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Friday, 2 Apr 2010
US-Arbeitsmarktbericht „Non-Farm Payrolls“ auf Agenda
Heute steht der maßgebliche US-Arbeitsmarktbericht „Non-Farm Payrolls“ auf der Wirtschaftsagenda. Analysten sagen 185.000 neu geschaffene Stellen für den Monat März voraus. Entspricht das Ergebnis den Erwartungen, könnte der USD neuen Auftrieb erfahren. Möglicherweise rückt damit eine Leitzinserhöhung seitens der US-Notenbank näher.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3660 | 1.5355 | 94.81 | 1.0642 | 0.9275 | 0.8970 |
| 1.3630 | 1.5325 | 94.51 | 1.0612 | 0.9245 | 0.8940 | |
| 1.3600 | 1.5295 | 94.21 | 1.0588 | 0.9215 | 0.8910 | |
| Support | 1.3540 | 1.5233 | 93.61 | 1.0533 | 0.9155 | 0.8880 |
| 1.3510 | 1.5203 | 93.31 | 1.0503 | 0.9125 | 0.8850 | |
| 1.3480 | 1.5173 | 93.01 | 1.0473 | 0.9095 | 0.8820 |
Wirtschafts News
USD - USD macht Boden gegen EUR gut
Am Donnerstag kletterte der USD gegen Japans Yen bis auf ein 7-Monatshoch, nachdem japanische Investoren noch kurz vor dem Ende des japanischen Haushaltsjahres Fonds in Übersee in gewinnträchtige Währungen und Anlagen umlagerten. Entsprechend kletterte der USD um 0,3% innerhalb eines Tages bis auf die Marke von 93,89 Yen und markierte einen neuen Rekordstand seit August 2009. Zuvor notierte der Dollar noch bei 93,74 Yen.
Auch zum EUR wertete der USD im Vorfeld des für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktberichts auf. Analysten sagen 185.000 neu geschaffene Stellen im Monat März voraus. Entspricht das Ergebnis den Erwartungen, könnte der USD neuen Auftrieb erfahren. Möglicherweise rückt damit eine Leitzinserhöhung seitens der US-Notenbank näher.
Positive Daten aus der Herstellungsindustrie in Europa und Asien bescherten den Märkten gestern neuen Risikoappetit. Unter den Marktteilnehmern verstärkt sich das Gefühl, dass die Konjunkturerholung weltweit anfängt zu greifen. Damit wurde den USD-Kursgewinnen gegenüber anderen Hauptwährungen, darunter Pfund Sterling und Kanadischer Dollar, Einhalt geboten.
EUR - EUR gewinnt gegen Schweizer Franken
Nachdem die europäische Gemeinschaftswährung in den letzten Handelswochen bei einem Rekordtief unter der Marke von 1,4150 Schweizer Franken handelte, wertete der EUR gestern deutlich auf und markierte ein Tageshoch bei 1,4410. Zuletzt kletterte der Euro um 0,6% bis auf 1,4318 Schweizer Franken. Marktteilnehmer führten Andeutungen über eine Intervention seitens der Schweizerischen Nationalbank (SNB), sollte eine übermäßige Aufwertung der Schweizer Währung gegen den Euro erfolgen, als Ursache für die Kursentwicklungen der beiden Währungen. Auch das Cross USD/CHF soll unter dem Einfluss der SNB gestanden haben.
Der EUR wertete am Donnerstag wiederum leicht gegen den USD auf. Hier verwiesen Händler auf quartalsbedingte Positionsaufstellungen sowie den Kursgewinnen der Einheitswährung gegen den Schweizer Franken als Beweggrund. Sämtliche Marktentwicklungen ergaben sich im Vorfeld des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts „Non-Farm Payrolls“. Der EUR kletterte um 0,5% bis auf $1,3578. Ferner stützte den EUR bereits am Mittwoch der Arbeitsmarktbericht des Abrechnungsdienstleisters ADP, dessen Erhebung zufolge im März in der Privatwirtschaft der USA 23.000 Jobs verloren gegangen sind. Dies brachte den USD im Hinblick auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag unter Druck.
Trotz enttäuschender ADP-Daten und neuer Aufwärtstendenzen für EUR/USD, sollten Händler die positiven Prognosen zu den „Non-Farm Payrolls“ sowie die anhaltenden Griechenland-Sorgen im Hinterkopf behalten.
