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Wednesday, 29 Jul 2009
US-Dollar erholt sich von vorherigen Tiefständen
Der USD rutschte am Mittwoch gegenüber einigen Hauptwährungen ab und schwankte nahe seiner Rekordtiefe des letzten Jahres. Einige Marktteilnehmer leiten die aktuelle Wirtschaftslage nach wie vor ausschließlich von veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten ab. Demnach stabilisierte sich der USD im Laufe des Handelstages gegenüber dem EUR, nachdem recht positive Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht wurden. Zum japanischen Yen konnten zuvor entstandene Kursverluste wieder ausgeglichen werden. Da sich die Anzeichen einer Stabilisierung des US-Immobilienmarktes deutlich verstärken, wollen Anleger nun mithilfe der bevorstehenden Indikatoren, sowohl die Lage des US-Konsumverhaltens als auch den US-Arbeitsmarkt prüfen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4305 | 1.6585 | 95.40 | 1.0910 | 0.8365 | 0.8685 |
| 1.4250 | 1.6555 | 95.00 | 1.0890 | 0.8330 | 0.8670 | |
| 1.4220 | 1.6505 | 94.70 | 1.0800 | 0.8260 | 0.8645 | |
| Support | 1.4130 | 1.6380 | 93.75 | 1.0730 | 0.8200 | 0.8605 |
| 1.4075 | 1.6340 | 93.50 | 1.0700 | 0.8150 | 0.8575 | |
| 1.4060 | 1.6310 | 93.15 | 1.0680 | 0.8110 | 0.8550 |
Wirtschafts News
USD - Schwaches Verbrauchervertrauen treibt US-Dollar an
Der Dollar verbesserte seinen Kurswert gegenüber den übrigen Hauptwährungen im gestrigen Handel, nachdem deutlich wurde, dass sich die Forderung nach dem USD als Weltreservewährung wieder verstärkte. Zuvor hatte die US-amerikanische Währung ein Rekordtief des laufenden Jahres erreicht.
Das Wiederaufleben von Risikoaversion stellte sich ein, nachdem das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte, dass der Index des Verbrauchervertrauens auf 46,6 Punkte von 49,3 im Juni gefallen war. Das Ergebnis enttäuschte die Prognosen deutlich, die zuvor bei 49 Punkten angegeben wurden. Experten zufolge wirkt sich derzeit die schlechtere Arbeitsmarktlage auf das Verbrauchervertrauen aus. Die Nachfrage nach der „sicheren“ US-Währung wurde darüber hinaus von den US-Aktienmärkten gestützt, die den Handelstag mit Verlusten abschlossen.
Im Laufe der Handelswoche erwarten die Marktteilnehmer weitere US-Treasury-Auktionen (zwei- und fünfjähriger Notes). Am Dienstag hatte die Auktion zweijähriger US-Notes im Volumen von $42 Milliarden nur wenig Einfluss auf den Währungsmarkt.
Am heutigen Handelstag sollten Händler die Veröffentlichung der US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter des Monats Juni um 14:30 Uhr gut im Auge behalten. Nach den enttäuschenden Zahlen zum Verbrauchervertrauen und der jüngst schwachen Unternehmensbilanz für das zweite Quartal, könnte jedes Ergebnis, was unter den Erwartungen liegt, die Risikobereitschaft der Anleger weiter dämpfen und den USD somit mit einen erneuten Schub versehen.
EUR - EUR überwindet $1,43-Marke nicht
Der EUR kletterte am Dienstagmorgen kurzfristig bis über die Marke von $1,43 und erreichte somit ein neues 8-Wochen-Hoch. Im Laufe des frühen Nachmittags jedoch rutschte die europäische Währung wieder bis auf $1,4155 ab. Zu später Handelsstunde am Vortag, pendelte der EUR noch bei $1,424. Um 1,1% auf 134,04 fiel der EUR darüber hinaus zum Yen. Am Montag notierte dieses Paar noch bei 135,48. Auch hier nahmen die fallenden Aktienmärkte ihren Einfluss. Anleger richteten ihr Augenmerk ein weiteres Mal auf die „sicheren“ Währungen Japans und der USA.
Obwohl Europas Währung derzeit überwiegend Kursgewinne verbucht, ist sie dennoch nicht in der Lage wichtige Widerstandsmarken zu durchbrechen und sich oberhalb des bedeutenden Levels von $1,43 zu stabilisieren. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf gemäßigte Gewinne an den europäischen Aktienmärkten zusammen mit der Vorsicht der Marktteilnehmer im Vorfeld der US-BIP-Zahlen des zweiten Quartals, die am kommenden Freitag veröffentlicht werden. Auch für Freitag angekündigt: die Beschäftigungszahlen ausschließlich der Landwirtschaft.
