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Tuesday, 10 Nov 2009
US-Dollar als treibende Kraft am heutigen Devisenmarkt
Händler sehen den US-Dollar heute als treibende Kraft am Devisenmarkt. Nachdem sich gestern für die US-Währung ein überwiegend bärischer Handel ergeben hat, liegt der Anlegerfokus heute auf der für 15:15 Uhr angesetzten Rede des Präsidenten der Federal Reserve Bank of Atlanta und im Offenmarktausschuss (FOMC) stimmberechtigten Dennis Lockhart sowie auf den IBD/TIPP-Wirtschaftsaussichten um 16:00 Uhr. Anleger sollten ihre USD-Positionen jetzt eröffnen, noch bevor der Handelstag sich entfaltet.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.5065 | 1.6745 | 90.60 | 101.70 | 0.9360 | 0.9080 |
| 1.5045 | 1.6725 | 90.40 | 101.50 | 0.9340 | 0.9060 | |
| 1.5015 | 1.6695 | 90.10 | 101.20 | 0.9310 | 0.9030 | |
| Support | 1.4955 | 1.6635 | 89.50 | 100.60 | 0.9250 | 0.8970 |
| 1.4925 | 1.6605 | 89.20 | 100.30 | 0.9220 | 0.8940 | |
| 1.4905 | 1.6585 | 89.00 | 100.10 | 0.9200 | 0.8920 |
Wirtschafts News
USD - Dollar-Kurs fällt aufgrund erhöhter Risikobereitschaft
Der US-Dollar rutschte am Montag aufgrund einer gesteigerten Risikobereitschaft unter den Händlern dramatisch gegenüber einer Reihe von Gegenwährungen ab. Dabei erreichte die US-amerikanische Währung ein 3-Monatstief zum GBP. Der instabile Dollar ließ sich auf Prognosen zurückführen, nach denen die Zinssätze in den USA auch in absehbarer Zukunft unverändert niedrig bleiben sollen. Darüber hinaus belastete das Treffen der G20 im schottischen St. Andrews am vergangenen Wochenende den Marktoptimismus. Die Finanzminister und Notenbankchefs waren sich einig, dass der Zeitpunkt, die Krisenbekämpfungsprogramme sowie die lockere Geldpolitik zu beenden, noch nicht gekommen sei. Vielmehr ist ein starkes, nachhaltiges und ausbalanciertes Wachstum vorerst nicht erreicht, insbesondere in Anbetracht der steigenden Arbeitslosigkeit. Die US-Aktienmärkte zogen folglich an und Händler begannen vermehrt, ihre USD-Anlagen im Laufe des Handelstages abzustoßen.
Dementsprechend gab der US-Dollar deutlich nach und schloss zum GBP bei 1,6750. Im Tagesverlauf wurde die Marke von 1,6842 erreicht. Zum EUR verlor der USD gestern ebenfalls erkennbar an Wert. Das Währungspaar EUR/USD schloss mit plus 40 Punkten bei 1,4978. Das Tageshoch lag am Montag zwischenzeitlich bei 1,5018. USD/CAD verlor beträchtlich an Boden und sackte um 100 Punkte bis auf 1,0580 ab. Auch dem JPY sowie dem Schweizer Franken gegenüber ergaben sich für den US-Dollar deutliche Abwärtstendenzen.
Am heutigen Handelstag können Forex-Händler mit einigen wichtigen Ereignissen rechnen. Die bedeutendste Veröffentlichung aus den USA sind die für 16:00 Uhr angesetzten IBD/TIPP-Wirtschaftsaussichten. Darüber hinaus ist die Rede vom Präsidenten der Federal Reserve Bank of Atlanta und im Offenmarktausschuss (FOMC) stimmberechtigten Dennis Lockhart um 15:15 Uhr von großer Bedeutung. Beide Termine werden im Besonderen die USD-Stärke am heutigen Dienstag bestimmen. Anleger sollten ihre Positionen für die Währungspaare EUR/USD, AUD/USD, GBP/USD und USD/JPY rechtzeitig eröffnen.
EUR - Pfund Sterling klettert auf 3-Monatshoch gegenüber USD
Das Pfund Sterling erreichte im Laufe des Montagshandels ein 3-Monatshoch gegenüber dem USD. Händler führten diese Entwicklung auf die steigenden Kurse an den britischen Aktienmärkten zum 4. Tag in Folge zurück. Als Auslöser galt wiederum der schwache USD und die anfängliche zinsbullische Marktrallye an der Wall Street. Auch der EUR verzeichnete Kursgewinne gegenüber dem USD. In Deutschland ist die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Monat September nach vorläufigen Angaben preis- und saisonbereinigt kräftig um 2,7 % angestiegen. Der starke EUR macht den Exporteuren der Eurozone jedoch Sorgen. Europäische Exporteure büßen an Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu den USA und China ein.
Das Währungspaar EUR/USD verhielt sich im gestrigen Handel zinsbullisch und zog um 40 Punkte bis auf die Marke von 1,4978 an. Das Pfund Sterling erreichte das Hoch zum USD bei 1,6842. Der Anlegerfokus wurde gestern erneut dem Pfund Sterling zuteil. Zu Handelsschluss notierte das Paar bei 1,6750. EUR/GBP wiederum schloss um 7 Punkte fester. Sowohl die europäische Gemeinschaftswährung als auch das Britische Pfund erwiesen sich gestern als starke Währungen. Für die EZB wird es schwierig, den Außenwert des EUR zu beeinflussen. Seit Beginn der Finanzkrise nutzt die EZB ihre niedrige Leitzinspolitik bereits als wirksames Mittel.
