| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Friday, 14 Oct 2011
US Daten werden am Freitag das Marktgeschehen dominieren
Da heute eine ungewöhnlich dichte Nachrichtenlage erwartet wird sind Händler sehr gespannt auf die US Berichte, die ein klareres Bild hinsichtlich Inflation, Einzelhandelsumsätze und Verbrauchervertrauen zeichnen dürften. Heute wird auch der Haushaltssaldo veröffentlicht, wobei dessen Einfluss nicht so hoch sein dürfte wie das beim Bericht über die Einzelhandelsumsätze der Fall sein wird. Händler können sich auf weitere Aufwärtstendenz beim Dollar einstellen, sollten die Nachrichten enttäuschen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3925 | 1.5895 | 77.85 | 0.9106 | 1.0343 | 0.8835 |
| 1.3884 | 1.5863 | 77.64 | 0.9042 | 1.0300 | 0.8800 | |
| 1.3832 | 1.5794 | 77.33 | 0.8997 | 1.0262 | 0.8771 | |
| Support | 1.3760 | 1.5722 | 76.63 | 0.8925 | 1.0175 | 0.8706 |
| 1.3734 | 1.5686 | 76.30 | 0.8886 | 1.0128 | 0.8680 | |
| 1.3685 | 1.5624 | 76.09 | 0.8836 | 1.0100 | 0.8621 |
Wirtschafts News
USD - USD mit Aufwärtstendenz da Einzelhandelsumsätze voraussichtlich enttäuschen werden
Der US Dollar (USD) handelte am Donnerstag mit leichter Aufwärtstendenz im Vorfeld des Berichts über die US Einzelhandelsumsätze, von dem viele Investoren annehmen, dass er enttäuschend ausfallen wird. Ein plötzlicher Anstieg der Risikovermeidung scheint den Aufschwung des Dollar in dieser Woche unterstützt zu haben, und die Daten haben bislang dieses Momentum bekräftigt.
Aus etlichen anderen Volkswirtschaften wurden zusätzliche negative Daten veröffentlicht. Die Inflationsrate auf Herstellerebene scheint rückläufig zu sein, die Produktion in der Eurozone und in Japan stagniert, und der australische Wohnungsmarkt schrumpft. Der einzig positive Datensatz gestern war der Arbeitsmarktbericht aus Großbritannien, der zwar nicht unbedingt eine Zunahme von Arbeitsplätzen aufwies, sondern eher eine nicht ganz so schlimm wie erwartete Zuwachsrate bei der Arbeitslosigkeit.
Da heute eine ungewöhnlich dichte Nachrichtenlage erwartet wird sind Händler sehr gespannt auf die US Berichte, die ein klareres Bild hinsichtlich Inflation, Einzelhandelsumsätze und Verbrauchervertrauen zeichnen dürften. Heute wird auch der Haushaltssaldo veröffentlicht, wobei dessen Einfluss nicht so hoch sein dürfte wie das beim Bericht über die Einzelhandelsumsätze der Fall sein wird. Händler können sich auf weitere Aufwärtstendenz beim Dollar einstellen, sollten die Nachrichten enttäuschen.
CHF - CHF kräftig im Abschwung während die Leitzinsentscheidung näher rückt
Die Entwicklung des Schweizer Franken (CHF) verlief stark rückläufig während die Entscheidung der Schweizer Nationalbank (SNB) hinsichtlich ihres Leitzinssatzes näher rückt. Zum US Dollar (USD) handelte der Schweizer Franken relativ flach, trotz der Aufwärtstendenzen des Dollar zu seinen anderen Währungsrivalen. Allerdings hatte der CHF auch schon Rückschläge hinnehmen müssen die von schwachen Grundlagendaten und allgemeiner Risikovermeidung ausgelöst worden waren, insbesondere nachdem die SNB den Basiskurs des CHF zum EUR bei 1,20 festgesetzt hatte.
