssätze jedoch wieder in den Vordergrund des Interesses der Händler, was die EUR/USD-Paarung wieder in Aufwärtstendenz versetzte. Nachdem sie kurz bis auf 1,4050 gesunken war fand die Paarung Unterstützung und bewegt sich derzeit Richtung 1,4175.
Die schwachen US Wirtschaftsdaten ließen Investoren gestern anderweitig nach einer Richtungsweisung suchen. Der Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen im April zeigte, dass diese weit unter den Erwartungen lagen, und auch der NAHB Immobilien-Indikator kam nicht an die Prognosen heran. Der Index des regionalen Konjunkturberichts des Fed-Distriktes New York sank auf 11,9 gegenüber 21,7 im Vormonat. Demgegenüber stehen die Daten des Verbraucherpreisindexes der Eurozone, die stabiles Wachstum aufweisen. All das trug dazu bei, dass Investoren ihre Aufmerksamkeit wieder auf die unterschiedlichen Leitzinssätze in den USA und Europa richteten, was auf eine Abkehr vom Dollar hinauslief.
Heute werden aus der Eurozone kaum Wirtschaftspublikationen erwartet, da die Minister beim Treffen des Economic and Financial Affairs Council (ECOFIN) zusammentreffen um die Finanzlage der Eurozone zu besprechen. Andererseits werden in den USA eine ganze Reihe Immobilien- und Industrie-Berichte veröffentlicht. Sollten sich die entsprechenden Daten als negativ erweisen, könnte sich die jüngste Schwäche des USD verschlimmern, da immer mehr Händler ihr Interesse auf den höhere Erträge erzielenden Euro verlagern.
EUR - EUR verzeichnet Kursgewinne während Investoren ihren Blick auf die unterschiedlichen Leitzinssätze richten
Der Euro verzeichnete beim gestrigen New Yorker Handel einen Kursanstieg zum US Dollar, und die Paarung stieg bis heute Morgen bis nahe 1,4160. Die schwachen amerikanischen Wirtschaftsdaten veranlassten gestern viele Investoren, die noch vor zwei Wochen aufgrund nebulöser Leitzins-Statements seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den USD gesetzt hatten, ihr Verhalten zu überdenken
Die gestrigen schwachen US Wirtschaftsdaten sind jedoch nur ein Teil des Gesamtbilds. In der Eurozone wurde gestern der Verbraucherpreisindex (CPI) veröffentlicht, der aufs Jahr gerechnet einen soliden, gleichmäßigen Inflationsanstieg auswies. Die Kerndaten zeigten außerdem besser als erwartetes Wachstum. Die Daten rückten wieder einmal die unterschiedlichen Leitzinssätze in Amerika und Europa in den Vordergrund des Interesses, da sich die Stimmungslage am Markt verlagert. So gewannen gestern die die Befürworter eine Leitzinsanhebung die Oberhand, was den EUR zum USD steigen ließ.
Heute wird die Eurozone auf dem Wirtschaftskalender nicht vertreten sein, da die Minister beim Treffen des Economic and Financial Affairs Council (ECOFIN) zusammentreffen um die Finanzlage der Eurozone zu besprechen. Kämpferische Statements könnten auf eine Verschärfung der Geldmarktpolitik in nächster Zeit hinweisen, jedoch sollten Händler sich bewusst sein, dass es wieder zu Risikovermeidung kommen dürfte, sollte die Statements nicht so stark ausfallen. In diesem Fall wird der EUR wohl wieder in Rückläufigkeit verfallen, insbesondere da er auch die Stärke seines regionalen Rivalen, dem Schweizer Franken (CHF), ausstechen muss.
