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Monday, 16 May 2011
US Dollar eröffnet mit solider Aufwärtstendenz
Der US Dollar eröffnete die Woche recht kräftig zum Euro, während manch Händler, nach dem schwindelerregenden Börsengang der vergangenen Woche, sich noch die Wunden leckte. So notiert die EUR/USD-Paarung folgerichtig heute Morgen nahe dem Wert von 1,4050.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4170 | 1.6260 | 81.80 | 0.9000 | 1.0640 | 0.8785 |
| 1.4150 | 1.6240 | 81.60 | 0.8980 | 1.0620 | 0.8765 | |
| 1.4120 | 1.6210 | 81.30 | 0.8950 | 1.0590 | 0.8735 | |
| Support | 1.4060 | 1.6150 | 80.70 | 0.8890 | 1.0530 | 0.8675 |
| 1.4030 | 1.6120 | 80.40 | 0.8860 | 1.0500 | 0.8645 | |
| 1.4010 | 1.6100 | 80.20 | 0.8840 | 1.0480 | 0.8625 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar eröffnet die Woche bullisch zum Euro
Der US Dollar eröffnete die Woche recht kräftig zum Euro, während manch Händler, nach dem schwindelerregenden Börsengang der vergangenen Woche, sich noch die Wunden leckte. So notiert die EUR/USD-Paarung folgerichtig heute Morgen nahe dem Wert von 1,4050. Zum britischen Pfund Sterling notierte der Dollar relativ stabil bei 1,6180, nachdem es beim frühen asiatischen Handel zu einem kurzen Abwärtsknick gekommen war, obwohl die Aufwärtstendenz in Großbritannien die Paarung, in Erwartung einer Aufwärtstendenz, die Paarung unter Druck gesetzt hatte.
Die Marktdaten der vergangenen Woche ließen den Kurs des Euro zu einer ganzen Reihe seiner Währungsrivalen heftig einbrechen, wobei der USD am meisten profitierte. Die amerikanischen Wirtschaftsdaten waren vergleichsweise zwar ein klein wenig besser, doch betrachten viele Analysten die US Grundlagen immer noch als relativ schwach. Die US Inflationszahlen zeigten in der vergangenen Woche Aufwärtstendenz, ob das allerdings reicht um eine Leitzinsangleichung zu erzwingen steht auf einem anderen Blatt. Die US Notenbank jedenfalls hat klargestellt, dass der Leitzinssatz auf absehbare Zeit da bleiben wird, wo er derzeit ist.
Heute werden sich Devisenhändler vorrangig auf den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen konzentrieren, der aufzeigen wird wie viel Investitionen die amerikanische Wirtschaft im vergangenen Monat hat anziehen können. Um 15:00 MGZ wird ein relativ unbedeutender Immobilienbericht veröffentlicht, der allerdings an dem um den Immobiliensektor entstandenen Wirtschaftsoptimismus kaum etwas ändern dürfte. Falls die heutigen Inflationszahlen aus der Eurozone den Druck für eine Anhebung des Leitzinssatzes verstärken werden, könnte das den EUR im Vergleich zum USD zwar etwas stärken, doch für eine komplette Umkehr bedarf es wohl noch anderer Faktoren.
EUR - EUR weiterhin rückläufig da Investoren nach Sicherheit streben
Der Euro sank heute Morgen unter das Vier-Wochen-Tief zum US Dollar, und der Kurs nähert sich rasch dem Wert von 1,4050. Spekulationen über Reformen in der Eurozone und wann man wohl in der Lage sei die Schuldenlage in den Griff zu kriegen ließ den Euro Anfang vergangener Woche kräftig abstürzen. Zu vielen Währungen konnte der EUR zwar seinen Kurs halten, zu seinem Haupt-Währungsgegner war der Einbruch der Gemeinschaftswährung jedoch recht kräftig.
Der EUR war nicht in der Lage seinen jüngsten stabilen Kurs zum US Dollar zu halten, da regionale Investoren sich über die Ausrichtung der 17-Nationen-Währung uneins waren. Regionale Rückläufigkeit bestimmte den Tag, während in der Gerüchteküche darüber spekuliert wurde, dass für Griechenland bereits ein neues finanzielles Rettungspaket geschnürt sei, beziehungsweise, dass Griechenland plane aus der Eurozone auszutreten. Da beides heftigst dementiert wurde, suchten Händler Sicherheit rasch anderswo, da andere Hilfe sonst nicht in Sicht ist.
