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Tuesday, 1 Jun 2010
US-Dollar vor ISM-Index-verarbeitendes Gewerbe
Die für heute erwartete Veröffentlichung des ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA wird voraussichtlich im Tagesverlauf den Handel zwischen dem US-Dollar und den übrigen Hauptwährungen bestimmen. Darüber hinaus werden weitere wichtige Konjunkturdaten ihren Einfluss auf den Devisenmarkt nehmen, wie beispielsweise die Arbeitsmarktdaten für Mai aus Deutschland um 9:55 Uhr sowie das Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats der Bank of Canada (BoC) um 15:00 Uhr. Anlegern könnten sich im Anschluss an diese entscheidenden Indizes gute Handelsgelegenheiten bieten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2254 | 1.4566 | 91.99 | 1.1642 | 0.8429 | 0.8533 |
| 1.2320 | 1.4535 | 91.66 | 1.1611 | 0.8408 | 0.8511 | |
| 1.2290 | 1.4505 | 91.35 | 1.1588 | 0.8386 | 0.8489 | |
| Support | 1.2230 | 1.4444 | 90.74 | 1.1519 | 0.8342 | 0.8445 |
| 1.2196 | 1.4412 | 90.41 | 1.1490 | 0.8320 | 0.8422 | |
| 1.2162 | 1.4379 | 90.09 | 1.1458 | 0.8298 | 0.8399 |
Wirtschafts News
USD - ISM-Index auf heutiger Agenda
Am Montag handelte der US-Dollar gegen einen Großteil der Hauptwährungen nahezu unverändert. Lediglich gegen die europäische Gemeinschaftswährung wertete der USD ab. Zu Handelsschluss kostete der US-Dollar damit 0,8125 Euro. Die jüngsten Kursentwicklungen ergeben sich jedoch im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten in dieser Woche, wie beispielsweise die mit Spannung für Freitag erwarteten NFP-Arbeitsmarktdaten. Des Weiteren machte sich gestern der Feiertag in den USA und in Großbritannien bemerkbar. Das beliebte Kurspaar EUR/USD handelte bei 1,2300. Zum GBP schloss die US-amerikanische Währung um 1,4510.
Mit fortschreitender Stabilisierung der US-Konjunktur, richten die Marktteilnehmer ihre Handelsstrategien zunehmend nach den Ergebnissen von Fundamentaldaten und kurzfristigen Leitzinsraten aus. Dies könnte dem USD auch in den kommenden Monaten positive Impulse bringen. Ein starker US-Dollar macht die US-Währung für internationale Anleger wieder interessant. Insbesondere wird großes Interesse an amerikanischen Unternehmensanleihen deutlich. Viele Unternehmen genießen in den Vereinigten Staaten eine hohe Kreditwürdigkeit. Darüber hinaus erwarten viele Investoren eine Anhebung der Zinsen seitens der US-amerikanischen Notenbank Fed noch vor der Europäischen Zentralbank (EZB), was wiederum zusätzliches Kapital anziehen wird.
Bedeutendster Indikator aus Amerika heute ist der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Mai) um 16:00 Uhr. Händler, Augen auf! Sollte das Ergebnis die Erwartungen der Experten übertreffen, könnte dies den USD kurzfristig weiter in die Höhe treiben. Anleger sollten also aufmerksam bleiben, da sich hervorragende Gelegenheiten bieten können, aus den Kursschwankungen Kapital zu schlagen, die sich voraussichtlich nach Veröffentlichung dieses Indikators ergeben.
EUR - EUR gut behauptet gegen US-Dollar
Am Montag stabilisierte sich der Kurs des Euro im Bereich von 1,23 US-Dollar, was die Händler zunächst nicht auf weiter fallende Notierungen setzen lässt. Insgesamt zeigten sich die Anleger von der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens am vergangenen Freitag wenig beeindruckt. Zu Handelsschluss handelte der EUR zum USD somit fester. Das häufig gehandelte Währungspaar EUR/USD notierte bei 1,2300. Zum Pfund Sterling wiederum verbuchte die Einheitswährung Kursverluste und rutschte hier um nahezu 80 Punkte auf 0,8460 ab.
Da die Börsen in Großbritannien und in den USA am Montag aufgrund eines Feiertags geschlossen blieben, ergab sich ein eher ruhiger Handelsverlauf. Mit einem Wertverlust von rund 7,5% gegenüber dem US-Dollar, markiert der Euro im Monat Mai die schlechteste Entwicklung seiner Geschichte. Es ist weiterhin Vorsicht geboten, die Aktienmärkte bleiben hochvolatil und schwer berechenbar.
