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Friday, 3 Feb 2012
US Arbeitsmarktbericht (NFP) wird heftige Volatilität erzeugen
Der heute veröffentlichte US Arbeitsmarktbericht (NFP), der weitgehend als wichtigster Wirtschaftsindikator auf dem Forex-Kalender erachtet wird, wird beim heutigen Handel für erhebliche Bewegung sorgen. Analysten gehen derzeit für die USA von rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen im Januar aus. Sollte das tatsächliche Ergebnis unter den Erwartungen liegen, dürfte der USD zum Wochenschluss erneut unter Druck geraten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3230 | 1.5900 | 77.00 | 0.9245 | 10780 | 0.8390 |
| 1.3210 | 1.5880 | 76.80 | 0.9225 | 1.0760 | 0.8370 | |
| 1.3180 | 1.5850 | 76.50 | 0.9195 | 1.0730 | 0.8340 | |
| Support | 1.3120 | 1.5790 | 75.90 | 0.9135 | 1.0670 | 0.8280 |
| 1.3090 | 1.5760 | 75.60 | 0.9105 | 1.0640 | 0.8250 | |
| 1.3070 | 1.5740 | 75.40 | 0.9085 | 1.0620 | 0.8230 |
Wirtschafts News
USD - Negative Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone verleihen dem USD vorübergehend Auftrieb
Neuerliche Bedenken über die Verhandlungen zur Lösung der griechischen Schuldenkrise bewirkten, dass sich Investoren beim gestrigen Handel eher den Safe-Hafen-Anlagen zuwandten. Das führte dazu, dass der US Dollar einige seiner jüngst erlittenen Kursverluste zum Euro wiedergutmachen konnte. Die EUR/USD-Paarung sank bis auf 1,3085, bevor am späten Nachmittag eine Korrektur einsetzte. Zu anderen riskanteren Währungen hatte der Dollar nicht ganz so viel Glück. Die AUD/USD-Paarung unterlag den größten Teil des Tages hohen Kursschwankungen, konnte allerdings seinen jüngsten Aufwärtstrend um den Wert von 1,0725 aufrechterhalten.
Da heute die Daten des US Arbeitsmarktberichts (NFP) bekannt gegeben werden, können Händler mit erheblicher Volatilität an den Märkten rechnen. Die am Mittwoch veröffentlichten Daten des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP), der gemeinhin als recht akkurater Vorläufer für die heutigen Daten erachtet wird, lagen unter den Erwartungen und führten zu rückläufiger Bewegung beim US Dollar.
Analysten gehen derzeit für die USA von rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen im Januar aus. Sollten die tatsächliche Zahle weit unter dieser Zahl liegen, dürfte der Dollar weitere Kursverluste hinnehmen müssen. Allerdings sollten Händler bedenken, dass es bekanntermaßen äußerst schwierig ist Arbeitsmarktdaten korrekt vorherzusagen. Ein besser als erwartetes Ergebnis ist durchaus möglich und könnte noch vor Wochenschluss zu Kursgewinnen beim Dollar führen.
EUR - EUR reagiert rückläufig auf Ungewissheiten hinsichtlich der griechischen Schuldenlage
Aufgrund neuerlicher Besorgnisse, dass sich die Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern schwieriger gestalten, als ursprünglich gedacht, verzeichnete der Euro beim gestrigen europäischen Handel rückläufige Bewegung. Zusätzlich trugen die Sorgen über Portugals Staatsschulden zum Pessimismus von Investoren, hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung der Eurozone, bei. So fiel die EUR/USD-Paarung bis auf 1,3085, bevor am späten Nachmittag eine Korrektur einsetzte. In ähnlicher Weise sank die EUR/JPY-Paarung um fast 100 Pips und fiel bis auf 99,59 bevor ein leichter Aufschwung einsetzte.
Heute dürften die US Arbeitsmarktdaten sehr wahrscheinlich die Richtung der Märkte bestimmen, und Händler können mit extremer Volatilität rechnen wenn die Daten um 13:30 Uhr MGZ veröffentlicht werden. Analysten gehen derzeit für die USA von rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen im Januar aus. Ein schlechter als erwartetes Ergebnis dürfte sich sehr wahrscheinlich negativ auf den Dollar auswirken und dem Euro zum Wochenschluss erheblichen Auftrieb verleihen. Sollten andererseits die Arbeitsmarktzahlen über den Erwartungen liegen, dürfte die Gemeinschaftswährung ihre Abwärtsbewegung fortsetzen.
