| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Tuesday, 31 May 2011
USA wieder im Marktgeschehen, Verbrauchervertrauensbericht erwartet
Nach dem gestrigen Feiertag greift die US Wirtschaft heute wieder ins Marktgeschehen ein, mit der Veröffentlichung einiger nicht ganz so bedeutsamer Wirtschaftspublikationen. Die wichtigste dürfte der für 15:00 MGZ vorgesehene Bericht des Conference Boards über das Verbrauchervertrauen sein. Diese Daten sind eine grundsolide Meßlatte unter der die Arbeitsmarktzahlen, die am Mittwoch und am Freitag bekannt gegeben werden, betrachtet werden sollten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4415 | 1.6600 | 81.41 | 0.8607 | 1.0793 | 0.8726 |
| 1.4350 | 1.6538 | 81.13 | 0.8559 | 1.0744 | 0.8697 | |
| 1.4315 | 1.6504 | 81.02 | 0.8539 | 1.0716 | 0.8681 | |
| Support | 1.4250 | 1.6442 | 80.75 | 0.8491 | 1.0667 | 0.8652 |
| 1.4220 | 1.6415 | 80.58 | 0.8462 | 1.0646 | 0.8639 | |
| 1.4155 | 1.6353 | 80.31 | 0.8414 | 1.0596 | 0.8610 |
Wirtschafts News
USD - Händler wenden sich vom Dollar ab und höhere Erträge erzielenden Anlagen zu
Die EUR/USD-Paarung stieg am Montag mit 1,4375 auf den höchsten Stand seit drei Wochen, bevor sie zum Handelsschluss leicht zurückging. Die GBP/USD-Paarung verhielt sich ähnlich und stieg auf ein 4-Wochen-Hoch von 1,6553. Die Hinwendung zu riskanteren Anlagewerten wird in einer Vielzahl von Analysen erwartet, die für die frühen Sommermonate eine merkliche Wachstumsbelebung für Europa und Nordamerika prognostizierten, was sich zunächst in solchen Investitionsverlagerungen bemerkbar macht.
Der US Dollar verzeichnet seit Freitag Rückläufigkeit, da Händler sich weiterhin vom Dollar ab- und höheren Erträgen erzielenden Währungen zuwenden. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Offenmarktausschuss wird der rekordtiefe Leitzinssatz der US Notenbank noch auf absehbare Zeit Bestand haben, was sich diese Woche kaum unterstützend auf den Dollarkurs auswirken wird.
Nach dem gestrigen Feiertag greift die US Wirtschaft heute wieder ins Marktgeschehen ein, mit der Veröffentlichung einiger nicht ganz so bedeutsamer Wirtschaftspublikationen. Die wichtigste dürfte der für 15:00 MGZ vorgesehene Bericht des Conference Boards über das Verbrauchervertrauen sein. Diese Daten sind eine grundsolide Meßlatte unter der die Arbeitsmarktzahlen, die am Mittwoch und am Freitag bekannt gegeben werden, betrachtet werden sollten.
EUR - EUR mit starker Aufwärtstendenz zum USD und JPY
Nach der Rückläufigkeit des Dollar der vergangenen Woche erwies sich der Euro als Haupt-Nutznießer. Der Euro verzeichnete Mitte letzter Woche einen kräftigen Aufschwung, der zwar gestern ein klein wenig nachließ, sich dann aber trotzdem verfestigte. Zum USD stieg die Paarung auf ein 3-Wochen-Hoch nahe dem Wert von 1,4375, während die 17-Nationen-Währung zum Yen ein 6-Tage-Hoch von 116,20 verzeichnete.
Da in Großbritannien und den USA gestern ein gesetzlicher Feiertag begangen wurde, fanden Devisenhändler ein nur relativ schwaches Handelsumfeld vor. Obwohl die Schuldenkrise über der Eurozone hängt, scheinen höhere Erträge erzielende Anlagen wie GBP und EUR trotz schwacher Grundlagen Gewinne zu versprechen. Diesem Trend scheint sich nichts entgegen zu setzen, da Dollar-Händler bei der Suche nach höhere Erträge erzielenden Anlagen erhebliche Werteverlagerungen vornehmen. Folglich gerieten der Safe-Hafen-Dollar und -Yen unter Druck.
Am heutigen Dienstag dürfte der Euro seine Kursgewinne zum Dollar weiter ausbauen. Reger Handel in den pazifischen Volkswirtschaften hat in den frühen Morgenstunden viel Staub aufgewirbelt, allerdings fühlen sich viele Händler nach wie vor von höhere Erträge erzielenden Anlagewerten angezogen. Die heutigen europäischen Wirtschaftspublikationen reichen von Beschäftigungsdaten über Einzelhandelsumsätze bis zu Verbraucherausgaben. Sollten die Daten positiv ausfallen, könnte das den Kurs des EUR weiter ansteigen lassen. An Kaufpositionen für den Euro in dieser Woche festzuhalten scheint ratsam, es sei denn die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen sorgen für überraschende Ergebnisse.
JPY - Japanischer Yen handelt schwach da Investoren die Risikostimmung abwägen
Der japanische Yen handelte in letzter Zeit relativ schwach, da sich Investoren auf der Suche nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten vom Dollar abwandten. Nachdem sie am Dienstag noch bei 82,21 stand, fiel die Paarung den zweiten Tag infolge auf ein Zwei-Wochen-Tief von 80,80. Aus der japanischen Wirtschaft wurden in der vergangenen Woche diverse positive Daten veröffentlicht, wovon viele zur jüngsten Aufwärtsbewegung des Yen beigetragen haben. Ob das allerdings ausreichen wird die negative Stimmung was Japan betrifft umzukehren, bleibt abzuwarten.
