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Thursday, 29 Dec 2011
US Daten zeigen sich zum Jahresschluss von ihrer erfreulichen Seite
Im 4. Quartal hat es einen bemerkenswerten Trend positiver US Wirtschaftsdaten gegeben. Heute dürften die letzten US Veröffentlichungen in diesem Jahr aufzeigen, dass die US Wirtschaft das Jahr 2012 positiv gestimmt beginnen wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3460 | 1.6165 | 81.50 | 1.0065 | 1.0450 | 0.8510 |
| 1.3230 | 1.5890 | 79.50 | 0.9780 | 1.0340 | 0.8450 | |
| 1.3050 | 1.5770 | 78.30 | 0.9550 | 1.0220 | 0.8400 | |
| Support | 1.2870 | 1.5410 | 77.15 | 0.9065 | 0.9860 | 0.8350 |
| 1.2675 | 1.5270 | 76.50 | 0.8760 | 0.9800 | 0.8280 | |
| 1.2330 | 1.5110 | 75.56 | 0.8570 | 0.9660 | 0.8140 |
Wirtschafts News
USD - US Daten zeigen sich zum Jahresschluss von ihrer erfreulichen Seite
Im 4. Quartal hat es einen bemerkenswerten Trend positiver US Wirtschaftsdaten gegeben. Heute dürften die letzten US Veröffentlichungen in diesem Jahr aufzeigen, dass die US Wirtschaft das Jahr 2012 positiv gestimmt beginnen wird. Heute Nachmittag erwarten wir die Berichte zu noch nicht abgeschlossenen, aber bereits vertraglich fixierten Immobilienverkäufen, zu Neu-Ansprüchen auf Arbeitslosenunterstützung und den regionalen Konjunkturbericht des Fed-Distriktes Chicago. Die Immobiliendaten der vergangenen Woche fielen gemischt aus, wobei Hausverkäufe aus Bestand nicht den Markterwartungen entsprachen, während Verkäufe von Hausneubauten eine kräftige Zunahme um 315.000 verzeichneten. Der Aufschwung bei den letzten Fertigungs-Erhebungen deutet darauf hin, dass der Konjunkturbericht für Chicago besser ausfallen dürfte als die allgemeine Prognose von 60,4. Positive Wirtschaftsdaten könnten den USD von seinen gestrigen Hochs absinken lassen, obwohl der Abwärtstrend der EUR/USD-Paarung nach wie vor besteht. Die EUR/USD-Paarung findet Unterstützung bei 1,2870, dem Tief von 2011. Widerstand findet sich wieder bei der durchbrochenen Trendlinie des Mitte-Dezember-Tiefs von 1,0370.
EUR - Nach erfolgreicher italienischer Anleihen-Auktion klafft EUR/USD auseinander
Italien konnte erfolgreich 6-Monats-Staatsanleihen im Wert von EUR 9 Mrd. verkaufen und zahlt jetzt eine Rendite von 3,25% gegenüber 6,50% bei der Auktion im November. Es ist schon ein erheblicher Unterschied für kurzzeitige Finanzierungen zu den 10-Jahres-Anleihen, deren Rendite weiterhin nahe 7% liegt, was zeigt, wie hoch der Druck in Italien nach wie vor ist. Ein anderes Zeichen für die angespannte Lage an den europäischen Finanzmärkten sind die EUR 452 Mrd. die europäische Banken von der EZB leihen können, was für dieses Jahr einen Rekord darstellt. Es ist nahe liegend, dass die Banken die LRG Mittel nicht dazu verwenden Staatsanleihen aufzukaufen, sondern dass sie sich eher risikovermeidend verhalten.
Heute wird es wieder eine italienische Anleihen-Auktion geben, und Investoren werden das Ergebnis mit großem Interesse verfolgen. Die EUR/AUD-Paarung handelt auf einem neuerlichen Allzeit-Tief, während die EUR/CAD-Paarung weiter absinkt. Die nächste Unterstützung für die EUR/CAD-Paarung findet sich bei 1,3080, dem Tief von Mitte Januar, gefolgt von 1,2775, dem Tief von 2011.