JPY - JPY hält den Aufwärtstrend zum USD aufrecht
Die USD/JPY-Paarung verhielt sich beim gestrigen Handel größtenteils rückläufig, als Befürchtungen zunahmen, dass die Bank of Japan (BOJ) schon bald intervenieren werde, um die die Stärke des Yen einzudämmen. Japans erheblich exportabhängige Wirtschaft wird nachteilig beeinflusst, wenn der Yen zu stark wird. Die USD/JPY-Paarung handelte gestern größtenteils in der Handelsspanne zwischen 75,03 und 76,20. Analysten sind der Ansicht, dass, sollte die Paarung auf den Wert von 75,50 sinken, die BOJ entsprechende Schritte einleiten wird.
Ob die Paarung schon heute auf diesen Wert absinken wird, ist zu einem großen Teil von den Daten des US Arbeitsmarktbericht (NFP) abhängig, der um 13:30 Uhr MGZ veröffentlicht wird. Händler sollten bedenken, dass der Yen voraussichtlich seinen Aufwärtstrend zum Dollar ausweiten wird, sollten die Daten unter den Erwartungen liegen, Ob das jedoch dazu führt, dass die BOJ an den Märkten interveniert, bleibt abzuwarten. Allerdings sollten Händler die Nachrichten diesbezüglich sehr aufmerksam verfolgen.
Rohöl - Bei zunehmender Risikovermeidung gerät der Rohölpreis in Abschwung
Der Rohölpreis sank den ganzen gestrigen Tag hindurch, als neuerliche Befürchtungen hinsichtlich der Schuldenlage in der Eurozone bewirkten, dass Investoren sich von riskanteren Anlagewerten abwandten. Beim europäischen Handel ging der Rohölpreis bis auf $ 96,24 pro Barrel zurück, bevor eine leichte Aufwärtskorrektur einsetzte. Die neuerlichen Bedenken hinsichtlich der Schuldenlage in Griechenland und Portugal trugen zur Rückläufigkeit beim Rohölpreis bei. Der Rohölpreis sinkt oftmals wenn sich riskantere Währungen rückläufig verhalten, größtenteils deshalb, weil der Rohstoff dann für internationale Investoren weniger reizvoll ist.
Ob der Rohölpreis heute seinen Trend beibehalten wird ist zu einem großen Teil von den Daten des US Arbeitsmarktbericht (NFP) abhängig, der um 13:30 Uhr MGZ veröffentlicht wird. Schlechter als erwartete US Arbeitsmarktdaten dürften sich noch vor Wochenschluss negativ auf den Dollarkurs auswirken. In diesem Fall dürfte der Euro Auftrieb erfahren, was wahrscheinlich zu einem Aufwärtsumschwung beim Rohölpreis führt.
Technische News
EUR/USD
Nachdem die Paarung in den letzten Tagen stetig angestiegen ist zeigen die technischen Indikatoren nun, dass dem Paar demnächst eine Abwärtskorrektur bevorstehen dürfte. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart liegt derzeit beim Wert von -10, während der Relative Strength Index über den Wert von 70 gestiegen ist. Zu verkaufen dürfte heute die bevorzugte Vorgehensweise sein.
GBP/USD
Die technischen Indikatoren zeigen, dass die Paarung sich im überkauften Bereich bewegt und dass in Kürze mit einer rückläufigen Korrektur zu rechnen ist. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, während der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart sich tief im überkauften Bereich bewegt. Zu verkaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
USD/JPY
Während sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein zinsbullischer Cross gebildet hat, was auf eine bevorstehende Aufwärtsbewegung hinweist, bewegt sich der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart im neutralen Bereich. Händler sind gut beraten bei dieser Paarung eine abwartende Haltung einzunehmen, da sich später ein deutlicherer Trend abzeichnen dürfte.
USD/CHF
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was normalerweise ein Zeichen dafür ist, dass eine Aufwärtsbewegung bevorsteht. Der Williams Percent Range ist unter den Wert von -90 gesunken, während der Relative Strength Index bei dem Wert von 20 liegt. Zu kaufen dürfte sich als kluge Wahl erweisen.
Die Wild-Card
AUD/NZD
Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was normalerweise ein Zeichen dafür ist, dass demnächst eine Aufwärtsbewegung einsetzen könnte. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart sich um den Wert von 30 bewegt. Händler dürften heute in Erwägung ziehen eine Long-Position einzunehmen, bevor die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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