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Tuesday, 29 Jun 2010
US-Verbrauchervertrauen bestimmt heutigen USD
Heute sind die Augen aller Anleger auf den Bericht zum US-Verbrauchervertrauen gerichtet. Dieser Indikator löst bei den Hauptwährungspaaren und an den Märkten stets hohe Volatilität aus. Händlern könnten sich im Anschluss an die Veröffentlichung um 16:00 Uhr gute Handelsgelegenheiten bieten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2348 | 1.5174 | 89.61 | 1.0937 | 0.8742 | 0.8205 |
| 1.2327 | 1.5155 | 89.41 | 1.0916 | 0.8720 | 0.8184 | |
| 1.2296 | 1.5123 | 89.12 | 1.0887 | 0.8691 | 0.8155 | |
| Support | 1.2235 | 1.5064 | 88.53 | 1.0824 | 0.8631 | 0.8090 |
| 1.2202 | 1.5035 | 88.24 | 1.0796 | 0.8602 | 0.8072 | |
| 1.2181 | 1.5012 | 88.02 | 1.0775 | 0.8580 | 0.8051 |
Wirtschafts News
USD - USD-Gewinne gegen EUR aufgrund besserer Konjunkturdaten
Am Montag verzeichnete der US-Dollar deutliche Kursgewinne gegen den EUR und handelte fast unverändert gegen weitere Hauptwährungen.
Am Wochenende hatten sich die 20 wichtigsten Volkswirtschaften der Welt, G 20, auf ihrem Gipfel in Toronto auf einen harten Sparkurs verständigt. Überraschend verpflichteten sich die Industriestaaten bei ihrem Treffen in Kanada, ihre Defizite bis 2013 zu halbieren und die Haushalte bis 2016 sogar auszugleichen.
Zu Handelsschluss gestern wurde der USD merklich fester gegen den EUR gehandelt und drückte das beliebte Währungspaar bis auf die Marke von 1,2280. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum AUD und schloss hier bei 0,8715. Gegen den GPB wiederum verlor der USD an Boden und rutschte um über 150 Punkte ab, um bei 133,45 zu notieren.
Wichtigste Veröffentlichung aus den USA am Montag war der Bericht zu den privaten Einkommen in den USA, die mit 0,4% ausgegeben wurden. Die Prognose der Experten belief sich auf 0,5%. Die privaten Ausgaben legten um 0,2% zu. Hier hatten Volkswirte einem Anstieg um 0,1% erwartet. An den Finanzmärkten wird die Entwicklung des Konsums in den USA stets aufmerksam verfolgt. Entsprechend schätzen Analysten die Stärke der wirtschaftlichen Erholung ab, da der private Verbrauch in den Vereinigten Staaten rund 70% der Wirtschaftsleistung ausmacht. Die real verfügbaren Einkommen erhöhten sich um 0,5% und markierten damit den höchsten Stand seit acht Monaten.
Für heute ist und bleibt die wichtigste Veröffentlichung aus der US-Wirtschaft der Bericht zum Verbrauchervertrauen um 16:00 Uhr. Das Ergebnis wird sowohl auf den Dollar-Handel als auch auf dessen Crosse Einfluss nehmen. Anleger gehen von einer hohen Markt-Volatilität zum Zeitpunkt der Ausgabe des Ergebnisses aus. Händler sollten also aufmerksam bleiben, da sich hervorragende Gelegenheiten bieten können, aus den Kursschwankungen Kapital zu schlagen, die sich voraussichtlich am Nachmittag ergeben.
EUR - Euro zu Pfund Sterling auf niedrigstem Wert in 18 Monaten
Der EUR wertete im Laufe des gestrigen Handels gegen einen Großteil der Hauptwährungen ab. An den Märkten in Europa bleibt die Lage aufgrund der Belastung, die sich aus den Schwellenmärkten ergibt, angespannt, und der Druck auf die europäische Einheitswährung besteht nach wie vor, während der Dollar sich zunehmend erholt. Am Nachmittag hatte der Euro soweit nachgegeben, dass er bis auf um die Marke von $1,23 absackte. Zum Schweizer Franken rutschte die Gemeinschaftswährung auf ein neues Rekordtief bei 1,3329 Franken. Seitdem die Schweizer Notenbank SNB in den vergangenen Wochen verständlich gemacht hatte, dass sie zunächst nicht mehr gegen den aufwertenden Franken intervenieren wolle, sehen viele Händler angesichts der europäischen Schuldenkrise im Franken eine sichere Anlagemöglichkeit. Zum britischen Pfund Sterling notierte der Euro während des europäischen Morgenhandels um ein 18-monatiges Tief bei 0,8197. Zuvor hatten sich die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer auf ihrem Gipfeltreffen in Toronto am Wochenende auf konkrete Ziele zum Schuldenabbau verständigt.