JPY - Freier Fall für Yen
Japans Yen handelte gestern nahe eines neuen 2-monatigen Tiefs gegen den EUR, nachdem ansteigenden Kurse an den globalen Aktienmärkten sowie Spekulationen um die Bank of Japan und ihre Absicht, die japanischen Leitzinssätze auf Rekordtief zu belassen, Investoren dazu veranlassten, Yen-Anlagen abzustoßen, um in Währungen anzulegen, die höhere Erträge abwerfen. Die Inselstaatwährung notierte gestern bei 127,29 EUR von zuvor 127,50 EUR, nach einem Tagestief um 127,56 EUR - niedrigster Stand seit dem 26. Januar.
Entsprechend einer neu auflebenden Risikobereitschaft am Markt, verlagerten japanische Investoren noch kurz vor dem Ende des japanischen Haushaltsjahres Fonds in Übersee in gewinnträchtige Währungen und Anlagen um. JPY-Verluste waren jedoch begrenzt, da sich Händler den jüngsten Kursabfall im Rahmen von Spekulationsgeschäften zu Nutze machten, indem sie noch vor den Feiertagen in Yen-Beständen anlegen.
Rohöl - Rohöl klettert auf über $85 pro Barrel
Der Ölpreis wertete am Donnerstag um 6% auf, während der USD zum Ende der verkürzten Feiertagswoche nachgab. Insgesamt erwarten viele Marktteilnehmer, dass sich das Erholungstempo der Konjunktur weltweit in den kommenden Monaten erhöht. Wenig Einfluss auf die Märkte nahmen am Mittwoch die aktuellen Rohöllagerbestandsdaten aus den USA. Diese sind, laut Department of Energy (DoE), in der Woche zum 26. März 2010 im Vorwochenvergleich um 2,9 Mio. Barrel auf 354,2 Mio. Barrel gestiegen. Zur neunten Woche in Folge ergibt sich somit ein Anstieg der US-Vorräte.
Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin stiegen um 300.000 Barrel auf 224,872 Mio. Barrel. Im Vorfeld des langen Osterwochenendes sowie des US-Arbeitsmarktberichts „Non-Farm Payrolls“ am Freitag deckten Investoren ihre Short-Positionen ab und verhalfen den Ölpreisen somit auf ihren höchsten Stand in 18 Monaten.
Technische News
EUR/USD
Auf der Tages-Chart hat sich eine zinsbullische Handelsspanne herausgebildet, die am 25. März einsetzte und gestern zum zweiten Mal die obere Grenze der Handelsspanne erreichte. Hier ist möglicherweise ein Continuation-Muster zu beobachten, dass sich vor der nächsten deutlichen Abwärtsbewegung ergibt. Händler sollten innerhalb der Spanne handeln, bis der Preis die untere Grenze unterschreitet.
GBP/USD
Das Pfund Sterling wertete in der vergangenen Handelswoche deutlich auf. Die langfristige abwärts geneigte Trendlinie auf der Tages-Chart wurde mittlerweile überwunden und das Paar GBP/USD hat bereits zum zweiten Mal in Folge oberhalb der Trendlinie geschlossen. Darüber hinaus tendiert das MACD-Histogramm höher, wie auch der 14-Tages RSI, was bestätigt, dass nach der Kursbewegung womöglich weitere Impulse folgen. Händlern könnte die Widerstandsmarke bei 1,3545 als nächster Richtpreis dienen. Dieser Richtpreis stellt gleichzeitig die obere Grenze der Bollinger Bands dar.
USD/JPY
Für USD/JPY ergaben sich in dieser Handelswoche kontinuierliche Aufwärtstendenzen. Das Paar hat die Widerstandsmarke bei 93,75 erreicht. Eine Überwindung dieser müsste erfolgen, damit die kurzzeitige Kurskorrektur fortdauert. Auf der Tages-Chart wiederum ist kein technischer Widerstand zu erkennen. Sollte der Durchbruch erfolgen, könnte der nächste Richtpreis bei der Marke von 97,75 liegen.
USD/CHF
Trotz der jüngsten Kurskorrektur nach unten, könnte sich kurzfristig ein neuer Aufwärtstrend einstellen. Auf der Tages-Chart ist der 7-Tages RSI zunächst bis unter das 30-Level gefallen und hat dieses anschließend wieder überwunden, was ein mögliches Anzeichen für kurzfristige Aufwärtstendenzen sein kann. Die nächste bedeutende Widerstandsmarke liegt bei 1,0644.
Die Wild-Card
Rohöl
Gestern kletterte der Ölpreis bis über die bezeichnende Widerstandsmarke von $84 pro Barrel. Dieses Level wurde seit Jahresbeginn nicht mehr erreicht. Auf der Wochen-Chart liegt die nächste Widerstandsmarke bei $86,00. Forex - und Rohstoff-Händler sollten beachten, dass eine Überwindung dieser, den Ölpreis im technischen Handel bis zur Marke von $90,50 drücken könnte.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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