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Thursday, 10 Feb 2011

USD-Kurs könnte heute steigen

Nach den gestrigen Kursverlusten könnte der US Dollar heute gegebenenfalls wieder einen Kursanstieg verzeichnen, vorausgesetzt Beschäftigungszahlen für diese Woche treten ein wie vorausgesagt. Experten sagen derzeit eine Zahl von etwa 411.000 vorher, was, sollte sich das bewahrheiten, auf einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit in den USA deuten würde.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdownnonoupupdown
Wochentendenzdownupnoupnodown
Resistance1.38001.621083.550.97051.01800.8610
1.37651.617583.200.96701.01450.8575
1.37301.614082.850.96351.01100.8540
Support1.36551.606582.200.95601.00400.8470
1.36151.603081.900.96251.00050.8435
1.35801.600081.550.95900.99700.8400

Wirtschafts News

USD - Dollar startet seinen Kursaufschwung beim asiatischen Handel

Die gestrigen Äußerungen von US Notenbankchef Bernanke sorgten für einen Kursanstieg des Dollar im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen, einschließlich des Euro und des Yen. Bernanke zeigte sich besorgt über den hohen Stand der Arbeitslosigkeit in den USA, was von Investoren dahingehend interpretiert wurde, dass die Notenbank mit den Maßnahmen ihres Konjunkturpakets fortfahren werde. Die EUR/USD-Paarung stieg gestern um gut über 100 Pips und erzielte den Wert von 1,3740. Derweil sank die USD/JPY-Paarung beim späten Handel um knapp 40 Pips auf 82,18.

Aufgrund fehlender grundlegender Marktdaten die riskantere Währungen, wie den Euro, zu neuen Höhen zum Dollar treiben würden, konnte der Dollar beim Übernachthandel einen leichten Kursanstieg verzeichnen. Die EUR/USD-Paarung fiel um über 20 Pips und ist momentan dabei unter den psychologisch wichtigen Wert von 1,3700 zu sinken. Die USD/JPY-Paarung stieg vergangene Nacht um etwa 25 Pips und handelt derzeit um den Wert von 82,55.

Heute sollten Dollar-Händler ein Auge auf die neuesten US Arbeitslosenzahlen halten, die um 13:30 MGZ bekannt gegeben werden. Eingedenk der gestrigen Äußerungen des Notenbankchefs Bernanke dürften die heutigen Daten größere Auswirkung auf die Märkte haben als gewöhnlich. Experten sagen derzeit eine Zahl von etwa 411.000 vorher, was, sollte sich das bewahrheiten, einen Rückgang gegenüber der Vorwoche bedeuten würde. Abgesehen von irgendwelchen Überraschungen dürften positive Beschäftigungszahlen beim nachmittäglichen Handel für Kursgewinne beim Dollar sorgen.

EUR - Eurokurs könnte heute rückläufig sein

Nach den gestrigen pessimistischen Äußerungen des US Notenbankchefs hinsichtlich des derzeitigen Stands der Erholung der US Wirtschaft, verzeichnete der Eurokurs allgemeinen Aufschwung. Zum Dollar stieg der Euro um über 100 Pips und konnte die psychologisch wichtige Barriere von 1,3700 durchbrechen. Die EUR/GBP-Paarung stieg um etwa 50 Pips bevor sie beim Übernachthandel eine leichte Abwärtskorrektur erfuhr. Zudem war die EUR/JPY-Paarung in den letzten 24 Stunden um knapp 100 Pips gestiegen und zeigt jetzt Anzeichen einer möglichen Umkehr.

Heute sollten Händler auf die grundlegenden Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien und den USA achten. Um 12:00 MGZ wird in Großbritannien der Leitzinssatz bekannt gegeben. Experten rätseln darüber, ob die Bank of England den Zinssatz über den derzeitigen Wert von 0,50% hinaus anheben wird. Sollte das der Fall sein könnten Währungen wie das britische Pfund Sterling und der Euro einen kräftigen Aufschwung erfahren. Andererseits könnten die neuesten US Arbeitslosenzahlen, die um 13:30 MGZ veröffentlicht werden, sollten sie positiv ausfallen, dafür sorgen, dass der US Dollar am Nachmittag einen Anschub erhält.

