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Wednesday, 19 Jan 2011
Unterschiedliche Zinssätze lösen Dollar-Verkäufe aus
Der US-Dollar wurde gestern zugunsten höhere Rendite erzielender Währungen verkauft, wobei die größten Kursgewinne beim Euro und beim australischen Dollar verzeichnet wurden. Nach einer zurückhaltenden währungspolitischen Grundsatzerklärung wurde der kanadische Dollar vermehrt verkauft.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3550 | 1.6100 | 83.00 | 0.9660 | 1.0110 | 0.8490 |
| 1.3530 | 1.6080 | 82.80 | 0.9640 | 1.0090 | 0.8470 | |
| 1.3500 | 1.6050 | 82.50 | 0.9610 | 1.0070 | 0.8440 | |
| Support | 1.3440 | 1.5990 | 81.90 | 0.9550 | 1.0010 | 0.8380 |
| 1.3410 | 1.5960 | 81.60 | 0.9520 | 0.9980 | 0.8350 | |
| 1.3390 | 1.5940 | 81.40 | 0.9500 | 0.9960 | 0.8330 |
Wirtschafts News
USD - Dollar im Abschwung aufgrund veränderter Grundstimmung des Marktes
Die Schwäche des Dollar war augenfällig im Vergleich zu den höhere Erträge erzielenden Währungen, da Marktteilnehmer sich vom Dollar verabschiedeten. Anlage-Allokationen für das neue Jahr von institutionellen Investoren sorgen für den jüngsten Kursrückgang beim Dollarkurs, da die größeren Marktteilnehmer bei ihren Investment-Strategien offenbar nicht so sehr auf den Dollar setzen.
Der soeben veröffentlichte Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen zeigte, dass ein Großteil der amerikanischen Wertpapiere von Ausländern gekauft wurde, da Investoren sich eher den US Aktien- und den Geld- und Anleihemärkten zuwandten, die von der Finanzkrise nicht so sehr betroffen sind. Der TIC stieg auf 85,1 Mrd. gegenüber Erwartungen von nur 43,4 Mrd.
Nach einer zurückhaltenden währungspolitischen Grundsatzerklärung seitens der Bank of Canada, die ihren Leitzinssatz bei 1,00% beibehält, verzeichnete der kanadische Dollar einen leichten Kursrückgang. Wirtschaftswissenschaftler hatten ein kampfstärkeres Auftreten der BOC und einen höheren Zinssatz erhofft.
Zum Börsenschluss lag die EUR/USD-Paarung bei 1,3380 gegenüber dem Eröffnungskurs von 1,3314. USD/CAD schloss bei 0,9922 gegenüber 0,9858. Die AUD/USD-Paarung stieg von 0,9937 auf 0,9970. Die US-Aktienmärkte verzeichneten einen Anstieg, was in das allgemeine Bild der Risikobereitschaft passt, und der Dow Jones Industrial Index kletterte um 0,4% auf 11.837,93.
Händler sollten heute den Bericht über US-Baugenehmigungen und den währungspolitischen Bericht der BOC, der den konjunkturellen Ausblick der kanadischen Wirtschaft auf 2011 und 2012 nach oben revidieren dürfte, aufmerksam zur Kenntnis nehmen. Unterstützung und Widerstand für die USD/CAD-Paarung findet sich beim Februar-Tief in 2010 von 0,9710 und dem Oktober- und November-Tief von 0,9980.
EUR - Euro weiterhin im Aufschwung aufgrund Erwartungen für Leitzinserhöhungen
Der Euro handelte wieder einmal im Plus im Vergleich zu den anderen Hauptwährungen, und die EUR/USD-Paarung erzielte seinen höchsten Stand zum Dollar seit Mitte Dezember. Jedoch konnte der Euro sein Hoch nicht bis zum Börsenschluss beibehalten, da bei einem Treffen der europäischen Finanzminister diese nicht mit spürbaren Schritten aufwarten konnten die europäische Schuldenkrise zu meistern.
Spekulationen hinsichtlich einer Erhöhung der europäischen Leitzinssätze verliehen dem Euro Rückenwind. Die kämpferischen Kommentare des EZB-Präsidenten in der vergangenen Woche lösten Gerede über inflationären Druck in der EU aus, und der Eurokurs ist seitdem ständig gestiegen. Der Euro könnte sogar noch weiteren Aufschwung erfahren, da von den US-Verantwortlichen nicht erwartet wird, dass sie den Zinssatz vor frühestens Anfang 2012 anheben werden.
Zum Börsenschluss handelte der Euro im Plus zum Dollar bei 1,3380 gegenüber dem Eröffnungskurs von 1,3314. Die EUR/CHF-Paarung verzeichnete einen kräftigen Anstieg auf 1,2896 gegenüber 1,2790. EUR/GBP stieg ebenfalls von 0,8353 auf 0,8380.
Die Stärke des Euro könnte sich sogar noch fortsetzen, da die Unterschiede bei den Leitzinssätzen zwischen den USA und Europa größer werden. In Europa wird heute die Leistungsbilanz veröffentlicht und Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren eine zunehmende Differenz zwischen Ex- und Importen.
