| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Tuesday, 14 Sep 2010
USD/JPY markiert neues 15-Jahrestief
Der US-Dollar markierte am gestrigen Montag ein neues 15-Jahrestief gegen den Japanischen Yen im Vorfeld zu einer Abstimmung um den Vorsitz der Demokratischen Partei DPJ in Japan. Im frühen Handel heute Morgen wertet die US-Währung auch zum Euro ab.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2965 | 1.5480 | 84.20 | 1.0130 | 1.9420 | 0.8460 |
| 1.2940 | 1.5460 | 84.00 | 1.0100 | 0.9395 | 0.8430 | |
| 1.2910 | 1.5430 | 83.70 | 1.0070 | 0.9365 | 0.8400 | |
| Support | 1.2840 | 1.5350 | 83.00 | 0.9990 | 0.9290 | 0.8330 |
| 1.2805 | 1.5315 | 82.65 | 0.9960 | 0.9260 | 0.8300 | |
| 1.2770 | 1.5290 | 82.40 | 0.9930 | 0.9240 | 0.8270 |
Wirtschafts News
USD - Dollar gibt im Vorfeld zu japanischer Parteiabstimmung nach
Der US-Dollar verzeichnete gestern im Laufe des Handelstages deutliche Verluste gegen eine Reihe von Hauptwährungen. Zur europäischen Gemeinschaftswährung Euro wertete der Dollar heute Morgen so stark wie in den letzten zwei Monaten nicht ab. Händler verweisen unter anderem auf eine erhöhte Risikobereitschaft am Markt als Beweggrund für die jüngsten Kursentwicklungen.
Zum Schweizer Franken markierte der US-Dollar am Dienstagmorgen ein 9-Monatstief, nachdem Investoren ihre Positionen auf gewinnträchtige Währungen und Anlagen verlagerten. Dabei rutschte der Greenback um 0,2% auf 1,0050 Franken ab. Dies sei der niedrigste Stand seit Dezember vergangenen Jahres, so Marktbeobachter.
Im Laufe des Montagshandels ergab sich ein Szenario, das den EUR gegenüber dem USD favorisierte. Die Einheitswährung eröffnete am Dienstagmorgen bei $1,2870, nachdem der Dollar gestern um rund 1% gegen den Euro nachgab und sich anschließend innerhalb einer eher flachen Handelsspanne bewegte. Mit 83,23 Yen erreichte der US-Dollar ein 15-Jahrestief zum JPY und notierte schließlich nach leichten Kurskorrekturen heute Morgen bei 83,43 Yen. Noch am Montag schloss das Währungspaar bei der Marke von 83,66. Diese Kursbewegungen konnten im Vorfeld zu einer Abstimmung um den Vorsitz der Demokratischen Partei DPJ in Japan beobachtet werden. Ministerpräsident Naoto Kan, der erst seit drei Monaten das Land regiert, wurde von seinem Parteikollegen Ichiro Ozawa zu einer Kampfabstimmung herausgefordert. Kan bleibt Regierungsoberhaupt, nachdem er gestern als Parteivorsitzender bestätigt wurde. Der Japanische Yen ist nach wie vor stark und belastet den japanischen Außenhandel. Unterstützung und Widerstand werden von Analysten bei 82,98, repektive 83,80 erwartet.
EUR - Wachsende Risikobereitschaft lässt Euro aufwerten
EUR/USD konnte am Montag weiter zulegen und kletterte bis 1,2894 in der Spitze. Händler führten die erhöhte Risikobereitschaft der Anleger auf die gestrige Einigung auf neue Bankenregeln (Basel III) zurück. In Basel verständigten sich die Notenbankchefs aus 27 Ländern gestern auf verschärfte Kapital- und Liquiditätsvorschriften. Die Anlegersorgen um die anhaltende Kreditkrise im Euroraum gaben anschließend spürbar nach. Darüber hinaus hat die Europäische Kommission am Montag ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr für den Euroraum auf 1,7% von zuvor 0,9% im Mai angehoben, was den EUR zusätzlich stütze. Zum Japanischen Yen wiederum gab die Gemeinschaftswährung nach und notiert heute Morgen bei 107,42 von zuvor 107,63 am Montag.
Insgesamt wertete der EUR um 1,6% gegen den USD auf $1,2878 auf. Mit einem zwischenzeitlichen Tageshoch bei $1,2893 markierte die Währung der 16 Nationen somit den größten Kursanstieg im Intraday-Handel seit dem 1. Juli. Damit erholt sich der EUR um 12% von seinem 4-Jahrestief zwischen dem 7. Juni und 6. August. Das Augenmerk der Händler richtete sich am gestrigen Montag wiederholt auf Konjunkturdaten aus den USA, die im Gegensatz zu den Indizes aus dem Euroraum die Erwartungen der Experten wieder einmal enttäuschten. Jedoch klingt die Angst vor weiteren Staatspleiten innerhalb der Eurozone nicht vollständig ab. Portugal und Irland scheinen ihre Staatsdefizite nicht in den Griff zu bekommen. Das Piigs-Staaten-Problem schwebt also nach wie vor wie ein Damoklesschwert über der europäischen Einheitswährung. Erhöhte Volatilität ist zunächst angesichts der folgenden, für heute zur Veröffentlichung ausstehenden Konjunkturdaten zu erwarten: ZEW-Konjunkturerwartungen für September sowie Daten zur europäischen Industrieproduktion.