JPY - Yen verzeichnet weiterhin Kursverluste da Risikofreudigkeit an die Märkte zurückkehrt

Spekulationen darüber, dass eine Abschwächung des japanischen Exportgeschäfts sich auf die Währung auswirkt, führten dazu, dass der JPY gestern Kursverluste zu so gut wie allen seiner Haupt-Währungsrivalen hinnehmen musste. Die GBP/JPY-Paarung stieg gestern um annähernd 70 Pips auf knapp unter 133,00. Derzeit handelt das Paar bei 132,80. Die EUR/JPY-Paarung setzte seine Aufwärtsbewegung fort und legte beim gestrigen Handel um über 100 Pips zu. Das Paar steht momentan bei 113,15.

Heute sollten Yen-Händler den wichtigsten Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien und den USA Aufmerksamkeit zollen. Wenn die Bank of England sich entschließen sollte den Leitzinssatz auf dem gegenwärtigen Stand zu belassen, könnten sich Investoren beim mittäglichen Handel wieder den Safe-Hafen-Währungen, wie dem Yen, zuwenden. Sollte zudem in den USA die Zahl derer, die zum ersten Mal Arbeitslosenunterstützung beantragen zurückgehen, wird der Yen höchstwahrscheinlich weitere Kursgewinne zu den europäischen Währungen erzielen.

Rohöl - Nach gestrigen Hoch sinkt der Rohölpreis wieder

Nach dem kurzen gestrigen Hoch beim Rohölpreis blieb dieser während des Übernachthandels relativ stabil. Nach Bekanntgabe der US Rohöllagerbestände stieg der Rohölpreis gestern bis auf $ 88,14 pro Barrel. Die Bestände in den USA erwiesen sich als geringer als von Experten vorhergesagt, was zeigt, dass die Nachfrage in der weltgrößten Erdöl konsumierenden Nation nach wie vor groß ist.

Allerdings ist der Einfluss der Rohölbestandszahlen auf den Preis erfahrungsgemäß recht kurzlebig, und so steht der Rohölpreis derzeit bei $ 86,75 pro Barrel. Heute sollten Händler darauf achten, wie sich die US Arbeitslosenansprüche auf den Dollarkurs auswirken. Sollte dieser am Nachmittag steigen dürfte der Rohölpreis im Laufe des Tages weiterhin zurückgehen.

Technische News

EUR/USD

Die technischen Daten vermitteln unterschiedliche Signale für dieses Paar. Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart bewegt sich derzeit im überkauften Bereich. Allerdings sind alle Indikatoren auf dem Tages-Chart im neutralen Bereich und weisen keine spezielle Ausrichtung für diese Paarung aus. Händler sollten sich heute in Geduld üben und abwarten bis sich später ein deutlicheres Bild abzeichnet.

GBP/USD

Der Relative Strength Index (RSI) auf dem Tages-Chart nähert sich zurzeit dem überkauften Bereich, was darauf hinweist, dass wahrscheinlich eine Abwärtskorrektur bevorsteht. Außerdem hat sich beim MACD auf dem gleichen Chart ein rückläufiger Cross gebildet. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte heute die bevorzugte Vorgehensweise sein.

USD/JPY

Beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, was bedeutet, dass heute sehr wahrscheinlich eine Abwärtsbewegung stattfinden wird. Außerdem bewegt sich der Williams Percent Range auf dem 4-Stunden-Chart derzeit im überkauften Bereich. Händlern wird heute empfohlen entsprechende Verkauf-Position zu beziehen.

USD/CHF

Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart bewegt sich im überkauften Bereich und hangelt sich abwärts, was ein deutliches Anzeichen dafür ist, dass eine Abwärtsbewegung erfolgen wird. Der Relative Strength Index auf dem gleichen Chart nähert sich dem überkauften Bereich. Zu verkaufen könnte sich heute wahrscheinlich als kluge Wahl herausstellen.

Die Wild-Card

GBP/JPY

Der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart nähert sich dem überkauften Bereich, was ein deutliches Anzeichen dafür ist, dass diese Paarung unter Abwärtsdruck steht. Außerdem weisen MACD und Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart auf eine heute erfolgende rückläufige Bewegung hin. Jetzt könnte für Forex-Händler der richtige Zeitpunkt sein eine Verkauf-Position für diese Paarung zu eröffnen, bevor der Abwärtsumschwung eintritt. Forex

Aktuelle Zeit: 05/25 23:39 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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