Unterstützungs- und Widerstandswerte für die EUR/CHF-Paarung finden sich beim Hoch vom 5. Januar von 1,2725 und dem Hoch der vergangenen Woche von 1,2950.
JPY - Ein zinsbullisches Chart-Muster deutet zukünftige Wertsteigerung bei USD/JPY
Der Yen verzeichnete beim gestrigen Handel einen leichten Rückgang nachdem Händler traditionelle Safe-Hafen-Anlagen, wie den Yen und den Dollar mieden und sich höhere Erträge erzielenden Anlagen, wie dem Euro, dem australischen Dollar und Aktien zuwandten. Mangels neuer Wirtschaftspublikationen aus der japanischen Wirtschaft wurde der Yen von den Ereignissen in Europa und den USA beeinflusst und die wirkten sich negativ auf den Yen aus.
Der USD lag bei Börsenschluss im Plus bei 82,60 gegenüber dem Eröffnungskurs von 82,49. Die EUR/JPY-Paarung stieg kräftig an von 109,85 auf 110,60.
Ein zinsbullisches Flaggen-Muster hat auf dem Tages-Chart für USD/JPY Gestalt angenommen, was auf neuerliche Käufe dieser Paarung hindeutet. Nach dem Kursanstieg in der ersten Woche des Jahres ist der Kursrückgang jetzt zwischen den abfallenden Channel-Linien sichtbar. Chart-Muster deuten auf eine Wertsteigerung bei dieser Paarung hin, die auf das September-Hoch von 85,90 abzielt.
Rohöl - Rohölpreis unbeeinflusst vom IEA-Bericht
Nach der Veröffentlichung eines Berichts der International Energy Agency (IEA), der besagt, dass seitens der OPEC mehr Rohöllieferungen benötigt werden, da der weltweite Bedarf mutmaßlich steigen wird, blieb der Rohölpreis unbeeinflusst. Die in Paris ansässige Organisation erhöhte seine monatlichen Schätzungen für 2011 und 2012 um 320.000 Barrel pro Tag. Jedoch warnte der Bericht davor, dass, sollte der Ölpreis auf über $ 100 pro Barrel steigen, die Nachfrage nach Rohöl abnehmen könnte.
Zum Handelsschluss lag der Rohölpreis nahe dem Eröffnungspreis von $ 92,15 pro Barrel. Zwischenzeitlich erreichte er mit $ 92,84 den höchsten Wert seit über einem Jahr.
Weitere Gewinne beim Rohöl könnten verzeichnet werden, da der Rohölpreis auf 50% seines Preisrückgangs von 2008 und 2009 zurückgeführt wurde. Händler sollten sich den 61,8% Fibonacci Wert, nach dem Preisrückgang von $ 103,75 als Zielsetzung stellen
Technische News
EUR/USD
Das Aufwärts-Momentum dieser Paarung testet den 1,3500 Höchstwert seines Konsolidierungsmusters. Eine Bewegung über diesen Wert hinaus könnte für weitere Kursgewinne bei dieser Paarung sorgen. Die Widerstandswerte finden sich bei 1,3785, 1,3970, gefolgt vom November-Hoch von 1,4280.
GBP/USD
Diese Paarung als eine der aktivsten im neuen Jahr bewegt sich oberhalb der Trendlinie des November-Hochs und nähert sich rapide dem Wert von 1,6090. Der Aufwärtspfad der Paarung sieht keine wichtigen Widerstandswerte bis auf das November-Hoch, und technischer Druck könnte die Paarung sogar noch höher treiben.
USD/JPY
Ein zinsbullisches Flaggen-Muster hat auf dem Tages-Chart für USD/JPY Gestalt angenommen, was auf neuerliche Käufe dieser Paarung hindeutet. Nach dem Kursanstieg in der ersten Woche des Jahres ist der Kursrückgang jetzt zwischen den abfallenden Channel-Linien sichtbar. Chart-Muster deuten auf eine Wertsteigerung bei dieser Paarung hin, die auf das September-Hoch von 85,90 abzielt.
USD/CHF
Gestern versuchte diese Paarung erfolglos nahe dem Unterstützungswert von 0,9550 den Handel zu beschließen. Sollte das auch heute der Fall sein können wir weitere Kursrückgänge bei dieser Paarung erwarten, was dem langfristigen Abwärtstrend entspräche. Unterstützung für diese Paarung findet sich bei 0,9500, gefolgt vom letztjährigen Tief von 0,9300.
Die Wild-Card
Silber
Der Silberpreis scheint Unterstützung beim Wert von 28,00 pro Feinunze gefunden zu haben. Diese Aufwärtstendenz könnte
Forex -Händlern die Gelegenheit bieten eine Kaufposition für diesen Rohstoff zu beziehen mit der Zielsetzung bei der vorangegangenen steigenden Trendlinie von Ende August der als Widerstand dient, der sich heute bei $ 30,60 findet.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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