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Thursday, 27 Oct 2011
US Hausverkäufe signalisieren Marktexpansion
Die gestrigen Daten des amerikanischen Immobilienmarkts vermitteln mit dem Anstieg bei Verkäufen von Hausneubauten ein positives Bild und zeigen einen expandierenden Markt bei Verbraucherausgaben, Hypotheken und Bankdarlehen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4250 | 1.6450 | 79.80 | 0.9340 | 0.9080 | |
| 1.4210 | 1.6180 | 77.80 | 0.9115 | 1.1010 | 0.8880 | |
| 1.4100 | 1.6040 | 77.10 | 0.8970 | 1.0760 | 0.8795 | |
| Support | 1.3830 | 1.5890 | 75.70 | 0.8710 | 1.0270 | 0.8670 |
| 1.3800 | 1.5800 | 0.8630 | 1.0110 | 0.8550 | ||
| 1.3650 | 1.5630 | 0.8550 | 0.9920 | 0.8285 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar handelt leicht rückläufig bei zurückhaltender Bewegung
Der US Dollar (USD) handelte heute früh leicht rückläufig, während Händler in den Immobilien- und Fertigungsdaten Anzeichen für einen potentiellen Aufschwung an den Weltmärkten sahen. Der plötzliche Ruck bei der Risikofreudigkeit, der dadurch verursacht wurde, drückte den Dollarkurs zwar, doch stieg dieser im Vorfeld einer Reihe von Wirtschaftspublikationen aus den USA wieder an, was die jüngst erworbene kurzzeitige Stabilität an den Märkten umkehren könnte.
Die gestrigen Daten des amerikanischen Immobilienmarkts vermitteln mit dem Anstieg bei Verkäufen von Hausneubauten ein positives Bild und zeigen einen expandierenden Markt bei Verbraucherausgaben, Hypotheken und Bankdarlehen. Die Auswirkung dieser Nachricht auf die Devisenmärkte war zwar nur geringfügig, könnte aber durch Langzeitanalysen an den US Kapitalmärkten bis zum Jahresende größer werden.
Die heutigen US Wirtschaftspublikationen konzentrieren sich vorrangig auf den Immobiliensektor uns das Bruttoinlandsprodukt. Beim frühen Handel darf mit erhöhter Liquidität gerechnet werden, da in rascher Reihenfolge Wirtschaftsberichte aus Japan, der Eurozone und aus den USA veröffentlicht werden. Aus Amerika wird mit verstärkter Liquidität gerechnet, und Japan hat mit seinem Leitzins-Statement schon am frühen Morgen zu den Marktbewegungen beigetragen.
EUR - EUR profitiert vom plötzlichen Interesse am Risiko
Nach einer Reihe von Wirtschaftsberichten aus Japan und im Vorfeld der Berichte aus Europa und den USA handelt der Euro (EUR) heute Morgen mit Aufwärtstendenz. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro leicht rückläufig, während der Dollar zu seinen anderen Währungsrivalen Anstiege verzeichnete. Die Bewegungen von heute Morgen setzten die Paarung jedoch in eine verhaltene Aufwärtskurve.
Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikovermeidung gegen die fortgesetzte Schwäche an den Weltmärkten abzuwägen. Eine momentan leicht pessimistische Stimmung gegen Investitionen in den US Dollar lässt viele Investoren derzeit nervös reagieren. Eine umkämpfte Eurozone, die sich inmitten der Unruhen in ihren Randstaaten der Rückläufigkeit an den Märkten erwehrt, scheint an den Finanzmärkten an Boden zu verlieren, während Safe-Hafen-Anlagen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) sich deutlich verbessern.
Allerdings hat sich die Stimmungslage in der Eurozone ins Negative gekehrt, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass Händler sich im Verlauf der Woche der Sicherheit zuwenden werden. Weitere rückläufig tendierende Nachrichten aus den Haupt-Weltwirtschaften dürften den EUR wahrscheinlich weiter in Abschwung versetzen, während Investoren das Risiko meiden. Da heute eine ganze Reihe von Wirtschaftspublikationen veröffentlicht wird, erwarten viele Händler kräftige Bewegungen an den Märkten. Falls die heutigen Daten jedoch negativ ausfallen wird der EUR sehr wahrscheinlich wieder eine rückläufige Haltung einnehmen.
JPY - Die Stärke des japanischen Yen wird herausgefordert
Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen mäßig im Minus, während sein Status als internationale Safe-Hafen-Währung von schwindender industrieller Aktivität und Produktion herausgefordert wurde. Als an die internationale Stimmungslage gebundene Währung verzeichnete der Yen einen erwarteten Aufwärtsknick in einem Zeitraum, als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagewerten im Vordergrund standen. Der JPY sah in jüngster Zeit mehrere längere Phasen von unterschiedlichen Hinwendungen zu riskanteren Anlagewerten.
