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Tuesday, 12 Apr 2011

US Dollar mit Kursgewinnen nach Statements des Offenmarktausschuss

Eine Erklärung für den jüngsten Aufschwung beim Dollar findet sich zum Teil in der Entspannung bei der Nachfrage nach den Rohstoff-gebundenen Währungen, wie dem australischen und kanadischen Dollar. Auch haben eine Reihe friedfertiger Äußerungen von Mitgliedern des Offenmarktausschusses (FOMC) dem US Dollar Rückenwind verliehen, da die Geldmarktpolitik der US Notenbank etwas stabiler zu sein scheint, als die jüngsten politischen Bewegungen in Europa es vermuten lassen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownnodownno
Wochentendenzupupupdownupno
Resistance1.44801.637084.700.91201.05050.8915
1.44601.635084.500.91001.04850.8895
1.44301.632084.200.90701.04550.8865
Support1.43701.626083.600.90101.03950.8805
1.43401.623083.300.89801.03650.8775
1.43201.621083.100.89601.03450.8755

Wirtschafts News

USD - USD positiv da Offenmarktausschuss-Mitglieder friedfertige Statements abgeben

Der US Dollar verzeichnete beim gestrigen Handel Kursanstiege zu einigen seiner Währungsrivalen. Die EUR/USD-Paarung fiel von seinem jüngsten Hoch von 1,4483 auf den gestrigen Wert von 1,4399, während die GBP/USD-Paarung von 1,6427 auf 1,6303 zurückging.

Eine Erklärung für den jüngsten Aufschwung beim Dollar findet sich zum Teil in der Entspannung bei der Nachfrage nach den Rohstoff-gebundenen Währungen, wie dem australischen und kanadischen Dollar. Auch haben eine Reihe friedfertiger Äußerungen von Mitgliedern des Offenmarktausschusses (FOMC) dem US Dollar Rückenwind verliehen, da die Geldmarktpolitik der US Notenbank etwas stabiler zu sein scheint, als die jüngsten politischen Bewegungen in Europa es vermuten lassen.

Solange die Wirtschaftspublikationen aus den USA Stabilität oder gar Besserung vermitteln kann der Dollar mit weiterem leichten Aufschwung rechnen. Der heutige Wirtschaftskalender dürfte genau diese Stabilität bereitstellen. Es wird erwartet, dass die US Handelsbilanz einen geringen Rückgang beim US Handelsdefizit aufweisen wird und dass die Importpreise gegenüber dem Vormonat wohl um 2,1% gestiegen sind.

EUR - Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland könnten für Kursrückgang beim Euro sorgen

Dem Euro ging es beim gestrigen Handel relativ schlecht, da Investoren sich offenbar von riskanteren Anlagen abwandten und nach sichereren Werten, wie dem USD und JPY Ausschau hielten. Die 17-Nationen-Währung fiel um fast 90 Pips zum US Dollar und schloss den Handel bei 1,4399. Die EUR/JPY-Paarung verhielt sich ebenfalls rückläufig und fiel von 123,32 auf 120,95.

Der Kursrückgang scheint seine Ursache im neuerlichen Abwenden von Rohstoff-gebundenen Währungen und schwachen Wirtschafts-Basisdaten aus Europa und Asien zu haben. Die amerikanische Wirtschaft überflügelt offenbar seine atlantischen Nachbarn, und eine Reihe positiver Wirtschaftspublikationen könnte heute die neu gewonnene Stärke des Dollar bestätigen.

Den EUR betreffende Wirtschaftpublikationen sind heute nicht zu erwarten, mit einer Ausnahme, die um 10:00 MGZ veröffentlicht wird. Allerdings ist von den ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland und Europa keine Unterstützung für den Euro zu erwarten, da angenommen wird, dass sie unter den Ergebnissen des Vormonats liegen werden. Sollte das tatsächlich der Fall sein, dürfte der Euro seine jüngste Rückläufigkeit beim heutigen Handel fortsetzen.

JPY - Japanischer Yen profitiert von Hinwendung zu Safe-Hafen-Anlagen

Der japanische Yen hat in jüngster Zeit von der Hinwendung zu Safe-Hafen-Anlagen profitieren können. Händler betrachteten die gestrigen friedfertigen Statements der US Notenbank und den jüngsten Rückgang der europäischen Basiswerte als ein Zeichen für wirtschaftlichen Rückzug und bewegten ihre Investitionen entsprechend.

Die Leitzinsanhebung durch die Europäische Zentralbank (EZB) in der vergangenen Woche scheinen technische Aufkäufe des Yen ausgelöst zu haben. Die kombinierten technischen und grundsätzlichen Faktoren haben zu einem Kursanstieg des Yen beim heutigen frühen Handel beigetragen. Da jedoch die Stärke der japanischen Wirtschaft infrage steht, sollten Händler sich von den Werteverschiebungen nicht täuschen lassen. Solange sich der EUR rückläufig verhält scheint es sicher den Yen zu kaufen, doch sollte man vor einem unvorhergesehenen Umschwung auf der Hut sein.

Rohöl - Während der USD zu neuer Stärke findet trifft der Rohölpreis auf Widerstand

Beim Rohölpreis hat ein Abwärtstrend eingesetzt, da sich die Marktgrundlagen zugunsten von Währungen gewendet haben, die nicht Rohstoff-gebunden sind. Allgemeine Risikovermeidung trug auch zum Kursanstieg des US Dollar bei, was kurzzeitig die Rohstoffpreise drücken dürfte.

Händler sollten heute den verschiedenen Wirtschaftspublikationen aus Großbritannien und den USA Aufmerksamkeit schenken, da sie wahrscheinlich für erhebliche Volatilität bei den Haupt-Währungen und den Rohstoffen sorgen werden. Der Rohölpreis ist unter Druck geraten, nachdem er vergangene Woche auf über $ 112 pro Barrel angestiegen ist. Falls der USD seinen Abschwung weiter fortsetzt, können sich Händler darauf einstellen, dass dem Rohölpreis das Gleiche widerfährt.

Technische News

EUR/USD

Die EUR/USD-Paarung verhielt sich gestern zunehmend rückläufig und steht derzeit beim Wert von 1,4400. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt, dass diese Paarung heute einen weiteren Kursrückgang verzeichnen könnte. Jedoch signalisiert der Slow Stochastic auf dem 2-Stunden-Chart, dass heute eine zinsbullische Umkehr bevorstehen könnte. Bei dieser Paarung erst dann einzusteigen wenn die Signale eindeutiger sind könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

GBP/USD

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.

USD/JPY

Beim RSI auf dem 8-Stunden-Chart scheint sich der Kurs dieser Paarung im überverkauften Bereich zu bewegen, was darauf hindeutet, dass eine Aufwärtskorrektur bevorstehen dürfte. Die Aufwärtsrichtung des Momentum-Oszillators auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt diese Annahme. Sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden wird, könnte eine gute Strategie lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

USD/CHF

Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen ein erhebliches rückläufiges Verhalten. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend schon sehr bald umkehren könnte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Ein Aufwärtstrend wird auch vom RSI auf dem 4-Stunden-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.

Die Wild-Card

CHF/JPY

Die anhaltende Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat letztlich den Kurs beim RSI auf dem Tages-Chart in den überkauften Bereich gedrückt. Nicht nur das, es sieht auch so aus, als würde ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hindeuten. Forex -Händlern bietet sich die Gelegenheit den Abwärtsumschwung auf dem Stunden-Chart abzuwarten und dann zu verkaufen um die bevorstehende Welle zu überstehen.

Aktuelle Zeit: 05/25 23:25 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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