Derzeit macht sich eine wachsende pessimistische Stimmung hinsichtlich Investments in Europa breit. Rückläufigkeit an den Märkten scheint an der Stärke des EUR zu zerren und seinen Kurs zu mindern, während sich die Randstaaten der Eurozone mit Verkäufen von Staatsanleihen und anderen finanziellen Nöten herumschlagen. Die Schweiz war früher in der Lage aus der Flucht in die Sicherheit Kapital zu schlagen, doch wurden die Export-Möglichkeiten des Landes von einer unablässigen Wertsteigerung des Schweizer Franken beschnitten. Die Festlegung des Mindestkurss des CHF durch die SNB konnte bislang den Anstieg des CHF in Schach halten.
Die Stimmung in der Schweiz scheint in dieser Woche ins Negative umgeschlagen zu sein, während viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass Händler nach dem Leitzins-Statement der SNB Schritte in Richtung Sicherheit ergreifen werden. Eine friedfertige Grundhaltung hat an Boden gewonnen, und Investoren sind besorgt darüber, dass eine Fortsetzung des niedrigen Zinssatzes in Verbindung mit der Möglichkeit einer Leitzinssenkung in Europa in 2012 den Wert der Währung weiter mindern könnte, je tiefer wir ins vierte Quartal eintauchen.
AUD - Australische Wirtschaftsberichte werden sich voraussichtlich positiv auf den AUD auswirken
Der australische Dollar (AUD) wird diese Woche voraussichtlich einen schwachen Anstieg verzeichnen, da Marktberichte generell einen leichten Aufschwung aufzeigen. Zusätzlich zu den jüngsten Berichten über den langsam wachsenden australischen Wohnungsmarktsektor haben neue Publikationen über das schrumpfende australische Verbraucher- und Firmenvertrauen angefangen sich nicht nur auf verschiedene Bereiche der australischen Wirtschaft auszuwirken, sondern auch auf die Psyche.
Von den Berichten war ursprünglich erwartet worden, dass sie zu leichtem Aufschwung, beziehungsweise in einigen Fällen bestenfalls zu Stillstand kommen werde. Die Berichte dieser Woche haben jedoch dazu geführt, dass viele Investoren sich vom australischen Dollar (AUD) abgewandt haben, allerdings erwarten auch viele eine baldige Erholung. Die nationalen Wohnungsmarkt- und Beschäftigungsdaten dürften auch dazu beigetragen haben, dass sich viele Investoren vom einst boomenden AUD abgewandt haben. Diese Daten, in Verbindung mit den trüben Hausneubau-Daten und dem Bericht über Baugenehmigungen, haben sich bislang negativ auf den Kurs des AUD ausgewirkt und werden das voraussichtlich auch den Rest der Woche über tun.
Rohöl - Rohölpreis verzeichnet leichten Aufschwung während Lagerbestände anwachsen
Der Rohölpreis fand am Mittwoch Unterstützung als sich die Stimmung zugunsten eines Preisanstiegs verlagerte, was auf eine Aufstockung der US Lagerbestände zurückzuführen war. Dem Bericht zufolge haben die USA ihre Rohöllagerbestände in dieser Woche um 1,3 Mio. Barrel erhöht. Diese Nachrichten widersprachen der landläufigen Meinung, dass steigende USD Kurse einen Abschwung bei Rohölpreis nach sich ziehen.
Ein erwarteter Einknick bei Rohölpreis aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage in dieser Woche, in der ein kräftiger Anstieg des Dollar zu verzeichnen war, führte bislang nicht dazu, dass der Preis für physische Anlagewerte sich sonderlich kräftig bewegte. Der Bericht vom Mittwoch über die US Rohöllagerbestände überraschte viele Investoren, die auf einen leichten Rückgang bei den Ölreserven gesetzt hatten. Wenn mehr und mehr Händler von der positiven Stimmung erfasst werden könnte der Rohölpreis in nächster Zeit wieder über $ 90 pro Barrel ansteigen.
