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Wednesday, 14 Apr 2010
US-Dollar schwächer vor Bernanke-Anhörung
Der US-Dollar gab am Dienstag, im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten sowie der Anhörung von Notenbank-Chef Ben Bernanke vor dem Wirtschaftsausschuss des Kongresses, wieder leicht gegen den EUR nach. Die Ohren der Händler sind heute gespitzt: Werden heute um 16:00 Uhr optimistische Formulierungen zu hören sein, die möglicherweise Hinweise auf eine Straffung der lockeren US-Geldpolitik sowie eine Zinsanhebung geben?
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3745 | 1.5510 | 94.20 | 1.0610 | 0.9415 | 0.8965 |
| 1.3715 | 1.5475 | 93.85 | 1.0580 | 0.9380 | 0.8930 | |
| 1.3685 | 1.5445 | 93.55 | 1.0546 | 0.9350 | 0.8900 | |
| Support | 1.3620 | 1.5375 | 92.90 | 1.0480 | 0.9280 | 0.8830 |
| 1.3590 | 1.5405 | 92.60 | 1.0450 | 0.9250 | 0.8800 | |
| 1.3555 | 1.5370 | 92.30 | 1.0420 | 0.9215 | 0.8765 |
Wirtschafts News
USD - USD gibt gegen EUR aufgrund erweitertem US-Handelsdefizit nach
Am Dienstag wertete der Dollar gegen den EUR zunächst auf. Griechenland platzierte zwar zwei neue Anleihen und konnte dabei mehr Geld zusammen bekommen als erwartet, jedoch blieben die Risikoaufschläge extrem hoch. Investoren blieben der Einheitswährung gegenüber misstrauisch. Wie auch in den letzten Wochen belasteten die massiven Risikoaufschläge für Anleihen der Griechen den Euro stark. Darüber hinaus kursierte unter den Anlegern erneut das Gerücht, nach dem die US-Notenbank den Leitzins, früher als bislang angenommen, anheben könnte.
Für das Cross USD/JPY ergaben sich deutliche Kursschwankungen. Der US-Dollar fiel im asiatischen Handel bis auf ein 2-Wochentief gegen den Yen. Wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte, stieg die Differenz zwischen Ausfuhren und Einfuhren in den USA im Februar stärker als erwartet. Für Investoren, die auf wirtschaftliche Erholung setzen, steht der USD somit in einem weniger attraktiven Licht.
Dennoch konnte der US-Dollar zu früher Handelsstunde heute und im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten sowie der Anhörung von Notenbank-Chef Ben Bernanke vor dem Wirtschaftsausschuss des Kongresses einen Teil der Kursverluste gegen den Yen ausgleichen. Abgesehen von Bernankes Ansprache, stehen die US-Einzelhandelsumsätze und der Verbraucherpreisindex heute auf der US-Agenda. Experten erwarten, dass positive Umsatzzahlen die Spekulationen um eine frühere Leitzinsanhebung seitens der US-Notenbank Federal Reserve schüren und dem US-Dollar Auftrieb geben werden.
EUR - EUR wertet gegen Dollar auf
Die europäische Gemeinschaftswährung wertete am Mittwochmorgen gegen den US-Dollar auf. Zuvor verzeichnete der EUR erneute Verluste, nachdem Griechenland am Dienstag zwei neue Anleihen platzierte und die Risikoaufschläge weiterhin extrem hoch blieben. Kurz nach Markteröffnung handelte der EUR mit +0,1% bei $1,3600. Das Tagestief vom Vortag wurde mit $1,3556 ausgegeben.
Am Montag stieg der Kurs des EUR auf ein Monatshoch bei $1,3691, nachdem die Finanzminister der Eurozone eine Zusage für konkrete Hilfsmittel für Griechenland erteilten. Eine Welle der Erleichterung ging durch die Finanzmärkte. Analysten zufolge ist die Kursaufwertung des EUR jedoch lediglich ein vorübergehender Trend. Das griechische Rettungspaket nimmt keinen Einfluss auf die mittelfristigen Konjunkturaussichten im Euroraum. Es wird erwartet, dass die Eurozone in ihrem Erholungstempo hinter anderen Industriestaaten zurückbleiben wird. Die Marktbeobachter gehen von einer baldigen Fortsetzung des EUR/USD-Abwärtstrends aus.