In ihrem Bemühen herauszufinden in welche Richtung sich die Wirtschaft in dieser Woche voller Wirtschaftspublikationen wohl entwickeln wird, wägen Yen-Händler die Risikostimmungslage ab. In Erwartung des Arbeitsmarktberichts (NFP) am Freitag lässt sich munter über die Verlagerungen spekulieren, die derzeit an den Märkten stattfinden.
Der Yen leidet unter seinen eigenen wirtschaftlichen Bedenken, während Verlagerungen bei der Verbraucherstimmung den Kurs des Yen zu einer Reihe seiner Währungsrivalen ansteigen ließen. Die letztwöchigen Daten führten jedoch zu einem Anstieg beim Yen, der nicht ausschließlich auf den Faktor Sicherheit zurückzuführen war. Die USD/JPY-Paarung könnte noch auf absehbare Zeit mit dieser Bewegung fortfahren, insbesondere angesichts der massiven Abwendung vom Dollar.
Rohöl - Rohölpreis weiterhin bei $ 100 pro Barrel
Der Rohölpreis bleibt den zweiten Tag infolge stabil und der Wert von $ 100 pro Barrel scheint eine solide Basis für diesen Rohstoff darzustellen. Der Preis für das schwarze Gold hat sich in den vergangenen Tagen innerhalb eines Konsolidierungsmusters bewegt, und Händler erwarten mittlerweile einen Ausbruch noch in dieser Woche. Die gestrigen schwachen Bewegungen belegen, dass der Druck auf den Ölpreis langsam steigt, was Käufer und Verkäufer in gleichem Maße betreffen wird.
Der Wertverlust des US Dollar zum Euro setzte sich auch gestern fort und drückte den Kurs auf ein Drei-Wochen-Tief von 1,4375, was dazu beitrug, dass der Rohölpreis nicht zurückging. Es könnte sein, dass sich diese Woche beim Rohöl eine Entscheidung anbahnt. Ob Ölhändler sich allerdings für einen Anstieg des Preises durch verstärkte Rohstoffaufkäufe entscheiden, oder ob sie sich wegen einer vermeintlichen Schwemme von Markt zurückziehen, wird sich im Laufe dieser Woche zeigen.
Technische News
EUR/USD
Beim heutigen frühen asiatischen Handel durchbrach die EUR/USD-Paarung seinen 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt. Der Momentum -14 Indikator zeigt, dass das kurzzeitige Momentum aufwärts zeigt, da die Paarung über sein Zwei-Wochen-Konsolidierungsmuster angestiegen ist. Widerstand findet sich bei 1,4490, gefolgt vom Mai-Hoch von 1,4940. Erste Unterstützung findet sich bei 1,4340, gefolgt von 1,4205 und dem 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,4035.
GBP/USD
Diese Paarung erhielt einen kräftigen Aufschwung zu einem Wert der mit der steigenden Trendlinie von dem Mai-Tief von 2010 übereinstimmt. So ist das Momentum wieder zugunsten des Pfund Sterling zurück geschwungen. Der Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart deutet auf weitere Aufwärtsbewegung hin. Widerstand findet sich bei 1,6520, gefolgt vom April-Hoch von 1,6750. Ein Durchbruch hier könnte das August-Hoch von 2008 von 1,7040 zum Ziel haben. Andererseits findet sich Unterstützung bei 1,6330 und 1,6000, gefolgt von der Trendlinie bei 1,6120. Unterhalb dieser Trendlinie kommt das März-Tief von 1,5935 ins Spiel.
USD/JPY
Der Aufschwung des Yen konnte weder den Widerstandswert von 82,25 noch den 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt durchbrechen, bevor die Paarung sich wieder abwärts richtete und unter der steigenden Trendlinie des Mai-Tiefs schloss. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet auf weitere Abwärtsbewegung bei dieser Paarung hin. Händler sollten Verkäufe bei der USD/JPY-Paarung in Erwägung ziehen. Erste Unterstützung findet sich bei 80,70 und bei 80,35, gefolgt vom Mai-Tief von 79,50. Ein Durchbruch hier könnte ein Pre-Interventions-Tief von 76,10 aufzeigen. Bei einer Bewegung darüber könnte die Paarung ersten Widerstand bei der vorherigen Trendlinie von 81,95 haben, gefolgt von 82,25 und Rückführungszielen der April-Mai-Bewegungen von 82,50 und 83,25.
USD/CHF
Fast lehrbuchmäßig stieg die USD/CHF-Paarung bis auf 0,8890, einem Wert der mit der Trendlinie vom Februar-Hoch übereinstimmt, nur um dann auf Widerstand zu stoßen und abzusinken und die Woche bei einem neuen Allzeit-Tief von 0,8464 zu beschließen. Dieser Wert könnte als erste Unterstützung für die USD/CHF-Paarung dienen, gefolgt von 0,8400. Eine Rückführung zur fallenden Trendlinie könnte Händlern bessere Werte mit einem Stopp über den Widerstandswerten von 0,8890 und 0,8945 eröffnen.
Die Wild-Card
NZD/USD
Früher am heutigen Tag durchbrach die NZD/USD-Paarung sein 3-Jahres-Hoch von 0,8214 und stieg auf ein Rekordhoch von 0,8261. Die Paarung handelt nunmehr auf unbekanntem Terrain und Forex-Händler sollten in Erwägung ziehen zu kaufen, wobei die Zielsetzung beim glatten Wert von 0,8300 liegt. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