Mit der anstehenden Veröffentlichung der vorläufigen deutschen Verbraucherpreise für Juli, erwarten die Experten für heute Marktvolatilität, die den EUR im Laufe des Tages bis auf die $1,43-Marke zurückbringen könnte.
JPY - JPY mit Kursgewinnen aufgrund Risikoaversion
Japans Yen konnte gestern gegenüber einem Großteil der 16 Hauptwährungen Boden gutmachen. Dabei verbuchte die asiatische Währung zum ersten Mal in vier Tagen selbst zum EUR Kursgewinne, nachdem das US-Verbrauchervertrauen dieses Monats unerwartet stark gesunken war und Investoren darin entmutigte, auf gewinnträchtigere Anlagen zu setzen.
Darüber hinaus profitierte der in starker Korrelation zu den Aktienmärkten stehende Yen von den gestrigen enttäuschenden Ergebnissen der US-Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals sowie dem kontinuierlichen Verlusten an den globalen Aktienmärkten. Da der JPY heute vom Wirtschaftskalender abwesend bleibt, wird die treibende Kraft, die den JPY-Kurs bestimmt, voraussichtlich die Stimmung der Anleger und deren Risikobereitschaft sein.
Rohöl - Ölpreis fällt nach 11-Tages-Rallye
US-Rohöl September-Kontrakt fiel am Dienstag um $1,15, bzw. 1,7% auf $67,23 pro Barrel. Demnach erreichte der Rohstoff ein Innertagestief bei $66,60. Der Ölpreis rutsche ab, nachdem auch das US-Verbrauchervertrauen unerwartet stark gesunken war und die Sorgen um eine Erholung der Nachfrage wieder auflebten. Die enttäuschenden Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals setzen den Ölpreis weiterhin unter Druck. Angesichts negativer Prognosen seitens des Energieunternehmens British Petroleum (BP) sowie dem steten Anstieg der US-Rohöllagerbestände, ist die Anlegerstimmung in Bezug auf den Rohstoff eher negativ einzuschätzen.
Analysten gehen davon aus, dass sowohl die Aktienmärkte als auch die Dollar-Stimmung den Ölhandel heute bestimmen werden. Ein starker Dollar neigt in der Regel dazu, Abwärtsdruck auf die Ölpreise auszuüben. Darüber hinaus sollten Händler die für heute um 16:30 Uhr angesetzte Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände der Woche beobachten, da diese im Allgemeinen hohe Volatilität für die Ölpreise auslöst.
Technische News
EUR/USD
Allem Anschein nach findet der Aufwärtstrend dieses Paares mittlerweile ein Ende. Der aktuelle Preis liegt bereits im „überkauften“ Bereich des RSI auf der Tages-Chart, was ein Anzeichen dafür sein könnte, dass sich im späteren Tagesverlauf ein Umschwung ergeben könnte. Auch der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart scheint ein bevorstehendes bärisches Cross auszugeben, was die zuvor beschriebene Entwicklung bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.
GBP/USD
Der heftige Abwärtstrend, der in den letzten Tagen zu beobachten war, scheint weiteres Potenzial in sich zu tragen. Der RSI der Tages-Chart hat die 50-Marke überwunden, was bedeuten könnte, dass USD/JPY weiter abrutscht. Auch die rückläufige Bewegung des Slow Stochastic auf der Tages-Chart bestätigt diese Neigung. Der nächste Richtpreis könnte bei 1,6380 liegen.
USD/JPY
Ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der Tages-Chart verdeutlicht, dass eine zinsbullische Preiskorrektur bereits innerhalb des nächsten Zeitfensters stattfinden könnte. Der RSI der 4-Stunden-Chart bewegt sich im „überkauften“ Bereich und lässt erkennen, dass das Potenzial des Abwärtstrends ausgeschöpft sein könnte. Hier empfehlen wir: bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
USD/CHF
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der Tages-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic schwanken im neutralen Bereich. Die Stunden-Chart gibt ebenfalls gemischte Signale ohne eindeutige Ausrichtung aus. Eine gute Strategie könnte hierbei lauten: Warten Sie deutlichere Signale ab, bevor Sie diesem Markt beitreten.
Die Wild-Card
USD/SEK
Nach dem jüngsten Kursabfall, bewegt sich dieses Paar aktuell sowohl auf der Stunden- als auch auf der Tages-Chart im „überkauften“ Bereich des RSI . Dies könnte ein erstes Anzeichen für eine bevorstehende Aufwärtsausrichtung sein. Sobald die Bollinger Bands auf der Stunden-Chart beginnen, sich zu verdichten, könnte die sich ankündigende volatile Bewegung eine Aufwärtsausrichtung ergeben. Forex -Anleger könnten von dieser künftig wechselhaften Bewegung profitieren, indem sie bereits früh bei eng gesetzten Stopps auf steigende Kurse setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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