JPY - Japan wird weiterhin von deflationärem Druck heimgesucht
Gestern wurde in Japan eine ganze Reihe von Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die allesamt nicht den Erwartungen entsprachen. Am bedenklichsten waren dabei die Daten der Kernrate des Verbraucherpreisindex, die aufzeigten, dass der deflationäre Druck sich möglicherweise negativ auf die japanische Wirtschaft auswirkt. Die Kernrate des Verbraucherpreisindex zeigte im November einen auf Jahr gerechneten Rückgang um -0,2%, nachdem Preise bereits im Oktober um -0,1% zurückgegangen waren. Die Tokio Kernrate des Verbraucherpreisindex verbesserte sich leicht und sank nur um -0,3% gegenüber -0,5% im Oktober. Ebenfalls besorgniserregend sind die enttäuschenden Industrieproduktionsdaten, die auf den Monat gerechnet um -2,6% zurückgegangen sind. Allgemein wurde ein Rückgang um nur -0,7% prognostiziert. Durchschnittliche Ausgaben pro Haushalt fielen aufs Jahr gerechnet um 3,2%. Vielleicht ist das ein Anzeichen dafür, dass japanische Konsumenten ihre Käufe in Erwartung weiterer Preisrückgänge hinauszögern.
Ein Bericht des US Finanzministeriums wies Japan und nicht China für ihre Devisenmarkt-Intervention aus. Trotz der harschen Worte heißt das nicht, dass ein Politikwechsel seitens der USA ansteht, die sich seit dem Erdbeben und Tsunami im März an der JPY Intervention nicht beteiligt haben.
Die USD/JPY-Paarung setzt nach einem Stapel schwacher Wirtschaftsdaten den vierten Tag in Folge seinen Abschwung fort. Das Paar konnte bei 78,20, der fallenden Trendlinie des Hochs in 2007, keinen Durchbruch erzielen und es sieht so aus, als würde es sich nunmehr am ersten Unterstützungswert von 77,15 vom Dezember-Tief versuchen. Ein Durchbruch hier öffnet die Tür zum November-Tief von 76,55.
Rohöl - Iranische Drohgebärden lassen Rohölpreis ansteigen
Die iranischen Drohungen die Strasse von Hormuz zu schließen, sollte der Westen Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie verhängen, ließ den Rohölpreis stetig ansteigen. Äußerungen des iranischen Vizepräsidenten am Dienstag trugen wenig dazu bei die Lage zu entspannen, als er erneut bestätigte, dass der Iran eine Schließung des immens wichtigen Seewegs durchsetzen werde, sollten die angekündigten Sanktionen verhängt werden. Der größte Teil des Rohöls aus dem Mittleren Osten passiert diesen Seeweg, und das US Energieministerium betrachtet die Strasse von Hormuz als „den bedeutsamsten Öl-Engpass der Welt.“ Die iranische Drohung die Strasse zu schließen ist nicht Neues, doch haben eine Wiederauflage der harten Worte und ein von den USA bewirkter Streik an den iranischen Atom-Anlagen dazu beigetragen den Rohölpreis seit dem Tiefstand von Mitte Dezember um fast $ 10 ansteigen zu lassen.
Der Rohölpreis findet Widerstand bei den November- und Dezember-Hochs, deren Wert bei $ 101,60 pro Barrel liegt. Bei einem Durchbruch hier findet sich der nächste Widerstandswert bei $ 105,50, dem Tief von Mitte April.
