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Tuesday, 23 Aug 2011

US Hypothekenvergehen haben im August zugenommen

Die gestrigen Daten des amerikanischen Immobilienmarkts zeigten einen Anstieg der Hypothekenvergehen gegenüber dem Vormonat und offenbarten einen Einbruch bei der Zahl der Haushalte, die in der Lage gewesen sind ihre Hypothekenschulden zu begleichen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenznonodowndowndownno
Wochentendenzupupdowndownupup
Resistance1.47001.675081.800.82201.10800.9080
1.45401.661580.200.81501.08000.8890
1.45151.655078.500.80151.06000.8830
Support1.42801.636575.940.78001.03150.8670
1.41901.61100.75500.99250.8610
1.39101.60000.70650.97000.8530

Wirtschafts News

USD - US Dollar verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse da Spekulanten unentschlossen sind

Der US Dollar (USD) handelte am frühen Montag leicht rückläufig, da Händler Bemerkungen seitens der US Notenbank als ein Zeichen für bevorstehende kämpferische politische Maßnahmen auslegten. Der plötzliche Ruck bei der Risikofreudigkeit der dadurch hervorgerufen wurde drückte zwar den Kurs des Dollar, verstärkte aber gleichzeitig die Befürchtungen für eine Intervention seitens der japanischen Zentralbank. Diverse Wirtschaftsberichte aus der Eurozone könnten heute einen Großteil der jüngst erworbenen kurzfristigen Stabilität an den Märkten umkehren.

Die gestrigen Daten des amerikanischen Immobilienmarkts zeigten einen Anstieg der Hypothekenvergehen gegenüber dem Vormonat und offenbarten einen Einbruch bei der Zahl der Haushalte, die in der Lage gewesen sind ihre Hypothekenschulden zu begleichen. Die Nachricht hatte zwar kaum Einfluss auf die Devisenmärkte, könnte sich jedoch auf die Langzeit-Analysen des US Kapitalmarkts auswirken.

Heute werden sich die US Wirtschaftspublikationen vorrangig auf den Immobilien- und Fertigungssektor fokussieren. Allerdings dürften die Veröffentlichungen aus der Eurozone stärker im Vordergrund stehen. Sehr wahrscheinlich ist beim frühen Handel mit verstärkter Liquidität zu rechnen, wenn in schneller Abfolge etliche europäische Wirtschaftspublikationen veröffentlicht werden. Französische und deutsche Liquidität wird verstärkt zum Einsatz kommen, und auch Kanada wird mit seinem Bericht über die Einzelhandelsumsätze zu den heutigen Marktbewegungen beitragen. Händler sollten heute besonderes Augenmerk auf die Daten aus der Eurozone legen.

EUR - Im Vorfeld eines heftigen Handelstags verzeichnet der EUR gemischte Ergebnisse

Im Vorfeld einer Reihe von Berichten über den Fertigungs- und Dienstleistungssektor der wichtigsten Volkswirtschaften der Eurozone wird erwartet, dass der Euro (EUR) heute gemischte Ergebnisse verzeichnen wird. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro leicht rückläufig, da der Dollar zu seinen Währungsrivalen eine Aufschwung verzeichnete.

Händler suchen nach Wegen, wie sie die erneute Risikovermeidung gegen die fortgesetzte Unsicherheit an den Weltmärkten abwägen können. Die momentan leicht pessimistische Stimmung gegen Investitionen in den US Dollar lässt viele Investoren höchst umsichtig reagieren. Die umkämpfte Eurozone, die sich inmitten der Spannungen in seinen Randstaaten gegen Rückläufigkeit an den Märkten erwehren muss, scheint an den Finanzmärkten an Boden zu verlieren, während Safe-Hafen-Anlagen wie der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) Gewinne verzeichnen. Interventionen seitens der Zentralbank in Japan dürften jedoch die Kursgewinne des JPY etwas aufheben.

Die Stimmung in der Eurozone ist ins Negative umgeschlagen, weshalb viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass sich Händler in dieser Woche Richtung Sicherheit orientieren werden. Weitere negative Nachrichten aus den Haupt-Weltwirtschaften dürften den EUR Kurs weiter nach unten drücken, während Investoren das Risiko meiden. Bei der heutigen Vielfalt von Wirtschaftspublikationen erwarten Händler erhebliche Marktbewegungen. Falls die Daten heute eine negative Marktentwicklung bewirken, wird sich der EUR voraussichtlich weiterhin rückläufig entwickeln.

JPY - Während eine Intervention erwartet wird beginnt der JPY den Druck zu spüren

Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen leicht im Minus, da sein Status als internationaler Safe-Hafen von einer vermutlich bevorstehenden Intervention seitens der Bank of Japan (BOJ) infrage gestellt wird. Da er an die internationale Risikostimmungslage gebunden ist verzeichnete der Yen einen länger anhaltenden Aufwärtsknick, als Umschichtungen weg von höhere Erträge erzielenden Anlagen in den Vordergrund rückten. Der JPY profitierte in jüngster Zeit von mehreren längeren Zeiträumen unterschiedlicher Umschichtungen von riskanteren Anlagewerten.