JPY - JPY mit ungewissem Wachstum während sich ein Konsolidierungsmuster bildet
Der japanische Yen (JPY) verzeichnete seit Anfang vergangener Woche unterschiedliche Ergebnisse, mit Kursgewinnen einerseits und Kursverlusten andererseits. Nach dem Auf und Nieder der letzten Woche könnte der japanische Yen jetzt einen Aufschwung verzeichnen, da Investoren nach Sicherheit streben und die Bank of Japan (BOJ) gestern Morgen diverse Berichte veröffentlichte, die helfen könnten die japanische Währung zu stützen. Die vorherrschende Grundhaltung zur Risikovermeidung überschattete den Handel der vergangenen Woche, da sich viele Händler dem Yen zuwandten und sich von höhere Erträge erzielenden Währungen, wie dem Euro und dem britischen Pfund Sterling, verabschiedeten.
Die USD/JPY-Paarung handelte heute Morgen mit leichter Aufwärtstendenz, fand Unterstützung nahe 80,70 und bewegte sich bei Öffnung des asiatischen Handels Richtung 80,90. Heute Morgen wurde der Bericht über die japanische monatliche Kernrate der Maschinenbestellungen veröffentlicht, die einen moderaten Anstieg verzeichnete, was die japanische Währung beim heutigen Handel unterstützen dürfte. Allerdings werden die bestimmenden Faktoren für den Kurs des JPY heute eher die Wirtschaftsnachrichten aus den USA sein, und Händler sind gut beraten sich auf die Daten der US Industrieproduktion zu konzentrieren, da diese in direkter Wechselwirkung zum japanischen Wirtschaftswachstum stehen.
Rohöl - Rohölpreis fällt überraschenderweise nachdem EUR plötzlichen Anstieg verzeichnet
Der Rohölpreis sank heute Morgen überraschenderweise unter $ 98 pro Barrel, nachdem der Euro einen Kursanstieg zu seinem Hauptrivalen, dem US Dollar, verzeichnen konnte. Die US Rohöllagerbestände stiegen vergangene Woche die zweite Woche in Folge um 3 Mio. Barrel, was den Rohölpreis zum Ende der letzten Woche stark erschütterte. Der plötzliche Kursrückgang des Dollar ließ viele Analysten annehmen, dass der Ölpreis beim heutigen Handel Unterstützung finden werde, doch scheint das nicht der Fall zu sein.
Die gestern eingesetzte Rückläufigkeit beim Rohölpreis scheint sich heute fortzusetzen. Ob Ölhändler versuchen werden den Ölpreis wieder anzuheben, bleibt abzuwarten, insbesondere wenn man die gestrige merkwürdige reziproke Beziehung zum USD bedenkt. Der Kursrückgang des Dollar könnte allerdings heute verspätete Wirkung zeigen und den Rohölpreis wieder ansteigen lassen.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung verzeichnete in der vergangenen Woche ein rückläufiges Verhalten. Es scheint jedoch, als würde sich dieser Trend schon sehr bald seinem Ende neigen. Der RSI auf dem Tages-Chart zeigt, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was darauf hindeutet, dass schon bald eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte heute eine kluge Wahl sein.
GBP/USD
Der RSI auf dem Stunden-Chart vermittelt unterschiedliche Signale und bewegt sich im neutralen Bereich. Auf dem 4-Stunden-Chart bewegt sich der RSI allerdings im überverkauften Bereich, was darauf hinweist, dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur einsetzen dürfte. Wenn die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist, könnte bei eng gesetzten Stopps zu kaufen eine bevorzugte Vorgehensweise sein.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung verhielt sich gestern zunehmend rückläufig und steht derzeit nahe dem Wert von 0,8845. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart legt die Vermutung nahe, dass die Paarung heute weiter rückläufig sein könnte. Der RSI auf dem 2-Stunden-Chart deutet jedoch darauf hin, dass heute eine zinsbullische Umkehr stattfinden wird. Abzuwarten bis sich bei diesem Paar eindeutigere Signale zeigen dürfte heute eine kluge Entscheidung sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Rohölpreis fiel gestern erheblich ab und sank bis auf $ 97,24 pro Barrel. Allerdings bewegt sich der RSI auf dem Tages-Chart im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass eine Aufwärtskorrektur bevorsteht. Hier könnte sich Forex Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich diesem Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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