Technische News
EUR/USD
Das Wochen-Chart zeigt sich recht aufschlussreich. Nachdem die Unterstützungslinie der Januar- und Oktober-Tiefs durchbrochen wurde stieg die Paarung wieder auf diesen Wert an und wandelte sich in den Widerstandswert von 1,3200, was bei zuvor durchbrochenen Trendlinien öfter vorkommt. Beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart bewegt sich die Paarung im überverkauften Bereich, wobei auf dem Monats-Chart noch Bewegungsspielraum besteht. 1,2670 erweist sich als wichtiger Unterstützungswert, da sich auf dem Monats-Chart eine Dreiecks-Formation der Tiefs in 2008 und 2010 findet. Unterhalb dieser Unterstützung liegt mit 1,2520 das Tief von 2008. Widerstand findet sich wieder beim 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3215 und bei 1,3430, dem Hoch vom 9. Dezember, welches mit der 38% Fibonacci Rückführung vom Oktober-Hoch zum Dezember-Tief übereinstimmt.
GBP/USD
Beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart bewegt sich die Paarung im überverkauften Bereich, wobei auf dem Monats-Chart weiterhin ein Abschwung zu verzeichnen ist. Im verlauf des Dezembers ist es dem Pfund Sterling mehrere Male nicht gelungen einen Brückenkopf oberhalb des Widerstandswerts von 1,5770 zu etablieren. Beim Oktober-Tief von 1,5270 findet sich erste Unterstützung, obwohl Marktteilnehmer sehr wahrscheinlich die von 2009 ansteigende Trendlinie von 1,5110 ins Auge fassen werden. Ein Durchbruch des Widerstandswerts von 1,5770 könnte eine Eindeckung von Leerverkäufen zur Folge haben, wobei Marktpessimisten sich eher beim Hoch vom 18. November von 1,5890 finden dürften. Dieser Wert stimmt mit der 61% Rückführung der Oktober- bis Dezember-Bewegung überein. Nur ein Durchbruch des Oktober-Hochs von 1,6165 dürfte die technische Stimmung von pessimistisch in optimistisch wandeln.
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung versucht sich an der abfallenden Trendlinie vom Hoch in 2007, welches diese Woche bei 78,30 liegt. Bei einem Durchbruch hier könnte die USD/JPY-Paarung beim Oktober-Hoch von 79,50 und beim Juli-Hoch von 81,50 unter Verkaufsdruck geraten. Der 100-Wochen-Bewegungsdurchschnitt von 83,30 ist ein weiterer Wert, den Langzeit-Anleger zur Bestätigung technischer Aufwärtsbewegungen im Auge behalten sollten. Davon abgesehen weist der langfristige Trend weiterhin abwärts, und die Paarung findet Unterstützung beim Dezember-Tief von 77,15 und dem November-Tief von 76,50 vor dem Allzeit-Tief der Paarung.
USD/CHF
Ein Monats-Börsenschluss oberhalb des 20-Monats-Bewegungsdurchschnitts von 0,9385 würde die Stärke des USD bestätigen. Das würde das Jahres-Hoch in 2011 von 0,9780 und das Dezember-Hoch in 2010 von 1,0065 ins Spiel bringen. Der auffälligste technische Wert liegt bei 1,1140, der vom Hoch in 2003 langfristig abfallenden Trendlinie. Erste Unterstützung findet sich wieder bei 0,9065, mit der Möglichkeit eines weiteren Abschwungs zum Wendepunkt im Oktober bei 0,8565.
Die Wild-Card
USD/CAD
Auf dem Wochen-Chart hat sich vom Oktober-Hoch und -Tief eine Dreiecks-Konsolidierungs-Formation gebildet, und es sieht so aus, als würde die Paarung sich an der steigenden Unterstützungslinie von 1,0130 versuchen. Forex-Händler sollten bedenken, dass bei einem auf die Woche gerechneten Börsenschluss zu diesem Wert die Paarung als nächstes den Wert von 0,9750 testen wird, der zuvor durchbrochenen Channel-Linie vom Mai 2010. Sollte jedoch die Paarung auf die Unterstützungslinie der Dreiecks-Formation stoßen, findet sich die obere Linie bei 1,0420, während die Dreiecks-Konsolidierungs-Formation über eine maßvolle Bewegung von etwa 700 Pips verfügt.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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