Technische News
EUR/USD
Ein kräftiger Kursrückgang hat der EUR/USD-Paarung schweren technischen Schaden beigefügt, als sie unterhalb des langzeitigen Aufwärtstrends vom Mai 2010 den Handel schloss. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Monats-Chart zeigt, dass der Paarung eine kräftige rückläufige Korrektur bevorsteht. Unterstützung findet sich im Bereich von 1,3400-25 vom Februar-Tief und der 50% Fibonacci Rückführung von der Aufwärtsbewegung, die das Paar vom Mai-Tief in 2010 auf das Mai-Hoch in 2011 anhob. Die 61% Rückführung bei 1,3040 ist ein wichtiger Meilenstein, während Langzeit-Händler sich auf den Januar-Wert von 1,2875 konzentrieren dürften. Andererseits findet sich erster Widerstand beim Juli-Tief von 1,3835, gefolgt von der vorherigen Trendlinie deren Wert bei 1,3990 liegt.
GBP/USD
Nach drei Wochen des Rückgangs verzeichnet diese Paarung einen Durchbruch unterhalb des langzeitigen Aufwärtstrends vom Mai-Tief in 2010. Der Wert von 1,5780 ist ein wichtiger Unterstützungswert, der mit einer 38% Fibonacci Rückführung der Bewegung vom Mai 2010 bis April 2011 übereinstimmt. Unterhalb dieses Werts findet die GBP/USD-Paarung Unterstützung bei 1,5650, den Oktober-Tiefs bis Anfang-Januar-Hochs, gefolgt vom Dezember-Wert von 1,5350. Erster Widerstand findet sich bei 1,6080, gefolgt von 1,6375 und dem Hoch von Ende August bei 1,6450.
USD/JPY
Der Yen handelte in eine Spanne zwischen seinem Rekordtief von 75,94 und dem Oberwert von 78,85. Preisschwankungen bei den Paarungen waren noch sehr viel ausgeprägter. Der Slow Stochastic auf dem Tages-, Wochen- und Monats-Chart vermittelt gemischte Signale und der nächste Haupt-Widerstandswert findet sich beim Post-Interventions-Hoch von 80,20, gefolgt von der langzeitigen Trendlinie vom Juni 2007, die bei 81,00 liegt. Mangelnde Unterstützung auf dem Tages-Chart macht es schwer einen Unterstützungswert festzulegen, jedoch ist der Wert von 75 recht auffällig.
USD/CHF
Vergangene Woche verzeichnete diese Paarung einen Anstieg um 13% vor dem Hintergrund des von der SNB gesetzten Mindestkurses von 1,20 für EUR/CHF. Die USD/CHF-Paarung bewegt sich weiterhin aufwärts und versucht sich nun an der fallenden Trendlinie vom November 2010, deren Wert bei 0,8890 liegt. Diesem Wert kommt zusätzliche Bedeutung bei, da er mit der 68% Fibonacci Rückführung vom November-Hoch in 2010 zum August-Tief übereinstimmt. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Monats-Chart zeigt Aufwärtstendenz und die Paarung könnte ihre Kursgewinne bis zum Widerstandswert von 0,8945, dem Hoch vom 1. April, ausweiten. Unterstützung findet sich bei 0,8545 und bei 0,8250.
Die Wild-Card
S&P 500
Seit seinem kräftigen Rückgang im August hat sich der S&P 500 konsolidiert, und durch die Kursschwankungen hat sich auf den Charts nach dem Tief vom 21. August eine Dreiecks-Formation gebildet, die einen potentiellen Bewegungsspielraum von 100 Punkten einräumt. Forex-Händler sollten sich auf einen Durchbruch in jedwede Richtung einstellen, gleichwohl der derzeitige Trend eher abwärts weist. Erste Unterstützung findet sich bei 1,130 gefolgt von 1,076, dem Tief von Anfang August, Ein Durchbruch hier könnte die Tür zum August-Tief in 2010 bei 1,037 öffnen. Andererseits findet sich Widerstand im oberen Grenzbereich der Dreiecks-Formation bei 1,183, gefolgt von 1,229 dem August-Hoch, sowie bei 1,247 der 61% Fibonacci Rückführung vom Juli-Hoch. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