Die jüngsten Bewegungen des JPY geben jedoch zu Besorgnis Anlass, da viele Spekulanten mit einem Kursrückgang nach der Bekanntgabe der Industrieproduktionsdaten dieser Woche rechnen. Eine Stärkung des Yen bringt zwar Vorteile für die Kaufkraft der Insel-Wirtschaft mit sich, obwohl seine Abhängigkeit von Exporten einen starken Yen für langfristiges Wirtschaftswachstum innerhalb Japans derzeitigem Finanz-Modell unvorteilhaft erscheinen lässt. Da die japanische Industrie einen Einbruch erleidet, sieht es so aus, als würde dieser Aufwärtstrend auf Widerstand stoßen.
Rohöl - Inmitten Marktunruhen bleibt Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Mittwoch stabil, nachdem es an den weltweiten Aktienmärkten, nach den geldmarktpolitischen Maßnahmen mehrerer Zentralbanken zu einem leichten Aufwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA fangen an sich auf die Risikobereitschaft auszuwirken, nachdem Statements der US Notenbank Investoren veranlasste sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umzusehen.
Ein erwarteter Einbruch bei den Dollarkursen, aufgrund der risikossuchenden Stimmungslage in dieser Woche, trug dazu bei, dass viele Investoren Kauf-Positionen bei physischen Anlagewerten bezogen. Da allerdings die Kursverluste des USD nicht so erheblich waren hielt sich der Rohölpreis relativ stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es im weiteren Verlauf der Woche zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung hat sich über das Konsolidierungsmuster der vorangegangenen Woche hinausbewegt und hat eine technische Rückführung Richtung 1,4040, der von der Bewegung vom Mai-Hoch von 1,4940 zum Oktober-Tief von 1.3145 abstammenden 50% Fibonacci Rückführung. Der Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart bewegt sich aufwärts, und so findet sich weiterer Widerstand nahe 1,4100, wo sich der 100- und 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt befindet. Andererseits findet sich Unterstützung beim Tief der vergangenen Woche von 1,3650.
GBP/USD
Diese Paarung hat sich von seiner Abwärtsbewegung vom April-Hoch zum Oktober-Tief zu einem neuen 6-Wochen-Hoch seines 50% Fibonacci Rückführungswerts bei 1,6010 aufgeschwungen. Bei einem Durchbruch diese Rückführungswerts könnte der Widerstandswert vom August-Tief von 1,6110 ins Spiel kommen, gefolgt vom Rückführungswert von 1,6180. 1,5850 kann als erster wichtiger Unterstützungswert betrachtet werden, gefolgt von 1,5630,
USD/JPY
Vergangenen Freitag erwachte die träge USD/JPY-Paarung aus ihrem Schlummer und setzte schnell ein neues Allzeit-Tief bei 75,78, was eine Vielzahl von Stopps auslöste, bevor sie sich wieder über den Wert von 76 Yen zurückzog. Gleichwohl sich das Range-Trading fortsetzen dürfte, könnte eine schnelle Bewegung unter den Wert von 75 Yen neuerliche Interventionen seitens des Finanzministeriums auslösen, was sehr wahrscheinlich den ersten Widerstandswert bei 77,85 setzen dürfte. Beim Post-Interventions-Hoch von 80,25 dürften sich bereitwillige Verkäufer für die Paarung zu attraktiveren Kursen finden.
USD/CHF
Die Einbahnstraßen-Kursbewegung der USD/JPY-Paarung hat ein Ende gefunden, und bei dem Paar bildet sich etwas, was aussieht wie eine sinkende Keil-Formation. Dieses Chart-Muster weist für gewöhnlich auf eine Aufwärtsbewegung hin, doch sollten Forex-Händler die Kursbewegungen aufmerksam beobachten. Das Konsolidierungsmuster findet Widerstand bei 0,9025, einem Wert der mit der steigenden Trendlinie des August-Tiefs übereinstimmt und der vergangene Woche durchbrochen wurde. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei 0,9340 - 0,9315. Unterstützung findet sich bei 0,8640 und bei 0.8550.
Die Wild-Card
AUD/USD
Wegen der wachsenden Erwartungen, dass aufgrund der Verbraucherpreisindex-Daten vom Mittwoch mit einer Leitzinssenkung gerechnet werden könnte, dürften sich Forex-Händler auf ein Ausklingen des jüngsten Aufschwungs bei der AUD/USD-Paarung einstellen. Allerdings sollten Händler ihre Aktionen noch mal überdenken, da steigende Risikofreudigkeit dem AUD hilft sich zu erholen und die technischen Indikatoren anfangen wieder aufwärts zu weisen, wobei der MACD über den 0-Wert ansteigt und der Kurs über den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt klettert. Widerstand findet sich bei 1,0765, dem Hoch vom 1. September, gefolgt vom Hoch in 2011 bei 1,1080. Unterstützung findet sich bei 1,0270 von der zuvor durchbrochenen Trendlinie von den Juli und September-Hochs.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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