Allerdings führten die jüngsten Bewegungen beim JPY zu Besorgnis, da viele Spekulanten eine neuerliche Runde von Interventionen seitens der Bank of Japan (BOJ) erwarten. Ein stärker werdender Yen bringt Vorteile für die Kaufkraft der Insel-Wirtschaft mit sich, obwohl deren Abhängigkeit von Exporten einen starken Yen für langfristiges Wachstum innerhalb Japans derzeitigem Finanz-Modell unvorteilhaft scheinen lässt. Da der japanische Yen weiterhin Aufwärtstendenz aufweist, baut sich mehr und mehr Druck auf die japanische Zentralbank auf, die Stärke der japanischen Währung zu schwächen.

Rohöl - Inmitten Marktunruhen bleibt der Rohölpreis stabil

Der Rohölpreis blieb am Montag stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten zu einem leichten Aufwärtsknick kam, nachdem berichtet worden war, dass mehrere Zentralbanken vorhätten geldmarktpolitische Maßnahmen einzuleiten. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben nahe legten.

Ein erwarteter Abschwung der Dollarkurse in dieser Woche aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage führte dazu, dass viele Investoren ihre Long-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu größeren Kursverlusten beim USD kam, schien es als könne sich der Rohölpreis halten. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.

Technische News

EUR/USD

Die Bewegung in Richtung 1,4500 stieß auf bereitwillige Angebote, wobei die fallende Widerstandslinie vom Mai-Hoch die Paarung seit Ende Juli in einer relativ begrenzten Spanne von 500 Pips handeln ließ. Dieses Szenario könnte sich diese Woche ändern, so die Paarung den unteren Wert eines Dreiecks erreicht, welches unterhalb der Juli- und August-Tiefs von 1,4190 verläuft. Eine Bewegung unter diese Handelsspanne ist eher wahrscheinlich, da sich der Slow Stochastic sowohl auf dem Tages- als auch auf dem Monats-Chart rückläufig zeigt. Ein Durchbruch hier könnte die steigende Trendlinie vom Mai 2010 testen und dürfte langfristige technische Auswirkungen mit sich bringen. Andererseits findet sich erster Widerstand bei 1,4515, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt von 1,4700.

GBP/USD

Nachdem es der Paarung nicht gelungen war unter den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt zu sinken verzeichnete sie einen eindrucksvollen Anstieg bis auf den Wert von 1,66. Allerdings deuten drei fehlgeschlagene Versuche über dem Wert von 1,6540 den Handel zu beschließen auf eine Schwäche beim Pfund Sterling hin. Außerdem bewegt sich die Paarung beim Slow Stochastic auf dem Tages-, Wochen- und Monats-Chart im überverkauften Bereich. Ein erster Abschwung könnte Unterstützung beim 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6370 finden, gefolgt von 1,6110, dem Tief vom 11. August. Eine Bewegung darunter könnte sich am Juli-Tief von 1,5780 versuchen. Sollte das Momentum weiterhin aufwärts weisen findet sich erster Widerstand bei 1,6580 mit der sehr wahrscheinlichen Zielsetzung des April-Hochs bei 1,6750.

USD/JPY

Vergangene Woche bewegte sich diese Paarung kurzfristig unter das März-Tief und den Wert von 76 Yen, allerdings wurde zügig auf den Dollar gesetzt, und bei der Tages-Kerze bildete sich ein Doji. Oftmals ist für ein Anzeichen einer bevorstehenden Umkehr ein Doji allein nicht genug um das technische Bild zu ändern. Allerdings besteht nach wie vor eine Abwärtstendenz, wobei ein Börsenschluss unter dem Wert von 76 ein Zeichen für weiteren Rückgang dieser Paarung sein dürfte. Mangelnde Unterstützung auf den langfristigen Charts gestaltet es schwierig eine Zielvorgabe zu prognostizieren, allerdings zeichnet sich die große runde Zahl von 70 Yen ab. Sollte das Doji-Muster standhalten und eine Umkehr erfolgen, bieten sich der Paarung eine ganze Reihe von Verkaufsmöglichkeiten, wobei sich die wahrscheinlichsten Einstiegswerte bei 78,50, 79,50 und 80,20 finden.

USD/CHF

Eine Erholung dieser Paarung ließ sie bis auf 0,8015 ansteigen, knapp über den 50% Rückführungswert der Mai-August-Bewegung. Es sieht so aus, als dürfte noch weiterer Bewegungsspielraum bestehen, da der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Monats-Charts aufwärts weisen. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei der fallenden Trendlinie des Februar-Hochs von 0,8150. Ein Durchbruch hier könnte die 61% Fibonacci Rückführung von 0,8220 zum Ziel haben. Allerdings sollten Händler bedenken, dass der langfristige Trend abwärts weist und sich Unterstützung bei 0,7800 findet, gefolgt von 0,7550.

Die Wild-Card

USD/CAD

Wie viele der Haupt-Währungen handelt die USD/CAD-Paarung in einer begrenzten Spanne. An der Spitze der Spanne steht die abfallende Trendlinie vom Mai-Hoch in 2010, welches bei 1,0000 liegt. Am anderen Ende der Spanne findet sich erster Widerstand bei 0,9775. Forex-Händler sollten bedenken, dass ein Durchbruch dieses Werts die Paarung bis zu 0,9640 bringen könnte, dem 61% Fibonacci Rückführungswert vom Ende-Juli-Tief bis zum August-Hoch. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 23:31 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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