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Monday, 1 Nov 2010

US-Dollar steigt und fällt zu NFP-Wochenbeginn

In den frühen Handelsstunden in Asien heute Morgen wertete der US-Dollar kräftig auf. Diese anfänglichen Aufwärtstendenzen legten sich im weiteren Handelsverlauf jedoch wieder recht schnell. Mit Markteröffnung heute beginnt eine wichtige Sitzungswoche der großen Notenbanken. Am Mittwoch tagt als erste die US-Notenbank Federal Reserve, am Donnerstag die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die Bank of England (BoE) und am Freitag schließlich die Bank of Japan (BoJ). Im Vorfeld halten sich Investoren zurück und bleiben vorsichtig. Heute zur Veröffentlichung ausstehende Konjunkturdaten könnten den Märkten zunächst dringend benötigte Impulse liefern.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupdowndowndownupup
Wochentendenzupdowndownnonoup
Resistance1.41001.616581.500.99250.99900.8810
1.40651.613081.150.98900.99550.8780
1.40301.610080.800.98600.99200.8745
Support1.39601.602080.100.97900.98500.8680
1.39251.598579.800.97550.98150.8650
1.38901.595079.500.97200.97800.8620

Wirtschafts News

USD - USD-Auf- und Abwertung zu Wochenbeginn

In den frühen Handelsstunden im asiatischen Handel heute Morgen wertete der US-Dollar kräftig auf. Diese anfänglichen Aufwärtstendenzen legten sich im weiteren Handelsverlauf jedoch wieder schnell. Mit Markteröffnung heute beginnt eine wichtige Sitzungswoche der großen Notenbanken. Am Mittwoch tagt als erste die US-Notenbank Federal Reserve, am Donnerstag die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die Bank of England (BoE) und am Freitag schließlich die Bank of Japan (BoJ). Im Vorfeld halten sich Investoren zurück und bleiben vorsichtig.

Dass die Fed am Mittwoch eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik verkünden wird, ist für viele Experten eindeutig. Wie viel Geld die Notenbank dabei in die Märkte pumpen will, bleibt bis zum Ergebnis der Sitzung des Offenmarktauschuss zunächst unklar.

Um Mitternacht kletterte der Dollar gegen den Japanischen Yen bis auf die Marke von 81,41, zum Euro bis auf 1,3895 und gegenüber dem Britischen Pfund Sterling auf 1,5989. Die von Marktbeobachtern erwarteten zusätzlichen Käufe von Staatsanleihen seitens der US-Notenbank belasten die US-Währung, so Händler. Der Dollar wird voraussichtlich angesichts der vermuteten quantitativen Lockerung durch die US-Notenbank in den kommenden Tagen unter Druck bleiben.

Heute zur Veröffentlichung ausstehende Konjunkturdaten könnten den Märkten zunächst dringend benötigte Impulse liefern. Um 15:00 Uhr bringt der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Oktober) weitere Hinweise zur aktuellen Lage der US-Konjunktur. Analysten prognostizieren einen leichten Rückgang auf einen Indexstand von 54,4 auf 54,4.

EUR - EUR/GBP Aufwärtstrend gebrochen - Unterstützung bei 0,8700

Der EUR wertet heute Morgen gegen einen Großteil der Hauptwährungen auf. Dabei kletterte die europäische Gemeinschaftswährung am Montagmorgen zwischenzeitlich bis über die Marke von $1,40, bevor der Euro bei $1,3990 notierte. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf $1,3857 festgesetzt.

Das Währungspaar EUR/USD könnte heute erneut die Marke von 1,4000 überwinden. Die geplanten zusätzlichen Käufe von Staatsanleihen der US-Notenbank Fed belasten den US-Dollar, was sich wiederum positiv auf den Euro auswirkt, so Marktbeobachter. EUR/CHF präsentierte sich in den vergangenen Handelstagen bei deutlichen Aufwärtstendenzen und könnte bereit in Kürze die Marke von 1,3800 überwinden. Beim Währungspaar EUR/GBP gewinnt das Britische Pfund Sterling wieder die Oberhand und wird damit zu einer der wenigen Währungen, die den starken Aufwärtstrend des EUR unterbrechen können. EUR/GBP handelt aktuell bei 0,8711 von noch 0,8940 zum Ende der letzten Woche.

Heute bleibt die Eurozone vom Wirtschaftskalender nahezu abwesend. Großbritannien wiederum veröffentlicht den Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (Oktober). Die USA gibt aktuelle Daten zu ihrem ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Oktober) aus. Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Frankreich geschlossen, was den teilnehmenden Marktakteure in Europa einen dünnen Handel schaffen könnte.

JPY - Mögliche BoJ-Intervention bringt USD-Gewinne?

Mit Markteröffnung heute Morgen beginnt die wichtige Sitzungswoche der großen Notenbanken. Am Mittwoch tagt als erste die US-Notenbank Federal Reserve, am Donnerstag die Bank of England (BoE) und die Europäische Zentralbank (EZB) und am Freitag schließlich die Bank of Japan (BoJ). Im Vorfeld halten sich Investoren zurück und erwarten zusätzliche geldpolitische Maßnahmen sowohl seitens der Fed als auch der Japanischen Notenbank. Der JPY gab in den frühen Handelsstunden deutlich gegen den US-Dollar nach, konnte jedoch einen Großteil der Kursverluste im Anschluss schnell ausgleichen.