Für Händler ergeben sich am heutigen Dienstag viel versprechende Handelsgelegenheiten in Bezug auf den EUR und GBP. Als wichtigste Veröffentlichungen aus Großbritannien gelten die Handelsbilanz für den Monat September um 10:30 Uhr sowie die Pressekonferenz der Internationalen Energieagentur (IEA) zum World Energy Outlook (WEO) 2009 in London um 11:00 Uhr. Aus der Eurozone wird um 08:45 Uhr Frankreichs Industrieproduktion für den Monat September ausgegeben. Um 11:00 Uhr stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland auf der Agenda. Die Ergebnisse dieser bedeutenden Indikatoren werden voraussichtlich den Kurs von GBP und EUR zur Wochenmitte bestimmen.
JPY - Yen schwankt gegenüber Hauptwährungen
Der japanische Yen unterlag gestern extremen Kursschwankungen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei schloss der JPY zum USD mit plus 15 Punkten bei 89,95. Das entsprechende Währungspaar wurde im Laufe des Montagshandels jedoch auf weitaus niedrigerem Niveau gehandelt. Für GBP/JPY und EUR/JPY ergaben sich deutliche Kursbewegungen. Zu Handelsschluss notierten die Paare jedoch nahezu unverändert zum Vortagshandelsniveau.
Japan veröffentlichte am gestrigen Handelstag wichtige finanztechnische Daten. Darunter Ergebnisse zur Leistungsbilanz sowie zur Geldmenge M2. Die Leistungsbilanz übertraf die Erwartungen der Analysten, während die Geldmenge M2 enttäuschend ausfiel. Als Resultat zeigten sich JPY-Händler gestern verunsichert. Bedeutendste Veröffentlichung aus Japan sind die Core Machinery Orders (Kernrate der Bestellungen von Werkzeugmaschinen) um 00:50 Uhr heute Nacht.
Rohöl - Schwacher US-Dollar treibt Rohöl in die Höhe
Die Ölpreise setzten ihren zinsbullischen Trend gestern zum zweiten Tag in Folge fort, während der US-Dollar weiter abrutschte. Ursache hierfür war die Stimmung beim Treffen der G20 im schottischen St. Andrews am vergangenen Wochenende, bei dem die Finanzminister und Notenbankchefs sich darauf einigten, dass der Zeitpunkt, die Krisenbekämpfungsprogramme sowie die lockere Geldpolitik zu beenden, noch nicht gekommen sei, solange ein starkes, nachhaltiges und ausbalanciertes Wachstum nicht erreicht sei. Darüber hinaus signalisierten die USA, dass ihre Zinssätze auch in absehbarer Zukunft unverändert niedrig bleiben werden. Insgesamt führte dies zu einem Anstieg an den US-Aktienmärkten. Anleger kehrten dem USD erneut den Rücken und investierten verstärkt in Rohöl.
Zu Handelsschluss beendete der Rohstoff den Handelstag fester bei $79,08. Die Nachfrage nach hedge-basierten Rohöl-Investments erhöhte sich deutlich unter den Händlern. Der US-Dollar bleibt aktuell weiterhin schwach. Am heutigen Handelstag wird Rohöl voraussichtlich zum wiederholten Mal der meist gehandelte Rohstoff sein. Die Rohölpreise stehen nach wie vor in enger Korrelation zum USD. Eröffnen Sie Ihre Rohöl-Positionen, solange das Handelsvolumen niedrig ist.
Technische News
EUR/USD
Ein neues Cross des Slow Stochastic, Tendenz fallend, hat sich auf der Tages-Chart gebildet, das auf eine rückläufige Ausrichtung bereits in unmittelbarer Zukunft hinweist. Die rückläufige Preiskorrektur des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald die Überwindung der unteren Handelsspanne erfolgt.
GBP/USD
Der zinsbullische Trend dieses Paares gibt nach. GBP/USD scheint sich mittlerweile um die 1,6620-Marke zu konsolidieren. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt ein bärisches Cross aus. Dies könnte bedeuten, dass sich innerhalb eines kürzeren Zeitrahmens eine abwärts gerichtete Korrektur ergeben könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Warten Sie deutlichere Signale auf den Stunden-Charts ab.
USD/CHF
Hier gibt die 4-Stunden-Chart gemischte Signale aus, während ihr Slow Stochastic im neutralen Bereich schwankt. Jedoch verdeutlicht ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart, dass sich bereits innerhalb des nächsten Zeitfensters eine aufwärts gerichtete Preiskorrektur einstellen könnte. Hier könnte es eine gute Wahl sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
Die Wild-Card
Gold
Der kontinuierliche Aufwärtstrend hat den Rohstoff Gold letztendlich in den „überkauften“ Bereich des RSI auf der Tages-Chart gedrückt. Darüber hinaus scheint sich ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic herauszubilden, das auf eine unmittelbar bevorstehende Preiskorrektur nach unten deutet. Demnach bietet sich Forex -Anlegern möglicherweise eine gute Handelsgelegenheit, den Durchbruch der unteren Handelsspanne auf den Stunden-Charts abzuwarten und anschließend zu verkaufen, um hohe Profite aus dem bevorstehenden Trend zu schlagen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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