Die deutlichsten Impulse ergaben sich am gestrigen Montag jedoch für den Schweizer Franken. Experten gehen davon aus, dass sich der Höhenflug des Franken noch eine ganze Weile fortsetzen könnte. Insbesondere der EUR markiert in den letzten Tagen zum Schweizer Franken ein Rekordtief nach dem anderen. Je US-Dollar notierte der Schweizer Franken bei 1,0869 Franken.
JPY - JPY gegen Hauptwährungen uneinheitlich
Für Japans Yen ergab sich am gestrigen Montag ein eher wechselhafter Handel. Gegen den USD handelte der JPY nahezu unverändert und schloss hier bei 89,40. Zum EUR wiederum stieg der japanische Yen sprunghaft um rund 100 Punkte auf 109,70.
Heute bleibt die asiatische Nation vom Wirtschaftskalender abwesend. Die Tendenzen des JPY-Kurses werden von den Entwicklungen seiner Kurspaare bestimmt werden. Allem Anschein nach erwartet USD und CHF heute ein recht volatiler Börsengang, so dass sich für diese JPY-Crosse Kursschwankungen abzeichnen können. JPY-Anleger sollten daher Nachrichten sowohl aus den USA als auch aus der Eurozone aufmerksam verfolgen, da beide Nationen das heutige Marktgeschehen bestimmen werden. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf den um 16:00 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden Bericht zum US-Verbrauchervertrauen gerichtet werden.
Rohöl - Rohöl fällt auf unter $78,50
Für die internationalen Ölpreise ging es am Dienstagmorgen im asiatischen Handel abwärts. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI zur Auslieferung im August fiel unter die Marke von $78 und kostet mit $77,61 64 US-Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im August rutschte auf $77,04 ab. Nachdem Tropensturm Alex in den vergangenen Tagen drohte, die Aussetzung der Förderung am Golf von Mexiko zu bedingen, kletterten die Ölpreise zunächst nach oben. Aktuellen Wettervorhersagen zufolge, werden die Ölförderanlagen in Mexiko jedoch voraussichtlich verschont bleiben.
Darüber hinaus hat auch der gestiegene Dollar-Kurs die Ölpreise belastet, so Händler.
Anleger spekulieren, dass die Reiseaktivität in den USA aufgrund des bevorstehenden verlängerten Wochenendes zum Unabhängigkeitsfeiertag 4. Juli, bei Benzin einen deutlichen Nachfrageschub auslösen könnte. Dennoch bleiben die Öllagerbestände zunächst weiterhin auf hohem Niveau, was am Markt diesbezüglich Nervosität erzeugt. Das G20-Gipfeltreffen am vergangenen Wochenende in Toronto spielte an den Energiemärkten keine bedeutende Rolle.
Technische News
EUR/USD
Für dieses Währungspaar könnten sich im weiteren Handelsverlauf Kurskorrekturen nach oben ergeben. Hinweise dafür gibt das Kreuzen des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart. Der RSI der Stunden-Chart bekräftigt diese Annahme. Händlern empfiehlt es sich, heute bei eng gesetzten Stopps auf steigende Kurse zu setzen.
GBP/USD
Der Slow Stochastic kreuzt auf der Tages-Chart oberhalb der oberen Widerstandslinie. Die nächste Bewegung könnte ein Abwärtstrend sein. Der RSI der 8-Stunden-Chart wiederum gibt Signale für eine Kurskorrektur nach oben im Laufe des Handelstages aus. Händler könnten bei GBP/USD heute bei eng gesetzten Stopps auf fallende Kurse setzen.
USD/JPY
Für USD/JPY sind einige Hinweise dafür zu erkennen, dass sich das Währungspaar im überverkauften Bereich eingefunden hat. Zu den Indikatoren, die dies bestätigen zählen unter anderem Bollinger Bands und RSI der Tages-Chart sowie der RSI der 8-Stunden-Chart. Alle signalisieren eine sich ankündigende Aufwärtsbewegung. Hier könnte es sich heute ebenfalls auszahlen, bei eng gesetzten Stopps auf steigende Kurse zu setzen.
USD/CHF
Das Kreuzen des Slow Stochastic unterhalb der unteren Unterstützungslinie auf der Tages-Chart deutet auf eine bevorstehende Kurskorrektur nach oben im weiteren Tagesverlauf. Der RSI der 8-Stunden-Chart bestätigt diese Theorie und gibt USD/CHF im deutlich überverkauften Bereich aus. Kaufen könnte auch bei USD/CHF heute von Vorteil sein.
Die Wild-Card
Nasdaq 100
Der RSI der Stunden-Chart schwankt hier im stark überverkauften Bereich. Einige Händler erwarten für den weiteren heutigen Handelsverlauf eine Kurskorrektur nach oben. Der Slow Stochastic der Tages-Chart bestätigt diese Theorie. Forex -CFD-Händlern empfiehlt es sich, heute bei eng gesetzten Stopps auf steigende Kurse zu setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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