Heute wird der Verbraucherpreisindex für die Eurozone veröffentlicht, und es wird erwartet, dass er gegenüber dem Vormonat einen leichten Anstieg aufweisen wird. Falls die Inflationszahlen für die Eurozone kräftiger ansteigen sollten, könnte es sein, dass die EZB sich früher als von vielen angenommen veranlasst sieht, seine Haltung zum Leitzinssatz zu ändern. Ob das den EUR allerdings aus seinem jüngsten Dilemma ziehen kann ist zweifelhaft, jedoch könnte es zu geringfügigeren Aufwärtstendenzen kommen.
JPY - JPY mit schwacher Aufwärtstendenz während heutige Wirtschaftsdaten überraschen
Der japanische Yen (JPY) verzeichnete seit Anfang vergangener Woche unterschiedliche Ergebnisse, mit Kursgewinnen einerseits und Kursverlusten andererseits. Nach dem Auf und Nieder der letzten Woche könnte der japanische Yen jetzt einen Aufschwung verzeichnen, da Investoren nach Sicherheit streben und die Bank of Japan (BOJ) heute Morgen diverse Berichte veröffentlichte, die helfen könnten die japanische Währung zu stützen. Die vorherrschende Grundhaltung zur Risikovermeidung überschattete den Handel der vergangenen Woche, da sich viele Händler dem Yen zuwandten und sich von höhere Erträge erzielenden Währungen, wie dem Euro und dem britischen Pfund Sterling, verabschiedeten.
Die USD/JPY-Paarung handelte heute Morgen mit leichter Aufwärtstendenz, fand Unterstützung nahe 80,70 und bewegte sich bei Öffnung des asiatischen Handels Richtung 80,90. Heute Morgen wurde der Bericht über die japanische monatliche Kernrate der Maschinenbestellungen veröffentlicht, die einen moderaten Anstieg verzeichnete, was die japanische Währung beim heutigen Handel unterstützen dürfte. Allerdings werden die bestimmenden Faktoren für den Kurs des JPY heute eher die Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Europa sein, und Händler sind gut beraten sich auf den Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen zu konzentrieren, da dieser Aufschluss über die heutige Richtung geben könnte. Sollten sie einen kräftigen Anstieg aufweisen, könnten auch die europäischen Inflationszahlen für Aufregung sorgen.
Rohöl - Rohölpreis stabil um die $ 99 pro Barrel
Der Rohölpreis lag heute Morgen stabil um die $ 99 pro Barrel. Die US Rohöllagerbestände stiegen vergangene Woche die zweite Woche in Folge um 3 Mio. Barrel, was den Rohölpreis zum Ende der letzten Woche stark erschütterte. Heute dürfte der Ölpreis wohl eher von den Marktkräften bestimmt werden.
Der Kurs des US Dollar zum Euro hat sich beim jüngsten Handel einem Fünf-Wochen-Hoch bei 1,4070 genähert, was ursprünglich dem Ölpreis schadete. Heute könnte sich herausstellen, in welche Richtung sich der Ölpreis in dieser Woche entwickeln wird. Ob Ölhändler den Ölpreis durch kräftige Aufkäufe anheben werden, oder ob sie sich aufgrund des angenommenen weltweiten Überangebots vom schwarzen Gold zurückziehen wird sich noch zeigen. Man sollte sich diese Woche auf jeden Fall aktiv am Ölhandel beteiligen, der er verspricht sehr viel aufregender zu werden, als das gewöhnlich der Fall ist.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen ein recht kräftiges rückläufiges Verhalten. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend schon sehr bald umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.
GBP/USD
Diese Paarung zeigte sich in den letzten drei Tagen rückläufig und notiert derzeit um den Kurs von 1,6180. Der RSI auf dem Tages-Chart bewegt sich jedoch bereits im überverkauften Bereich, was darauf hinweist, dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur stattfinden wird. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute als richtige Entscheidung erweisen.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung verzeichnete in den vergangenen Wochen eine Aufwärtsbewegung. Allerdings scheint es, als würde sich dieser Trend seinem Ende neigen. Der RSI auf dem 8-Stunden-Chart zeigt, dass sich das Paar im überkauften Bereich bewegt, was besagt, dass in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur einsetzen dürfte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
Die Wild-Card
USD/DKK
Die anhaltende Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat den Kurs beim RSI auf dem Tages-Chart in den überkauften Bereich gedrückt. Nicht nur das, auch beim Slow Stochastic deutet ein rückläufiger Cross auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hin. Forex -Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis die untere Grenze der Handelsspanne auf dem Stunden-Chart erreicht ist, um dann zu verkaufen und auf der kommenden Welle mitzuschwimmen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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