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Thursday, 17 Dec 2009
US-Dollar weiter fester nach Fed-Entscheidung
Infolge des optimistischen Ausblicks auf die zukünftige Entwicklung der US-Konjunktur seitens der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch, setzte der US-Dollar seinen Aufwärtstrend der letzten Tage gegen weitere Hauptwährungen deutlich fort. EUR/USD handelte zu früher Handelsstunde heute Morgen bei 1,4465 und gab innerhalb von nur wenigen Stunden stark nach.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4480 | 1.6325 | 90.90 | 1.0545 | 0.8970 | 0.8935 |
| 1.4460 | 1.6305 | 90.70 | 1.0525 | 0.8950 | 0.8915 | |
| 1.4430 | 1.6275 | 90.40 | 1.0495 | 0.8920 | 0.8885 | |
| Support | 1.4370 | 1.6215 | 89.80 | 1.0435 | 0.8860 | 0.8825 |
| 1.4340 | 1.6185 | 89.50 | 1.0405 | 0.8830 | 0.8795 | |
| 1.4320 | 1.6165 | 89.30 | 1.0385 | 0.8810 | 0.8775 |
Wirtschafts News
USD - USD notiert mit Kursgewinnen nach Fed-Protokoll
Neuen Auftrieb erhielt der USD am Mittwoch, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve in ihrem Protokoll des Offenmarktausschusses mitteilte, dass es eindeutige Zeichen für eine Erholung der US-Wirtschaftslage sowie eine Verbesserung am US-Arbeitsmarkt gäbe. Wie erwartet hält die Federal Reserve Bank an ihrer Nullzinspolitik trotz der positiven Konjunktursignale fest. USD schloss dennoch fester gegen EUR und Yen.
Größten Einfluss auf den Dollar wird heute das Ergebnis zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (Woche) um 14:30 Uhr nehmen. Die Prognosen der Analysten belaufen sich auf 465.000 Erstanträge, was 9.000 Anträgen weniger als in der Vorwoche entspricht und den Dollar weiter stützen kann. Sollte das Ergebnis enttäuschen und die Zahl von 500.000 gestellten Anträgen überschreiten, könnte das wiederum auf die Stimmung am US-Markt drücken. Neue Abwärtstendenzen für den USD wären dann nicht unwahrscheinlich, von denen der EUR wiederum profitieren könnte.
EUR - EUR fällt unter $1,4500
Der EUR fiel heute Morgen unter die psychologisch wichtige Marke von 1,4500 gegen den US-Dollar und handelt aktuell bei 1,4465. Zurückführen lassen sich diese Kursverluste unter anderem auf die anhaltenden Sorgen um die Schuldenlast einiger europäischer Mitgliedsstaaten sowie auf optimistisch gestimmte US-Märkte.
Zum japanischen Yen gab der EUR im frühen Morgenhandel nach und notierte hier bei 129,92. Viele Investoren konzentrieren ihre Positionen derzeit auf die Safe-Haven-Währungen USD und Yen. Für EUR/JPY könnten sich heute weitere Kursverluste einstellen.
Aus der Eurozone werden an diesem Handelstag keine bedeutenden Indizes veröffentlicht. Hinweise zur Bestimmung nächster Tendenzen der unter Druck geratenen europäischen Währung, stehen Händlern heute über andere Quellen zur Verfügung. Dazu zählt beispielsweise das Ergebnis der US-Arbeitslosenerstanträge. Entspricht das Resultat den jüngsten positiven US-Konjunkturaussichten, wird der EUR voraussichtlich im Nachmittagshandel weitere Kursverluste verbuchen. Im umgekehrten Fall kann der EUR angesichts enttäuschender US-Zahlen wieder aufwerten.
JPY - Yen verliert gegen US-Dollar
Auch Japans Yen belastete der jüngste Aufwärtstrend des USD. Aktuell handelt die Inselstaatwährung über der Marke von 90,00 gegen den Dollar. Gegen den EUR zeichnet sich ein besseres Bild ab. Hier handelte die japanische Währung heute Morgen um 129,80.
Ein Blick auf den heutigen Handelstag: Voraussichtlich wird der Yen auf seinem derzeitigen Niveau bleiben. Nach wie vor versucht die japanische Regierung den Wert ihrer Währung niedrig zu halten, um Japans Exportindustrie anzukurbeln. Händler gehen davon aus, dass heute jegliche US-Konjunkturdaten, die den USD belasten, eine positive Wirkung auf den JPY haben werden.
Rohöl - Ölpreise steigen angesichts rückläufiger Vorräte
Laut gestrigem Bericht des Department of Energy (DoE) sind die US-Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche unerwartet stark zurückgegangen. Entsprechend deutlich stiegen die Ölpreise in der Folge auf über $74,00 pro Barrel. Analysten hatten zwar einen Rückgang der Vorräte prognostiziert, der sich auf 2,1 Mio. Barrel belief. Im Vergleich zur Vorwoche waren die Bestände sogar um 3,689 Mio. Barrel gefallen.
Ferner treiben gegenwärtig die allgemeinen politischen Unsicherheiten im Nahen Osten die Preise in die Höhe. Insbesondere die anhaltenden Auseinandersetzungen mit dem Iran in Sachen Urananreicherung. In den nächsten Tagen erwarten die Marktteilnehmer die Ölpreise auf unverändertem Level, bzw. bei leichtem Preisauftrieb. Anleger sollten in Bezug auf jegliche Ereignisse aus der Nahost-Region aufmerksam bleiben, die Einfluss auf die Ölpreise nehmen könnten.
Technische News
EUR/USD
Für EUR/USD ergaben sich in den vergangenen zwei Wochen äußerst bärische Tendenzen. Dies könnte sich jedoch bereits heute ändern. Der RSI der Tages-Chart zeigt, dass sich das Paar inzwischen im „überkauften“ Bereich eingefunden hat. Demnach ist eine Kurskorrektur nach oben jederzeit möglich. Heute könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Aktuell bewegt dieses Paar im „überkauften“ Bereich auf der Tages-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Aufwärtsausrichtung hin. Die steigende Tendenz der Oszillatoren auf der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung. Eine gute Strategie könnte lauten: bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
USD/JPY
Der zinsbullische Trend dieses Paares scheint nachzulassen. Mittlerweile konsolidiert USD/JPY um die 90,10-Marke. Der RSI der 4-Stunden-Chart bewegt sich bereits im „überkauften“ Bereich, was bedeuten könnte, dass sich der jüngste Aufwärtstrend seinem Ende zuneigt und eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte eine gute Wahl heute sein.
USD/CHF
USD/CHF verhielt sich in den letzten 2 Wochen äußerst zinsbullisch. Die technischen Daten bestätigen jedoch mögliche Abwärtstendenzen für heute. Der RSI der Tages- und 4-Wochen-Chart zeigt, dass sich das Paar inzwischen im „überkauften“ Bereich befindet. Eine Kurskorrektur nach unten steht unmittelbar bevor. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte sich heute auszahlen.
Die Wild-Card
GBP/CHF
Der kontinuierliche Aufwärtstrend hat das Paar GBP/CHF schlussendlich in den „überkauften“ Bereich des RSI auf der Tages-Chart gedrückt. Darüber hinaus scheint sich aktuell ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic herauszubilden, das auf eine sich ankündigende Preiskorrektur nach unten deutet. Somit bietet sich Forex -Anlegern jetzt möglicherweise eine gute Handelsgelegenheit, den Durchbruch der unteren Handelsspanne auf den Stunden-Charts abzuwarten und anschließend zu verkaufen, um Profit aus dem bevorstehenden Trend zu schlagen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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