Hinsichtlich weiterer Kursentwicklungen der 16-Nationen-Währung sind Anleger nicht optimistisch und schicken den Euro an den Devisenmärkten auf Talfahrt. Nach bevor besteht eine starke Unsicherheit aufgrund der Staatsfinanzen einiger EU-Länder. Exportorientierte Unternehmen aus dem Euroraum können ihre Waren derweilen günstig im Dollar-Raum anbieten.
JPY - JPY erreicht Wochen-Tief gegen USD
Der japanische Yen näherte sich am Montag einem neuen Wochen-Tief gegen den US-Dollar. Erneut sorgte die japanische Innenpolitik für Unsicherheit. Forderungen, nach denen Ministerpräsident Yukio Hatoyama zurücktreten soll, werden in Japan mittlerweile lauter.
US-Börsen sowie der britische Aktienmarkt blieben überdies am Montag geschlossen, somit fehlten Tokio Impulse für eine klare Ausrichtung im Handel. Der japanische Aktienmarkt startete heute Morgen bereits mit Verlusten in den Juni.
Aktuell verläuft eine Konsolidierung des Währungspaars USD/JPY zwischen 89,10 und 93,65. Gegen EUR und Pfund Sterling wurden für den Yen Abwärtstendenzen deutlich, die jedoch bis Börsenschluss größtenteils korrigiert wurden.
Rohöl - Rohöl erholt bei über $75 pro Barrel
Die Ölpreise verzeichneten gleich zum Wochenstart leichte Gewinne. Der Juli Futurekontrakt für US-Leichtöl kletterte auf über $75 pro Barrel. Nachdem der Ölpreis in den vergangenen Monaten zwischen $87 und $64 schwankte und die europäische Schuldenkrise zuletzt die Hoffnungen vieler Anleger auf eine nachhaltige Erholung der globalen Konjunktur ins Wanken brachte, verweisen Händler auf den Beginn der Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko als Beweggrund für den jüngsten Preissprung bei Rohöl.
Anleger am Rohölmarkt haben sich von der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens am vergangenen Freitag nicht irritieren lassen, reagieren hingegen auf die jüngste Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die immer stärker in den Fokus der Märkte rückt. Rohöl-Futures fuhren insgesamt das schlechteste Mai-Ergebnis ihrer Geschichte ein, so Marktbeobachter.
Technische News
EUR/USD
Seitdem EUR/USD in der letzten Woche die Marke von 1,2150 erreicht hat, wird eine Art Konsolidierungstrend deutlich. Das Währungspaar handelte am Montag in einer Handelsspanne zwischen 1,2331 und 1,2252 US-Dollar. Der Markt scheint sich nach wie vor in einem deutlichen Abwärtstrend zu befinden. Da die vorgenannte Handelsspanne ihre Gültigkeit behält, kann es heute ratsam sein, auf fallende Kurse zu setzen.
GBP/USD
Eine Phase der Konsolidierung hat dieses Währungspaar der rückläufigen Trendlinie auf der Tages-Chart angenähert, die Ende April einsetzte. Die 20-Stunden-Linie des Simple-Moving-Average (SMA) bestätigt diese Tendenz. Entsprechend könnten Händler hier bei einem Richtpreis um das Kurventief bei 1,4230 auf fallende Kurse setzen.
USD/JPY
Dieses Paar testet aktuell die äußerst wichtige Unterstützungsmarke bei 91,30 auf der Tages-Chart. Diese liegt nahe der 20-Tage-Linie des Simple-Moving-Average (SMA), was dem Widerstand umso mehr Bedeutung verschafft. Hier bietet sich Händlern möglicherweise ein guter Einstiegspreis, um diesem Markt beizutreten und auf fallende Kurse zu setzen.
USD/CHF
Seit November vergangenen Jahres befindet sich USD/CHF in einem Aufwärtstrend, der sich seit März 2010 sogar stark beschleunigt. Mittlerweile nähert sich das Währungspaar einer langfristigen Abwärtstrendlinie bei 1,1715. Der nächste bedeutende Widerstand liegt oberhalb dieser bei 1,1923. Kurz- und mittelfristig bleiben die Aussichten zinsbullisch.
Die Wild-Card
Gold
Die Goldpreise erreichten in den letzten Monaten ein neues Allzeit-Hoch nach dem anderen. Auf der Tages-Chart zu beobachten, ist die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends, nachdem dieser beim Widerstand von 1217,50 einen Zwischenstopp eingelegt hat. Langfristig orientierte Händler sollten in Gold anlegen. Die kurzfristigen Kurskorrekturen des Rohstoffs bieten stets die Chance, auf niedrigerem Preisniveau Gold zu kaufen. Eine nachhaltige Überwindung der 1217,50-Marke, könnte Gold bis zum nächsten Widerstand bei 1225 befördern. Hier bietet sich Forex -CFD-Händlern möglicherweise eine weitere gute Gelegenheit, jetzt bei Gold auf steigende Kurse zu setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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