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Tuesday, 22 Dec 2009

USD-Kurs steigt deutlich nach optimistischen Aussagen von Chicagoer Fed-Präsident

Der Dollar schloss gestern angesichts der Fed-Stellungnahme vom Präsidenten der Chicagoer Notenbank, Charles Evans, gegen einen Großteil der Hauptwährungen fester. Evans erklärte in einem Interview der CNBC, dass die US-Notenbank Federal Reserve eine Änderung ihrer Währungspolitik zwar noch nicht für notwendig halte, jedoch werde im kommenden Jahr ein US-Wirtschaftswachstum von bis zu 3,5% erwartet. In Anbetracht der hohen Arbeitslosigkeit könnten die Leitzinsen längerfristig auf ihrem Niedrigniveau verbleiben.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndownupupdownup
Wochentendenzdowndownupupdowndown
Resistance1.43751.614592.101.05350.88750.8875
1.43551.612591.901.05150.88550.8955
1.43251.609591.601.04850.88250.8925
Support1.42651.603591.001.04250.87650.8865
1.42351.600590.701.03950.87350.8835
1.42151.598590.401.03750.87150.8815

Wirtschafts News

USD - USD weiter im Aufwärtstrend gegen Hauptwährungen

Am Montag schloss der US-Dollar in Erwartung der Marktteilnehmer einer anhaltend positiven US-Konjunkturentwicklung in der anstehenden Handelswoche erneut fester gegenüber den Gegenwährungen. Zum japanischen Yen markierte der US-Dollar ein neues 6-Wochenhoch, zum EUR erreichte die US-Währung den höchsten Stand der letzten dreieinhalb Monate. Der Dollar-Index, der gewichtete Durchschnitt von sechs Währungen, stieg von 77,758 auf 78,059.
In der letzten Handelswoche profitierte der US-Dollar von der negativen Marktstimmung in der Eurozone. Die hohen Staatsschulden von Mitgliedsländern wie Griechenland belasteten den EUR sowie überraschend positive Konjunkturdaten aus den USA. Händler gewinnen erstmals nach langer Durststrecke Vertrauen in die US-Wirtschaft und die Währungshüter der US-Notenbank Federal Reserve.
Während im Vorfeld des Feiertagswochenendes nur einige wenige Konjunkturdaten veröffentlicht werden, könnte der Bericht zu den US-Verkäufen bestehender Häuser für den Monat November (16:00 Uhr) USD-Kursschwankungen auslösen. Fällt das Ergebnis besser aus als die Prognosen, kann sich der jüngste USD-Aufwärtstrend verstärken.

EUR - EUR handelt um 3-Monatstief gegen USD

Gestern handelte der EUR um ein 3-Monatstief gegen den USD, nachdem die EU-Kommission davor warnte, dass eine weitere EUR-Aufwertung einigen Mitgliedsländern der Eurozone zu schaffen machen könnte. Noch zu später Handelsstunde am Freitag notierte der EUR bei $1,4335. Gestern schloss die europäische Gemeinschaftswährung bereits bei $1,4283. Gegen den JPY schloss der EUR mit Y130,25 von zuvor Y129,57. Großbritanniens Pfund Sterling handelte bei $1,6051 von zuvor $1,6127.
Der Schweizer Franken erreichte gestern seinen höchsten Stand gegen den EUR und konnte 1,50-Marke überwinden. Die Marktteilnehmer spekulierten schnell, ob die Schweizer Nationalbank einer Aufwertung des Franken mittlerweile weniger entschieden entgegentrete.
Auch aus der Eurozone werden vor dem Weihnachtswochenende nur wenige Konjunkturdaten erwartet. Möglicherweise ergeben sich nach der Veröffentlichung der BIP-Daten Großbritanniens zum 3. Quartal (3. Veröffentlichung) um 10:30 Uhr GDP-Kursschwankungen. Überraschend positive Zahlen könnten das Pfund stützen und eventuell zuvor verbuchte Verluste ausgleichen.