Auffällig waren die hohen Kursschwankungen des USD gegenüber dem Japanischen Yen im weiteren asiatischen Handelsverlauf. Mit 80,21 JPY erreichte die US-Währung ein neues 15-Jahres-Tief, erholte sich anschließend innerhalb kürzester Zeit und markierte in der Spitze 81,45 JPY, bevor der Dollar nachfolgend wieder nachgab. Marktteilnehmer spekulierten hieran über eine mögliche Intervention der BoJ, die sich dazu nicht äußerte. Händler sollten ihre Augen offen halten. Es bleibt spannend, in welche Richtung es in dieser Handelswoche für USD/JPY geht.

Rohöl - Ölpreise scheinen sich um $81,50 zu konsolidieren

Trotz der hohen Kursschwankungen an den Devisenmärkten, präsentieren sich die Ölpreise heute Morgen nahezu unverändert. Gestützt vom wieder schwächelnden USD legten die Preise in den frühen Handelsstunden am Montag leicht zu. Ein Fass US-WTI zur Lieferung im Dezember verteuerte sich auf $81,89 und damit um $0,46 seit letztem Freitag. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent stieg um $0,21 auf $83,36. Marktbeobachter sehen den US-Dollar auch in den kommenden Handelstagen angesichts der erwarteten konjunkturstützenden Maßnahmen der US-Notenbank unter Druck. Entsprechend können die Ölpreise Unterstützung finden.

Die Entwicklungen an den Devisenmärkten nehmen derzeit großen Einfluss auf die Ölpreise. Der schwache US-Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Sollten die von der US-Notenbank beschlossenen geldpolitischen Schritte die hohen Erwartungen des Marktes enttäuschen, könnten auch die Ölpreise wieder deutlich unter Druck geraten.

Technische News

EUR/USD

Aktuell ist das Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Wochen-Chart nicht zu übersehen. Dies könnte bedeuten, dass noch in dieser Woche eine Trendwende einsetzt. Mehrere Doji-Candlestick-Formationen auf der Wochen-Chart bestätigen, dass sich eine Richtungsänderung ankündigt. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte in dieser Woche die zu bevorzugende Handelsstrategie bei EUR/USD sein.

GBP/USD

Ein Großteil der Indikatoren dieses Währungspaares bewegt sich aktuell in neutralen Bereichen. Der Slow Stochastic der Wochen-Chart scheint jedoch abwärts zu kreuzen. Abwärtsdruck verstärkt sich. Auf der Tages-Chart zeigt der Slow Stochastic an, dass der Preis in den überkauften Bereich gedreht hat. Auch der Slow Stochastic der Tages-Chart scheint kurz davor zu sein, abwärts zu kreuzen. GBP/USD bewegt sich auf einen wichtigen Widerstand zu, so dass es bei diesem Währungspaar in dieser Woche von Vorteil sein könnte, auf fallende Kurse zu setzen.

USD/JPY

Aktuell schwankt der Preis dieses Paares im überverkauften Bereich des RSI auf der Wochen-Chart, dreht jedoch aufwärts und signalisiert somit sich verstärkenden Aufwärtsdruck. Der Slow Stochastic der Wochen-Chart bestätigt diese Annahme durch sein Aufwärtskreuzen. Sobald USD/JPY die psychologisch wichtige Marke bei 80,00 erreicht, könnte es in dieser Woche eine gute Strategie sein, auf steigende Kurse zu setzen.

USD/CHF

Bei USD/CHF sind die Signale uneinheitlich. Der Tages-RSI gibt den Preis des Paares im deutlich überkauften Bereich aus, während der Wochen-RSI anzeigt, dass sich der Preis gerade aus dem überverkauften Bereich heraus bewegt. Entsprechend könnte sich das Paar zunächst in Erwartung deutlicherer Kursänderungen um die Marke von 0,9850 konsolidieren. Dabei könnte die vorgenannte Marke einen bedeutenden Drehpunkt darstellen, an dem USD/CHF entweder aus seinem Langzeit-Abwärtstrend ausbrechen und aufwerten könnte oder sich die rückläufigen Kursbewegungen mit einem nächsten Kursziel um 0,9600 fortsetzen.

Die Wild-Card

Gold

Die jüngsten Kursbewegungen bei Gold haben die Preise in den überkauften Bereich des RSI auf der Wochen-Chart gedrückt. Hier wird Abwärtsdruck deutlich. Das jüngste Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Wochen-Chart bestätigen diese Theorie. Sollte der USD in dieser Handelswoche Unterstützung finden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich für Gold Kurskorrekturen nach unten ergeben. Forex -Händlern bietet sich somit eine gute Gelegenheit, die sich ankündigenden Tendenzen für sich zu nutzen und jetzt bei einem großartigen Einstiegspreis auf fallende Kurse zu setzen.

Aktuelle Zeit: 05/25 20:55 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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