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Thursday, 24 Feb 2011

US Dollarkurs fällt da Investoren sich riskanteren Anlagewerte zuwandten

Nach einem Aufschwung an den weltweiten Aktienmärkten sank der Kurs des US Dollar zum Euro. Der Aufschwung veranlasste Investoren sich vom Dollar ab- und höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuzuwenden. Aufgrund des neuerlichen Optimismus am Markt könnten Händler eine Fortsetzung des leichten Abwärtstrends beim Dollar beobachten.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdowndownnono
Wochentendenzupupdowndownupdown
Resistance1.40021.649083.710.95091.01730.8615
1.38641.634783.130.94251.00960.8539
1.38051.627782.810.93741.00580.8509
Support1.36671.613382.230.92890.99810.8433
1.35881.606081.980.92560.99420.8388
1.34511.591781.410.91710.98650.8313

Wirtschafts News

USD - Neuerliche Risikofreudigkeit bewirkt Rückläufigkeit beim US Dollarkurs

Der US Dollar fiel am Mittwoch zum EUR und zum CHF und musste die leichten Kursgewinne vom frühmorgendlichen Handel wieder streichen, nachdem ermutigende europäische Wirtschaftsdaten Händler dazu veranlassten in höhere Erträge erzielende Anlagewerte zu investieren. Zum gestrigen Börsenschluss war der Dollarkurs zum EUR gesunken und die oft gehandelte Währungspaarung schloss bei 1,3750. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum Schweizer Franken und schloss bei 0,9900.

In den USA stiegen die Eigenheimverkäufe aus Bestand im vergangenen Monat um 5,36 Mio., ein wenig mehr als die allgemein prognostizierten 5,27 Mio.

Die Wirtschaftsberichte vom Dienstag wirkten sich stärkend auf US Staatsanleihen aus, jedoch nicht genug um die aktiven Marktteilnehmer dazu zu bewegen weiterhin den Dollar zu kaufen. Stattdessen sahen sich Händler durch die optimistischen Nachrichten veranlasst sich nach riskanteren Anlagewerten umzusehen. Amerikanische Aktien und Rohöl waren die größten Nutznießer der gestiegenen Risikofreudigkeit.

Heute dürfte der wichtigste Wirtschaftsindikator aus den USA der für 13:30 MGZ vorgesehene Bericht über die Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter sein. Händler sollten dieser Bekanntgabe große Aufmerksamkeit schenken, da ein besser als erwartetes Ergebnis kurzfristig die Risikofreudigkeit weiter ankurbeln dürfte.

EUR - EUR im Aufschwung da regionale Industrien Wachstum verzeichnen

Nach einem Aufschwung an den US Aktienmärkten am Mittwoch verzeichnete der Euro einen Kursanstieg zu fast allen seiner Haupt-Währungspartner. Die 17-Nationen-Währung erweiterte seine Gewinne zum US Dollar und schloss den Handel bei 1,3750. Ähnlich verhielt sich der EUR zum GBP und die Paarung stieg im Tagesverlauf von 0,8420 auf 0,8490.

Der EUR-Kurs wurde vom Aufschwung an den US Aktienmärkten und der Rückläufigkeit beim Dollar beeinflusst. Wachstum bei den Aktien führte dazu, dass Anleger wieder in den EUR investierten, da sie sich beim Börsengang am Mittwoch Gewinnmitnahmen bei Rohstoff gebundenen und höhere Erträge erzielenden Währungen versprachen.

Heute sollten Händler den aus den USA kommenden Wirtschaftsnachrichten besondere Beachtung schenken, angefangen beim Bericht über die Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter für den vergangenen Monat. Sollten die Daten auf weitere Belebung der US Konjunktur hindeuten, könnte der Euro seinen gegenwärtigen Kurs beibehalten und sich sogar dem Widerstandswert von 1,3800 zum Dollar nähern.

JPY - Yen-Kurs im Vergleich zu den Haupt-Währungspaarungen gestiegen

Der japanische Yen verzeichnete gestern einen recht bullischen Handel und gewann zu den meisten seiner Währungspartner an Boden. Der JPY ließ den USD hinter sich und schloss den gestrigen Handel bei 82,50. Darüber hinaus legte der Yen zum GBP um etwa 100 Punkte zu und schloss bei 133,70 gegenüber dem Eröffnungswert von 134,65.

Die Kursentwicklung des JPY dürfte heute vom Verhalten seiner Haupt-Währungspartner beeinflusst werden. Es scheint, als würden USD und EUR heute ihren volatilen Handel, insbesondere zur japanischen Währung, fortsetzen. Daher könnte im Tagesverlauf durchaus mit einem Kursrückgang gerechnet werden.

Händler sollten heute die Wirtschaftsnachrichten aus den USA aufmerksam verfolgen, da sie wahrscheinlich das Marktgeschehen beeinflussen werden. Es ist auch ratsam auf unerwartete Äußerungen japanischer Regierungsoffizieller zu achten, da diese zu weiterer Volatilität beim JPY führen könnte.

Rohöl - Rohölpreis bleibt über $ 98 pro Barrel

Der Ölpreis setzte seinen jüngsten Anstieg fort, da positive Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA den Optimismus hinsichtlich Konjunkturwachstum und Energienachfrage-Belebung verstärkten. Solange sich Händler sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umsehen scheinen Rohstoffe an Boden zu gewinnen.

Auch die Unruhen im Mittleren Osten und in Nordafrika tragen zweifelsohne zum Preisanstieg beim Rohöl bei. Der Rohölpreis stieg gestern bis auf $ 99,91 pro Barrel, den höchsten Wert seit September 2008, um dann zum Handelsschluss auf $ 98,97 zurückzufallen. Die Industrieproduktion in Europa legte im Februar zu, was dazu beitrug, dass sich Investoren Rohstoff gebundenen und höhere Erträge erzielenden Währungen zuwandten.

Technische News

EUR/USD

Das 4-Stunden-Chart vermittelt unterschiedliche Signale und sein RSI bewegt sich im neutralen Bereich. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bildet sich jedoch ein neuerlicher rückläufiger Cross, was darauf hindeutet, dass in naher Zukunft eine Abwärtskorrektur erfolgen wird. Zu verkaufen könnte heute eine kluge Entscheidung sein.

GBP/USD

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren des 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie heute auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.

USD/JPY

Die USD/JPY-Paarung verzeichnete gestern einen zinsbullischen Trend. Es sieht allerdings so aus, als würde sich dieser Trend jetzt dem Ende zuneigen. Der Williams Percent Range auf dem 4-Stunden-Chart zeigt, dass das Paar sich im überkauften Bereich bewegt, was darauf hindeutet, dass schon bald eine Abwärtskorrektur erfolgen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte eine kluge Entscheidung sein.

USD/CHF

Diese Paarung hatte in den vergangenen Tagen ein recht rückläufiges Verhalten an den Tag gelegt. Jedoch weisen die technischen Indikatoren darauf hin, dass sich dieser Trend jederzeit umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart darauf hin, dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Dieser Aufwärtstrend wird heute auch vom RSI bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute auszahlen.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis ist in den letzten beiden Tagen erheblich angestiegen und erreichte bei $ 98,50 pro Barrel einen Spitzenwert. Jedoch bewegt sich der RSI auf dem 4-Stunden-Chart im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend an Kraft verliert und dass eine rückläufige Korrektur bevorstehen könnte. Hier könnte sich Forex-Händlern eine gute Gelegenheit bieten sich diesem neuen Trend zu einem sehr frühen Zeitpunkt anzuschließen.
Forex

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07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
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