JPY - JPY fällt nach 2-Wochenhoch aufgrund fehlendem Risikoappetit
Nachdem der japanische Yen am Montag seinen höchsten Stand in zwei Wochen erreichte, gab die Inselstaatwährung gestern gegen USD und EUR nach. Gegenwärtig verstärkt die globale Konjunkturerholung die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen. Weitere Ursache für die Kursabwertung des JPY bei gleichzeitigem Interesse für Risikowährungen ist eine erwartete Umsatzsteigerung im US-amerikanischen Einzelhandel im Vorfeld des für heute ausstehenden Berichts aus den USA.
Gestern wurde der Yen bei 93,25 US-Dollar, von zuvor 93,20 gehandelt. Das Tageshoch lag bei 92,58, höchster Stand seit dem 30. März. Zum EUR notierte der JPY am Dienstag bei 127,21, von zuvor 126,88. Marktteilnehmern zufolge habe die gesteigerte Risikobereitschaft unter den Händlern, gestützt von soliden Konjunkturdaten sowie Unternehmensgewinnen, eine Verlagerung weg vom „sicheren“ Yen bestärkt.
Rohöl - Rohöl notiert nahe $84-Marke pro Barrel
Zum fünften Tag in Folge rutschte der Ölpreis am Dienstag leicht ab. Laut einer Prognose der Internationalen Energieagentur IEA sollen die wöchentlichen US-Vorräte erneut gestiegen sein. Darüber hinaus wird eine Zunahme der Ölförderung in Nicht-Opec-Staaten erwartet. Das Innertagestief für Rohöl lag gestern bei $82,50.
Der Ölpreis fiel im direkten Anschluss an die Prognose der IEA. Da der Markt „überversorgt“ sei, so die Energieagentur, erwarten viele Marktteilnehmer, dass die Preise weiterhin fallen. Am Dienstag rutschte der Ölpreis um insgesamt 0,3% ab, nachdem die Ölförderung in Ländern wie Kanada, Großbritannien und Russland laut IEA-Prognose steigen wird. Sollten die US-Rohöllagerbestände auch in dieser Woche ein weiteres Mal wachsen, käme dies einem Anstieg von 11 Wochen in Folge und einem neuen Rekord innerhalb der letzten fünf Jahre gleich.
Technische News
EUR/USD
Zur jüngsten EUR-Rallye könnte heute eine Kurskorrektur einsetzen. Auf der Stunden-, 2-Stunden und 8-Stunden-Chart bewegt sich der RSI im „überkauften“ Bereich. Der Slow Stochastic der Stunden-, 2-Stunden- und Tages-Chart gibt ein rückläufiges Cross aus. Darüber hinaus ist einen Durchbruch der oberen Bollinger Bands auf der 2-Stunden-Chart offensichtlich. Verkaufen könnte bei EUR/USD heute die richtige Entscheidung sein.
GBP/USD
Auf der Stunden- und Tages-Chart hat der RSI in den „überkauften“ Bereich gedreht, während sich eine Überwindung der oberen Bollinger Bands auf der 2-Stunden-Chart ankündigt und auf eine bevorstehende Abwärtsbewegung deutet. Außerdem ist ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 2-Stunden- und Tages-Chart klar ersichtlich. Verkaufen könnte auch bei GBP/USD heute von Vorteil sein.
USD/JPY
Dieses Währungspaar handelt aktuell innerhalb einer Spanne zwischen 93,10 und 93,40. Ein Großteil der Indikatoren bewegt sich im neutralen Bereich. Bei diesem Handelspaar deutlichere Signale abzuwarten, könnte heute eine gute Strategie sein.
USD/CHF
Zum jüngsten Abwärtstrend dieses Paares könnte sich heute ebenfalls eine Kurskorrektur ergeben. Auf der Stunden-, 2-Stunden- und 8-Stunden-Chart scheint sich der RSI bereits im „überkauften“ Bereich eingefunden zu haben. Dies ist ein Zeichen für eine unmittelbare Aufwärtsbewegung. Ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic zeichnet sich auf der Stunden und 2-Stunden-Chart ab. Ein Durchbruch der unteren Bollinger Bands auf der 2-Stunden-Chart ist wahrscheinlich. Eine gute Strategie bei diesem Paar könnte lauten: Auf steigende Kurse setzen.
Die Wild-Card
NZD/CHF
Auf der 4- und 8-Stunden-Chart hat der RSI in den „überkauften“ Bereich gedreht. Der Slow Stochastic zeigt auf vorgenannten Charts ein zinsbullisches Cross an. Darüber hinaus ist deutlich zu erkennen, dass der MACD auf der Stunden-Chart ein zinsbullisches Cross bildet.
Forex -Anleger könnten beim Währungspaar NZD/CHF heute auf steigende Kurse setzen, um größtmögliche Profite zu erzielen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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