JPY - Yen baut Kursgewinne gegenüber US-Dollar vor Abstimmung um Partievorsitz aus
Im Vorfeld zu einer Abstimmung um den Vorsitz der Demokratischen Partei DPJ in Japan markierte der JPY ein neues 15-Jahreshoch zum USD. Ministerpräsident Naoto Kan, der erst seit drei Monaten das Land regiert, wurde von seinem Parteikollegen Ichiro Ozawa zu einer Kampfabstimmung herausgefordert. Nach seiner Bestätigung als Parteivorsitzender gestern bleibt Kan weiterhin Regierungsoberhaupt Japans.
Der anhaltende Yen-Stärke belastet seit Monaten den japanischen Außenhandel. Ministerpräsident Kan versucht gegen die anhaltenden Probleme im Land wie der extrem hohen Staatsverschuldung sowie Deflation und wirtschaftlicher Stagnation anzukämpfen. Der Japanische Yen verbuchte am gestrigen Montag Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen.
Rohöl - Verbesserte globale Wirtschaftsaussichten stützen Ölpreise
Die internationalen Ölpreise notierten am Montag bei über $77 pro Barrel, nachdem solide Konjunkturdaten aus China einen neuen Konjunkturoptimismus am Markt fördern konnten. Aktuellen Zahlen zur chinesischen Industrieproduktion zufolge hat diese um rund 14% im August zugelegt. Darüber hinaus stützt die seit mehreren Tagen aufgrund eines Lecks geschlossene Ölleitung zwischen den USA und Kanada, die mit einer Transportkapazität von 670.000 Barrel pro Tag zu einer der größten Pipelines in Nordamerika zählt, die Preise.
Am Dienstagmorgen setzten die Ölpreise ihren Aufwärtstrend im asiatischen Handel fort. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI zur Auslieferung im Oktober kostete $77,30 und somit $0,11 mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent stieg um $0,13 auf $79,16. Ferner klettern die Ölpreise derzeit aufgrund einer freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten sowie der jüngsten Dollar-Schwäche, so Händler.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar verbucht seit Wochenbeginn Kursgewinne und handelt gegenwärtig um die Marke von 1,2870. Der MACD der 4-Stunden-Chart ist nach oben ausgerichtet. Der Aufwärtstrend des Paares könnte sich zunächst fortsetzen, so dass EUR/USD möglicherweise ein neues Niveau bei 1,2950 erreicht.
GBP/USD
GBP/USD scheiterte gestern an der Marke 1,5500 und fiel anschließend deutlich bis auf 1,5365 ab. Die Abwärtsbewegungen könnten auch heute anhalten - mit einem nächsten Richtpreis um 1,5300.
USD/JPY
Der allgemeine Abwärtstrend von USD/JPY setzt sich in vollem Umfang fort. Das Paar markierte gestern ein neues 15-Jahrestief. Der RSI der Wochen-Chart verbleibt im überkauften Bereich, was bedeuten könnte, dass USD/JPY weiter fällt. Hier könnte es heute von Vorteil sein, auf fallende Kurse zu setzen.
USD/CHF
Seitdem dieses Paar jüngst die 1,275-Marke erreicht hat, stellen sich kontinuierliche Abwärtstendenzen ein. Auf der 4-Stunden-Chart sind MACD und RSI abwärts gerichtet und signalisieren, dass der Abwärtstrend weiteres Potenzial in sich trägt. Auf fallende Kurse zu setzen, könnte daher auch bei USD/CHF eine gute Strategie für heute sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Die kräftige Aufwertung um zuletzt rund $5 hat den Preis für Rohöl möglicherweise in den überkauften Bereich gedrückt. Der Slow Stochastic der Tages-Chart kreuzt hier abwärts, was auf mögliche Abwärtstendenzen bereits in naher Zukunft hinweist. Ein weiteres Zeichen für eine baldige Unterbrechung der Preis-Rallye ist eine Doji-Candlestick-Anordnung, die nach dem gestrigen Handelstag nicht zu übersehen ist. Der Preis hat mittlerweile seinen Widerstand bei $77 von Anfang Februar erreicht. CFD-
Forex -Händler könnten bei Rohöl ihre Long-Positionen für heute auflösen. Die nächste Unterstützung befindet sich voraussichtlich bei $75,60.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