JPY - Yen gibt gegen USD und EUR nach

Am Montag handelte Japans Yen bei 91,06 zum USD von zuvor 91,17 sowie bei 130,09 pro EUR von zuvor 130,18. Die japanische Währung reagierte gestern geringfügig auf das Ergebnis der japanischen Handelsbilanz für November. Diese fiel mit 373,9 Mrd. JPY etwas niedriger aus als im Konsens (396,8 Mrd. JPY) erwartet.
Die jüngsten Konjunkturdaten aus Japan, einschließlich der Produktions- und Handelsbilanzdaten, deuten insgesamt auf eine Erholung der Wirtschaftsalge und Aufwärtstendenzen, die dem Yen langfristig Aufwärtsdruck verleihen können.

Rohöl - Starker US-Dollar belastet Ölpreise

Am Montag rutschten die Rohöl-Terminkontrakte angesichts eines starken USD-Kurses ab. Händler rechneten in Hinsicht auf die bevorstehende kalte Jahreszeit jedoch zunächst mit einem Kursanstieg. Somit kostete das Barrel US-Rohöl im am Montag ausgelaufenen Januar-Kontrakt im New Yorker Börsenhandel $72,47, 89 US-Cents weniger als zuvor, nachdem im untertägigen Handel ein Tageshoch von $74,32 pro Barrel erreicht wurde. Im Februar notiert leichtes US-Öl nun wieder um 70 US-Cents, bzw. 0,9% weniger bei $73,72 pro Barrel. Die jüngste Stabilisierung der Rohölpreise wurde vorrangig von kräftigen Schneefällen in den USA sowie geopolitischen Spannungen im Irak und Nigeria gestützt.
Die Marktteilnehmer erwarten heute mit Spannung das Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die im weiteren Tagesverlauf im angolanischen Luanda zusammenkommen. Die OPEC plane zwar keine Veränderung ihrer Fördermengen für das kommende Jahr, dennoch werde im Rahmen der Konferenz über die gegenwärtig hohen Lagervorräte beraten.

Technische News

EUR/USD

In den letzten Handelstagen ergaben sich für dieses Paar äußerst rückläufige Tendenzen. Die technischen Indikatoren lassen jedoch darauf schließen, dass sich bereits in nächster Zukunft eine Trendwende einstellen kann. Beispielsweise verdeutlicht der Slow Stochastic auf der Tages-Chart einen sich ankündigenden zinsbullischen Umschwung. Ein heutiger Aufwärtstrend wird ebenfalls vom RSI der Tages-Chart bestätigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte sich bei diesem Paar heute auszahlen.

GBP/USD

Dieses Währungspaar verzeichnete im letzten Monat kontinuierliche Kursverluste und handelt aktuell um die 1,6060-Marke. Jedoch bewegt sich der RSI auf der 4-Stunden-Chart bereits im „überkauftem“ Bereich, was bedeuten könnte, dass sich in Kürze eine Preiskorrektur nach oben vollzieht. Heute bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte für GBP/USD eine gute Wahl sein.

USD/JPY

Aktuell bewegt sich dieses Paar auf der 4-Stunden-Chart im „überkauften“ Bereich des RSI, der auf eine bevorstehende Abwärtsausrichtung deutet. Die fallende Tendenz des Stunden-Chart-RSI bestätigt diesen Trend. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald eine Überwindung der unteren Handelsspanne erfolgt.

USD/CHF

Das Paar USD/CHF zeigte sich im vergangenen Monat äußerst zinsbullisch. Dies könnte sich jedoch heute schon ändern. Der RSI der Tages-Chart zeigt, dass sich USD/CHF inzwischen im „überkauften“ Bereich eingefunden hat. Demnach ist hier eine Kurskorrektur nach unten jederzeit möglich. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.

Die Wild-Card

Gold

Der Goldpreis bleibt seinem Abwärtstrend treu. Die Feinunze Gold wird aktuell bei $1092,25 gehandelt. Inzwischen gibt der Slow Stochastic auf der Tages-Chart jedoch zinsbullische Signale aus, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass der Goldpreis wieder steigen wird. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, einem äußerst beliebten Markt jetzt beizutreten.

Aktuelle Zeit: 05/25 23:43 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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